DE326018C - Verfahren zur Herstellung eines Streckmittels fuer Zigarettentabak - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Streckmittels fuer Zigarettentabak

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DE326018C
DE326018C DE1917326018D DE326018DD DE326018C DE 326018 C DE326018 C DE 326018C DE 1917326018 D DE1917326018 D DE 1917326018D DE 326018D D DE326018D D DE 326018DD DE 326018 C DE326018 C DE 326018C
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tobacco
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B15/00Chemical features or treatment of tobacco; Tobacco substitutes, e.g. in liquid form
    • A24B15/10Chemical features of tobacco products or tobacco substitutes
    • A24B15/16Chemical features of tobacco products or tobacco substitutes of tobacco substitutes

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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Streckmittels für Zigarettentabak. Man hat bereits vorgeschlagen, Hopfenblütenblätter als Ersatz des Rauchtabaks zu verwenden (Pharmazeutische Zeitung 1917, S. q.21). Es hat sich aber -gezeigt, daß die Hopfenblütenblätter (Dolden) auch nach dem Trocknen nicht als vollständiger Tabakersatz verwendet -werden können. Man muß vielmehr eine Vermischung mit reinem Tabak vornehmen. Auch dann sind die Dolden nicht als Ersatz oder Streckungsmittel für Tabak zu verwenden. Nach dem vorliegenden Verfahren wird die Verwendung der Hopfendolden dadurch wesentlich verbessert, daß die getrockneten Hopfendolden vom sogenannten Lupulin befreit werden. Die vom Lupulin befreiten Hopfendolden brennen besonders gut und gleichmäßig und haben wesentlich weniger Geschmack als der getrocknete, lupulinhaltige Hopfen. Die Entfernung des Lupulins kann in der bekannten Weise geschehen, indem man durch Schlagen, Saugen o. dgl. die Lupulinkörper aus den Dolden entfernt. Man kann das Schlagen derartig weit treiben, daß das Lupulin in -Form von Mehl entfernt wird. An Stelle der geschilderten mechanischen Entfernung kann man auch Lösungsmittel o. dgl. anwenden. Dagegen ist bloßes Rösten nicht geeignet, eine Entfernung des Lupulins herbeizuführen, da das Lupulin nicht flüchtig. ist (Prior, »Chemie und Physiologie des Malzes und Bieres«, Leipzig 1896, S. 239 bis 2q,3).
  • Man kann sowohl geschwefelten wie auch ungeschwefelten Hopfen nach dem Trocknen verwenden. Man kann auch Hopfen, der bereits zur Bierbereitung Verwendung gefunden hat, trocknen und benutzen. Man verwendet am -besten alten, geschwefelten, ausgetrockneten, gepreßten Hopfen; der nahezu Blätter-und stielfrei ist, die natürlich durch Saugen, Läutern, Beuteln, Blasen, Sieben entfernt werden müssen. Am besten - verwendet man die Blätter bzw. Schuppen der Hopfendolden, nachdem eine ganze Anzahl derselben unter einem genügend höhen Druck zu einer zusammenhängenden Masse gepreßt sind. Man kann dann durch die bekannten Tabakschneidemaschinen die einzelnen Strähnen abschneiden und mit dem -Tabak zusammenmischen.
  • Die Menge des Zusatzes kann verschieden sein. Beispielsweise ist ein-Zusatz von einem Teil von Lupulin-befreiten Hopfendolden auf fünf Teile Tabak benutzbar. 'Man kann aber auch mehr oder weniger anwenden. -

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur -Herstellung eines Streckmittels für Zigarettentabak, dadurch gekennzeichnet, daß die getrockneten Dolden des Hopfens von Lupulin befreit werden.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lupulin durch Schlagen u. dgl. gleichzeitig mit den Rippen entfernt und daß die so bearbeiteten Dolden des Hopfens nach , Vermischung mit Zigarettentabak unter Druck geschnitten werden.
DE1917326018D 1917-09-21 1917-09-21 Verfahren zur Herstellung eines Streckmittels fuer Zigarettentabak Expired DE326018C (de)

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