DE326699C - Maschine zum Umbiegen der Raender von Lederstuecken mit einem Brennwerkzeug - Google Patents

Maschine zum Umbiegen der Raender von Lederstuecken mit einem Brennwerkzeug

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DE326699C
DE326699C DE1920326699D DE326699DD DE326699C DE 326699 C DE326699 C DE 326699C DE 1920326699 D DE1920326699 D DE 1920326699D DE 326699D D DE326699D D DE 326699DD DE 326699 C DE326699 C DE 326699C
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Germany
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leather
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tool
machine
burning tool
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DE1920326699D
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United Shoe Machinery Corp
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B11/00Finishing the edges of leather pieces, e.g. by folding, by burning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Maschine zum Umbiegen der Ränder von Lederstücken mit einem Brennwerkzeug. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Umbiegen der Ränder von Lederstücken mit einem Brennwerkzeug, bei der das Lederstück derart an dem Brennwerkzeug der Maschine vorbeigeführt wird, daß durch Sengen einer Seite des Lederrandes ein Krümmen der anderen Seite gegen die zusammengeschrumpfte Lederseite bewirkt wird. Die Behandlung eines dicken Lederstückes bedingt mehr Hitze als diejenige eines dünnen Lederstückes gleicher Beschaffenheit. Bisher war es üblich, den Wärmegrad 'durch 1=Iaridhabung gewisser Teile zu regeln. .
  • Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Wärmegrad des Brennwerkzeuges entsprechend der Dicke des der Maschine dargebotenen Lederstückes selbsttätig-geregelt wird.
  • Es ist erklärlich, daß das Sengen des Randes eines dicken Lederstückes nicht nur einen erhöhten Wärmegrad, sondern auch mehr Zeitaufwand bedingt als das Sengen des Randes eines dünnen Lederstückes. Gemäß der Erfindung wird auch die Geschwindigkeit des Vorschubes-des der Maschine dargebotenenLederstückes entsprechend der Dicke des letzteren selbsttätig.verändert, so daß ein dickes Lederstück langsamer .vorgeschoben wird als ein diinnes Lederstück.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht der Maschine teilweise im Schnitt, Fig.2 ist ein Schaubild der den Wärmegrad des Brennwerkzeuges bestimmenden und die Vorschubgeschwindigkeit des Lederstükkes regelnden Vorrichtung.
  • Fig. 3.erläutert diagrammatisch: die Art, in der das Brennwerkzeug elektrisch beheizt wird.
  • Das Lederstück wird durch eine drehbare Unterlage i i und durch eine Vorschubscheibe 13. an_ dem elektrisch beheizten Biennwerkzeug voreigeführt. Die Vorschubscheibe schiebt nicht nur das Lederstück vor, sondern sie sucht auch. die noch in plastischem Zustande befindliche Lederkante gegen eine genutete Scheibe 15 zu drängen. Das Werkzeug 9 wird von einem Kopf 17 getragen, der zwecks Erleichterns des Einführens des Lederstückes durch Handhabung eines bei ?1 an dem Maschinengestell drehbaren Hebels i 9 angehoben werden kann. Die Anordnung und Wirkungs= weise der soweit beschriebenen Teile ist nicht mehr neu.
  • Der Wärmegrad des Brennwerkzeuges und die Vorschubgeschwindigkeit des Lederstückes sollen entsprechend -der Dicke des Lederstükkes geregelt werden. Ein dünnes Lederstück bedingt einen niedrigen Wärmegrad -sind Erhöhung der VorschuhgeschwindigkL-it, während ein dickes Lederstück das Entgegengesetzte erheischt. Der zur Beheizung des Brennwerkzeuges dienende, umgeformte elektrische Strom .kreist durch Leitungen 25, 27 durch das Werkzeug und durch einen Aus- Schalter und Widerstandsregler 29, 31. Die Anordnung ist so getroffen, daß durch Herabbewegung der Kurzschlußplatte 29 der Strom geschlossen und durch Kurzschließen der Widerstandsteile der Wärmegrad des Werkzeuges erhöht und durch ihre Aufwärtsbewegung herabgesetzt wird. Die Fig. i und 2 lassen erkennen, daß an der Platte 29 eine Stange 95 befestigt ist, die mit dem äußeren Ende eines Armes 33 verzapft ist.. Das innere Ende des Armes 33 ist an einem Arm 35 an dem Maschinengestell drehbar. In der Nähe des inneren Endes des Armes 35 ist ein Lenkstück 37 angezapft, dessen unteres Ende drehbar mit einem festen Arm ao des Hebels 1g verbunden ist. Durch Bewegen. des Hebels 1g wird der Kopf 17 der Maschine mit dem Werkzeug 9 angehoben und gesenkt. Wenn das von dem Kopf 17 abgekehrte Ende des Hebels 1g herabgedrückt wird, so senkt sich die Platte 29, und der Wärmegrad des Brennwerkzeuges wird durch Ausschaltung von Widerständen erhöht. Die Lage, in die das Werkzeug nach dem Freigeben des Hebels gelangt, wird durch die Dicke des Lederstückes bestimmt und regelt durch Änderung des elektrischen Stromes den Wärmegrad des Bren-nwerkzeuges.
  • Auf der Antriebswelle 39 sitzt ein Kegel 41, und auf einer Gegen welle 43 ist ein entgegengesetzt gelagerter Kegel 45 befestigt. Zwischen den Kegeln 41, 45 läuft ein loses Band 47, von dessen Lage die Winkelgeschwindigkeit der Gegenwelle 43 abhängt. Wenn die Teile die in der Fig. 2 dargestellte Lage einnehmen, so läuft die Gegenwelle 43 mit der größten zulässigen Geschwindigkeit um. Wenn sich das Band 47 zwischen den anderen Enden der Kegel 44 45 befindet, so ist der Geschwindigkeitsgrad der Welle 43 auf das Mindestmaß herabgesetzt. Die Welle 43 ist durch Zahnräder und Zwischenwellen mit der Vorschubscheibe 13 verbunden. Damit das Band 47 während des Auf-. und Niedergehens des Hebels i9 verschoben wird, ist das Ende des Armes 33 mit einem Lenkstück 49 verbunden, dessen unteres Ende eine Stift- und Schlitzverbindung. mit einem Winkelhebel 5 i besitzt. Das freie Ende dieses Winkelhebels umfaßt eine Stange 53, die in dem Maschinengestell verschoben werden kann und eine genutete Leitrolle 55 für das Band 47 trägt. Das zu einer Gabel ausgebildete Ende des Winkelhebels 51 befindet sich zwischen verstellbaren Bunden 57. Damit der Winkelhebel 51 und das Band 47 für gewöhnlich in der dargestellten Lage gehalten werden, ist eine Feder 59 vorgesehen, die sich einerseits gegen einen der Bunde 57 und andererseits .gegen das Maschinengestell stützt Die Stift- und Schlitzverbindung zwischen dem Winkelhebel 51 und dem Lenkstück 49 läßt eine tote Bewegung des Lenkstückes zu. Wenn der Hebel 33 seine 1VIittellage einnimmt, so ist das Band 47 gegen die linken Enden der Kegel 41, 45 verschoben worden und wird durch fortgesetzte Herabbewegung des Armes 33 nicht mehr beeinflußt, da die Stange 53 zu dieser Zeit durch einen Anschlag 54. von weiterer Bewegung nach links abgehalten wird und der untere Stift der Stange 49 sich in dem Schlitz des einen Armes des Hebels 51 verschieben kann. Wenn der Hebel 1g bei der Aufwärtsbewegung des Kopfes 17 gedreht wird, so senkt sich die Platte 29, um den Wärmegrad des Erennwerkzeuges zu erhöhen, und das sich verschiebende Band 47 setzt die Winkelgeschwindigkeit der Welle 43 herab, wobei der Vorschub des Lederstückes verlangsamt wird. Die Lage des sich nach dem Freigeben des Hebels 1g senkenden Kopfes 17 hängt von der Dicke des in die Maschine eingeführten Lederstückes ab und bestimmt in der beschriebenen Weise die 1@' orschubgeschwindigkeit, die entsprechend der Abnahme der Dicke des Lederstückes beschleunigt wird. Das von dem Kopf 17 abgekehrte Ende des -Hebels 1g ist ferner drehbar mit einem Lenkstück 61 verbunden, dessen unteres Ende mit einem Arm 63 einer Schwingwelle 65 in Verbindung steht. 1-1n dem andern. Ende der Schwingwelle 65 ist ein mit der Trethebelstange 69 verbundener Arm 67 befestigt. Die Teile werden in der dargestellten Lage durch eine Feder 71 gehalten, die einerseits an die Platte 29 und andererseits an eine durch eine geriffelte Mutter 75 senkrecht verstellbare Schraube 73-angehängt ist. -Wenn der Kopf 17 zwecks Erleichterns des Einführens des Lederstückes mittels des Trethebels angehoben wird, so schwingt der Arm 33 herab. Der ungeschwächte elektrische Strom durchfließt dann das Werkzeug, und das Band 47 nimmt eine Lage ein, in der das Lederstück mit der Mindestgeschwindigkeit vorgeschoben wird. Bei Freigabe des Trethebels senkt sich der Kopf 17 samt Brennwerkzeug 1 z und Rolle 9 auf das Lederstück nieder. Beim Senken des Kopfes wird=-die Platte 29 angehoben und das Band q.7 entsprechend der Dicke des Lederstückes verschoben. Wenn das Lederstück über das Werkzeug hinausbewegt worden ist, so kehren die Teile in die in der Fig. i dargestellten Läge zurück, in der der elektrische Strom das Werkzeug nicht durchfließt und in der die Vorschubrolle mit höchstzulässigem Geschwindigkeitsgrad umläuft.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Maschine zum Umbiegen der Ränder von Lederstücken mit einem Brennwerk-. zeug und einer Vorschubvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die seitens .des Brennwerkzeuges (9) abgelieferte Wärmemenge selbsttätig durch die Dicke des dargebotenen Lederstückes bestimmt wird. z. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschübgeschwindigkeit des Lederstückes durch Abnahme seiner Dicke selbsttätig beschleunigt wird.
DE1920326699D 1920-01-23 1920-01-23 Maschine zum Umbiegen der Raender von Lederstuecken mit einem Brennwerkzeug Expired DE326699C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE1920326699D Expired DE326699C (de) 1920-01-23 1920-01-23 Maschine zum Umbiegen der Raender von Lederstuecken mit einem Brennwerkzeug

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