DE325773C - Elektrische Scheinbatterie - Google Patents

Elektrische Scheinbatterie

Info

Publication number
DE325773C
DE325773C DE1918325773D DE325773DD DE325773C DE 325773 C DE325773 C DE 325773C DE 1918325773 D DE1918325773 D DE 1918325773D DE 325773D D DE325773D D DE 325773DD DE 325773 C DE325773 C DE 325773C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
battery
dummy
line
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918325773D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Application granted granted Critical
Publication of DE325773C publication Critical patent/DE325773C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A33/00Adaptations for training; Gun simulators
    • F41A33/04Acoustical simulation of gun fire, e.g. by pyrotechnic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Elektrische Scheinbatterie. Bei den bekannten Scheinbatterien ist der bei Zündung der einzelnen Kanonenschläge erzeugte Knall nicht vom Einschlag eines Geschosses begleitet und deshalb die Scheinbatterie als solche dem Feinde leicht erkennbar. Man. hat nun versucht, die in der Scheinstellung vorhandenen Kanonenschläge nacheinander auf elektrischem Wege von der Geschützstellung aus selbst zu zünden, sobald ein scharfer Schuß abgegeben Wird. Hierbei sind aber verwickelte, selbsttätige mechanische V orschubeinrichtungen nötig, die leicht, besonders bei anhaltendem Regenwetter, Störungen ausgesetzt sind.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile da, durch, daß die Feuerwerkskörper an ein "von einer Stromquelle gespeistes Schrittschaltwerk angeschlossen sind, das elektromagnetisch aus der Ferne, z. B. von der Feuerstellung aus, gesteuert wird. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß keine beweglichen Teile Witterungseinflüssen ausgesetzt sind und daher Störungen wie bei den mechanischen Einrichtungen vermieden werden.
  • Um nun für mehrere Scheinbatterien eine Leitung verwenden zu können, wird gemäß der Erfindung vorteilhaft eine aus der Ferne gesteuerte doppeltwirkende Relaisanordnung benutzt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht. , Die Zünder a, bis a« für die Kanonenschläge Girier Scheinbatterie sind an ein Schrittschaltwerk S angeschlossen. Dieses Schaltwerk S wird durch einen Elektromagneten b schrittweise weiterbewegt, dessen Anker c einen Kontaktarm d nacheinander mit den Kontakten ei bis e,, in Berührung bringt, Mit dem Elektromagneten b ist ein Relais f in Reihe geschaltet, dessen angezogener Anker g eine Batterie B, über den Kontaktarm d und einen Kontakt ei bis e, .an den Baranliegenden Zünder a1 bis ä,, anschließt.
  • Bei Verwendung von zwei Scheinbatterien wird zwischen diese ein polarisiertes.Relais hl und h, eingeschaltet, dessen Anker il während des Stromdurchganges in positiver Richtung sich gegen einen Kontakt k1 legt, während bei entgegengesetzter Stromrichtung der Anker i2 mit dem Kontakt k; in Berührung tritt. Je. nach Kontaktschluß von k1 oder k. wird von der Batterie B., ein Stromfluß über die Leitungen 1l bzw. 1Z und die daran angeschlossenen Schrittschaltwerke über die Rückleitung 1, hergestellt. Die in Hintereinand'erschaltung liegenden polarisierten Relais hl und h, stehen einerseits mit Erde ml und anderseits durch eine Leitung l" mit einer Gebeeinrichtung G in Verbindung.
  • Die Gebeeinrichtung G besteht aus Tasten n, und aal sowie einer Batterie B.. Die Kontakte k3 der Tasten liegen über eine Leitung % an Erde, während die Kontakte k, an eine zum polarisierten Relais hl, h2 führende Leitung 1, angeschlossen sind:. Durch Niederdrücken der einen oder andern Taste wird entweder der Pluspol oder der Minuspol der Batterie an die Leitung 14 gelegt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Bei gedrückter Taste % fließt vom Pluspol der Batterie B., Strom über k¢, 1" h,, h=, in, und m. zurück zum Minuspol. Der Anker i, des Relais hl legt sich gegen den Kontakt k, und schaltet die Batterie B, über diesen, Leitung l" Schrittschaltwerkmagnet b, Relais f, Rückleitung l" ein. Der Anker c des Schaltwerkes stellt den Kontaktarm d auf den Kontakt e,,, über den nunmehr ein Stromfluß von der Batterie B" Zünder an, Kontakt k", dem angezogenen Relaisanker g zustandekommt und den einsgestellten Kanonenschlag a, zur Entladung bringt. Nach dem Loslassen der niedergedrückten Taste n, geht zuerst der Anker i,. in seine Ruhestellung zurück, wodurch auch das Relais f stromlos wird und den Anker g abfallen läßt. DieBatterie B, wird also nach jeder Einschaltunb auch dann abgetrennt, wenn der jeweils eingestellte Zünder eines Kanonenschlages nach demAbfeuern nicht zerstört sein sollte.
  • Wird hierauf .die Taste iz, gedrückt, so spielt sich der gleiche Vorgang ab, nur mit dem Unterschied, daß nunmehr die Relais h, und h. vom Strom der Batterie B, im entge'äen'gesetzten Sinne durchflossen werden. Es spricht diesmal das Relais h, an und dadurch über dessen Relaisanker i2 die an die Leitung h angeschlossene (aber nicht gezeichnete) Scheinbatterie in Tätigkeit gesetzt.
  • Bei der gewählten Anordnung ist es natürlich gleichgültig, ob die Tasten n, i2, von Hand oder beim Abfeuern eines Geschützes selbsttätig geschlossen werden; ,auch kann deren Anzahl beliebig -sein, um eine größere Anzahl von Scheinbatterien von einer Stelle aus in Tätigkeit zu setzen. Die Steuerung von zwei Schrittschaltwerken erfolgt über eine Verbindungsleitung von der Gebestelle aus, die durch zwei getrennte Leitungen mit den ihnen zugeordneten podarisierten Relais. in Verbindung steht.
  • Um vor der Inbetriebsetzung einer derartigen Anlage die Schrittschaltwerke prüfen und in die Anfangsstellung bringen zu können, sind noch besondere Hilfstasten T, und T. vorgesehen, die von Hand bedient werden und die Wirkungsweise der Relais h, und lz.2 übernehmen. Erst hierauf erfolgt der Anschluß an die Scheinbatterie mittels Anschlußstöpsel.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: r. Elektrische Scheinbatterie, deren Feuerwerkskörper. durch die aus der Ferne gesteuerten Schrittschaltwerke beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Scheinbatterien paarweise an die Gebestelle (G) durch nur eine Leitung (l4) mittels polarisierter Relais (h" h2) angeschlossen sind und der Zündstrom über die jeweiligen Schaltwerkskontakte (h bis h) mit Hilfe eines von der Gebestelle (G) gesteuerten Relais (f) geschlossen wird.
  2. 2. Schei:tbatterve nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung nur eines polärisierten Relais der Relaisanker (i) in der Ruhelage in der Mitte steht und j e nach der Stromrichtung, auf der .einen oder andern Seite den. Kontaktschluß für das eine oder andere Schrittschaltwerk (S) herstellt.
DE1918325773D 1918-05-25 1918-05-25 Elektrische Scheinbatterie Expired DE325773C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE325773T 1918-05-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE325773C true DE325773C (de) 1920-09-17

Family

ID=6183240

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918325773D Expired DE325773C (de) 1918-05-25 1918-05-25 Elektrische Scheinbatterie

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE325773C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE325773C (de) Elektrische Scheinbatterie
DE898400C (de) Anlage zur elektrischen Betaetigung von Tueren, insbesondere fuer Fahrzeuge
DE621388C (de) Verriegelungsvorrichtung an Zuenderstellmaschinen mit Befehlsuebermittlung durch Folgezeigereinrichtung
AT113366B (de) Förderanlage mit ortsveränderlichen Wählern zum Steuern der Poststellen.
DE249879C (de)
DE615986C (de) Kontakteinrichtung fuer elektrische Minenzuendmaschinen fuer sehr kurze, von der Handbedienung unabhaengige Stromeinschaltdauer
AT126801B (de) Wähler mit nur einer Bewegungsmöglichkeit zum Gebrauche in Fernsprech- oder ähnlichen Anlagen.
DE707509C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Unterbrechung des Reihenfeuers von Maschinenwaffen, insbesondere Flugzeugwaffen
DE700041C (de) Zahlengeber mit einem Tastensatz
DE312236C (de)
DE530106C (de) Einrichtung zur Aufzeichnung von Nachrichten mittels eines durch Tasten gesteuerten Typen-druckers mit einem das Typenrad einstellenden elektromagnetischen Schrittschaltwerk
DE320750C (de) Einrichtung zum Fernsteuern von See- oder Lufttorpedos oder anderen Maschinen mit zwei vollkommen synchron laufenden Verteilern
DE673409C (de) Fernmeldeeinrichtung fuer fernbetaetigte verstellbare Organe, deren Stellung mit Hilfe von Waehleinrichtungen uebertragen wird
DE686579C (de)
DE497090C (de) Vorrichtung zum Zuenden von Sprengschuessen und zum sofortigen Abloeschen der dabei entstehenden Flamme
AT88790B (de) Wahlschaltvorrichtung.
AT39095B (de) Hammerloses Gewehr mit elektrischer Zündung.
DE954489C (de) Schalteinrichtung fuer Blinklichtanlagen
DE357038C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
DE531270C (de) Vorrichtung zur Regelung des Zeitablaufs beim Loeschen der Explosionsflamme von Sprengschuessen
AT71125B (de) Drucktelegraph.
DE538291C (de) Einrichtung zur Feststellung der Achsenzahl eines Zuges
AT82133B (de) Wähler für Fernsprechanlagen.
DE611038C (de) Einrichtung zum gleichzeitigen Ingangsetzen zweier gleichlaufender Kontaktvorrichtungen einer elektrischen Fernbedienungsanlage
AT142064B (de) Fernmelde- und Fernsteuerungseinrichtung.