DE324166C - Aufzugvorrichtung fuer Fallhaemmer - Google Patents
Aufzugvorrichtung fuer FallhaemmerInfo
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- DE324166C DE324166C DE1917324166D DE324166DD DE324166C DE 324166 C DE324166 C DE 324166C DE 1917324166 D DE1917324166 D DE 1917324166D DE 324166D D DE324166D D DE 324166DD DE 324166 C DE324166 C DE 324166C
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- Germany
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- rope
- drum
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- Expired
Links
- 238000005242 forging Methods 0.000 description 3
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/20—Drives for hammers; Transmission means therefor
- B21J7/36—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
- B21J7/42—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors
- B21J7/44—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors equipped with belts, ropes, cables, chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pulleys (AREA)
Description
- Aufzugvorrichtung für Fallhämmer. Die Erfindung betrifft eine Aufzugvorrichtung für Fallhämmer, bei welcher das den Bär tragende Seil auf- eine Trommel aufgewickelt wird, die mit einer ständig umlaufenden Welle gekuppelt werden kann. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art haben den Fehler, -daß die Seiltrommel sich beim Aufschlagen des Bärs noch weiter dreht und das Seil sich daher unnötig weit abwickelt und schlaff wird. Dadurch wird der Betrieb beeinträchtigt. Vor dem Anheben des Bärs muß zunächst das Seil wieder gespannt werden und es ergibt sich dann beim Anheben des Bärs ein starker Stoß im Seil.
- Nach der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß eine Vorrichtung angebracht wird, welche am Ende des Falles eine Zugwirkung auf das Seil ausübt und dadurch ein Weiterlaufen der Seiltrommel verhindert oder doch die Trommel nach dem Weiterlaufen sofort so weit zurückdreht; daß das Seil gespannt ist. Zu dem Zweck ist an der Seiltrommel ein zweites Seil angebracht, welches beim Ablaufen des Barseiles aufgewickelt wird und dabei zum Schluß eine Feder o. dgl. spannt, die die Trommel zurück-* hält oder doch zurückdreht. Damit das Hilfsseil nicht zu lang wird, erhält seine Trommel zweckmäßig einen kleineren Durchmesser als die des Barseiles. Die durch das Hilfsseil beeinflußte Federanordnung macht man zweckmäßig verstellbar, um sie der Höhe des Schmiedestückes anpassen zu können.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung als Beispiel dargestellt. Der Bär h hängt an dem Seile, welches von der Trommel i aufgewickelt wird, sobald diese in bekannter Weise mit der dauernd umlaufenden Welle c gekuppelt wird. Die Welle ist in federnden Lagern f angeordnet und trägt die Riemenscheiben d.
- Mit der Trommel i ist die kleinere Trommel k verbunden, welche das Hilfsseil m aufwickelt, wenn das Seil e abläuft. Dieses Seil m durchdringt die in einem Rohr o am Gestell a angebrachte Schraubenfeder n und endet in eine Scheibe l o. dgl., die als Anschlag dient.
- Beim Niedergang des Bär s h wird das Seil m aufgewickelt und es spannt zum Schluß mit Hilfe der Scheibe l die Feder n. Dadurch wird die Trommel i verhindert noch weiter zu laufen, wenn der Bär das Schmiedestück erreicht hat. Sollte die Trommel sich etwas weiter drehen, so dreht die Feder n sie sofort zurück. Das Barseil e ist somit stets gespannt. Schädliche Stöße im Seil werden völlig vermieden.
- Zweckmäßig wird die Feder n mit dem Rohr o oder die Scheibe l in der Höhenlage verstellbar gemacht, damit die Hilfsanordnung verschiedenen Schmiedestückhöhen angepaßt werden kann.
- Die Lager c sind in den Lagerschächten b verschiebbar angeordnet und durch Federn g unterstützt. Mit Hilfe einer Bandbremse die mittels des Hebels q bedient wird, kann der Bär in jeder Lage festgehalten werden. Der Hebel y dient zum Ein- und Ausrücken der Kupplung.
Claims (3)
- PATEN T-ANSPRÜCUü: z. Aufzugvorrichtung für Fallhämmer, dadurch gekennzeichnet, däß auf der Trommel (i) des Bärseiles (e) ein Hilfsseil (in) so angeordnet ist, daß es beim Ablaufen des Bärseiles aufgewickelt wird und am Schluß des Arbeitsganges eine Feder (n) spannt.
- 2. Aufzugverrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für das Hilfsseil (m) an der Trommel (i) eine besondere Trommel (k) von kleinerem Durchmesser angeordnet ist.
- 3. Aufzugvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (n) in der Höhenlage verstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE324166T | 1917-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE324166C true DE324166C (de) | 1920-08-20 |
Family
ID=6177823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917324166D Expired DE324166C (de) | 1917-05-13 | 1917-05-13 | Aufzugvorrichtung fuer Fallhaemmer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE324166C (de) |
-
1917
- 1917-05-13 DE DE1917324166D patent/DE324166C/de not_active Expired
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