DE327110C - Kinematographischer Apparat zum optischen Ausgleich der Bildwanderung - Google Patents

Kinematographischer Apparat zum optischen Ausgleich der Bildwanderung

Info

Publication number
DE327110C
DE327110C DE1919327110D DE327110DD DE327110C DE 327110 C DE327110 C DE 327110C DE 1919327110 D DE1919327110 D DE 1919327110D DE 327110D D DE327110D D DE 327110DD DE 327110 C DE327110 C DE 327110C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
film tape
lens
window
cinematographic apparatus
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919327110D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EGON KRAKOW
Original Assignee
EGON KRAKOW
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EGON KRAKOW filed Critical EGON KRAKOW
Application granted granted Critical
Publication of DE327110C publication Critical patent/DE327110C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/12Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with oscillating transmitting member

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kinematographen mit optischem Ausgleich der Bildwanderung durch . hin und her gleitende Spiegel. Zur Erzeugung scharfer Bilder auf der Projektionswand ist Bedingung, daß der Strahlenweg vom Filmbande bis zum Objektiv derselbe bleibt. Bei bekannten Ausführungen hat man dies dadurch zu erreichen gesucht, daß man zwischen Filmfenster und Objektiv ein
ίο System von Spiegeln einschaltete, beispielsweise zwei Spiegel, von denen der eine mit dem ■ Filmband beweglich war, während der zweite in der Objektivachse feststand. Das Filmband wanderte hierbei senkrecht zur Objektivachse und man güch den Unterschied der Strahlenwege vom Filmband bis Objektiv dadurch aus, daß man das Objektiv entsprechend diesem Unterschiede bewegte. Dies hat den Nachteil, daß sich die Entfernung zwischen Objektiv und Projektionswand änderte, so daß sich die Bildgröße auf der Projektionswand änderte, was zur Schärfe der Bilder nicht beitrug. Ein zweiter Weg bestand darin, daß man zwischen das senkrecht zur Objektivach.se wandernde Filmband und das Objektiv eine ganze Gruppe von Spiegehi einschaltete, z. B. .vier Spiegel, von denen je zwei rechte Winkel bildeten, und die man wagerecht derart bewegte, daß der Strahlenweg derselbe blieb. Ein Zwischenschalten so vieler Spiegel hat den Nachteil, daß eine vierfache Reflexion von Spiegel zu Spiegel bzw. zum Objektiv zu erfolgen hat, was ebenfalls unvorteilhaft ist.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß bei der Bewegung des Spiegels die Fensterblende mit dem Filmband senkrecht zur Längsbewegung des Filmbandes bewegt wird, und zwar derart, daß der Strahlenweg zwischen Filmband, Spiegel und Objektiv für jede Stellung derselbe bleibt. Ein besonderer Fall hegt darin, daß Filmband und Reflexionsspiegel sich parallel zur Objektivachse bewegen. Die Erfindung ermöglicht, daß man zwischen Filmband und Objektiv mit einer einzigen Reflexion an einem Spiegel auskommen kann. Bringt man mit dem Reflexionsspiegel einen zweiten unter 45° geneigten Spiegel in feste · Verbindung, welcher die Lichtstrahlen des Kondensors auffängt, so bleibt trotz der Bewegung der Spiegel die Gesamtsumme der Lichtstrahlenwege zwischen Kondensor und Objektiv stets dieselbe.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung gebracht.
e ist der Kondensor, dessen Lichtstrahlen sich an dem unter 45 ° geneigten Spiegel f und an dem mit ihm in fester Verbindung stehenden Spiegel g spiegeln. Zwischen beiden Spiegehi befindet sich das Filmfenster i und das Filmband α. Die Spiegel und ebenso das Filmfenster stehen mit dem Schlitten h in fester Verbindung, dessen Bewegung von dem Objektiv k fort mit derselben Geschwindigkeit 'erfolgt, welche das Filmband α aufweist. Die Leitrolle für das Filmband α ist mit b bezeichnet, die Aufsetz- und Anpreßvorrichtung mit c, die Fensterblende mit d, welche ebenfalls in starrer Verbindung mit dem Schlitten h steht. Die Antriebswelle 0 kann von Hand oder mittels Elektromotors angetrieben werden. Das Zahnrad p überträgt die gleichförmige Bewegung
auf das Zahnrad q, auf dessen Achse die Leitrolle b sitzt. Das Zahnrad ft greift in das Zahnrad r des Rades s ein, dessen Umfang mit Ansätzen t versehen ist, und diese Ansätze t stoßen nacheinander auf einen Ansatz u des Schlittens Ji. Bei der Bewegungsrichtung im Sinne des Pfeiles des Rades s wird der Schlitten h nach rechts gezogen und damit auch das starr verbundene Spiegelsystem f, g mit dem in Filmfenster i.
Der Hub des Schlittens h nach rechts wird dadurch beendet, daß der Nocken t von dem Ansatz u des Schhttens h abgleitet, und in diesem Augenblick wird das Objektiv k abgeblendet, wobei die Blende in geeigneter Weise von dem Getriebe gesteuert werden kann.
Auf der Achse des Rades s-ist ein weiteres größeres Zahnrad y angeordnet, welches ein kleineres, auf der Achse einer Kreisscheibe ch sitzendes Zahnrad ζ antreibt. Dies besitzt einen Nocken v, der sich in Richtung des Pfeiles im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers dreht und hierbei gegen einen Ansatz v' stoßen kann, welcher sich am Schlitten h befindet. Der Nocken ν befördert den Schlitten h sehr schnell mit dem Spiegelsystem nach links zurück, und zwar .um eine solche Strecke, daß das demnächst zu projizierende Filmbildchen gerade in den Bereich des Bildfensters tritt. Zur Erzielung der erforderlichen Geschwindigkeit kann die Bewegungsübertragung etwa so eingerichtet sein, daß das Rad ch acht Umdrehungen macht, während das Rad s sich einmal dreht. Nach diesem Zurückschnellen wird die Blende des Objektivs k geöffnet, so daß das neue Bildchen auf dem Schirm erscheint. Es ist ersichtlich, daß sich die Länge des Strahlenweges zwischen dem Filmband bzw. Filmfenster und dem Objektiv k ändert. Befindet sich der Spiegel g·' in der linken punktierten äußersten Stellung, so ist die Summe des Strahlenweges geringer als in der rechten ausgezogenen Stellung. Dies würde unscharfe Bilder auf der Projektionswand zur Folge haben, und zur Beseitigung dieses Mißstandes dient die folgende Anordnung:
Die Fensterblende d mit dem Bildfenster i ist derart an dem Schlitten h gelagert, daß das Fenster und somit auch der entsprechende Teil des Filmbandes a in senkrechter Richtung verschoben werden kann. Die Verschiebung ist hierbei in Abhängigkeit von der Bewegung des Schlittens h gebracht, derart, daß die Senkbewegung des Fensters um genau denselben Betrag erfolgt, um welche der Schlitten h sich nach rechts vom Objektiv fortbewegte. Der Abstand zwischen dem . Fihnband im Filmfenster und zwischen dem Objektiv, und demnach der Strahlenweg, bleibt demnach konstant. Diese Zwangsbewegung zwischen Schlitten h und der Fensterblende d läßt sich in leichter Weise erreichen, da außer der wagerechten Führung des Schhttens h an diesem lediglich eine senkrechte Führung vorhanden sein braucht. Eine beispielsweise Ausführungsform ist in der Figur angegeben:
Zwei doppelarmige Hebel 2, 3 bzw. 4, 5 sind mit ihrem Drehpunkt am Gestell gelagert. Die Hebel 2, 4 besitzen an ihren Enden Schlitze, welche in Zapfen g, 10 eingreifen, die am Schlitten h angeordnet sind. Verschiebt sich nun der Schütten aus der punktierten Lage W nach rechts in die Lage h, so treten die Hebel aus ihrer Lage 2', 4' in die Lage 2, 4, und ihre Arme aus der Lage 3', 5' in die Lage 3, 5, was eine Senkung der Fensterblende aus der Lage d' in die Lage d bedeutet. Der Angriff der Hebel 3, 5 an der Fensterblende erfolgt hierbei auch durch Schlitze und Stifte, und die Fensterblende besitzt am Schlitten h eine senkrechte Führung. Eine solche Zwangsführung zwischen der wagerechten Bewegung des Schlittens h und der senkrechten Bewegung der Fensterblende d läßt sich auch durch Seil- oder Kettenübertragung bewirken.
Für jede Lage des Schlittens h bei seiner Wanderung nach rechts ergibt sich also, daß infolge der gleichzeitigen Bewegung der Fensterblende d in senkrechter Richtung der Strahlenweg zwischen Bildfenster und Objektiv k stets derselbe bleibt. Die Entfernung des Objektivs k von der Projektionswand bleibt dabei stets dieselbe.
Die Bewegung des Filmbandes α geschieht dadurch, daß zwischen dem Zugrad b und dem. Filmfenster d Leitrollen 6, 7 und 8 eingeschaltet sind. Die Leitrolle 6 steht hierbei fest, die Leitrolle 7 hebt bzw. senkt sich gleichmäßig mit dem Bildfenster (s, die Stellung 7 und 7'), und die Rolle 8 wird halb so schnell gesenkt bzw. gehoben (Stellung 8 und 8') wie das Bildfenster. Statt dessen könnte auch die Zugrolle b angehoben werden. Der hierzu erforderliche Mechanismus wurde, um die Klarheit des Bildes nicht zu beeinträchtigen, nicht mit aufgezeichnet.
Bei den angegebenen Endstellungen des Spiegels g sind folgende Strahlenstrecken die gleichen :
a, g, k = af, g', k, e,f,a=e, f, α', f, a,g,k= e, f, a!, g', k.
Es sind also auch die gesamten Strahlenwege gleich, so daß. kein Unterschied in der Helligkeit auftritt. ng
Das Erfindungsprinzip, das Fihnband senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung bei feststehendem Objektiv um Ausgleichstrecken derart zu verschieben, daß der Strahlenweg zwischen Filmfenster und Objektiv stets dieselbe Länge aufweist, kann auch für Apparate verwendet werden, bei denen.das Fihnband bzw.
der reflektierende Spiegel sich senkrecht zur Objektivachse bewegt, falls man die Verwendung mehrerer Reflexionsspiegel mit in den Kauf, nehmen will.
5

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kinematographischer Apparat mit optischem Ausgleich der Bildwanderung
    ίο durch hin und her gleitende Spiegel, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bewegung des Spiegels (g) die Fensterblende (d) mit dem Fihnband senkrecht zur Längsbewegung des Filmbandes bewegt wird, und zwar derart, daß der Strahlenweg zwischen Fihnband (a), Spiegel (g) und Objektiv für jede Stellung derselbe bleibt.
  2. 2. Kinematographischer Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Filmband und Reflexionsspiegel sich parallel zur Objektivachse bewegen.
  3. 3. Kinematographischer Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Reflexionsspiegel (g) ein zweiter unter 45 ° geneigter Spiegel (f) in fester Verbindung steht, welcher die Lichtstrahlen des Kondensors auffängt, wodurch erreicht wird, daß trotz der Bewegung der Spiegel die Gesamtsumme der Lichtstrahlenwege zwischen Kondensor und Objektiv stets dieselbe bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919327110D 1919-11-06 1919-11-06 Kinematographischer Apparat zum optischen Ausgleich der Bildwanderung Expired DE327110C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE327110T 1919-11-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE327110C true DE327110C (de) 1920-10-23

Family

ID=6184616

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919327110D Expired DE327110C (de) 1919-11-06 1919-11-06 Kinematographischer Apparat zum optischen Ausgleich der Bildwanderung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE327110C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE327110C (de) Kinematographischer Apparat zum optischen Ausgleich der Bildwanderung
DE660414C (de) Optisches System zum Aufnehmen oder Projizieren kinematographischer Bilder
DE305213C (de)
DE651210C (de) Kinobildwerfer
DE2504913C3 (de) Vorrichtung zum Betrachten von Schmalfilmen
DE2743429A1 (de) Projektionsapparat fuer photozeicheneinrichtungen
DE624662C (de) Kinematographischer Aufnahmeapparat mit kontinuierlicher Filmbewegung
DE434964C (de) Optischer Ausgleich fuer Kinematographen
DE617254C (de) Kinematographisches Aufnahme- bzw. Wiedergabegeraet fuer mehrere Formate
DE508745C (de) Kinoprojektor mit stetig bewegtem Film
DE767672C (de) Greifersteuerung fuer kinematographische Apparate
DE270508C (de)
DE2838248C2 (de) Filmprojektionssystem
DE604953C (de) Photographische Aufnahmekammer mit einer ueber der Aufnahmekammer angeordneten Sucherkammer
DE2739105C3 (de) Kinematographisches Gerät
DE506321C (de) Kinematograph mit ununterbrochen bewegtem Bildband
DE606059C (de) Reihenbildapparat, insbesondere fuer kinematographische Hochfrequenzaufnahmen
DE1772408C3 (de) Optisches Aufnahme- und Wiedergabegerät
DE1622183C (de) Steuervorrichtung an Filmkameras
DE214098C (de)
DE758022C (de) Kinoprojektor mit stetig bewegtem Filmband
DE1156647B (de) Vorrichtung zur Aufnahme von Weitwinkelbildern
DE1263501B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Fotografieren von schnell bewegten Koerpern, insbesondere Geschossen
DE629023C (de) Verfahren zur Herstellung stereoskopischer Rasterbilder
DE631844C (de) Kinematographischer Apparat mit optischem Ausgleich