DE329916C - Einrichtung zur federnden Befestigung der Schare an Pfluegen u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur federnden Befestigung der Schare an Pfluegen u. dgl.

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DE329916C
DE329916C DE1919329916D DE329916DD DE329916C DE 329916 C DE329916 C DE 329916C DE 1919329916 D DE1919329916 D DE 1919329916D DE 329916D D DE329916D D DE 329916DD DE 329916 C DE329916 C DE 329916C
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spring
plow body
shares
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plows
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B61/00Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain
    • A01B61/04Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die federnde Befestigung der Schare bei Pflügen, insbesondere Motorpfiügen, erfolgt in der Regel in der Weise, daß die Scharhalter um Bolzen schwingen und durch eine Feder mit einem festen Teil des Motorpfluges verbunden sind. Auch .sind federnde Befestigungen bekannt, bei denen die Schare neben der Schwingung gleichzeitig und zwangläufig eine lotrechte Verstellung erfahren. Demgegenüber ίο besteht die Erfindung darin, daß beide Bewegungen je nach der Richtung der auf die Pflugkörper einwirkenden Beanspruchungen unabhängig voneinander erfolgen können, so daß, · wenn z. B. ein Stoß von unten erfolgt, das Schar nur gehoben wird1. Da infolgedessen die Schare imstande sind, stets im wesent-" liehen in der Richtung der Stöße auszuweichen, so werden 'diese besser als bisher, insbesondere von der Antriebsmaschine ferngehalten, und es wird dadurch der ganze Motorpflug geschont.
In der Zeichnung ist die neue Einrichtung an einem Pflug mit die Schare tragenden Rahmen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. ι ist eine 'Seitenansicht,
Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie A-B und Fig. 3 ein Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1. Es ist α der Pflugrahmen und c eines der Schare, an dem ein Schaft b lotrecht nach oben führt. Dieser Schaft wird in einer Büchse e geführt, die um einen an dem Rahmen α befestigten Drehzapfen d drehbar ist. Seitlich an dem Rahmen α befestigt sitzt zwischen diesem und der Büchse e eine Platte I1 die mit Kreisführungen m versehen ist, in die an der Büchse e sitzende Führungszapfen η eingreifen. An dem Schaft b ist eine Platte 0 befestigt, die bei normaler Stellung des Pflugkörpers auf der Büchse e aufliegt und gegen die sich eine Feder g abstützt, deren anderes freies Ende gegen einen den Schaft b am obex'en Ende führender Arm h drückt. Dieser ist durch zwei verschieden starke Bolzen i und k mit der Platte I starr verbunden und trägt eine Feder f, die gegen einen in Schlitzen des Armes h geführten Kolben p drückt, der unmittelbar gegen den Schaft b anliegt.
Die Wirkung ist folgende:
Trifft der Pflugkörper c auf ein Hindernis (Stein, Wurzeln usw.), so werden die Stöße 5c aus der Richtung A durch die Feder f aufgenommen, indem der Schaft b etwas um den Zapfen d schwingt, wobei er durch die Zapfen η in den Führungen m geführt wird und gegen den Kolben p der Feder f drückt. Die Stöße aus der Richtung B dagegen drükken die Feder g, wobei der Pflugkörper c mit dem Schaft b sich in der Büchse e auf und ab bewegt. Treten aber so starke plötzliche Stöße auf, daß ein Zerbrechen irgendeines Maschinenteiles trotz der Anwendung der Federn f, g möglich ist, so wird der schwächere Bolzen k abgeschert und infolgedessen der Federarm h lose um den Punkt i schwenkbar. Es ist damit die beschränkte Schwenkbarkeit des Pflugkörpers um den Punkt d aufgehoben, und es kann der Pflugkörper c infolge des Widerstandes um den Punkte jetzt so weit nach
rückwärts schwenken, daß er ganz außer Tätigkeit gesetzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    1. Einrichtung zur federnden Befestigung der Schare an Pflügen u. dgl., gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei unabhängig voneinander wirkenden Federn (f, g), derart, daß jedes Schar sich entweder in lotrechter Richtung verstellen kann oder beschränkt schwenkbar ist.
    2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Pflugkörper (c) mittels eines Schaftes (&) in einer schwenkbar gelagerten Führungsfoüchse (<?) urid einem festen Arm (ti) entgegen dem Druck einer Feder (g·) lotrecht verstellbar
    - geführt ist und eine in dem Arm (h) gelagerte Feder (f) ein beschränktes Schwenken des Pflugkörpers mittels der Führungsbüchse' (e) gestattet.
    .3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei zu großem Widerstände die nur eine beschränkte Schwenkbarkeit des. Pflugkörpers gestattende Feder (/) ausgeschaltet wird und der Pflugkörper dann frei schwenkbar ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, unter Verwendung von Brechbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (/ι) für die das beschränkte Schwenken des Pflugkörpers gestattende Feder (/) mittels zweier verschieden starker Bolzen (i, k) derart befestigt ist, so daß nach Brechen des schwächeren Bolzens (k) die Feder (f) ohne Einwirkung auf den Pflugkörper ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919329916D 1919-12-09 1919-12-09 Einrichtung zur federnden Befestigung der Schare an Pfluegen u. dgl. Expired DE329916C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3808714A (en) * 1969-06-09 1974-05-07 G Reissinger Double bladed snowplow with overload release

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3808714A (en) * 1969-06-09 1974-05-07 G Reissinger Double bladed snowplow with overload release

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