DE324752C - Maschine zur Bearbeitung der Raender von Hueten - Google Patents

Maschine zur Bearbeitung der Raender von Hueten

Info

Publication number
DE324752C
DE324752C DE1913324752D DE324752DD DE324752C DE 324752 C DE324752 C DE 324752C DE 1913324752 D DE1913324752 D DE 1913324752D DE 324752D D DE324752D D DE 324752DD DE 324752 C DE324752 C DE 324752C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutter
vertical
rollers
machine
milling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1913324752D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE324752C publication Critical patent/DE324752C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/06Manipulation of hat-brims

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

  • Maschine zur Bearbeitung der Ränder von Hüten. Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, die dazu dient, bei steifen Hüten mit geschweifter Krempe dein Rand der letzteren das gewünschte Profil zu geben.
  • Es ist bereits bekannt, das Beschneiden von Hutkrempen. auf maschinellem Wege durch Verwendung eines Fräsers zu bewirken, dessen Einstellung in bezug auf den zu bearbeitenden Hutrand mittels einer Schablone geregelt wird.
  • Von den bekannten Ausführungsformen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die selbsttätige Einstellung .des Fräsers mittels -dreier durch Federdruck an die Gleitbahn der Schablone angepreßter Rollen erfolgt, von denen zwei zu beiden Seiten der Fräserachse bzw. der senkrechten Ebene derselben angeordnet sind und den wagerechten Vorschub des Fräsers sowie seine normale Einstellung zur Randkurve des Hutes rebeln, während die dritte, in der senkrechten Ebene der Fräserachse wirkende Rolle an der geschweiften Unterbahn. der Schablone anliegt und die Höhe des Fräsers entsprechend der senkrechten Schweifung des Hutrandes einstellt.
  • Eine besondere Ausihrungsform des Verfahrens kennzeichnet sich dadurch, daß die untere Führungsrolle an dem in wagerechter und senkrechter Richtung angedrückten Untergestell der Fräsvorrichtung sitzt, während die beiden oberen Rollen an dein .den Fräser selbst tragenden Obergestell angeordnet sind, welches mit dein Untergestell durch einen in der Mitte zwischen den beiden Rollen angebrachten senkrechten Drehzapfen gelenkig verbunden ist.
  • Auf .den Zeichnungen ist als Beispiel eine zweckmäßige Ausführungsform der Maschine. veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt eine Gesamtansicht der 'L\l:aschine in ihren wesentlichen Teilen bei Fortlassung aller hier nicht in Betracht kommenlassung aller hier nicht in Betracht kommen-Fig.2 eine Oberansicht der Maschine, Fig. 3 ein Getriebe zur Herabsetzung der Geschwindigkeit mit doppelter Übertragung der Bewegung, Fig. q. eine Seitenansicht der Fräsvorrichtung, Fi.g. 5 die zugehörige Oberansicht, Fig. 6 die zugehörige Stirnansicht und Fig.7 die Unteransicht der zur Befestigung der Hüte dienenden Einrichtung.
  • Der Fräser f (Fig. i), der .drei sichelförinige Messer besitzt, wird finit Hilfe einer biegsamen Welle X in Umdrehung versetzt. Die Welle A, welche das 0v aldrehwerk antreibt, empfängt ihre Bewegung von einer Kardanübertragung X', die ihrerseits von der zugleich als Antriebsorgan für ras biegsame Glied X dienernden Welle Z_ mittels eines den Antrieb ins langsame übersetzenden Schneckengetriebes 0 (Fig. 3) in Bewegung gesetzt wird.
  • Eine Kupplung R gestattet, die Schnecke T mit der Kardanübertragung X' zu verbinden oder von dieser zu trennen; die Schnecke T greift in ein Schneckenrad L' ein, das auf der Antriebswelle A des Ovaldrelnverks aufgelseilt ist.
  • Das Drehwerk wird nach jeder L nicirehung durch eine Feder ausgerückt, die ini Innern, der Kupplung K untergebracht ist. Dies geschieht mit Hilfe einer l'bertragungsstange q, die am einen Eilte eine Roller trägt und sich mittels dieser gegen eine fest mit. dein Schneckenrad Uverbundene Scheibe o stützt, wodurch die Feder in gespanntem Ziistande gehalten wird. In der Scheibe o ist eine Aussparung oder Kerbe p vorgesehen, in welche die Rolle nach jeder Umdrehung eintritt; alsdann kann sich die Feder entspannen, was die Ausrückung der Kupplung R zur Folge hat. Das Drehwerk wird wieder dadurch in Bewegung gesetzt, daß man den Handhebel h umlegt und in dieser Lage so lange festhält, als die Rolle braucht, uni aus der Aussparung p herauszutreten.
  • Die Form bildet ein 'Stück mit -der Schablone F, die die Tätigkeit der Fräsvorrichtung genail nach der voraus bestimmten Schweifung regelt.
  • Zni diesem Zweck ist das Gestell des Fräselialters mit drei Rollen i, i', L (Fig. 4., 5, b) versehen, die durch Federn an die Schablone angedrückt werden, und zwar suchen die Federn h. (Fig. 6) das Gestell einporzulieben, während es durch die Wirkung der Feder h (Fig. d.) gegen die Schablone vorgeschoben wird. Der Druck der zentral angeordneten Feder ,z' muß durch den Widerstand der beiden Rollen i, i.', die außerhalb der Federachse liegen, ausgeglichen werden. Da nun das Gestell der Fräsvorrichtung um den Zapfen g, dessen Achse zwischen den beiden Rollen liegt, schwingbar ist, so vollführt es unter der Wirkung der Feder Drehungen 'uni diesen Zapfen in der Weise, daß die Rollen i, i' -stets beide all der Schablone anliegen. Die Fräserachse stellt sich daher stets in dieRichtung der ormalen zur Schablonenkurv e und mithin zii dem Profil ein, welches @lie Hutkrempe erhalten soll.
  • Die Hölle des Fräsers läßt sich durch eine Schraube IL regeln, und die Anstellung in wagerechter Richtung mittels des zur Befestiiing des Fräsers dienenden Teiles in. ,fall kann ,das Fräswerkzeug aus der Arbeitsstellung entfernen, rodeln man den oberen Rahmen uin .den Zapfen j nach liiiiten herumschwenkt.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANsPRÜcIiR: i. Maschine zur Bearbeitung der Ränder voll Hüten mit geschweifter Krempe mittels Fräsers Lind mittels die IEinstelhing des Fräsers regelnder Schablonen, dadurch gekennzeichnet, -daß die selbsttätige Einstellung des Fräsers mittels dreier durch Federdruck all die Gleitbahn der Schablone angepreßter Rollen (i, i', l) erfolgt, voll :dellen zwei zu beiden Seiten der Fräserachse bzw. der senkrechten Ebene derselben angeordnet sind und den wagerechten Vorschub des Fräsers sowie seine normale Einstellung zur Randkurve des Hutes regeln, während die dritte, in der senkrechten 1?belle der Fräserachse -wirkende Rolle all der geschweiften Unterbahn der Schablone anliegt und die Höhe des Fr äsers -entsprechend der senkrechten Schweifung des Hutrandes einstellt. :2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Führungsrolle (l) an deni in wagerechter und senkrechter Richtung angedrückten Untergestell der Fräsvorrichtung sitzt, während die beiden oberen Rollen (i, i') - an dem den Fräser selbst tragenden Obergestell angeordnet sind, -welches finit dem Untergestell durch einen in der .Mitte zwischen den beiden Rollen angebrachten seilkrechten Drehzapfen (g) gelenkig verbunden ist.
DE1913324752D 1913-12-31 1913-12-31 Maschine zur Bearbeitung der Raender von Hueten Expired DE324752C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE324752T 1913-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE324752C true DE324752C (de) 1920-09-10

Family

ID=6181444

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1913324752D Expired DE324752C (de) 1913-12-31 1913-12-31 Maschine zur Bearbeitung der Raender von Hueten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE324752C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE696853C (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Verstellen der Walzen von Walzwerken
US27976A (en) Indoor-blind-slat machine
DE324752C (de) Maschine zur Bearbeitung der Raender von Hueten
US929904A (en) Disk-roller sharpener.
DE886222C (de) Furnierschaelmaschine
DE2736780B1 (de) Blindstichnaehmaschine
DE707003C (de) Vorrichtung zur Messerfuehrung bei Tabakschneidmaschinen
DE470509C (de) Fraesmaschine fuer Fassboeden
DE457118C (de) Maschine zum Buersten, Kaemmen usw. fuer Flor- und andere Gewebe
DE638161C (de) Fliehkraftbremsregler
DE65915C (de) Stiefelputzmaschine
US94555A (en) Nicholas h
DE306761C (de) Maschine zum Aushebben und Köpfen von Rüben
DE563928C (de) Schneidmaschine zum Beschneiden des Absatzlappens von Schuhwerk
DE473761C (de) Auszackmaschine fuer Papier, Gewebe, Leder u. dgl. mit zum Auszackmesser senkrecht beweglich angeordneter Mitnehmerwalze
US497017A (en) Braun
DE582864C (de) Durchnaehmaschine
DE913987C (de) Lager fuer Fenster mit einem um eine waagerechte Achse schwenkbaren Fluegel
DE583516C (de) Regelvorrichtung fuer das Raederhemmwerk von Objektivverschluessen
DE48724C (de) Lederkappen - Biegemaschine
DE510153C (de) Naehmaschine mit einem Vorschubrade und einem Drueckerrade
DE238651C (de)
DE621305C (de) Flache Kulierwirkmaschine mit unabhaengig voneinander gesteuerter Minderdeck- und Musterdeckvorrichtung
DE323496C (de) Maschine zum Einfraesen einer Fuge und einer Leiste an der Kante kleiner Lederstuecke
AT120356B (de) Käseschneidmaschine.