DE325736C - Putz-, Schleif- und Poliermaschine zur Holzbearbeitung - Google Patents

Putz-, Schleif- und Poliermaschine zur Holzbearbeitung

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DE325736C
DE325736C DE1918325736D DE325736DD DE325736C DE 325736 C DE325736 C DE 325736C DE 1918325736 D DE1918325736 D DE 1918325736D DE 325736D D DE325736D D DE 325736DD DE 325736 C DE325736 C DE 325736C
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LUDWIG STEINGAESSER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices
    • B24B27/0015Hanging grinding machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Putz-, Schleif- und Poliermaschine zur Holzbearbeitung: Den Gegenstand der Erfindung bildet eine frei an der Decke hängende, federnd und pendelnd aufgehängte, leicht verschiebbare Maschine zum Putzen, Schleifen und Polieren hölzerner Werkstücke, bei der das Werkzeug mit seiner Arbeitsfläche dem Werkstück parallel geführt wird.
  • Putz-, Schleif- und Poliermaschinen mit federnd ausziehbarer Antriebswelle sind bekannt geworden. Bei den bekannten Einrichtungen haben sich jedoch Unzuträglichkeiten und Mängel herausgestellt,. die eines" teils in der durch die Art des Antriebes bedingten Kreuzgelenkaufhängung und der Kupp-Jung der Antriebswelle, zum anderen Teile in der Mitnahme des, die Antriebsmaschine tragenden Wagens und der zugehörigen Teile durch eine ausziehbare Welle begründet sind. Soweit dabei äußere und innere Antriebswellen-vorhanden sind,. unterliegen dieselben einem schnellen Verschleiß. Bei außen feststehender und innen rotierender Welle ist die erforderliche Mitnahme der Antriebsmaschine nicht gesichert. Erfolgt der Antrieb mittelbar durch Riemen oder Seilzug oder ähnliche Mittel, so sind umständliche Einrichtungen zur Führung der Maschine notwendig, welche einen schweren Arbeitsgang verursachen.
  • Bei der vorliegenden Erfindung sind die Nachteile der früheren Konstruktionen vermieden worden. Der Antrieb der Werkzeugwelle erfolgt in bekannter Weise unmittelbar durch einen Elektromotor; welcher vom Stande des Arbeiters aus- und einschaltbar ist.. Die Verbindung zwischen Motor und Antriebswelle wird in bekannter Weise durch eine im Sinne der Drehrichtung des Werkzeuges gewundene Spiralfeder hergestellt, welche mit ihren beiden Enden durch Schellen festgeklemmt wird.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die Drehbewegung der Motorwelle nicht allein durch die Spiralfeder auf das Werkzeug übertragen wird, sondern .gleichzeitig und gemeinsam durch ein Gestänge, nach Art eines Tragkreuzes. Dadurch ist einerseits eine nachgiebige Aufhängung, anderseits ein sicherer Antrieb und stets .die mit dem Werkstück parallele Lage des. Werkzeuges gewährleistet.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungssegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar in Fig. = in Ansicht, in Fig. 2: in Seitenansicht des Oberteiles im Längsschnitt, und in Fig. g im unteren Teile im Längsschnitt, in Fig. q. im unteren Teile rechts in Aufsicht, links im Schnitt nach Linie A=B der Fig. z.
  • Der Antrieb der Putz-, Schleif- und Poliermaschine erfolgt durch einen Elektromotor a, welcher von dem Standort. des Arbeiters durch einen Kontakt b o. dgl. in oder außer Betrieb gesetzt werden kann. Anschließend an das Motorgehäuse. ist ein oberes Tragkreuz c gelagert, welches mit der Motorwelle fest verbunden ist. Letztere trägt die durch die Schelle d aufgeklemmte Feder e, welche im unteren Teile durch eine zweite Klemme f mit dem unteren Tragkreuz g verbunden ist. Die Antriebswelle h ist durch vier Lenker i, welche im unteren Tragkreuz gleiten, die Hebel k und die Gehängeglieder l mit -dem oberen Tragkreuz c verbunden. Die Drehbewegung wird durch die Feder e -und das untere Tragkreuz g auf die Lenker i und damit auf die Arbeitswelle übertragen. Zwischen den Lagerhülsen na sind die Arme n mit den Handgriffen o eingebaut. Die Arme n tragen gleichzeitig die Gefäße-p zur Aufnahme des Putz-, Schleif- und Poliermittels und nehmen an der Drehbewegung nicht teil. Durch Zug an den Handgriffen o nach unten wird die Maschine auf das Werkstück niedergedrückt. und die Feder e gespannt, beim Nachlassen dagegen wird die Maschine durch - die Feder e vom Werkstück abgehoben. Bei den schleifenförmigen Bewegungen des Werkzeuges vermittels des .Handgriffs o werden die Lascheni wechselweise gegen das untere Tragkreuz g gedrückt und bewirken ein Verlnegen der Feder e. Die hierdurch hervorgerufenen Spannungen in der Feder bewirken die Mitnähme des Motors samt des Wagens in der Arbeitsrichtung.
  • Das Werkzeug besteht aus .einem kegelstumpfförmigen Mantel q, -welcher durch die. Stege z mit dem Hohlzylinder s verbunden ist. In dem unteren Hohlraum, des Mantels q wird eine Filzplatte t eingebracht und durch ein Poliertuch o. dgl. mit dem Spannring u angespannt und .festgehalten. Der Hohlzylinder s legt sich mittels eines Bajonettverschlusses .an Schraubenköpfe o. dgl. des als ' Kugelmutter ausgebildeten Werkzeughalters v, welcher die Kugel w umschließt. Letztere ist an der Arbeitswelle angebracht 'und sichert die Parallelführung zwischen . Werkzeug und Werkstück. . Im oberen Teil der Kugelmutter v ist die Feder x angebracht, gegen welche sich der obere Rand des Werkzeuges anlegt. Die Putz-; Schleif- und Poliermittel werden von den Gefäßen p durch die Rohre y in die mit Stegen versehene Kugel w geführt und durch die Öffnungen zwischen den Stegen auf die Arbeitsfläche. gebracht. Durch das Rotieren der Stege z vor den Öffnungen der Rohre y wird die Luft vor letzteren mitgerissen und das Durchfallen der Putz-, Schleif- und Pöliermittel unterstützt.
  • Die Führung der Maschine geschieht in einer Richtung durch die am idotorgehäuse angebrachten Tragstücke l und die Rollen a, welche auf den Führungsstangen 3 ruhen. Diese sind durch die Kopfstücke q. verbunden und mit den Rollen 5 auf den, an der Decke befestigten Laufschienen 6 gelagert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Putz-, Schleif- und Poliermaschine zur Holzbearbeitung finit elastischer Aufhängung des Werkzeuges, dadurch gekenn-=zeichnet, daß -mit der treibenden Welle ein .Tragkreuz (c) und mit der angetriebenen Werkzeugwelle ein Tragkreuz (g) fest verbunden ist und beide Tragkreuze einerseits durch eine Schraubenfeder (e), anderseits durch ein Hebel- - und- Lenkersystem (l, i, k) verbunden sind.
DE1918325736D 1918-05-12 1918-05-12 Putz-, Schleif- und Poliermaschine zur Holzbearbeitung Expired DE325736C (de)

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