DE327601C - Tuerklinkenbefestigung - Google Patents

Tuerklinkenbefestigung

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DE327601C
DE327601C DE1917327601D DE327601DD DE327601C DE 327601 C DE327601 C DE 327601C DE 1917327601 D DE1917327601 D DE 1917327601D DE 327601D D DE327601D D DE 327601DD DE 327601 C DE327601 C DE 327601C
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sleeve
doorknob
handle
fastening
inner sleeve
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DE1917327601D
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ISRAEL FABRIK fur BELEUCHTUNG
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ISRAEL FABRIK fur BELEUCHTUNG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/02Fastening knobs or handles to the spindle by pinning or riveting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Befestigung von Türklinken mit dem üblichen gespaltenen Dorn. Es wird mit der Neuerung bezweckt, eine Klinke jeglichen Stoffes, insbesondere Holzklinken, so zu befestigen, daß die Verbindung sich nichf lockert und nicht mit der Zeit toter Gang eintritt. Außerdem soll mit Rücksicht auf die durch die Einziehung der Metallklinken notwendig werdende
ίο schnelle Lieferung großer Mengen das Verbindungsmittel als Massenerzeugnis schnell, billig und dauerhaft, d. h. ohne Lösungsstelle (Naht ο. dgl.) und ohne schwierige Handhabungen, hersteilbar sein.
Nach der Erfindung ist der eigentliche Klinkenträger, also die Hülse, die die Klinke, z. B. aus Holz, als Durchsteckgriff aufnimmt, als eine nahtlose Eisen- oder Metallhülse durch Zieharbeit hergestellt. Auf den Dorn kommt eine ebenfalls durch Zieharbeit hergestellte nahtlose Hülse, die zumindest auf einen Teil ihrer Länge mehrere Längsriefen, d. h. eine sogenannte Kannelierung, aufweist. Auf diese kannelierte Hülse wird die Klinkenträgerhülse gesteckt, mittels der Kannelierung mit der Innenhülse verschweißt und bei der Aufsetzung auf den in den meisten Fällen bei unseren Türen vorhandenen gespaltenen Dorn mit diesem in der bisher üblichen Weise' durch einen durch, den Spalt tretenden Stift verbunden. Die kannelierte Innenhülse kann aus der Klinkenträgerhülse mit einem zylin-' drischen Stück etwas hervorstehen, und es kann nun dieses zylindrische Stück als Lagerung im Türschilde benutzt werden, so daß insbesondere bei einer Doppelklinkenanordnung der Dorn nicht durch die Schloßnuß, sondern mittels der zylindrischen Innenenden der beiden auf dem Dorn sitzenden kannelierten Innenhülsen in den beiderseitigen Türschildern gelagert wird. Dann ist der zylindrische Teil größeren Durchmessers als der kannelierte.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt.
Fig. ι ist ein Schnitt, bei dem der Dorn a abgebrochen gezeichnet ist,
Fig. 2 eine Aufsicht auf eine zur Führung in größerer Türöffnung dienende und auf die kannelierte Hülse f gesetzte Kappe z. «
Fig. 3 zeigt in Längs- und Querschnitt die Innenhülse.
■' Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Außenhülse, ' Fig. 5 eine Einzelheit, und
Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Bauart der Innenhülse.
α in Fig. 1 ist der Dorn mit dem Spalt δ. d ist die den Griff e aus Holz ο. dgl. tragende Außenhülse, f ist die Innenhülse mit der Kannelierung g. h ist der durch den Spalt b und die Außenhülse d tretende Stift. Die kannelierte Hülse f schließt mit ihrer Riffelung sich fest an die Außenwandung des Domes a an und bietet der glatten Außenhülse d ein gutes und sicheres Lager dar. Diese Hülse d ist an ihrem Außenende durch Stauchung zur Aufnahme des Griffes e erweitert, und es sind an den Durchtrittsöffnungen nach außen hervorragende Schultern s gebildet, um den Griff fest zu fassen. Die Kannelierung der Innenhülse wird durch Behandlung der gezogenen Hülse innerhalb eines Zieheisens erzielt; es
sind somit die beiden Hülsen d und f Erzeugnisse einer Zieharbeit, sie sind vollständig, nahtlos und können infolgedessen bei der Benutzung sich nicht öffnen. Es können daher binnen kurzer Zeit und mit einfachsten Mitteln sehr große Mengen hergestellt werden; ι die Teile sind leicht zu vereinigen und auf j dem in den Türen vorhandenen Dorn leicht j anzubringen. . j
ίο Bei :dem Ausführungsbeispiel der Fig. ι ist ι die Kappe ζ benutzt, um im Türschilde zu | führen. Gemäß Fig. 6 kann man aber auch : nur einen Teil der Innenhülse f kannelie- ! ren und außen, d. h. dort, wo sie über die [ Außenhülse d hinausragt, einen zylindrischen erweiterten Teil y anschließen. Man braucht dann keine besondere Kappe ζ und führt somit den Drücker unmittelbar mit Hilfe der Innenhülse f. Ist die Türschildöffnung kleiner, so kann man die Schulterbildung in der Hülse f auch vermeiden.
In allen Fällen empfiehlt es sich, um den Griff e an der Drehung um seine Längsachse zu verhindern, zwischen Dorn α und Boden der Innenhülse f ein Stiftplättchen χ (Fig. 5) einzulegen, das mit seinen Spitzen durch Bohrungen w im Boden ν der Innenhülse f hindurchtfitt und sich in das Holz des Griffhalses eindrückt. Fig. i läßt erkennen, wie siel· er durch die Schultern s in Verbindung mit der durch Stauchung erzielten Ausweitung t der Außenhülse d der Griffe im Kopf der Hülse d gelagert wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Türklinkenbefestigung, dadurch gekennzeichnet, daß der bei gespaltenem Dorn mit diesem in üblicher Weise durch Stift zu verbindende Klinkenträger aus einer gezogenen, also nahtlosen Hülse (d) besteht und auf einer ebenfalls durch Zieharbeit hergestellten, auf Teillänge (g) längsgerieften Innenhülse {f) sitzt und mit dieser verschweißt ist.
2. Türklinkenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem durch Stauchung erweiterten Kopf (t) der Außenhülse (d) Schultern (s) zur Lagerung des Griffes (e) herausgearbeitet sind.
3. Türklinkenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Griff abgewandte Ende der Innenhülse als zylindrischer Teil aus der Außenhülse (d) heraustritt, und zur unmittelbaren Lagerung des Drückers im Türschilde dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1917327601D 1917-10-28 1917-10-28 Tuerklinkenbefestigung Expired DE327601C (de)

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