DE3244653C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Serial-Punktdrucker gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-OS 30 41 356 ist ein derartiger Serial-Punktdrucker
bekannt, der die Aufzeichnung eines Farbbilds
in Abhängigkeit von einem Farbvideosignal ermöglicht,
um die Farbvideoinformation dauerhaft festhalten zu können.
Hierzu sind neben einem Mehrfarben-Farbband und mehreren,
den einzelnen Farben des Farbbands zugeordneten Aufzeichnungsköpfen
Speicher vorhanden, in denen die Farbinformationen
zwischenspeicherbar sind. Der bekannte Serial-
Punktdrucker erlaubt allerdings nur eine Aufzeichnung
der Farbvideosignal-Informationen.
Weiterhin offenbart die US-PS 42 54 409 ein Steuersystem
für das Drucken von Zeichen und Symbolen, bei dem beispielsweise
ein Ausdruck in Form eines Balkendiagramms erzielbar
ist. Allerdings ist mit dem bekannten Steuersystem kein
mehrfarbiger Ausdruck erreichbar, was die Unterscheidbarkeit
und Auswertbarkeit des ausgegebenen Druckergebnisses
relativ schwierig gestaltet. Bei dem von dem Steuersystem
angesteuerten Drucker handelt es sich um einen herkömmlichen
Standarddrucker oder Plotter. Die graphische Darstellung
wird hierbei durch entsprechende Steuerung mittels
externer separater Steuersystemteile erreicht.
Ferner ist in "Elektro-Anzeiger", 1975, Nr. 3, S. 37 bis
39, eine Datensichtstation ohne Drucker gezeigt, die die
Darstellung eingegebener Daten in Form von Balkendiagrammen
ermöglicht, deren Balken sich bezogen auf eine Grundlinie
in beiden Richtungen erstrecken können. Ein dauerhafter
Ausdruck der dargetellten Information ist nicht erzielbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Serial-
Punktdrucker gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 zu schaffen, der einen wählbaren unterschiedlichen Ausdruck
eingegebener Informationen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil der
Patentansprüche 1, 2 bzw. 3 genannten Merkmalen gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Serial-Punktdrucker empfängt
somit der Steuerteil Befehle, die über den Befehlsteil
der Eingabeeinrichtung eingebbar sind und steuert nicht nur die
Auswahl der Speicherbereiche beim Einschreiben, sondern
auch eine entsprechende Gestaltung der Punktmuster. Dies
ermöglicht z. B. die Druckausgabe in Form von Zahlen oder
aber graphischen Mustern jeweils unterschiedlicher Farbe.
Der Serial-Punktdrucker ist dabei einfach gestaltet und
erlaubt einen mehrfarbigen und leicht unterscheidbaren
Druck sowie eine wirtschaftliche Nutzung der Aufzeichnungsmaterialien.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine mögliche
Anordnung eines Tastenfelds in einem Rechner
mit einem Serial-Punktdrucker gemäß einem
Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 ein Blockschaltbild des gesamten Schaltungsaufbaus
des Druckers gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Punkteanordnung einer mit dem Drucker
gemäß dem Ausführungsbeispiel gedruckten
Graphik,
Fig. 4(A) und 4(B) Beispiele der Punkteanordnungen
einzelner Zeichen, die mit dem Drucker gemäß
dem Ausführungsbeispiel gedruckt sind,
Fig. 5(A) bis 5(C) Beispiele von Inhalten von Druckspeichern
bei dem Drucker gemäß dem Ausführungsbeispiel,
Fig. 6 ein Beispiel von Daten, die mit dem Drucker
gemäß dem Ausführungsbeispiel ausgedruckt
sind,
Fig. 7 eine Punkteanordnung einer anderen, mit dem Drucker
gemäß dem Ausführungsbeispiel gedruckten
Graphik,
Fig. 8(A) bis 8(C) Beispiele von Punkteanordnungen
einzelner Zeichen, die mit dem Drucker
gemäß dem Ausführungsbeispiel gedruckt
sind,
Fig. 9(A) bis 9(E) weitere Beispiele von Inhalten
von Druckspeichern in dem Drucker gemäß dem
Ausführungsbeispiel und
Fig. 10 ein Beispiel von Daten, die mit dem Drucker
gemäß dem Ausführungsbeispiel ausgedruckt
sind.
Fig. 1 zeigt als Eingabeeinrichtung ein Tastenfeld KB eines Rechners, der einen
Serial-Punktdrucker gemäß einem Ausführungsbeispiel aufweist.
Das Tastenfeld hat zusätzlich zu Zifferntasten NK, die
einen Ziffernteil bilden, Funktionstasten FK und einen Schiebeschalter SW 1 für
die Wahl zwischen Normaldruck und Graphikdruck. Letztere bilden
zusammen einen Befehlsteil.
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild des Punktdruckers gemäß
dem beschriebenen Ausführungsbeispiel. Der Rechner weist hauptsächlich
einen Steuerteil CC zum Steuern des Gesamtsystems,
eine Speichereinrichtung mit Druckspeichern (Speicherbereichen) PCM 1 und PCM 2 zum Speichern von
Druckdaten und einen Drucksteuerteil PCC zum Steuern
des Druckers auf. Der Drucker ist ein Serial-
Punktdrucker, der zum jeweiligen Drucken in
Schwarz und Rot Titenstrahldüsen hat, welche horizontal
an einem von einem Linearmotor angetriebenen Wagen
befestigt sind. Eine Treiberschaltung PZD treibt piezoelektrische
Elemente, die Bestandteil der Tintenstrahldüsen
sind. Die jeweils Schwarz und Rot entsprechenden
piezoelekrischen Elemente werden über Signalleitungen
l B 1 bzw. l R 1 jeweils so angesteuert, daß aus den Düsen
schwarze bzw. rote Tinte ausgestoßen wird.
Wenn der Schiebeschalter SW 1 des Tastenfeldes KB gemäß
Fig. 1 von Normaldruck auf Graphikdruck umgeschaltet
wird, wird dies von dem Steuerteil CC über eine Signalleitung
l s erfaßt. Daraufhin werden die Funktionstasten
FK an dem Tastenfeld KB für die Graphikdateneingabe bereitgestellt.
Die graphische Darstellung erfolgt durch
Punktegruppen. Jede Zeile der graphischen Darstellung
besteht gemäß Fig. 3 aus einer Matrix von 126×7
Punkten. Jeder Druckspeicher PCM 1 und PCM 2 nach Fig.
2 hat ein Aufnahmevermögen von 126 Byte, von denen jedes
aus 8 Bit besteht, welche 1×7 Punkten der Zeilendaten
entsprechen. Der Druckspeicher PCM 1 ist dem Drucken in
Schwarz zugeordnet, während der Druckspeicher PCM 2 dem
Drucken in Rot zugeordnet ist, wodurch das Drucken in
Schwarz und Rot ermöglicht ist.
Zum Drucken einer Graphik, die sowohl Ziel- bzw. Sollwerte
als auch tatsächlich erzielte bzw. Istwerte darstellt und
bei der als Maximalwert einer Skala bzw. eines Maßstabs
"500" bestimmt ist, wird die Zahl "500" über das Tastenfeld
KB eingegeben und eine Funktionstaste FK wie beispielsweise
eine Taste zum Umsetzen der Eingabedaten
zu einer Maßstabzahl für den Maßstab gedrückt. Danach bestimmt
der Steuerteil CC zuerst, daß die eingegebenen
Daten als Maßstabzahl zu drucken sind. In den Druckspeicher
PCM 1 werden zusammen mit Punktemustern, die Leerstellen
darstellen, Punktemuster eingespeichert, die die
eingegebene Zahl "500", die (durch die Teilung von 500 durch 2
erzielte) Zahl "250" und die Zahl "0" darstellen. In den
Druckspeicher PCM 2 werden Punktemuster eingespeichert,
die Leerstellen darstellen. Diese Vorgänge werden folgendermaßen
ausgeführt: Zuerst wird über eine Signalleitung
l PR in ein Druckpunktregister PR die Zahl "125" eingegeben.
Über eine Signalleitung l C werden ein Druckpunktezähler
PC und ein Zeilenzähler LC gelöscht. Eine Ausgangs-
Signalleitung l AD des Druckpunktezählers PC ist eine
Adressensignalleitung für die Druckspeicher PCM 1 und
PCM 2. Eine Signalleitung l A1 wird auf den logischen Pegel
"1" geschaltet, um ein UND-Glied AD 1 durchzuschalten,
so daß die an einer Datensignalleitung DB 1 vorliegenden
Druckdaten an einer Signalleitung DB 2 erscheinen. Diese
Druckdaten werden dadurch in den Druckspeicher PCM 1 eingespeichert,
daß eine Lese/Schreib-Signalleitung l RW 1 für
Schwarz auf den logischen Pegel "0" geschaltet wird.
Die Inhalte des Druckpunkteregisters PR und des Druckpunktezählers
PC werden in einer Konzidenzschaltung CO miteinander verglichen. Wenn sie
nicht miteinander übereinstimmen, wird der Zählstand
des Druckpunktezählers PC über eine Signalleitung l PC
um "1" aufgestuft, wonach die nächsten Druckdaten für
7 Punkte in den Druckspeicher PCM 1 eingespeichert werden.
Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die Inhalte des Druckpunktezählers
PC und des Druckpunkteregisters PR miteinander
übereinstimmen, womit die Graphikdaten für 126 Byte
eingespeichert sind.
Inzwischen werden auch Druckdaten von 126 Byte mit dem
logischen Pegel "0", nämlich die die Leerstellen darstellenden
Punktemuster in den Druckspeicher PCM 2 dadurch
eingespeichert, daß zum Sperren eines UND-Gliedes AD 2
eine Signalleitung l A 2 auf den logischen Pegel "0" geschaltet
wird und eine Lese/Schreib-Signalleitung l RW 2
für Rot auf den logischen Pegel "0" geschaltet wird.
Die Druckdaten werden in die Druckspeicher PCM 1 und PCM 2
in Byte-Einheiten eingespeichert, wobei jedes Byte 8
Bit enthält, die den Druckdaten für 1×7 Punkte entsprechen.
Die Druckdaten sind Punktemusterdaten, die von
einem Zeichengenerator CG in dem Steuerteil CC erzeugt
werden. Jedes Punktemuster für 1×7 Punkte wird in sedezimaler
Darstellung ausgedrückt. Bei der Darstellung
einer Zahl "7" und eines Schachbrettmusters,
die in Fig. 3 gezeigt sind, ist gemäß Fig. 4(A)
die Zahl "7" in der sedezimalen Darstellung durch
"CO", "AO", "9O", "8E" und "CO" von rechts her dargestellt,
während gemäß Fig. 4(B) das Schachbrettmuster
durch "D6", "AA", "D6", "AA" und "D6" dargestellt ist.
In den Fig. 4(A) und 4(B) stellen scharze Kreise in
Schwarz gedruckte Punkte dar, während strichlierte
Kreise in Rot gedruckte Punkte darstellen.
Im Falle der angeführten Maßstabzahlen werden die Daten
für die Zahlen "500", "250" und "0" ausgedruckt. Die
Inhalte der Druckspeicher PCM 1 und PCM 2 haben die in
Fig. 5A gezeigten Formate. Die in den Druckspeichern
PCM 1 und PCM 2 gespeicherten Druckdaten werden in den
Drucksteuerteil PCC übertragen, und der Drucker wird
für das Ausdrucken in Betrieb gesetzt.
Die Funktionsweise wird nun anhand Fig. 2 beschrieben.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist der Drucker ein
Tintenstrahldrucker, bei welchem der Papiertransport
mittels eines Schrittmotors PM erfolgt, Tintenstrahldüsen
der "Tröpfchen nach Bedarf"-Ausführung zum Drucken in
Schwarz und Rot horizontal an einem mittels eines Linearmotors LM angetriebenen Wagen angebracht
sind und die Piezoelemente-Treiberschaltung PZD mittels Zeitsteuerimpulsen
TP betrieben wird, die von einem Wagenlagefühler
FDP während der Hin- und Herbewegung des Wagens
erzeugt werden.
Wenn die Druckdaten auf diese Weise in die Druckspeicher
PCM 1 und PCM 2 eingespeichert sind, werden von dem Steuerteil
CC durch das Schalten der Signalleitung l c auf den
logischen Pegel "0" der Druckpunktezähler PC und der
Zeilenzähler LC gelöscht, um die Adressen der Druckspeicher
PCM 1 und PCM 2 in den Anfangszustand zu setzen. Nach
dem Schalten der Lese/Schreib-Signalleitungen l RW 1 und
l RW 2 für Schwarz und Rot auf den logischen Pegel
"1" (für den Lesezustand) und der Feststellung, daß eine
Belegtsignalleitung l BSY des Druckersteuerteils PCC
den logischen Pegel "1" (für den unbesetzten Zustand)
hat, werden von dem Steuerteil CC eine Signalleitung
l PF auf den logischen Pegel "1" und eine Signalleitung
l PB auf den logischen Pegel "0" geschaltet, um damit
dem Druckersteuerteil PCC den Beginn des Druckens zu
befehlen. Danach schaltet der Druckersteuerteil PCC die
Belegtsignalleitung l BSY auf den logischen Pegel "0"
(für den Besetztzustand), Antriebssignalleitungen
l F und l B für den Linearmotor LM auf den logischen Pegel "1" bzw. "0",
um den Wagen nach links
aus seiner Ausgangsstellung (rechte Stellung an einem
ein Aufzeichnungsmaterial bildenden Druckpapierblatt P) heraus zu verstellen. Während dieser
Zeit werden die Zeitsteuerimpulse TP des Wagenlagefühlers
FDP erfaßt. Bei Empfang des Zeitsteuerimpulses,
der unmittelbar auf denjenigen folgt, der der Druckausgangsstellung
entspricht, schaltet der Druckersteuerteil
PCC die Signalleitung l BSY auf den logischen Pegel "1",
um dem Steuerteil CC zu melden, daß die Druckdaten
übertragen werden können. Daraufhin schaltet
der Steuerteil CC eine Signalleitung l REQ auf den logischen
Pegel "0", um dem Druckersteuerteil PCC zu
melden, daß die Daten an Datenleitungen D P 1 und D P 2 gültig
sind. Danach schaltet der Druckersteuerteil PCC die Signalleitung
l BSY auf den logischen Pegel "0" (für den
Besetztzustand), um die Druckdaten aus den Druckspeichern
PCM 1 und PCM 2 auszulesen. Im Ansprechen auf den nächsten
Zeitsteuerimpuls TP wird die Piezoelement-Treiberschaltung PZD über die Signalleitungen l B 1 und l R 1 zum Drucken in Schwarz und
Rot entsprechend dem Zustand des werthöchsten Bits
des ersten Bytes für 1×7 Punkte
angesteuert.
Da gemäß Fig. 5A die Druckdaten für Schwarz
und Rot "00" sind, wird eine Leerstelle gedruckt. Wenn
dieses Drucken abgeschlossen ist, schaltet der Druckersteuerteil
PCC die Signalleitung l BSY auf den logischen
Pegel "1", um den Steuerteil CC zu melden, daß die nächsten
Druckdaten übertragen werden können. Danach stuft
der Steuerteil CC über die Signalleitung l PC den Druckpunktezähler
PC und damit die Adressen der Druckspeicher
um "1" auf. Den Datensignalleitungen D P 1 und D P 2 werden
die nächsten Druckdaten zugeführt. Der Steuerteil CC
schaltet die Signalleitung l REQ auf den logischen Pegel
"0", um anzuzeigen, daß die Daten an den Datensignalleitungen
D P 1 und D P 2 gültig sind. Der Druckersteuerteil
PCC liest die Daten aus den Druckspeichern PCM 1 und PCM 2
aus und führt im Ansprechen auf den nächsten Zeitsteuerimpuls
das Drucken aus.
Auf diese Weise wird nach links zu das werthöchste
Bit eines jeden Bytes für 1×7 Punkte der Druckdaten
für Schwarz und Rot gedruckt (1. Zeile einer einzelnen
126×7-Punktematrix). Während dieser Zeit überwacht
eine Koinzidenzschaltung CO die Koinzidenz zwischen den
Inhalten des auf jeden einzelnen Druckvorgang hin um
"1" aufgestuften Druckpunktezählers PC und des Druckpunkteregisters
PR. Wenn Übereinstimmung auftritt, werden
von dem Steuerteil CC der Abschluß des Druckens von
126 Punkten ermittelt, über die Signalleitung l PR der
Inhalt des Druckpunkteregisters PR gelöscht und die Signalleitungen
l PF und l PB auf die logischen Pegel "0"
bzw. "1" geschaltet.
Darauffolgend schaltet der Druckersteuerteil PCC die
Belegtsignalleitung l BSY auf den logischen Pegel "0"
sowie die Antriebssignalleitungen l F und l B auf die logischen
Pegel "0" bzw. "1", um den Wagen nach rechts zu
bewegen und das Drucken nach rechts zu beginnen. Der Schrittmotor
PM wird so angesteuert, daß das Druckpapierblatt
um einen Punkteteilungsabstand vorgeschoben wird. Wie
im Falle des Druckens nach links schaltet entsprechend
dem Zeitsteuerimpuls, der unmittelbar demjenigen folgt,
der der Druckausgangsstellung entspricht, der Druckersteuerteil
PCC die Belegtsignalleitung l BSY auf den logischen
Pegel "1", um den Steuerteil CC zu melden, daß
die Druckdaten übertragen werden können. Daraufhin schaltet
der Steuerteil CC die Signalleitung l REQ auf den
logischen Pegel "0", um anzuzeigen, daß die Anfangsdaten
für das Drucken der zweiten Spalte der 126×7-Punktematrix
nach rechts, nämlich die Daten für den 126ten
Punkt gültig sind. Dann empfängt der Druckersteuerteil
PCC die Druckdaten und führt im Ansprechen auf den nächsten
Zeitsteuerimpuls TP das Drucken aus. Danach schaltet
der Druckersteuerteil PCC die Belegtsignalleitung l BSY
auf den logischen Pegel "1", um anzuzeigen, daß die nächsten
Druckdaten übertragen werden können. Da das nächste
Drucken nach rechts vorzunehmen ist, stuft der Steuerteil
CC über eine Signalleitung l BC den Zählstand des
Druckpunktezählers PC um "1" ab, um dadurch die Druckspeicheradressen
um "1" abzustufen. Von dem Drucksteuerteil
PCC werden die Daten für den 125ten Punkt zu den Datenleitungen
D P 1 und D P 2 übertragen, und es wird die Signalleitung
l REQ auf den logischen Pegel "0" geschaltet,
wonach im Ansprechen auf den nächsten Zeitsteuerimpuls
TP das Drucken erfolgt. Auf diese Weise wird nach rechts
zu die zweite Druckzeile der 126×7-Punktematrix für
die Druckdaten für Schwarz und Rot gedruckt. Wie
im Falle der ersten Druckzeile stuft das Steuerteil CC bei Ermittlung
der Übereinstimmung der Druckpunkteanzahl mit 126 Punkten
durch die Koinzidenzschaltung CO
den Zählstand des Zeilenzählers LC über eine Signalleitung
l₁ um "1" auf. Eine Ausgangssignalleitung
l₂ des Zeilenzählers LC dient zum Ermitteln, ob vier
Hin- und Herbewegungen des Wagens mit Druckvorgängen abgeschlossen
wurden, nämlich ob eine Zeichen-Zeile gedruckt
wurde. Da in diesem Fall nur eine Hin- und Herbewegung
abgeschlossen wurde, wird von der Ausgangssignalleitung
l₂ kein Ausgangssignal abgegeben. Der Steuerteil
CC schaltet das Druckpunkteregister PR auf "125"
sowie die Signalleitungen l PF und l PB auf die logischen
Pegel "1" bzw. "0", um das Drucken der dritten Druckzeile
bzw. Punktezeile der 126×7-Punktematrix zu befehlen.
Im Ansprechen hierauf schaltet der Druckersteuerteil
PCC die Belegtsignalleitung l BSY auf den logischen Pegel
"0", um das Papier um einen Punkteabstand zu transportieren,
und die Antriebssignalleitungen l F und l B für den
Linearmotor LM auf die logischen Pegel "1" bzw. "0",
um das Drucken nach links zu auszuführen. Wenn die Koinzidenzschaltung
CO eine weitere Übereinstimmung der Druckpunkteanzahl
mit 126 Punkten erfaßt, wird die Druckrichtung
umgekehrt. Auf diese Weise werden vier Hin- und
Herbewegungen des Wagens vollendet, d. h., es wird das
Drucken einer Zeichenzeile angeschlossen. Wenn das Drucken
einer Zeichenzeile abgeschlossen ist, empfängt der Steuerteil
CC aus der Ausgangssignalleitung l₂ ein Ausgangssignal
des Zeilenzählers LC und ermittelt daraus, daß die
126×7-Punktematrix, nämlich eine Zeichenzeile fertiggestellt
ist.
Da die Maßstabzahlen gedruckt wurden, befiehlt der Steuerteil
CC über eine Signalleitung l FD dem Druckersteuerteil
PCC, das Papier um einen Punkteabstand zu transportieren.
Dementsprechend führt der Druckersteuerteil PCC den Papiervorschub
um einen Punkteabstand aus. Darauffolgend
speichert der Steuerteil CC in die Druckspeicher PCM 1
und PCM 2 die Daten für Maßstablinien gemäß Fig. 5B ein.
Da die Maßstablinien nur in Schwarz gedruckt werden,
werden in den dem Drucken in Rot entsprechenden Druckspeicher
PCM 2 Daten mit dem logischen Pegel "0" eingespeichert.
Auf die gleiche Weise wie bei dem Drucken
der Maßstabzahlen erfolgt das Drucken des Inhalts des
dem Drucken in Schwarz entsprechenden Druckspeichers
PCM 1 in vier Hin- und Herbewegungen des Wagens, so daß
auf diese Weise das durch die Eingabe mit den Tasten
befohlene Drucken des Maßstabs
zu Ende geführt wird.
Danach werden die Graphik-Druckdaten beispielsweise mittels
der Tasten
für einen Sollwert
und
für einen Istwert eingegeben.
Daraufhin wird von dem Steuerteil CC erkannt, daß
der Graphikdruck auszuführen ist, und die Drucklage eines
Balkens für die eingegebene Zahl "400" in bezug auf die
maximale Maßstabzahl "500" berechnet.
In diesem Fall entspricht gemäß der Darstellung in Fig.
3 die maximale Maßstabzahl "500" dem 100ten Punkt (von
der Maßstabzahl "0" nach rechts zu), so daß daher "400"
dem 80ten Punkt von der Maßstabzahl "0" weg entspricht.
Daher entspricht die Drucklage des Balkens für "400"
in der 126-Punkte-Zeile dem 32ten Punkt nach 31 Leerstellen
von dem rechten Rand des Druckpapierblatts P weg.
Die durch das Subtrahieren des Istwertes "300" von dem
Sollwert "400" erzielte Zahl "100" entspricht einer
Breite von 20 Punkten, wobei dieser Abschnitt in einem
Muster gedruckt wird, das von demjenigen des Balkenabschnitts
für den Istwert "300" verschieden ist. Dieser
den 100 Punkten entsprechende Abschnitt wird unausgefüllt
in Rot gedruckt, während der dem Istwert "300" entsprechende
Balkenabschnitt (mit 60 Punkten) gleichfalls in
Rot, jedoch in einem Schachbrettmuster gedruckt wird.
Die entsprechenden Druckdaten werden in den Druckspeicher
PCM 2 eingespeichert.
Der durch das Dividieren des Istwerts "300" durch den
Sollwert "400" erzielte Prozentsatz 75% soll in Schwarz
gedruckt werden, so daß daher die Daten hierfür zusammen
mit einer zweistelligen Sachnummer bzw. Posten-Nummer
"01" in den Druckspeicher PCM 1 für das Drucken in
Schwarz eingespeichert werden. Diese Teildaten werden
in den Druckspeicher PCM 1 so eingespeichert, daß der
Prozentsatz "75%" und die Posten-Nummer "01" mit Leerstellen
dazwischen an geeigneten Stellen gedruckt werden
können. Bei diesem Beispiel wird gemäß der Darstellung
in Fig. 5C das Zeichen "%" ab dem 90ten Punkt nach
89 Punkten von rechts her gespeichert, während die
darauffolgenden Daten in der Reihenfolge Leerstelle,
Ziffer "5", Leerstelle, Ziffer "7", fünf Leerstellen,
eine Maßstablinie (entsprechend "0"), zwei Leerstellen
Ziffer "1", zwei Leerstellen, Ziffer "0" und zwei Leerstellen
gespeichert werden.
Wenn die Graphikdaten in die Druckspeicher PCM 1 und
PCM 2 eingespeichert sind, führt zum Ausdrucken der Graphik
der Steuerteil CC vier Hin- und Herbewegungen des Wagens
auf die gleiche Weise herbei wie beim Ausdrucken der
Maßstabzahlen. Gemäß der vorangehenden Beschreibung
sind in dem Druckspeicher PCM 1 für das Drucken in Schwarz
die Daten für den Prozentsatz 75%, die Maßstablinien
und die Posten-Nummer "01" gespeichert, während in dem
Druckspeicher PCM 2 für das Drucken in Rot die Daten
für das Schachbrettmuster des Istwertes und das Hohlmuster
des Unterschieds zwischen dem Bezugs- bzw. Sollwert
und dem Istwert gespeichert sind. Da das Drucken an
den gleichen Stellen innerhalb der 126×7-Punktematrix
erfolgt, kann gemäß der Darstellung in Fig. 3 das
Ausdrucken der Graphik und der Daten unter Überlagerung
vorgenommen werden. Bei dem Posten "01" in Fig. 6 ist
die Erscheinungsform des Ausdrucks gezeigt.
Auf gleichartige Weise erfolgt für das Ausdrucken eines
Postens "02" gemäß der Darstellung in Fig. 6 die
Eingabe mit den Tasten
für einen
Sollwert und
für einen
Istwert. Für das Drucken eines Postens "03" gemäß der
Darstellung in Fig. 6 erfolgt eine Eingabe mit den
Tasten
für einen Sollwert und
für einen Istwert. Die
Nummern für diese Posten "01" bis "03" werden mittels
eines Zählers im Steuerteil CC erzeugt.
Da bei diesem Ausführungsbeispiel die für das Verständnis
einer Graphik notwendigen Daten wie die numerischen
Daten der die Form eines Schachbrettmusters besitzenden Graphik überlagert gedruckt werden können,
ist die
Lesbarkeit der Graphik und der begleitenden
Daten auf einem schmalen Druckpapierblatt P erleichtert.
Dies ergibt auch eine wirtschaftliche Nutzung hinsichtlich
der Anzahl erforderlicher Druckpapierblätter.
Nachfolgend wird ein weiteres, den gleichen Aufbau, wie in den
Fig. 1 und 2 gezeigt, besitzendes Ausführungsbeispiel des
Punktdruckers beschrieben.
Zur Eingabe eines Sollwerts "0", einer maximalen positiven
Zahl "+50", einer maximalen negativen Zahl "-50" und
des Befehls für den Graphikdatendruck werden die Tasten
bzw.
die Tasten
gedrückt. Daraufhin
erkennt der Steuerteil CC aus den ersten drei Dateneingaben
nach dem Schaltvorgang des Druckart-Schalters SW 1,
daß das Ausdrucken der Maßstabzahlen vorzunehmen
ist. Der Steuerteil CC speichert die die vorstehend
genannten Eingabedaten darstellenden Punktemuster zusammen
mit Leerstellen-Daten in vorbestimmte Adressen des Druckspeichers
PCM 1 ein. Ferner speichert der Steuerteil
CC in den Druckspeicher PCM 2 Punktemuster ein, die Leerstellen
darstellen.
Dieser Vorgang läuft in gleicher
Weise wie anhand des ersten Ausführungsbeispiels beschrieben,
ab.
Die Druckdaten werden auch bei diesem Ausführungsbeispiel in die Druckspeicher PCM 1 und
PCM 2 in Byte-Einheiten eingespeichert, wobei jedes Byte
8 Bit enthält, die den Druckdaten für 1×7 Punkte entsprechen.
Die Druckdaten sind Punktemusterdaten, die
von einem Zeichengenerator CG in dem Steuerteil CC erzeugt
werden. Jedes Punktemuster für 1×7 Punkte wird in
sedezimaler Darstellung ausgedrückt. Betrachtet man
die Zahl "5" und ein Stufenmuster für eine abgewinkelte
Maßstablinie , die in Fig. 7 gezeigt sind,
so ist gemäß Fig. 8(A) die Zahl "5" durch "8C", "92",
"92", "92" und "F4" von rechts her in sedezimaler Darstellung
ausgedrückt, während das Stufenmuster
gemäß Fig. 8(B) durch "E0", "80", "80", "80" und "80"
ausgedrückt ist. In den Fig. 8(A), 8(B) und 8(C) stellen
schwarze Kreise in Schwarz gedruckte Punkte dar, während
strichlierte Kreise in Rot gedruckte Punkte darstellen.
Für die angeführten Druckmaßstabzahlen werden die Daten
für die Zahlen "-50" "0" und "+50" ausgedruckt. Die
Inhalte der Druckspeicher PCM 1 und PCM 2 haben die in
Fig. 9(A) gezeigten Formate. Für das Ausdrucken werden
die in den Druckspeichern PCM 1 und PCM 2 gespeicherten
Druckdaten zu dem Drucksteuerteil PCC übertragen, und
der Drucker wird in Betrieb gesetzt.
Die Funktionsweise wird nun anhand Fig. 7 beschrieben.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Drucker
ein Titenstrahldrucker, der in gleicher Weise, wie zuvor
beschrieben, arbeitet und aufgebaut ist.
Bei Beginn des Drucks wird im Ansprechen auf den nächsten Zeitsteuerimpuls TP, der auf die Umschaltung der Signalleitung l BSY auf den Pegel "0" folgt,
die Treiberschaltung
PZD über die Signalleitungen l B 1 und l R 1 derart angesteuert, daß ein Ausdrucken in Schwarz
und Rot entsprechend dem Zustand des werthöchsten
Bits des ersten Byte der 126×7-Punktematrix erfolgt.
Da gemäß der Darstellung in Fig. 9A die Druckdaten
für Schwarz und Rot "00" sind, wird eine Leerstelle
wiedergegeben bzw. kein Ausdrucken vorgenommen. Die
weitere Drucksteuerung entspricht derjenigen, wie
sie zuvor anhand der Fig. 1 bis 3 beschrieben wurde.
Sobald die Maßstabzahlen gedruckt worden sind, befiehlt
der Steuerteil CC entsprechend der Belegtsignalleitung
l BSY dem Druckersteuerteil PCC über eine Signalleitung
l FD den Papiertransport um einen Punkteteilungsabstand.
Im Ansprechen hierauf führt der Drucksteuerteil PCC
den Papiervorschub um einen Punteteilungsabstand aus.
Darauffolgend speichert der Steuerteil CC die Daten
für die Maßstablinien gemäß der Darstellung in Fig.
9B in die Druckspeicher PCM 1 und PCM 2 ein. Da die Maßstablinien
nur in Schwarz gedruckt werden, werden
in den dem Drucken in Rot entsprechenden Druckspeicher
PCM 2 Daten mit dem logischen Pegel "0" eingespeichert.
Auf die gleiche Weise wie bei dem Drucken der Maßstabzahlen
erfolgt das Ausdrucken des Inhalts des dem Drucken
in Schwarz entsprechenden Druckspeichers PCM 1 in vier
Hin- und Herbewegungen des Wagens, wodurch das Ausdrucken
der Maßstabzeile abgeschlossen wird, das durch die Eingabe
mittels der Tasten
sowie der Tasten
befohlen wurde.
Wenn die Tasten
gedrückt werden,
um die Graphikdrucktasten einzugeben, erkennt
der Steuerteil CC, daß der Graphikdruck eingeleitet
wird. Da durch die Eingabe mittels der Taste erfaßt
wird, daß das Drucken in der positiven Richtung vorzunehmen
ist, errechnet der Steuerteil CC die Druckausgangsstelle
unter Bezugnahme auf die Stelle der Maßstabzahl
"+50". Die Druckstelle der Maßstabzahl "+50" entspricht
dem 50ten Punkt rechts von der mittleren Maßstablinie,
so daß gemäß der Darstellung in Fig. 7 die Druckstelle
des Balkens für "+30" der 30te Punkt rechts von der
mittleren Maßstablinie ist. Auf einer Zeile mit 126
Punkten werden von dem 32ten Punkt von der rechten
Seite des Druckpapierblatts P an 30 Punkte in Schwarz
gedruckt. Da das Drucken in der positiven Richtung erfolgen
soll, werden die Druckdaten zusammen mit der Posten-
Nummer (01 in Fig. 7) in dem Druckspeicher PCM 1 eingespeichert.
Da bei dem Graphikdruck kein Ausdrucken in Rot
(in der negativen Richtung) erfolgt, werden gemäß der
Darstellung in Fig. 9C in den Druckspeicher PCM 2
Leerstellen-Daten für 126 Punkte eingespeichert.
Nachdem auf diese Weise die Graphikdruckdaten in die
Druckspeicher PCM 1 und PCM 2 eingespeichert wurden, führt
wie im Falle des Druckens der Maßstabzahlen der Steuerteil
CC das Drucken in vier Hin- und Herbewegungen des Druckwagens
aus. Auf diese Weise wird die graphische Darstellung
voll ausgedruckt, wie es bei dem Posten 01 in Fig.
7 gezeigt ist. Wenn das Drucken beendet ist, speichert
der Steuerteil CC die Daten für die mittlere Maßstablinie
zusammen mit den Daten für Leerstellen in den Druckspeicher
PCM 1 sowie Leerstellen-Daten in den Druckspeicher
PCM 2 ein, wie es in Fig. 9D gezeigt ist. Das Drucken
der mittleren Maßstablinie erfolgt gemäß der vorangehenden
Beschreibung in vier Hin- und Herbewegungen. Wenn zur
Eingabe der Graphikdruckdaten die Tasten
gedrückt werden, erkennt daraus der Steuerteil
CC den Graphikdruck sowie aus der Eingabe mittels der
Taste das Drucken der negativen Richtung. Der Steuerteil
CC berechnet die Druckstelle unter Bezugnahme auf
die Maßstabzahl "-50". Die Druckstelle der Maßstabzahl
"-50" ist der 50te Punkt nach links von der mittleren
Maßstablinie weg, so daß die Druckstelle als 25ter
Punkt nach links von der mittleren Maßstablinie weg
errechnet wird. Auf einer Zeile mit 126 Punkten werden
fortgesetzt über 61 Punkte von der rechten Seite des Druckpapierblatts
P weg Leerstellen gebildet, bei dem 62ten
Punkt die mittlere Maßstablinie gedruckt, von dem 63ten
Punkt bis zu dem 87ten Punkt der Balken für "-25"
gedruckt, von dem 88sten Punkt bis zu dem 113ten
Punkt Leerstellen gebildet und schließlich die Posten-
Nummer "02" gedruckt.
Die vorstehend beschriebenen Druckdaten werden gesondert
in die Druckspeicher PCM 1 und PCM 2 eingespeichert. Da
das Drucken in der negativen Richtung vorzunehmen ist,
werden in den Druckspeicher PCM 2 die Graphikdruckdaten
von dem 63sten bis zu dem 87sten Punkt eingespeichert,
von welchen der 63ste Punkt bis zum 86sten Punkt dem
Graphik-Schachbrettmuster entsprechen, während der 87ste
Punkt der vertikalen Linie entspricht. Die mittlere
Maßstablinie an dem 62sten Punkt und die Posten-Daten
werden in den Druckspeicher PCM 1 eingespeichert, wie
es in Fig. 9E gezeigt ist. Der Steuerteil CC führt
das Drucken in vier Hin- und Herbewegungen des Druckerwagens
aus, so daß in der negativen Richtung das rote
Schachbrettmuster mit 25 Punkten ausgedruckt wird. Danach
wird auf gleichartige Weise die mittlere Maßstablinie
gedruckt, um das Drucken der Graphikdruckdaten abzuschließen.
Wenn eine Eingabe mittels der Tasten
vorgenommen wird, wird gemäß Fig. 10 auf gleichartige
Weise wie nach Fig. 7 ein Posten "03" ausgedruckt.
Wenn eine Eingabe mittels der Tasten
erfolgt, wird der Graphikdruck des Postens
"04" gemäß der Darstellung in Fig. 10 vorgenommen.
Die Nummern der Posten 01 bis 04 werden aus einem in
dem Steuerteil CC enthaltenen Zähler abgegeben.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird ein Bezugswert bzw. Sollwert in die Mitte gesetzt.
Wenn die Eingabedaten den Bezugswert übersteigen, werden
die Daten in Schwarz rechts von dem Bezugswert ausgedruckt.
Wenn andererseits die Eingabedaten unterhalb
des Bezugswerts liegen, werden sie in Rot links von
dem Bezugswert ausgedruckt. Auf diese Weise kann leicht
das Vorzeichen eines jeden Postens so dargestellt werden,
daß der bestehende Zustand in bezug auf den Sollwert
leicht zu bewerten ist, so daß die Arbeitsleistung usw.
verbessert sind.
Der beschriebene Serial-Mehrfarben-Punktdrucker weist somit Speicherbereiche zum
Speichern von Druckdaten auf, wobei die Anzahl der Speicherbereiche
die gleiche wie diejenige der Aufzeichnungsfarben ist.
Ein Balkendiagramm wird beispielsweise in Schachbrettmustern
und Ziffern oder dergleichen ausgedruckt, die
einander überlagert sind. Für das Drucken in Schwarz
und Rot werden beispielsweise die in Rot zu druckenden
Graphikdaten in einen Speicher eingespeichert, während
die in Schwarz zu druckenden Zifferndaten in den anderen
Speicher eingespeichert werden. Der Steuerteil steuert
das Einschreiben der Druckdaten in die Speicherbereiche und
das Auslesen der Druckdaten aus den Speicherbereichen sowie
den Betriebsablauf des Druckersteuerteils. Unter
der Steuerung durch den Steuerteil werden von dem Druckersteuerteil
Tintenstrahldüsen zum Drucken gemäß den aus
den Speicherbereichen ausgelesenen Druckdaten betrieben. Die
gedruckte graphische Darstellung ist leicht lesbar, und
und es werden Druckmaterialblätter gespart.
Claims (9)
1. Serial-Punktdrucker mit einer Speichereinrichtung,
die einen ersten Speicherbereich zum Speichern einer ersten
Information, insbesondere bzgl. einer ersten Aufzeichnungsfarbe,
und einen zweiten Speicherbereich zum Speichern
einer zweiten Information, insbesondere bzgl. einer gegenüber
der ersten Aufzeichnungsfarbe unterschiedlichen zweiten
Aufzeichnungsfarbe, aufweist, einer Aufzeichnungseinrichtung
zum Durchführen einer Aufzeichnung auf einem Aufzeichnungsmaterial
in Übereinstimmung mit der in der Speichereinrichtung
gespeicherten Information und einer Steuereinrichtung
zur Steuerung der Aufzeichnungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Steuerteil (CC) zum Steuern des Gesamtsystems
vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von aus einer
Eingabeeinrichtung (KB) empfangenen Befehlen aus einem
Befehlsteil (SW 1, FK) dieser Eingabeeinrichtung eine verschiedenartige
Auswahl der beiden Speicherbereiche (PCM 1,
PCM 2) beim Einschreiben von Zahlenwerten aus einem Ziffernteil
(NK) der Eingabeeinrichtung entsprechenden Punktmustern
und eine von den Befehlen abhängige Gestaltung der Punktmuster
bewirkt.
2. Serial-Punktdrucker gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerteil (CC) zum selektiven
Steuern der Übertragung der ersten und der zweiten
Information von der Speichereinrichtung zur Aufzeichnungseinrichtung
vorgesehen ist, daß eine Eingabeeinrichtung (KB)
vorhanden ist, die eine Druckbefehlseinheit (SW 1) für graphischen
Druck, eine Befehlseinheit (FK) mit einer ersten Befehlstaste
und einer zweiten Befehlstaste ("+") sowie eine numerische
Einheit (NK) aufweist, daß die erste und die zweite Information
durch Betätigung der Befehlseinheit (FK) und der numerischen
Einheit (NK) erzeugt werden, daß lediglich die erste Information
im ersten Speicherbereich (PCM 1) gespeichert werden, wenn ein
Eingabevorgang mittels der ersten Befehlstaste einem Eingabevorgang
mit Hilfe der numerischen Einheit (NK) nachfolgt, daß
lediglich die zweite Information im zweiten Speicherbereich
(PCM 2) gespeichert wird, wenn ein Eingabevorgang mittels der
zweiten Befehlstaste einem Eingabevorgang mit Hilfe der numerischen
Einheit (NK) nachfolgt, und daß die erste und die
zweite Information im ersten bzw. im zweiten Speicherbereich
(PCM 1, PCM 2) gespeichert werden, wenn ein Eingabevorgang
mittels der ersten Befehlstaste einem Eingabevorgang
mittels der zweiten Befehlstaste nachfolgt und letzterer
auf einen Eingabevorgang mit Hilfe der numerischen Einheit
(NK) folgt.
3. Serial-Punktdrucker gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerteil (CC)
zum selektiven Steuern der Übertragung der ersten und der
zweiten Information von der Speichereinrichtung zur Aufzeichnungseinrichtung
vorgesehen ist, daß eine Eingabeeinrichtung
(KB) vorhanden ist, die eine Druckbefehlseinheit
(SW 1) für graphischen Druck, eine Befehlseinheit (FK) mit
einer ersten Befehlstaste einer zweiten Befehlstaste
("+") und einer dritten Befehlstaste ("-") sowie eine numerische
Einheit (NK) aufweist, daß die erste und die zweite
Information durch Betätigen der Befehlseinheit (FK) und der
numerischen Einheit (NK) erzeugt werden, daß lediglich die
erste Information im ersten Speicherbereich (PCM 1) gespeichert
wird, wenn einer dritten Eingabekombination eine
erste und/oder eine zweite Eingabekombination nachfolgt,
wobei bei der ersten Eingabekombination ein Eingabevorgang
mittels der ersten Befehlstaste demjenigen mit Hilfe der
zweiten Befehlstaste nachfolgt und letzterer sich an einen
Eingabevorgang mit Hilfe der numerischen Einheit (NK) anschließt,
während bei der zweiten Eingabekombination ein
Eingabevorgang mittels der ersten Befehlstaste demjenigen
mit Hilfe der dritten Befehlstaste nachfolgt und letzterer
sich an einen Eingabevorgang über die numerische Einheit
(NK) anschließt, und bei der dritten Eingabekombination der
Eingabevorgang mittels der ersten Befehlstaste auf denjenigen
über die numerische Einheit (NK) folgt, und daß lediglich
die erste Information im ersten Speicherbereich (PCM 1) gespeichert
wird, wenn die erste Eingabekombination nicht auf
die dritte Eingabekombination folgt, während die erste und
die zweite Information im ersten bzw. im zweiten Speicherbereich
(PCM 1, PCM 2) gespeichert werden, wenn die erste und
die zweite Eingabekombination nicht auf die dritte Eingabekombination
folgen.
4. Serial-Punktdrucker nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufzeichnungseinrichtung die Aufzeichnung
mit einer ersten Aufzeichnungsfarbe bei Empfang der ersten
Information durchführt, während sie bei Empfang der zweiten
Information den Aufzeichnungsvorgang mit einer zweiten,
andersfarbigen Aufzeichnungsfarbe ausführt.
5. Serial-Punktdrucker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Aufzeichnungsfarbe schwarz und die zweite
Aufzeichnungsfarbe rot ist.6. Serial-Punktdrucker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Speicherbereich
(PCM 1, PCM 2) jeweils ein Speichervermögen
haben, das der Breite des Aufzeichnungsmaterials (P) bzw.
einer Druckzeile auf dem Aufzeichnungsmaterial entspricht.
7. Serial-Punktdrucker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste bzw. der zweite
Speicherbereich (PCM 1, PCM 2) eine Leerinformation speichert,
wenn keine Aufzeichnung in der ersten bzw. der zweiten
Aufzeichnungsfarbe erforderlich ist.
8. Serial-Punktdrucker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes und ein zweites
Aufzeichnungselement für die erste bzw. die zweite Aufzeichnungsfarbe
derart ansteuerbar sind, daß bei der Bewegung
des Wagens nach rechts und links ein Drucken in beiden
Richtungen erfolgt.
9. Serial-Punktdrucker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß mittels eines ersten und eines zweiten
Aufzeichnungselements für die erste bzw. die zweite Aufzeichnungsfarbe
die in dem ersten und dem zweiten Speicherbereich
(PCM 1, PCM 2) gespeicherten Aufzeichnungsinformationen
unter Überlagerung auf dem Aufzeichnungsmaterial
(P) aufgezeichnet werden.
10. Serial-Punktdrucker nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Speicherbereich
(PCM 1, PCM 2) die Aufzeichnungsinformationen
unter Einschluß von Balkengraphik-Informationen, Maßstab-
Informationen und Ziffern-Informationen speichern.
11. Serial-Punktdrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß über die Eingabeeinrichtung (KB) Daten für eine Graphik
mittels des Ziffernteils (NK) eingebbar sind und die Aufzeichnungseinrichtung
die Graphik mittels eines ersten
Aufzeichnungselements in der ersten Aufzeichnungsfarbe
und eine ein Maß in der Graphik darstellende Zahl mittels
eines zweiten Aufzeichnungselements in der zweiten Aufzeichnungsfarbe
aufzeichnet.
12. Serial-Punktdrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß über die Eingabeeinrichtung (KB) mittels des Ziffernteils
(NK) Daten für eine Graphik eingebbar sind und die
Aufzeichnungseinrichtung mittels eines ersten Aufzeichnungselements
eine erste Graphik in der ersten Aufzeichnungsfarbe
in einer ersten Richtung entlang der Breite des
Aufzeichnungsmaterials (P) aufzeichnet, wenn die eingegebenen
Daten einen vorbestimmten Wert übersteigen, während
sie mittels eines zweiten Aufzeichnungselements eine zweite
Graphik in der zweiten Aufzeichnungsfarbe in der zur ersten
Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung aufzeichnet,
wenn die eingegebenen Daten unterhalb des vorbestimmten
Werts liegen.
13. Serial-Punktdrucker nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Daten für die Graphik Maßstabs-
Zahlen und Maßstabs-Linien enthalten.
14. Serial-Punktdrucker nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß zur leichten Lesbarkeit von
auf die Graphik unter Überlagerung hiermit gedruckten
Zifferndaten die Graphik ohne Ansteuerung aller Druckpunkte
des ersten und des zweiten Aufzeichnungselements
dünn ausdruckbar ist.
15. Serial-Punktdrucker nach einem der Ansprüche 8, 9 oder
11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das
zweite Aufzeichnungselement jeweils eine Tintenstrahldüse
aufweisen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP56210269A JPS58114185A (ja) | 1981-12-28 | 1981-12-28 | プリンタ |
| JP56210270A JPS58114126A (ja) | 1981-12-28 | 1981-12-28 | プリンタ |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE3244653C2 true DE3244653C2 (de) | 1989-09-28 |
Family
ID=26517945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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1985
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| US4583100A (en) | 1986-04-15 |
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