DE329689C - Einrichtung zum Abdichten von Regelschiebern, z. B. an Fluessigkeitsgetrieben - Google Patents
Einrichtung zum Abdichten von Regelschiebern, z. B. an FluessigkeitsgetriebenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B13/00—Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
- F15B13/02—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
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Description
Die Erfindung bezweckt, die Regelschieber von Flüssigkeitsgetrieben u.„dgl. in einfacher
und vollkommener Weise abzudichten, ohne deren Beweglichkeit wesentlich zu beeinflüssen.
Bei den für solche Getriebe meist benutzten Hohlschiebern war es bisher allgemein
üblich, die Abdichtung an der Austrittstelle durch eine zylindrische Fläche entweder
vom Durchmesser der Schieber oder
to einem kleineren vorzunehmen. Um 'hierbei
auch nur eine einigermaßen brauchbare Abdichtung zu erhalten, war eine bedeutende
Länge der Dichtungsfläche erforderlich, was eine bedeutende Baulänge des Schiebers zur
Folge hatte. Ebenso war es notwendig, den Schieber in seiner Bohrung mit dem allergeringsten
Spiel zu führen, so daß hierdurch eine wesentliche Beeinträchtigung seiner Beweglichkeit
hervorgerufen wurde, ohne jedoch eine vollkommene Abdichtung zu erzielen.
Wurde nun gar der Schieber bei seinem Austritt aus dem Gehäuse abgesetzt, so erwies
es sich in der Praxis als beinahe unmöglich, die beiden Bohrungen genau zentrisch
zu erhalten, wodurch Klemmungen eintraten und der Schieber noch weiter in seiner
Beweglichkeit gehindert wurde.
Das Neue besteht nun darin, die Abdichtungsfläche solcher Schieber an eine Stirnwand
zu verlegen, wobei der Flüssigkeitsdruck während des Betriebes den Schieber gegen die Dichtungsfläche preßt und hierdurch
selbsttätig eine vollkommene Abdichtung bewirkt.
Um auch beim- Stillstand oder Leerlauf des Getriebes eine Abdichtung zu erzielen, ist eine
Feder angeordnet, welche die zu dichtenden Flächen gegeneinander drückt. Die Feder
kann sowohl hinter dem Schieber, als auch an seiner Austrittsstelle aus dem Gehäuse angeordnet
sein.
Eine wesentliche Behinderung der Beweglichkeit eines derart abgedichteten Schiebers
tritt nicht ein, da eine Drehung allgemein nur bei entlastetem Zustand in Frage kommt und
der Federdruck, der hierbei noch die Abdichtung bewirkt, nicht so bedeutend zu sein braucht,
daß eine merkbare Verschlechterung der Beweglichkeit eintritt.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung
beispielsweise dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt einen hohlen Rundschieber α, der in einer Bohrung & des Gehäuses
lagert. Seine Stirnwand c bildet eine schmale vorstehende Dichtungsfläche d, die sich gegen
die Seitenfläche f der Bohrung b legt. Der im Hohlschieber herrschende Flüssigkeitsdruck
drückt hierbei den Schieber in Riehtung des Pfeiles A seitlich an und bewirkt
eine sichere Dichtung. Der abgesetzte Teil g des Schiebers, der durch die Bohrung h das
Gehäuse durchsetzt, braucht in letzterer nicht bündig anzuliegen, sondern kann mit beliebigem
Spiel in seiner Austrittsöffnung sitzen, da an dieser Stelle eine weitere Abdichtung
nicht mehr erforderlich ist.
Die Fig. 2! zeigt einen gleichen Schieber. Nur ist zwischen dem Gehäuse i und einer
auf den Schieberhals g aufgesetzten Scheibe k
eine Federscheibe m angeordnet, die auch
Claims (2)
- beim Leerlauf die Dichtungsflächen gegenein- trieben, dadurch gekennzeichnet, daß dieander preßt. Dichtungsflächen an eine Stirnfläche desBei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist Schiebers (a) verlegt sind und die Ab-die Feder m1 nach innen verlegt und findet " dichtung selbsttätig durch den auf den an einem Rande η des Schiebers und am Ab- Schieber " wirkenden Flüssigkeitsdruckschlußdeckel 0 ihr Widerlager. - unterstützt wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, da-Patent-Ansprüche: durch gekennzeichnet, daß die Dichtungsflächen beim Stillstand oder. Leerlaufi. Einrichtung zum Abdichten von ■ durch eine Feder (« oderm1) gegenein-Regelschiebern, z. B. an Flüssigkeitsge- ' ander gedrückt werden.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLIN. GEDRUCKT IN HER KEICHSDRUCKEREI.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE329689T | 1919-05-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE329689C true DE329689C (de) | 1920-11-27 |
Family
ID=6187309
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919329689D Expired DE329689C (de) | 1919-05-29 | 1919-05-29 | Einrichtung zum Abdichten von Regelschiebern, z. B. an Fluessigkeitsgetrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE329689C (de) |
-
1919
- 1919-05-29 DE DE1919329689D patent/DE329689C/de not_active Expired
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