DE328664C - Reibgetriebe fuer Raeder - Google Patents
Reibgetriebe fuer RaederInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H13/00—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
- F16H13/02—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members without members having orbital motion
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Reibgetriebe für Räder.. Die Erfindung hat zum Gegenstand eine Vorrichtung zum Antreiben von Rädern oder von Schwungrädern mit großen Abmessungen, welche sich in einem dichtschließenden Gehäuse bei langsamer, absolut gleichförmiger Bewegung um ihre Achse drehen müssen.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung eines Mechanismus, welcher gestattet, eine gleichförmige Drehbewegung in ruckfreier Weise auf große Schwung,äder-zu übertragen, die sich sehr langsam, z. B. mit nur zwei Umdrehungen in der Stunde drehen müssen.
- Die bekannten Getriebe, bei denen die Schwungradachse mittels Schrauben- bzw. Schneckenräder in der Weise gedreht wird, daß die Bewegung von der Radverzahnung aus auf die Achse und dann auf das Schwungrad selbst übertragen wird, haben sich nicht bewährt, weil die Vibrationen der Schnecke durch die Elastizität des Metalles vergrößert werden, dies insbesondere, wenn die Periode der Vibrationen des Ganzen nahe liegt an der Zahl ddr Umdrehungen eines der Antrieborgane oder ein Vielfaches, dieser Zahl beträgt.
- Aus den gleichen .Gründen hat man vorgeschlagen, direkt auf das Schwungrad einzuwirken, und zwar möglichst nahe am Randkranz, z. B. mittels einer .auf dem Radkranz selbst angeordneten Schraubenverzahnung und einer Schnecke. Diese Lösung mag in gewissen Fällen ausreichend sein; für die in Frage stehenden Anwendungsfälle - ist sie jedoch mangelhaft, .weil dann der Mechanismus (Verzahnung und Schnecke) sich im Innern des dichten Gehäuses befindet und bei den Anwendungen der Maschine schaden kann.
- Die Antriebe mittels Stirnräder oder Winkelzahnräder sind aus den gleichen Gründen zu verwerfen.
- Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung besteht aus zwei oder mehreren Rollen, die paarweise so angeordnet sind, daß zwischen ihnen ein am Schwungradkranz befestigter Eisenring festgeklemmt wird, wobei die Größe dieses Druckes durch geeignete Gegengewichte geregelt- wird.
- Einzelne dieser Rollen oder alle werden in eine gleichförmige Drehbewegung um ihre Achse versetzt und bewirken durch Adhäsion die Drehung des Eisenringes und sonach des Schwungrades.
- Die Wellen dieser Rollen sind in ähnlicher Weise wie die Schwungradwelle mit Stopfbuchsen versehen, die so angeordnet sind, daß an der Stelle, wo besagte Wellen durch die Wandungen des "Gehäuses hindurcbtreten, -die nötige Dichtheit gewährleistet wird. Diese Wellen können beispielsweise mittels .Schnecke angetrieben werden.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Fig._ i zeigt -den neuen Mechanismus in Vorder-, Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 im Grundriß. Das Schwungrad = sitzt auf der Welle 2, welche in Lagern 3 ruht. Es dreht sich in einem dichtschließenden Gehäuse q. und empfängt seine Bewegung von einem .Kranz 5, welcher durch vier Rollen 6. angetrieben wird.
- Die Lagerungen der Achsen der Rollen 6 sind mit einem gewiesen Spielraum in senkrechten Führungen beweglich angeordnet. Diese Lager stehen unter der Einwirkung von GIiedern 7 - und 8, welche am - Hebel 9, io angelenkt sind. An den Enden der Hebel-9 und io hängen Gegengewichte ir, -durch welche die beiden oberen Rollen 6 nach unten, die unteren Rollen 6 dagegen nach oben gedrängt werden.
- Die vier Rollen klemmen den Kranz 5 zwischen sich und die zur Mitnahme des Kranzes nötige Adhäsion wird durch die Gegengewichte geregelt.
- Bei der durch die Zeichnung- veranschaulichten Ausführungsform werden die Rollen von einer Riemenscheibe 12 aus angetrieben; die die Drehung einer Welle 13 bewirkt. Auf der Welle 13 ist eine Schnecke 14 festgekeilt, welche in - ein Schraubenrad 15 eingreift, das auf einer Welle 16 festgekeilt ist. Auf der Welle 16 befindet sich eine Schnecke 17, welche die Schraubenräder 18 antreibt, die ihrerseits die Wellen der oberen Rollen 6 in Umdrehung versetzen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Reibgetriebe für Räder, insbesondere schwere Schwungräder, die sich im Innern eines dichten Gehäuses gleichförmig und langsam drehen müssen, dadurch gekennzeichnet, daB das Rad oder Schwungrad einen Kranz trägt, der zwischen zwei oder mehreren Rollen geklemmt wird, die mittel Gegengewichte gegeneinander gedrängt werden und durch geeignete Antriebsmittel in Drehung versetzt- werden, wobei die Achsen dieser Rollen- durch Stopfbuchsen hindurchgeführt sind.
- 2. Antriebvorrichtung .nach Anspruch i, d. durch gekennzeichnet; däB die .beider unteren. Rölhn mittels eines Gliedes- (7) an die-Enden von zwei schwingend gelagerten Hebeln angeschlossen sind, welche an den -entgegengesetzten Enden Gegengewichte trägen und mittels weiterer Glieder gelenkig an die die oberen Rollen tragenden Lager angeschlossen sind.
- 3. Antriebvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Achsen der beiden oberen Roben durch eine gemeinsame Schnecke angetrieben werden, die -durch ein Schraubenradgetriebe mit Übersetzung der. Geschwindigkeit ins Langsame gedreht wird:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR328664X | 1919-08-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE328664C true DE328664C (de) | 1920-11-08 |
Family
ID=8890724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920328664D Expired DE328664C (de) | 1919-08-21 | 1920-03-21 | Reibgetriebe fuer Raeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE328664C (de) |
-
1920
- 1920-03-21 DE DE1920328664D patent/DE328664C/de not_active Expired
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