DE324282C - Lehre zum Anreissen der Zapfenbaender - Google Patents
Lehre zum Anreissen der ZapfenbaenderInfo
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- 239000004927 clay Substances 0.000 claims 1
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 10
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D11/00—Additional features or accessories of hinges
- E05D11/0009—Templates for marking the position of fittings on wings or frames
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinges (AREA)
Description
- Lehre zum Anreißen-der-Zapfenbänder. Bei vielen Möbelstücken, besonders Schränken, werden zur drehbaren Anordnung der Türen Zapfenbänder - verwendet. Die am Schrank zu befestigenden Beschläge weisen Löcher auf, in welche die Zapfen der an der Tür angebrachten Zapfenbänder genau passen müssen. Das Anschlagen dieser Türen war bisher eine schwierige, zeitraubende Arbeit, die viele Fachkenntnisse und viel Geschick erforderte. Durch. vorliegende Erfindung wird diese Arbeit wesentlich erleichtert und vereinfacht, indem man sich einer einfachen Lehre bedient, mit welcher man die genaue Lage, welche- die Bänder einnehmen müssen, durch einfaches Anreißen schnell und passend feststellen kann.
- Die Lehre besteht im wesentlichen aus einer Art Winkellineal mit Anschlagnase, welch letztere an die senkrechte Schrankleiste angelegt wird, wobei der rechte Winkel die Grenzlinie für das Band darstellt, während die Breite des kurzen Winkelschenkels die Entfernung angibt, in welcher das Zapfenband an der Tür anzubringen ist.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Fig.- t einen Grundriß der an den Schrank angelegten Lehre, Fig. a einen Grundriß der an die Schranktür angelegten Lehre (von unten gesehen), Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der Lehre. Die Lehre, die aus jedem geeigneten Material bestehen kann und gleiche Stärke besitzt, hat einen langen, schmalen Schenkel a und einen hierzu rechtwinklig stehenden kurzen, breiten Schenkel b. An der Unterseite des langen, schmalen Schenkels a befindet sich eine Anschlagnase c, die bereits vor dem kurzen, breiten. Schenkel b endet, wodurch ein rechtwinkliger Ausschnitt entsteht.
- Der Gebrauch dieser Lehre ist folgendermaßen: Sollen die mit dem Führungsloch e versehenen Bänder f am Schrank g befestigt werden, so legt man die Lehre so an, daß der Ausschnitt d unten und seitlich an der senkrechten Leiste h anliegt und reißt nun mit einem Stift o. dgl. durch Entlangfahren an der Oberkante a' des schmalen, langen Schenkels und der rechten (inneren) Kante b' des kurzen, breiten Schenkels die untere und linke Grenzlinie für das Band f an. Nach Abnahme der Lehre kann man nun die Bänder f an der richtigen Stele einlassen und durch die Schrauben i befestigen.
- Zum Anreißen der Zapfbänder k, die oben und unten an der Tür l eingelassen und durch Schrauben »i befestigt werden, legt man die Lehre so -auf, daß die untere Kante a" des schmalen, langen Schenkels mit der äußeren Türkante l' abschneidet, desgleichen die äußere Kante b" des kurzen, breiten Schenkels mit der Schmalseite t" der Tür. In Übereinstimmung mit einem schmalen Streifen n -beim..Schrank g kann auch hier ein schmaler Streifen o gelassen werden. Nach dem Auflegen der Lehre reißt man durch Entlangfahren an der Oberkante a" des schmalen, langen Schenkels und der inneren Kante b" des kurzen, breiten Schenkels die Grenzlinien. für die Zapfenbänder h wie beim Schrank an, die dadurch an die richtige Stelle kommen und ohne weiteres einen genau - passenden Anschlag der Tür gewährleisten. .. .
- Die Lehre wird zweckmäßig in-verschiedeneu Größen (z. B. für kleine, mittlere und große Schränke) hergestellt: und -ist für links -und rechts schlagende Türen sowie linke. und rechte Rahmen geeignet und braucht .für die jeweils andere Seite nur- umgedreht zu werden. -_.
Claims (1)
- PATEN T-ANSPIZUC.I: Lehre zum Anreißen der Zapfenbänder, dadurch gekennzeichnet, daß sich an einen langen, schmalen Schenkel (a) ein kurzer, breiter Schenkel (b) im rechten Winkel anschließt und sich am langen, schmalen Schenkel (a) eine Anschlagnase (c) befindet,durch welche ein rechtwinkliger Ausschnitt (d). -gebildet wird, -wobei durch Anlegen der Lehm an den inneren Kanten -(a!, b!} die-Grenzlinien für die Lage der Lochbänder (f) und Zapfenbänder (h) an Rahmen und Tür übereinstimmend bestimmt werden, die man in geeigneter @Tei@eanreißt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE324282T | 1919-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE324282C true DE324282C (de) | 1920-08-23 |
Family
ID=6178513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919324282D Expired DE324282C (de) | 1919-10-02 | 1919-10-02 | Lehre zum Anreissen der Zapfenbaender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE324282C (de) |
-
1919
- 1919-10-02 DE DE1919324282D patent/DE324282C/de not_active Expired
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