DE325040C - Maschine zum mechanischen Abtrennen des Fettes von Rindsdaermen - Google Patents
Maschine zum mechanischen Abtrennen des Fettes von RindsdaermenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C17/00—Other devices for processing meat or bones
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Description
- Maschine zum mechanischen Abtrennen des Fettes von Rindsdärmen. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum mechanischen Abtrennen des Fettes von Rindsdärmen, bei der die Fettschicht von dem über einen Führungskörper gezogenen Darin glatt und ohne Verletzung der Darmhaut abgetrennt wird.
- Bei den bekannten Anordnungen dieser Art, bei denen ein gerades Messer rechtwinklich über den Darm oder zwei unmittelbar oberhalb des Führungsstückes wagerecht gelagerte, sich drehende Kreismesser nebeneinander arbeiten, kann das einwandfreie Entfetten ohne Verletzung des Darmes nicht erreicht werden, was in den Eigenheiten der Darmhaut begründet ist. Diese besteht aus inehreren übereinander liegenden Häutchen, welche durch leicht dehnbare Sehnen miteinander verbunden sind. Während nun beim Durchziehen des Darmes die untere Lage ohne seitliche Abweichung folgt, wird die obere Lage mit der Fettschicht, weil ohne genügenden Halt, voll jeder Bewegung des Messers mitgenommen. Arbeitet das Messer quer über den Darm, wird die Fettschicht ständig seitlich hin und her.gezerrt, arbeiten zwei Kreismesser nebeneinander, so wird die Fettschicht, sobald eines der Messer in dieser einen größeren Halt gewinnt, sofort nach der Seite hin abgezogen. .
- Die natürlichen Eigenheiten des Darmes machen also eine entsprechende Anordnung und Arbeitsweise der Messer erforderlich. Bei der vorliegenden Ausführung arbeiten zwei Messer, welche durch eine Schaltvorrichfung abwechselnd vor- und rückwärts bewegt und zwar so, daß die über die Mitte der abzutrennenden Fettschicht reichenden Messerschneiden sich nicht treffen können. Durch die die neue Arbeitsweise der beiden Messer, welche hier schrägziehend, wie dies auch bei Handarbeit der Fall ist, geführt werden, soll die zwangsweise Führung der vorrückenden Fettschicht ohne Hilfe des Arbeiters über die Flachseite des Führungskörpers in Mitte der beiden Messer bewirkt werden, indem der von dem einen Messer in der Fettschicht bewirkte Zug von dem anderen, entgegengesetzt ziehenden Messer aufgehoben wird. Um Reibungen der Messer auf die Darmhaut zu verhüten, ist zwischen beiden eine festliegende, nach vorne abgeschrägte Stahlklinge angebracht, welche nur die Schneide der Messer freiläßt.
- In Zeichnung zeigt Fig. i eine Ansicht von vorn, Fig. 2 einen Schnitt A-B als Seitenansicht, _ Fig. 3_ eine Ansicht von oben (ohne Messer und Führungskörper), Fig.4 einen Schnitt C-D und Fig. 5 die beiden Messerspindeln in Wechselstellung.
- Der Antrieb der Maschine geht vom Ständer zur Welle i. Auf dieser sind zwei aus je drei Armen gebildete Nockenscheiben 2 aufgeschoben. An den beiden 'Messerspindeln 3 ist oben je ein Winkelhebel 4. befestigt, wovon der eine Schenkel als Nocken und der andere als Lager zur Aufnahme einer Verbindung 5 ausgebildet ist.
- Das wechselseitige Ausschwingen der unten an den Spindeln 3 befestigten 'Messer 6 erfolgt nun in der Weise, daß bei der Dtehum der Welle i einer der Nocken oder Arme der Scheiben 2 den auf der gleichen Seite treffenden Nockenschenkel des Winkelhebels 4 mit nach vorn nimmt, dadurch also das auf derselben Seite befindliche Messer 6 zum Ausschwingen nach vorn bringt. Gleichzeitig bewirkt aber die Verbindung 5 eine Drehung des vordem nach vorn stellenden Nockenschenkels mit dem zweiten Messer 6 entgegen.: gesetzt nach hinten und zwar so weit, daß jetzt dieser Nockenschenkel in den Bereich des nächstfolgenden Armes der zweiten Scheibe 2 gebracht und alsdann von dieseln wieder nach vorn mitgenommen wird, während die erste Messerspindel wieder die Drehung nach rückwärts macht. Beide Messer bleiben also ständig in einer abwechselnden, sich kreuzenden Bewegung, ohne sich einander zu behindern. Die Schwingung der Messer geht über die Mitte des Darmes hinaus, die Fettschicht wird also vollständig. abgetrennt.
- Der Führungskörper 8 ist so ausgebildet, daß die Fettschicht des übergezogenen Darmes selbsttätig nach oben gebracht und ohne Abweichung zwischen die \Tesser geführt wird. Die vorn am Führungskörper angebrachte Kugel dreht sich gemäß den Windungen des sich spiralförmig abwickelnden Darmes, wobei die Fettschicht nach oben gelangt. Dieselbe rückt von der Kugel aus durch eine löffelartige Ausbuchtung auf eine im Bereich der Messer liegende Ebene. Diese liegt um die normale Darmstärlce tiefer als die Messerschneiden und senkt sich von da ab unter die Sicherung 7 hindurch so, daß ein genügend freier Durchgang für die Darmhaut verbleibt.
- Als Träger des Führungskörpers dient das Lagerstück 9, welches im Lagerstuhl io drehbar gelagert ist. Vorn ruht das Lagerstück auf einem ausbalancierten Doppelhebel i i, dessen freie Bewgung nach oben durch eine exzentrische Scheibe 12 auf die jeweilige Darmstärke abgegrenzt werden kann.
- Der Führungskörper mit dem aufgezogenen Darm ruht lose auf den beiden Rollen 13 im Lagerstück 9 und auf der Rolle 14 im Lagerstuhl io, und wird noch durch die Rolle 15 und löse aufgelegte Rolle 16 in der entsprechenden Lage gehalten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHEi. Maschine zum mechanischen Abtrennen des Fettes von Rindsdärinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtrennen durch zwei wechselseitig schräg ausschwingende Messerklingen (6) ausgeführt wird, Nvelche unmittelbar über eine zum Schutze des Darmes angebrachte Stahlsicherung (7) so bewegt werden, daß der von dem vorschwingenden Messer in der Fettschicht bewirkte Zug stets von dem entgegengesetzt schwingenden ilesser aufgehoben wird.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselseitige Umschaltung der beiden Messer durch zwei aus je drei Armen gebildeten Nockenscheiben (2) und zwei an den Messerspindeln (3) befestigten Winkelhebel (4), die durch eine Verbindung (5) in gleicher Bewegung gehalten sind, ausgeführt wird, in der Weise, daß jeder einzelne Nocken der Scheiben (2) das Vorschwingen eines der Winkelhebel (4) nach vorn bewirkt, wobei gleichzeitig durch die Verbindung (5) der beiden Winkelhebel (4) die Rückschwenkung des gegenseitigen Winkelhebels bis in den Bereich des nunmehr zur Wirkung gelangenden :Nockens der entsprechenden Scheibe (2) erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE325040T | 1919-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE325040C true DE325040C (de) | 1920-09-10 |
Family
ID=6182486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919325040D Expired DE325040C (de) | 1919-06-07 | 1919-06-07 | Maschine zum mechanischen Abtrennen des Fettes von Rindsdaermen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE325040C (de) |
-
1919
- 1919-06-07 DE DE1919325040D patent/DE325040C/de not_active Expired
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