DE3237771C2 - Elektronisches Musikinstrument - Google Patents
Elektronisches MusikinstrumentInfo
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H1/00—Details of electrophonic musical instruments
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- G10H1/0033—Recording/reproducing or transmission of music for electrophonic musical instruments
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Abstract
Die Adressen eines RAM (9), welche mit einer Reihe von Tondaten, die ein vorgegebenes Musikstück bilden, abgespeichert sind, werden sequentiell im Einzelschrittverfahren durch eine Rückschrittaste (4c) oder eine Vorschrittaste (4d) rückwärts oder vorwärts durchlaufen, und der Ton entsprechend den in der somit neu eingestellten Adresse gespeicherten Tondaten wird für jede Betätigung unter Steuerung durch eine CPU (7) erzeugt. Bei Betätigung einer Löschtaste (4e) wird der Ton entsprechend den Tondaten, die in einer Adresse abgespeichert sind, die einen Schritt vor der entsprechenden Adresse liegt, erzeugt. Daraufhin werden die Tondaten, die in einer Adresse abgespeichert sind, die auf die entsprechende Adresse folgt, in die entsprechende Adresse eingeschrieben, und die Tondaten der Adressen, die auf die Adresse folgen, deren Inhalt nunmehr neu geschrieben wurde, werden sequentiell je um 1 nach rückwärts verlagert.
Description
leichte, sichere und schnelle Korrektur, Einfügung oder
Löschung der in dem Speicher abgespeicherten Tondaten möglich ist, wobei insbesondere eine leichte Korrektur
dann erfolgen soll, wenn die Speicherkapazität überschritten wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
Gemäß Anspruch 1 ist einer jeden Taste auf der Tastatur ein Anzeigelement, beispielsweise in Form einer
LED zugeordnet Weiterhin ist ein Tongenerator vorgesehen, der einen Ton entsprechend eines Tondatums
erzeugt, welches in dem Speicherplatz derjenigen Adresse gespeichert ist, auf die jeweils mit der Adreß-Neueinstelleinrichtung
zugegriffen wird, und weiterhin ist eine Einrichtung vorgesehen, mit welcher dasjenige
Anzeigeelement aktivierbar ist, das der dem erzeugten Ton zugeordneten Taste entspricht, wobei bei Erreichen
des ersten oder letzten Speicherplatzes bei weiterer Betätigung der Adreß-Neueinstelleinrichtung nur
mehr das Anzeigeelement aufleuchtet, welches dem jeweiligen Tonhöhendatum des ersten oder leiten Speicherplatzes
enspricht
Mit anderen Worten, wenn beispielsweise bei Betätigung der Adreß-Neueinstelleinrichtung die maximale
Speicherkapazität überschritten wird, verbleibt dasjenige der Anzeigelemente in aktiviertem Zustand, das der
Taste zugeordnet ist, welche dem Tonhöhendatum des auf dem letzten Speicherplatz gespeicherten Tondatums
entspricht. Es geht somit für den Spieler nicht die Information verloren, welcher Ton noch zuletzt abgespeichert
wurde.
Zwar ist aus der GB-A 20 55 504 ein elektronisches Musikinstrument bekannt, bei dem ebenfalls einer jeden
Taste ein Anzeigeelement beispielsweise in Form einer LED zugeordnet ist. Diese bekannte Vorrichtung dient
jedoch als Trainingsgerät für Anfänger dergestalt, daß
Musiktondaten entsprechend eines Musikstückes nacheinander aus einem Speicher ausgelesen werden und
den jeweils ausgelesenen Tonhöhendaten entsprechende Tasten durch eine aufleuchtende LED angezeigt werden.
Die LED bleibt solange aktiv, bis die zugeordnete Taste gedruckt wird, so daß ein Anfänger zunächst langsam
dann aber immer sicherer durch das Musikstück geführt wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungstreispieles der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fi g. 1 eine Ansicht von außen auf ein elektronisches
Musikinstrument in einer erfindungsgemäßen Ausführungsform;
F i g. 2 den Aufbau des Betätigungsabschnittes in wesentlichen Einzelheiten sowie des Anzeigeabschnittes
des Musikinstrumentes gemäß F i g. 1;
F i g. 3 in Gesamtansicht ein Blockschaltbild für das Instrument gemäß F i g. 1;
Fig.4A und 4B Flußdiagramme zur Erläuterung der
Funktionsweise des in Fig. 1 dargestellten elektronischen Musikinstrumentes;
F i g. 5a bis 5e eine vergleichende Darstellung von Tasten der Tastatur, die beim Einschreiben der Tondaten
eines vorgegebenen Musikstückes in den Speicher betätigt werden, des Zustandes einer entsprechenden
Anzeigeeinheit, die in d<.T Nachbarschaft der Tastatur
angeordnet ist, des Inhaltes des /-Registers, des Inhaltes des RAM, des Zustandes des Anzeigeabschnittes, und
der Tonerzeugung;
F i g. 6a bis 6c und F i g. 7a—7c Ansichten ähnlich oenen
von F i g. 5a bis 5e, entsprechend der Betätigung der Rückschrittaste;
Fig.8a bis 8c, Fig.9a bis 9c und Fig. 10a bis 10c
Ansichten ähnlich denen von Fig.5a bis 5e, entsprechend
der Betätigung der Vorschrittaste; und
Fig. 11a bis lic, Fig. 12a bis 12c und Fig. 13a-13c
Ansichten ähnlich denjenigen von F i g. 5a bis 5e, entsprechend der Betätigung der Löschtaste.
In F i g. 1 ist eine Ansicht von außen auf ein erfindungsgemäßes elektronisches Musikinstrument dargestellt
Das elektronische Musikinstrument weist ein Haupt-Gehäuse 1 auf, in welchem eine Tastatur 2 mit
einer Mehrzahl von Tasten, einem Randbereich 3, einem Schalter-Betätigungsabschnitt 4 und einem Anzeigeabschnitt
5 angeordnet ist In der Nähe der Tastatur 2 ist eine Vielzahl von Anzeigeeinheiten 6 entsprechend den
Tasten der Tastatur 2 angeordnet D;p Anzeigeeinheiten
6 weisen je eine lichtaussendende Diode (LED) auf.
Jn F i g. 2 ist im wesentlichen der Aufbau des Schalter-Betätigungsabschnittes
und der Aufbau des Anzeigeabschnittes 5 dargestellt In dem Schalter-Betätigungsabschnitt
4 ist eine Speicher-Spieltaste 4a angeordnet, mit welcher die Funktionsweise in eine Speicher/Spiel-Betriebsart
eingestellt werden kann, in welcher ein vorgewähltes Musikstück bildende Tondaten in einen Speicher
einzuschreiben sind und in welcher Tondaten zum Spiel des Musikstückes auszulesen sind. Ferner ist in
dem Schalter-Betätigungsabschnitt 4 eine MS-Taste 4b für die Einstellung der Funktionsweise in einer Betriebsart
angeordnet, in welcher die Eingabe in den Speicher mittels eines Strichcode-Lesegerätes, welches nicht dargestellt
ist, zu bewirken ist; ferner ist dort eine Rückschrittaste 4c, eine Vorschrittaste Ad und eine Löschtaste
4e, wie es weiter unten beschrieben ist, und eine Rücksetztaste 4/angeordnet, mit welcher die Adreßstel-Ie
des Speichers auf eine obere oder erste Adresse einstellbar ist. Ferner ist dort eine Wiederholtaste 4g vorgesehen,
die während des Lesens des Speicherinhaltes für das Automatikspiel des Musikstückes verwendet
wird, um die Wiederholhäufigkeit des Automatikspiels entsprechend der Häufigkeit der Betätigung einzustellen.
Ferner ist in dem Schalter-Betätigungsabschnitt 4 eine Start/Stop-Taste 4h für das Starten und Stoppen
des Automatikspieles, eine Rückkehr-Abschlußtaste 4i, die bei dem Wiederholen eines gewünschten Teiles des
Musikstückes verwendet wird, um die Eingabefunktion hinsichtlich des Endes dieses gewünschten Abschnittes
zu bewirken, und eine Rückkehr-Anfangs-Taste 4j vorgesehen, die verwendet wird, um die Eingabefunktion
hinsichtlich des Anfangs des gewünschten Bereiches des Musikstückes zu bewirken. Ferner ist dort eine Begleitungs-Starttaste
4k (ACC) vorgesehen, die zur Zeii des automatischen Spieles verwendet wird, um ein automatisches
Starten des Rhythmusspiels und des Begleitspieles von einem Mittelpunkt zu bewirken; schließlich eine
Pausentaste 4/ fil· die Eingabe einer Pausennote sowie
eine Endzeichentaste 4m für die Eingabe eines Endzeichens der Musik vorgesehen. Die erwähnte Rückschritttaste
4c, Vorschrittaste 4d und Löschtaste 4e werden verwendet, um beispielsweise den Inhalt, der in dem
Speicher geschrieben ist, zu verbessern, wobei die Rückschrittaste 4cverwendet wird, um die Adressen des
Speichers rückwärts bei jeder Betätigung im Einzelschritt Adresse für Adresse zu durchlaufen, und die Vorschrittaste
4d verwendet wird, um die Adressen des Speichers vorwärts bei jeder Betätigung im Einzel-
schritt Adresse für Adresse zu durchlaufen. Die Löschtaste 4e wird verwendet, um den Inhalt bei einer entsprechenden
Adresse oder Speicherstelle jedesmal dann zu löschen, wenn die Löschtaste 4e betätigt wird. Ferner
sind in der Nähe der Rückkehr-Abschluß-Taste 4/, der Rückkehr-Anfangstaste 4j, der Begleitungs-Starttaste
4k, der Pausentaste 4/ und der Endezeichen-Taste 4m die oben beschriebenen Anzeigeeinheiten 6a bis 6e entsprechend
diesen zugeordnet angeordnet.
In F i g. 3 ist das Funktions-Gesamtsystem eines in Fig. 1 dargestellten elektronischen Musikinstrumentes
dargestellt. Eine CPU (zentrale Verarbeitungseinheit) 7 für die Steuerung der verschiedenen Funktionen des
elektronischen Musikinstrumentes wird mit einem Tasten-Eingabesignal Kl von einem Eingabeabschnitt 8
versorgt. Dieses Tasten-Eingabesignal Kl besteht aus einem Tastencode-Ausgangssignal aus der Tastatur 2,
entsprechend der betätigten Taste, und einem Tastenbetätigungs-Ausgangssignal aus dem Schalter-Steuerabschnitt
4 entsprechend der betätigten Taste. Die CPU 7 wird auch mit Tastenbetätigungs-Ausgangssignalen aus
dem Schalter-Steuerabschnitt 4 entsprechend den Betätigungen der Rückschrittaste 4c, der Vorschrittaste 4d
und der Löschtaste 4e versorgt. Die CPU 7 weist ein ΛΓ-Register 7a, welches zur Anzeige und zur Übertragung
von Tondaten verwendet wird, Y- und Z-Register Tb, Tc für das zeitweise Zwischenspeichern von Daten, /-
und Λ-Register Td und Te für die Adreß-Kennzeichnung
eines RAMs (Schreib/Lese-Speicher), welches weiter unten beschrieben wird, und ein A/-Register 7/auf, mit
welchem eine Anzahl von Schritten angezeigt wird, in welchen die Adresse des RAMs im Einzelschritt durchlaufen
wird. Die CPU 7 legt die Adreßdaten an einen Adreß-Register-Abschnitt 9/>
entsprechend dem Inhalt des /-Registers Td oder dem Inhalt des /-Registers Td
und des .^Registers Te an. Das Ausgangssigna! dieses
Adreß-Register-Abschnittes 9a legt die Adresse des RAM 9 fest Ferner wird der Inhalt des Adreß-Register-Abschnittes
9s entsprechend einem Rücksetzsignal R zurückgesetzt, das von der CPU 7 ausgegeben wird.
Das RAM 9 weist eine Speicherkapazität entsprechend der Noten bis zur 245sten Adresse auf, und
schreibt dadurch, daß das RAM 9 mit einem Tasten-Code-Austastsignal entsprechend der Tastenbetätigung
der Tastatur 2 nach der Übertragung dieses Tasten-Code-Signales als ein Datum D zu dem X- Register 7a versorgt
wird, diese Daten D sequentiell in eine Speicherstelle entsprechend der festgelegten Adresse ein und
speichert sie dort ab. Es ist darauf hinzuweisen, daß eine Tonlänge oder ein intervall-Codesignal ebenfalls in dem
RAM 9 abspeicherbar ist. Die aus dem RAM 9 ausgelesenen Daten D werden zu einem beliebigen der X-, Y-
und Z-Register 7a, Tb bzw. 7c übertragen. Die Lese- und
Schreibfunktion hinsichtlich des RAM 9 wird entsprechend Lese/Schreib-Signalen R/W aktiviert, die durch
die CPU 7 ausgegeben werden.
Unter dessen ist der Inhalt des /-Registers Td aus der
CPU 7 ausgegeben und wird durch einen Gatterschaltkreis Ci zu einem Daten-Entscheidungsabschnitt 10
geleitet, welcher beispielsweise aus einem Decoder besteht;
ferner wird dieser Inhalt an einen Addierschaltkreis 11 angelegt Dieser Addierschaltkreis 11 summiert
den Inhalt des n-Registers Te und den Inhalt des /-Registers
Td, wobei die beiden Inhalte von der CPU 7 hergeleitet
werden, und legt die Summe über einen Gatterschaltkreis G 2 an den Decoder 10 an. Logikschaltkreise
und Torschaltkreise werden hier als Gatterschaltkreise
bezeichnet Ein Gattersteuerungssignal Q das von der CPU ausgegeben wird, wird direkt an den Gatterschaltkreis
G 1 und auch über einen Inverter 12 an den Gatterschaltkreis
C 2 angelegt, so daß die Gatterschaltkreise Gl und C 2 alternierend durchgeschaltet werden
können. Wenn die Ausgangsdaten des Gatterschaltkreises G 1 oder G 2 »245« sind, was der größten Adresse
des RAM 9 entspricht, erzeugt der Decoder 10 ein Signal J 1, und, wenn die Daten »246« sind — größer als
die größte Adresse des RAM 9 — erzeugt der Decoder 10 ein Signal /2. Der Decoder 10 legt diese Ausgangssignale
/1 und J 2 an die entsprechenden Eingangsanschlüsse »245« bzw. »246« der CPU 7 an.
Ferner erzeugt die CPU 7 ein Freigabesignal RE für
einen Tonsignalgenerator 13, nachdem der Inhalt (die Tondaten) des X-Registers 7a angelegt sind. Die Erzeugung
des Freigabesignales RE erfolgt zusammen mit der Erzeugung eines Einsatzsignales AT. Das Ton-Ausgangssignai
aus dem Tonsignaigenerator i3 wird zu einem Lautsprecher 14 geleitet.
Ferner legt die CPU 7 den Inhalt des X-Registers 7a an einen Decoder 15 an, dessen Ausgangsanschluß mit
einer Anzeigeeinheit 6 verbunden ist, um die Anzeigeeinheit 6 selektiv anzusteuern bzw. zu erleuchten. Ferner
legt die CPU 7 den Inhalt der /!-Register 7/an einen
Decoder 16, dessen Ausgang zu dem Anzeigeabschnitt 5 geleitet wird, um die Schrittzahl oder Adresse des RAM
9 digital j/izeigen zu lassen. Es ist darauf hinzuweisen,
daß das elektronische Musikinstrument mit Tastatur gemäß dieser Ausführungsform in der Normalspiel-Betriebsart
einen Ausgang des Klanges entsprechend der betätigten Taste erlaubt.
Im folgenden wird die Funktion des oben beschriebenen Ausführungsbeispieles der Erfindung anhand von
F i g. 4A, 4B bis F i g. 13 beschrieben. Zunächst, wird die Schreibfunktion von vorgegebenen Tondaten der Reihe
nach in das RAM 9 im einzelnen anhand von Fig. 5
beschrieben. Durch Betätigung einer vorgegebenen Taste nach der Betätigung der Speicherspieltaste 4a, wird
das RAM 9 in die Aufzeichnungs-Betriebsart oder REC-Betriebsart geschaltet In Schritten 51 und 52 wird das
Anfangs-Einstellen ausgeführt. Das bedeutet, in Schritt S1 wird »0« in das /-Register Td übertragen und in
Schritt 52 daraufhin in das N- Register Tf übertragen
und dadurch der (vormalige) Inhalt der /- und A/-Register
Td und Tf gelöscht Dann wird der Funktionsablauf
bei Schritt 53 weitergeführt, bei welchem der Inhalt des TV-Registers 7/zu dem Anzeigeabschnitt 5 geleitet wird,
in welchem die Adresse oder Schrittzahl des RAM 9 digital angezeigt wird. Im Ergebnis nimmt der in dem
Anfangs-Einstellen bewirkte Betriebszustand eine Form an, wie sie bei (a) in F i g. 5 dargestellt ist. Es ist hier
darauf hinzuweisen, daß in jeder der F i g. 5a bis 5e die Betätigungs- oder die betätigten Tasten der Tastatur 2
und die in der Nähe dieser Tastatur 2 angeordneten Anzeigeeinheiten 6, der Inhalt des /-Registers Td, der
Inhalt des RAM 9. der Anzeigezustand des Anzeige-Abschnittes 5 und die Klangerzeugung aus dem Lautsprecher
14 von links nach rechts in der beschriebenen Reihenfolge dargestellt sind. Somit sind im Anfangseinstell-Zustand,
wie er in F i g. 5 (a) dargestellt ist, die Anzeigeeinheiten 6 nicht erleuchtet wie es durch einen weißen
Kreis dargestellt ist, das RAM 9 weist keine Daten dort auf, der Adreß-Register-Abschnitt 9a weist einen Inhalt
»0« auf, und keine KJangerzeugung wird bewirkt
Daraufhin wird die Funktionsausführung bei dem nächsten Schritt 54 weitergeführt in welchem entschieden
wird, ob die Tastatur 2 der ersten Betätigung unterliegt oder nicht oder festgelegt ist Die Entscheidung
»Taste Ein« wird in Abhängigkeit davon getroffen, ob das Tasten-Code-Signal von der Tastatur 2 eingegeben
wird. Da in dem dargestellten Ausführungsbeispiel von (b) in F i g. 5 die Taste 2a der Tonhöhe c — was in der
Zeichnung durch Schraffur angedeutet ist — betätigt wird, wird die Funktionsausführung bei dem nächsten
Schritt j'5 fortgesetzt, in welchem entschieden ist, ob der Inhalt des /V-Registers 7/»0« ist oder nicht. Wenn in
Schritt 55 entschieden ist, daß der Inhalt des /V-Registers Ti nicht »0« ist, wird die Funktionsausführung bei
Schritt 56 weitergeführt, in welchem »I« zu dem Inhalt des /-Registers Td addiert wird und somit eine Inkrementierung
desselben bewirkt wird. Da in dieser Betriebsart der Inhalt des /V-Registers 7/»0« ist, wird die
Funktionsausführung von Schritt 55 zu Schritt 57 verlagert.
Dieser Schritt 57 wird bei Abschluß der Funktion des Schrittes 56 ausgeführt und es wird entschieden,
ob der Inhalt des /-Registers 7<7»24b« ist oder nicht.
Dies erfolgt dadurch, daß der Inhalt des /'-Registers Td
über den Gatterschaltkreis G 1 zu dem Decoder 10 geleitet wird. Das bedeutet, daß in Schritt 5 7 der Überlauf
von Daten hinsichtlich der Speicherkapazität des RAM 9 erfaßt wird. Da in diesem Betriebszustand der Inhalt
des /V-Registers 7/»0« ist, und Schritt 56 übersprungen
ist, wird der Inhalt des /-Registers Tdzu »0«, wie es in (b)
in F i g. 5 dargestellt ist, mit dem Ergebnis, daß die Funktionsausführung von Schritt 57 zu Schritt 58 verlagert
wird. In diesem Schritt 58 wird der Tasten-Code (Tondaten) der Tonhöhe c, welcher von der Tastatur 2 ausgegeben
ist, zu dem A'-Register Ta übertragen. Daraufhin
wird die Funktionsausführung bei Schritt 59 fortgeführt, in der Daten, in diesem Funktionszustand »0«, in
einer Fläche oder in RAM (i)dts RAM 9 abgespeichert
sind, welches durch den Inhalt des /-Registers Td hinsichtlich
seiner Adressen gesteuert wird, in das V-Register Tb übertragen, und es wird ein Verbleib dort ermöglicht.
Daraufhin wird die Funktionsausführung bei Schritt 510 weitergeführt, in welchem der Inhalt des
^-Registers Ta in die RAM-Fläche (i) übertragen, eingeschrieben
und dort abgespeichert wird. Auf dieser Stufe der Funktionsausführung wird, da der Tastencode der
Tonhöhe c vorher wie oben in das X- Register Ta eingeschrieben ist, der Tastencode in die Adresse 0 des RAM
9 eingeschrieben, wie es bei (b) gemäß F i g. 5 dargestellt ist. Nach Abschluß des Schrittes 510 wird die Funktionsausführung
bei Schritt 511 weitergeführt, bei welchem »1« in das n-Register Te eingeschrieben wird. Darauffolgend
wird die Funktionsausführung bei Schritt 512 weitergeführt, in welchem die Inhalte des /- und des
n- Registers Td und Te aufaddiert werden, und der Inhalt
der RAM-Fläche (i +n) des RAM 9, dessen Adresse durch die Summe, nämlich »1«, festgelegt ist, wird in das
Z-Register 7cübertragen und ein Verbleib dort ermöglicht.
Daraufhin wird in dem nächsten Schritt 513 der Inhalt der RAM-Fläche (i), der gemäß Schritt 59 in dem
V-Register Tb verblieben war, in die RAM-Fläche
(i + n) übertragen. Daraufhin wird der Inhalt der RAM-Fläche
(i + n), der gemäß Schritt 512 in dem Z-Register
Tc belassen wurde, in das Y-Register Tb übertragen.
In dem folgenden Schritt 515 wird »1« zu dem Inhalt
des η-Register Te übertragen und bewirkt dadurch eine Erhöhung des /J-Registers Te. In dem folgenden Schritt
S16 werden die Daten der RAM-Fiäche (i +n), die vorher
durch Aktivieren des Addierers erhalten wurden, Ober den Gatterschaltkreis G 2 zu dem Decoder 10 geleitet,
um zu bestimmen, ob dieses Datum »246« ist oder nicht. In dem Fall, daß dieses Datum nicht »246« ist, wird
die Funktionsausführung bei Schritt 512 fortgeführt und die Funktionen in Schritt 512 bis 516 werden erneut
ausgeführt. Somit wird der Inhalt des RAM 9 fortgeschrieben und die Adresse um 1 erhöht, oder von
einer Adresse zu der nächst größeren Adresse erhöht. Dieser Ablauf mit fortschreitender Auffüllung von Daten
wird notwendig, wenn ein vorgegebenes Tondatum in das RAM 9 eingefügt wird. Wenn in Schritt 516
»246« erkannt wird, wird das Ausgangssignal V2 aus dem Decoder 10 erzeugt. Bei Erzeugung dieses Signales
ίο K2 führt die CPU 7 ihre Funktion in Schritt 5 17 ?.us, in
welchem der Tastencode der Tonhöhe c, welcher in dem X-Register Ta abgespeichert ist, an die Anzeigeeinheit 6
angelegt, wobei sich ergibt, daß die Anzeigeeinheit 6g oder LED (lichtaussendende Diode) entsprechend dem
!5 Ton mit der Tonhöhe c erleuchtet wird, wie es bei (b)
gemäß Fig.5 dargestellt ist. Daraufhin wird die Funktionsausführung
bei Schritt 518 fortgeführt, in weichem »i« zu dem inhalt des /v'-Registers 7/addiert wird, um
eine Inkrementierung des Inhalts desselben zu bewirken. Daraufhin wird der Inhalt des /V-Registers 7/erneut
zu »1«, und in dem folgenden Schritt 519 wird der neue
Inhalt desselben zu dem Anzeigeabschnitt 5 geleitet. Somit wird »1« digital angezeigt, wie es in F i g. 5 dargestellt
ist. Daraufhin wird die Funktionsausführung bei Schritt 520 fortgeführt, in welchem der Tastencode der
Tonhöhe c, welcher in dem X-Register Ta abgespeichert
ist, zu dem Tongenerator zusammen mit dem Eir.setz-Signal /47geleitet wird. Dadurch beginnt die Erzeugung
des Klangs mit der Tonhöhe von c, wie es in (b) in F i g. 5 dargestellt ist. In dem folgenden Schritt 521 wird entschieden,
ob die Taste 2a der Tonhöhe c abgeschaltet ist oder nicht oder ob sie aus ihrer Betätigung freigegeben
ist. Die Funktion wird verzögert, bis die Taste freigegeben ist. Wenn diese Taste freigegeben ist, schreitet die
Funktionsausführung zu Schritt 522 fort, in welchem das Freigabesigna! RE zu dem Tongcncrator 13 geleitet
wird. Dadurch wird die Tonerzeugung gestoppt.
Beim Abbrechen der Tonerzeugung wird die Funktion gemäß Schritt 523 bis 525 ausgeführt. Das bedeutet,
in Schritt 523. 524 und 525 wird entschieden, ob die Rückschrittaste 4c, die Vorschrittaste 4d bzw. die
Löschtaste 4e betätigt werden oder nicht. Wenn keine dieser Tasten betätigt wird, wird die Funktionsausführung
bei Schritt 54 fortgeführt, in welchem entschieden wird, ob die nächste Taste betätigt wird oder nicht.
Wenn die nächste Taste nicht betätigt ist, wird die Funktionsausführung zu Schritt 523 zurückgeleitet, wodurch
die Funktionen in den Schritten 523, 524 und 525 im Kreis durchgeführt werden. Wenn die Taste 26 mit der
Tonhöhe g unter diesen Umständen betätigt wird, wird die Betätigung unter Schritt 55 bis 22 daraufhin mit
dem Ergebnis ausgeführt, daß der Adreßregisterabschnitt 9a in Schritt 56 eine Erhöhung eines Inhaltes um
»1« unterliegt. Somit wird, wie es bei (c) in F i g. 5 dargestellt
ist, der Tastencode der Tonhöhe g in die erste Adresse des RAM 9 eingeschrieben, »2« in dem Anzeigeabschnitt
5 angezeigt, die Anzeigeeinheit 6a entsprechend der Taste der Tonhöhe g wird aktiviert, und der
Ton mit der Tonhöhe g wird erzeugt, wie es in F i g. 5 (c) dargestellt ist Wenn die Spieltasten in der Tastatur
nacheinander in der gleichen Weise eingeschaltet werden und die Daten der Taste 2c mit der Tonhöhe d in die
Adressen 245 des RAM 9 eingeschrieben werden, ergibt sich der Betriebszustand, wie er in F i g. 5 (d) dargestellt
ist Wenn nun angenommen wird, daß die Taste 2d mit der Tonhöhe / ferner von dem Zustand an niedergedrückt
wird, in welchem die Tondaten bereits in jede Adresse des RAM 9 in dem oben beschriebenen Weg
eingeschrieben sind, da der Inhalt des /-Registers Td
durch die Funktion in Schritt 57 »246« ist, wird die Funktionsausführung zu den Schritten 523, 524 und
525 weitergeleitet und dann erneut zu Schritt 54 zurückgeleitet. Dementsprechend wird, wie es in (e) in
F i g. 5 dargestellt ist, die Einheit 6/ der Anzeigeeinheit 6 entsprechend der Taste der Tonhöhe d, welche in die
Adressen Nummer 245 eingeschrieben ist, erleuchtet, der Inhalt des /-Registers 7c/verbleibt bei »245« und der
Inhalt des RAM 9 und des /V-Register //werden ebenso
unverändert aufrechterhalten. Aus diesem Grund wird der Ton mit der Tonhöhe /nicht erzeugt. Auf diese Art
werden, wenn die Tondaten, die ein vorgegebenes Musikstück bilden, in das RAM 9 eingeschrieben werden,
diese Tondaten in einer aufsteigenden Reihenfolge durch Betätigung der Tasten der Reihe nach entsprechend
dem Notenblatt des Musikstückes eingespeichert und während des Schreibvorganges wird die Anzeigeeinheit
6 entsprechend der betätigten Taste erleuchtet, und der Ton entsprechend derselben wird zugleich erzeugt.
Somit ist es möglich, sowohl hörbar als auch sichtbar die in das RAM 9 zu schreibenden Töne zu
bestätigen.
Als nächstes wird der Funktionsablauf im einzelnen anhand von F i g. 6 und 7 beschrieben, der ausgeführt
wird, wenn die Rückschrittaste eingeschaltet wird. Es sei angenommen, daß, wie es in F i g. 6 (a) dargestellt ist, der
Tastencode der Tonhöhe /, welcher bei der ersten Adresse des RAM 9 abgespeichert ist, ausgelesen wird,
und die Anzeigeeinheit 67 entsprechend der Taste 2c/mit
der Tonhöhe /erleuchtet gehalten wird. Wenn in diesem Zustand die Rückschrittaste 4c einmal betätigt wird,
schreitet die Funktionsausführung über Schritt 54 zu Schritt 523 fort und wird ferner bei Schritt 526 weitergeführt,
in welchem erkannt wird, ob der Inhalt des /Registers 7</»0« ist. Da auf dieser Stufe der Funktionsausführung der Inhalt des /-Registers 7c/»1« ist, wie es
bei (a) in F i g. 6 dargestellt ist, wird die Funktionsausführung bei Schritt 527 fortgeführt, in welchem »1« von
dem Inhalt des /-Register Td abgezogen wird. Daraufhin ist die Operation bei Scnritt 528 fortgeführt, in welchem
»1« von dem Inhalt des /V-Register 7/abgezogen wird und daraufhin bei Schritt 529 die Funktionsausführung
fortgeführt wird. In diesem Schritt 529 wird der Inhalt der RAM-Fläche (0), oder der Tastencode der
Tonhöhe c, zu ^-Register 7a übertragen. Daraufhin wird der Funktionsablauf unter Schritt 530 ausgeführt,
um die Erzeugung eines Klanges mit der Tonhöhe c zu starten. In dem darauffolgenden Schritt 531 wird die
Anzeigeeinheit Sg entsprechend der Taste 2a mit der Tonhöhe czu dem nächsten Schritt 532 weitergeführt.
In diesem Schritt 532 wird entschieden, ob die Rückschrittaste 4c oder die Vorschrittaste 4c/ nicht mehr betätigt
werden, wobei die Funktionsausführung verzögert wird, bis die Taste freigegeben ist Wenn die Rückschrittaste
4c abgeschaltet ist, wird die Funktionsausführung bei Schritt 532 weitergeführt, in welchem die
Klangerzeugung abgebrochen wird. Die Funktionsausführung schreitet dann bei Schritt 534 fort, in welchem
die Daten »1« des TV-Registers 7/in dem Anzeigeabschnitt 5 angezeigt werden. Dementsprechend werden,
wenn einmal die Rückschrittaste 4c in dem Zustand betätigt wird, der in F i g. 6 (a) dargestellt ist, die Anzeige
und die-Klangerzeugung eine Form annehmen, wie es bei (b) in F i g. 6 dargestellt ist
Bei Abschluß der Funktion von Schritt 534 wird die Funktiofisausführung über Schritt 525 zu Schritt 54
zurückgeführt. Wenn danach keine weitere Tastenbetätigung ausgeführt wird, werden die Funktionen von
Schritt 523, 524, 525 und 54 der Reihe nach ausgeführt. Wenn die Taste 2c mit der Tonhöhe d nun eingeschaltet
wird, werden die Funktionsabläufe der Schritte 55 bis 522 nacheinander ausgeführt. Da auf dieser Stufe
der Betätigung der Inhalt der /V-Register 7/»l« ist, wie oben erwähnt, bedeutet dies, daß die Funktionsausführung
von Schritt 55 zu Schritt 56 fortgeführt wird. In Schritt 56 wird der Inhalt des /-Registers Td auf »1«
erhöht und die Funktion wird über Schritte 57 zu Schritt 58 fortgeführt, in welchem der Tastencode der
Tonhöhe i/zu dem -Y-Register Ta übertragen wird. Daraufhin
wird in Schritt 59 der Tastencode der Tonhöhe /, welcher in der RAM-Fläche (i)abgespeichert ist, oder in
der ersten Adresse des RAM 9, in das V-Register Tu übertragen und ein Verbleib dort ermöglicht.
>'n dem darauffolgenden Schritt 510 wird der Tastencode der
Tonhöhe d, der in das A'-Register 7a übertragen ist, in
die erste Adresse des RAM 9 eingetragen. In dem darauffolgenden Schritt 511 wird »1« in das η-Register Te
voreingestellt und die Funktionsausführung wird bei dem nächsten Schritt 512 fortgeführt, in welchem der in
der RAM-Fläche (i +/^abgespeicherte Inhalt, oder die
zweite Adresse des RAM 9 in dem Z-Register 7c verbleiben kann. Da in diesem Zustand der Funktionsausführung
keine Daten in die zweite Adresse des RAM 9 geschrieben sind, ist der Inhalt des Z-Registers 7c »0«.
Daraufhin wird die Funktionsausführung bei Schritt 513 fortgeführt, in welchem der Tastencode von Ton /,
dessen Verbleib in den V-Register Tb ermöglicht wurde,
in die zweite Adresse des RAM 9 eingeschrieben wird. Daraufhin werden die Funktionsabläufe der Schritte
512 bis 516 wiederholt durch die Schritte 512 bis 516
ausgeführt. Im Ergebnis wird der Inhalt der Adressen, die auf die erste Adresse des RAM 9 folgen, um 1 nach
vorwärts verschoben, wie es in (c) in F i g. 6 dargestellt
ist. Bei Abschluß dieses Schiebevorganges wird die Funktionsausführung unter Steuerung durch die Schritte
517 bis 523 ausgeführt. Da in diesem Zustand der Tastencode der Tonhöhe d, welcher wie ob^n angegeben
ist, in dem X-Register 7a abgespeichert ist, wird die Anzeigeeinheit 6/ entsprechend der Taste 2c der Tonhöhe
d in Schritt 517 erleuchtet (vgl. (c) in F i g. 6). In dem
darauffolgenden Schritt 518 wird »1« zu dem Inhalt des /V-Registers Tf hinzuaddiert, der dementsprechend »2«
wird. In dem darauffolgenden Schritt 519 wird diese »2«, der Inhalt des /V-Registers Tf, in dem Anzeigeabschnitt
5 angezeigt (vgl. (c) in F i g. 6). Da die Funktionen der Schritte 520 bis 522 nacheinander durchgeführt
werden, wird der Ton mit der Tonhöhe d erzeugt, entsprechend dem Inhalt des A"-Registers Ta, bis die entsprechende
Taste 2c freigegeben oder abgeschaltet wird (vgl. (c) in Fig.6). Auf diese Art wird, wenn die
Rückschrittaste 4c in dem in (a) in F i g. 6 dargestellten Zustand eingeschaltet ist, der Inhalt (Tonhöhe c), welcher
in der Fläche der Adresse abgespeichert ist, die unmittelbar der vorher gelesenen Adresse vorhergeht
(oder, von welcher um eine Adresse rückwärts geschritten wird), wird durch die zugeordnete Anzeige und
Klangerzeugung angezeigt Wenn die Taste 2c der Tonhöhe d daraufhin eingeschaltet wird, wird der Inhalt der
Adressen, die auf die Adresse 0 in dem RAM 9 folgt, nach und nach um 1 verschoben, und der Tastencode der
Tonhöhe d wird in die erste, nunmehr leere Adresse eingefügt Entsprechend können, auch wenn im Falle
des Schreibens von Tondaten in Übereinstimmung mit dem Notenblatt des vorgegebenen Musikstückes die
Einfügung von einigen Tondaten fehlt diese Daten
leicht in den entsprechenden Adressen eingefügt werden.
Die folgende Erläuterung bezieht sich auf Fig.7. Es
sei angenommen, daß der Tastencode der Tonhöhe 3c, welcher bei der Adresse 0 des RAM 9 abgespeichert ist,
wie es in (a) in Fig. 7 dargestellt ist, ausgelesen ist und
die Anzeigeeinheit 6g entsprechend der Taste der Tonhöhe c aktiviert gehalten wird. Wenn in diesem Zustand
die Rückschrittaste 4c einmal eingeschaltet ist, wird die Funktionsausführung von Schritt 523 zu Schritt 526
verlagert. Da in diesem Funktionszustand der Inhalt des /-Registers Td »0« ist. werden die Abläufe von Schritt
527 bis 533 übersprungen, um den Schritt 534 auszuführen.
Im Ergebnis wird, wie es in F i g. 7 (b) dargestellt ist, der Betriebszustand unmittelbar vor der Betätigung
der Rüokschrittaste 4c aufrechterhalten. Dies bedeutet, daß in dem Zustand, bei welchem der Inhalt der ersten
Adresse (der Adresse υ) des KAM 9 auf der Anzeigeeinheit 6g angezeigt wird, eine Betätigung der Rückschritttaste
4c keinen Wechsel hinsichtlich des Inhaltes des RAM 9 bewirkt.
Im folgenden wird der Funktionsablauf anhand der Fig.8 bis 10 im einzelnen erläutert, der durchgeführt
wird, wenn die Vorschrittaste 4d betätigt wird. Es sei angenommen, daß, wie es in (a) in F i g. 8 dargestellt ist,
der Tastencode der Tonhöhe c, welcher bei Adresse 0 des RAM 9 abgespeichert ist, ausgelesen wird und die
Anzeigeeinheit 6g entsprechend der Taste 2a der Tonliöhe
c aktiviert oder erleuchtet gehalten wird. Wenn in diesem Zustand die Vorschrittaste 4deingeschaltet oder
betätigt wird, wird die Funktionsführung von Schritt 524 zu Schritt 535 verlagert, wobei in Schritt 535 der
Inhalt des /-Registers Td über den Gatterschaltkreis G 1
an den Decoder 11 angelegt wird und der »245«-Entscheidung unterworfen wird. Da in diesem Funktionszustand
der !nha!t des /-Registers 7t/»0« ist, wird die Funktionsausführung
bei dem nächsten Schritt 536 fortgeführt, in welchem ein Inkrement von »1« in dem Inhalt
des /-Registers 7dzu bewirken ist.
Daraufhin wird die Funktionsausführung bei Schritt 537 fortgeführt, in welchem der Inhalt des /V-Registers
7/"auf »2« zu bringen ist. Daraufhin wird die Funktionsausführung von Schritt 537 zu Schritt 529 verlagert
und die Funktionsabläufe in den Schritten 529 bis 534 werden nacheinander ausgeführt. Im Ergebnis wird, wie
es in (b) in F i g. 8 dargestellt ist, der Tastencode der Tonhöhe d, welcher in der ersten Adresse der RAM 9
abgespeichert ist, gelesen, und die Anzeigeeinheit 6/ entsprechend der Tonhöhe d(Taste 2c) wird erleuchtet, und
zugleich der Klang mit der Tonhöhe d erzeugt, bis die Vorschrittaste 4c/abgeschaltet ist. Zugleich wird die »2«,
die Schrittzahl der Adresse auf dem Anzeigeabschnitt 5, angezeigt
Wenn die Taste 2b der Tonhöhe g danach niedergedrückt
wird, werden die Funktionen von Schritt 55 bis 522 nacheinander ausgeführt. Das bedeutet, daß, da in
diesem Funktionszustand der Inhalt des TV-Registers 7/ »2« ist, die Funktionsausführung zu Schritt 56 verlagert
wird, in welchem Schritt der Inhalt des /-Registers Tdauf
»2« erhöht wird, wie es bei (c) in F i g. 8 dargestellt ist. Daraufhin wird die Funktionsausführung von Schritt 5 7
zu Schritt 58 verlagert Dann werden die Funktionsabläufe
unter Schritt 58 bis 516 der Reihe nach ausgeführt Im Ergebnis wird der wie oben beschrieben eingegebene
Tastencode der Tonhöhe g in Schritt 58 in das
X-Register Ta übertragen, und dann in Schritt S to in die
zweite Adresse des RAM 9 eingeschrieben. Andererseits wird der Tastencode der Tonhöhe f, der zuvor in
der zweiten Adresse des RAM 9 abgespeichert war, nachdem der Verbleib dieses Tastencodes in dem V-Register
durch den Funktionsablauf gemäß 59 ermöglicht wurde, in Schritt 513 in die dritte Ad. oßstelle des
RAM 9 eingeschrieben. Entsprechend ist der Inhalt des RAM 9 so, wie es bei (c) in F i g. 8 dargestellt ist. Nachdem
die Funktionsausführung gemäß Schritt 512 bis 516 der Reihe nach und wiederholt ausgeführt ist, werden
die Funktionen unter Schritt 517 bis 522 ausgeführt. Somit wird die Anzeigeeinheit 6a entsprechend
der Taste 2b der Tonhöhe g in Schritt 5 17 erleuchtet, und die Zahl »3«, die der Inhalt des /V-Registers Tf ist,
wird in Schritt 518 erhöht und in Schritt 519 an den
Anzeigeabschnitt 5 angelegt, um als Schrittzahl angezeigt zu werden. Ferner wird der Ton mit der Tonhöhe g
durch Ausführung der Funktion gemäß Schritt 520 erzeugt.
In der oben beschriebenen Weise wird, wenn die Vorschrittaste 4d in dem bei (a) in F i g. 8 dargestellten Zustand
niedergedrückt wird, der Inhalt (Tonhöhe d), welcher in der Adreßfläche abgespeichert ist, die unmittelbar
auf die vorher gelesene Adresse folgt (oder die mn einen Adreßschritt vorwärts gegenüber der vorher ausgelesenen
Adresse liegt), durch seine Anzeige und Klangerzeugung bestätigt bzw. über den besagten Inhalt
wird eine Information abgegeben. Wenn die Taste 2b der Tonhöhe g darauffolgend betätigt wird, wird der
Inhalt der Adressen, die der ersten Adresse des RAM 9 folgen, je um 1 nach vorne verlagert, und der Tastencode
der Tonhöhe g wird in die zweite, nunmehr leere Adresse des RAM 9 eingeschrieben. Dementsprechend
kann, auch wenn die Einführung einiger Tondaten beim Schreiben der Tondaten entsprechend dem Notenblatt
des Musikstückes verpaßt wurde, die Einfügung leicht ausgeführt werden, ohne die bereits eingegebenen Tonuäieti
iu löschen.
Im folgenden wird Fig.9 erläutert. Es sei angenommen,
daß, wie es bei (a) in F i g. 9 dargestellt ist, der Tastencode der Tonhöhe g, welcher in der »243«-ten
Adresse des RAM 9 abgespeichert ist, ausgelesen wird, und die Anzeigeeinheit 6Λ entsprechend der Taste 2b
der Tonhöhe g erleuchtet wird. Wenn in diesem.'? ustand
die Vorschrittaste 4d einmal betätigt wird, wird die Funktionsausführung von Schritt 524 zu Schritt 535
verlagert Da in diesem Funktionszustand der Inhalt des
/-Registers Td »243« ist, wird die Funktionsausführung bei Schritt 536 fortgeführt, in welchem eine Inkrementierungdes
Inhaltes des/-Registers 7ti auf »244« bewirkt
wird. In dem nächsten Schritt 537 wird der Inhalt des /V-Registers 7/auf »245« erhöht. Daraufhin werden die
Funktionsabläufe gemäß Schritt 529 bis S34 der Reihe nach ausgeführt. Daher wird der Tastencode der Tonhöhe
a, welcher in der »244«-ten Adresse des RAM 9 abgespeichert ist, ausgelesen, und die Anzeigeeinheit 6k
entsprechend der Taste 2e der Tonhöhe a erleuchtet, und zusätzlich die Schrittzahl »245« in dem Anzeigeabschnitt
5 angezeigt. Als Ergebnis wird, wenn in dem bei (a) in F i g. 9 dargestellten Zustand die Vorschrittaste 4d
einmal betätigt wird, der Betriebszustand eine Form annehmen, wie es bei (b) in F i g. 9 dargestellt ist Wenn
die Vorschrittaste 4d daraufhin einmal betätigt wird, wird das Verarbeiten der Daten in der gleichen Weise,
wie oben erläutert, ausgeführt Daher wird der Inhalt des /-Registers Td zu »245«, während der inhalt des
/V-Registers Tf zu »246« wird. Da in diesem Zustand
keine Daten in der Adresse »245« des RAM 9 abgespeichert sind, wird keine der Anzeigeeinheiten 6 erleuchtet,
und es wird auch kein Klans erzeugt
In der Folge wird die Überlauffunktion bei Betätigung der Vorschrittaste 4d im einzelnen anhand von
F i g. 10 erläutert Es sei angenommen, daß, wie es bei (a) in F i g. 10 dargestellt ist, der Tastencode der Tonhöhe a,
welcher bei der Adresse »244« des RAM 9 abgespeichert ist, ausgelesen wird, und die Anzeigeeinheit 6Jt
entsprechend der Taste 2e der Tonhöhe a aktiviert oder
erleuchtet wird. Wenn in diesem Zustand die Vorscliritttaste
4d einmal niedergedrückt wird, wird die Verarbeitung der Daten in der gleichen Weise wie oben beschrieben
ausgeführt. Im Ergebnis wird der Inhalt des /-Registers Td auf »244« erhöht, mit dem Ergebnis, daß
die Anzeige und Klangerzeugung in der bei (b) in F i g. 10 dargestellten Weise durchgeführt wird. Wenn in
diesem Zustand die Vorschrittaste 4d einmal mehr niedergedrjtkt
wird, wird die Funktionsausführung von Schritt S 24 zu Schritt 535 verlagert. Da in diesem
Funktionszustand der Inhalt des /-Registers Td »245« beträgt, wird das Signal /1 aus dem Decoder 10 ausgegeben.
Ferner «erden die Funktionsabiäufe gemäß den
Schritten 5 36,537 und 529 bis 533 übersprungen. Wie es bei (c) in Fig. 10 dargestellt ist, zeigt folglich die
Anzeige der Anzeigeeinheit 6 keine Veränderung gegenüber denjenigen an, die bei (α) in F i g. 10 dargestellt
ist und es wird auch kein Klang erzeugt
Im folgenden wird die Funktion im einzelnen anhand der Fig. 11 bis 13 beschrieben, die durchgeführt wird,
wenn die Löschtaste 4e betätigt wird. Es sei angenommen, daß, wie es bei (a) in F i g. 11 dargestellt ist, der
Tastencode der Tonhöhe d, welcher bei der ersten Adresse des RAM 9 abgespeichert ist, ausgelesen wird,
und die Anzeigeeinheit 6/entsprechend der Taste 2c der Tonhöhe d erleuchtet wird. Wenn in diesem Zustand die
Löschtaste 4/ einmal betätigt wird, wird die Funktionsausführung von Schritt S25 zu Schritt 538 verlagert, in
welchem Schritt der Inhalt des /-Registers Td einer Entscheidung
auf »0« unterworfen wird. Da in diesem Zustand der Funktion der Inhalt des /-Registers Td »1«
beträgt, wird die Funktionsausführung bei Schritt 539 fortgeführt, in welchem »1« von dem Inhalt des /-Registers
Td abgezogen wird, welches zu »0« wird, wie es bei (d) in F i g. 1 dargestellt ist Folglich wird die Funktionsausführung bei Schritt 540 fortgeführt, in welchem der
Tastencode der Tonhöhe, welche bei Adresse 0 des RAM 9 oder der RAM-Fläche (i) abgespeichert ist, zu
dem ^-Register Ta verlagert wird. Der Inhalt des X-Registers
7a wird in Schritt 541 an den Tonerzeugungsabschnitt 13 zusammen mit dem Einsatz-Signal A T angelegt.
Im Ergebnis wird, wie bei (b) in F i g. 11 dargestellt
ist, ein Ton mit der Tonhöhe c erzeugt In dem folgenden Schritt 542 wird der Inhalt des X-Registers Ta an die
Anzeigeeinheit 6 angelegt, wodurch die Anzeigeeinheit 6g entsprechend der Taste 2a der Tonhöhe c erleuchtet
wird, wie bei (b) in Fig. 11 dargestellt ist In der Folge
wird die Funktionsausführung bei Schritt 543 weitergeführt, in welchem »1« von dem Inhalt des /V-Registers Tf
subtrahiert wird, welches somit den Wert »1« annimmt Dieser Inhalt des /»/-Registers Tf wird in Schritt 544 an
den Anzeigeabschnitt 5 angelegt, in welchem »1« als Schrittzahl angezeigt wird, wie es bei (b) in F i g. 11 dargestellt
ist. Die Funktionsausführung wird zu dem nächsten Schritt 545 verlagert, in welchem »2« in dem n-Register
Te voreingestellt wird. In dem folgenden Schritt 546 wird die Adresse des RAM 9 durch das Datum »2«
festgelegt, welches durch Addition aus »2«, oder dem Inhalt des η-Registers Te, zu »0«, oder dem Inhalt des
/-Registers Td erhalten wird, wodurch der Tastencode der Tonhöhe /"zu dem X-Register 7a übertragen wird,
welches in der zweiten Adresse des RAM 9 abgespeichert ist Der Tastencode der Tonhöhe f, welcher in
dieses X-Register 7a eingeschrieben ist wird in dem nächsten Schritt 547 in die RAM-Fläche (i +n), nämlich
in die erste Adresse des RAM 9 eingeschrieben, wie es bei (b) in Fig. 11 dargestellt ist Im Ergebnis wird der
Tastencode der Tonhöhe f, welcher in dem bei (a) in F i g. 11 dargestellten Zustand in die zweite Adresse des
RAM 9 abgespeichert wurde, bei Betätigung der Löschtaste
4e um eine Adresse zurückverlagert und wird somit in die erste Adresse des RAM 9 eingeschrieben,
während der Tastencode der Tonhöhe d, welcher in der ersten Adresse des RAM 9 abgespeichert ist in dem bei
(a) in F i g. 11 dargestellten Zustand gelöscht wird. Das bedeutet daß der Tastencode von dm der ersten Adresse
des RAM 9 von dem Tastencode der Tonhöhe /"überschrieben
wird. In der Folge wird die Funktionsausführung
bei Schritt S 48 fortgeführt in welchem »1« zu dem
Inhalt des iV-Registers Te hinzuaddiert wird, um eine iiikreTnentierunf des n-Registers Te aaf »3« zu bewirken.
Daraufhin wird die Funktionsausführung bei Schritt 549 weitergeführt in welchem Schritt die Daten,
die durch Addition des Inhaltes des /J-Registers Te zu dem Inhalt des /-Registers Tderhalten werden, der Entscheidung
auf »246« unterworfen werden. Da in diesem Funktionszustand das fragliche Datum »3« ist kehrt die
Funktionsausführung zu Schritt 546 zurück, und die Funktionsschritte 546 bis 549 werden wiederholt ausgeführt
bis die fraglichen Daten zu »246« werden. Somit wird der Inhalt der zweiten Adresse und ihrer folgenden
Adressen um 1 nach hinten verlagert Wenn die fraglichen Daten oder der Inhalt der (i +n)- Register zu
»246« wird, wird die Funktionsausführung bei Schritt 550 fortgeführt, in welchem entschieden wird, ob die
Löschtaste 4e abgeschaltet ist oder nicht, und eine Verzögerung
eingefügt wird, bis die Löschtaste 4e freigegeben wird. Wenn diese Taste freigegeben ist wird die
Funktionsausführung bei Schritt 551 weitergeführt, in welchem das Freigabesignal RE zu dem Tongenerator
13 ausgegeben wird, um die Klangerzeugung des Tones c abzubrechen. Bei Abschluß dieses Schrittes 552 fährt
die Funktionsausführung zu Schritt 54 zurück.
Wenn in diesem Funktionszustand die Löschtaste 4c erneut betätigt wird, wird die Funktionsausführung von
Schritt 525 zu Schritt 538 verlagert Da in diesem Betriebszustand der Inhalt des /-Registers Td zu »0« wird,
wird die Funktionsausführung bei Schritt 552 fortgeführt, in welchem »0« in das /V-Register Tf übertragen
wird und dadurch der vorherige Inhalt des /V-Registers Tf gelöscht wird. Der Inhalt des /V-Registers Tf wird in
dem nächsten Schritt 553 an den Anzeigeabschnitt 5 angelegt, in welchem wie es bei (c) in F i g. 11 dargestellt
ist, »0« als Schrittzahl angezeigt wird. In der Folge wird die Funktionsausführung bei Schritt 554 weitergeführt
in welchem Schritt die Anzeigeeinheit 6g entsprechend der Taste 2a der Tonhöhe c gelöscht wird (vgl. (c) in
Fig. 11). In dem folgenden Schritt 555 wird »1« in das /7-Register Te geladen. Bei Abschluß dieser Funktion
gemäß Schritt 555 wird der Schritt 546 ausgeführt. Da in diesem Funktionszustand der Inhalt des /-Register.«
Td zu »0« wird, und der Inhalt des η-Register Te zu »1«
wird, wird der Tastencode der Tonhöhe f, welcher in der ersten Adresse des RAM 9 abgespeichert ist, in Schrill
548 in das X-Register 7a übertragen, und die Daten, die
zuvor in diesem Register abgespeichert waren, werden in Schritt 547 in die Adresse des RAM 9 eingeschrieben,
wie es bei (c) in F i g. 11 dargestellt ist. Somit wird der Tastencode der Tonhöhe c. welcher bei der ersten
Adresse des RAM 9 abgespeichert ist, durch den ersten
Ton der Tonhöhe /überschrieben, d. tu durch den selbigen
ersetzt Da die Funktionen der Schritte 5 46 bis 549 wiederholt ausgeführt werden, werden die Inhalte der
ersten Adresse und der folgenden Adressen des RAM 9 je um 1 rückwärts verlagert, oder sie werden je zu der
zahlenmäßig nächst kleineren Adresse verlagert In dem bei (b) in F i g. 11 'dargestellten Zustand, d. h, wenn der
inhalt des ARegisters 7t/»0« ist werden Schritte 552 bis
555 anstelle der Schritte 539 bis 545 mit dem Ergebnis ausgeführt, daß alle Anzeigeeinheiten 6 gelöscht werden
und keine KJangerzeugung bewirkt wird, wie es bei (c) in F i g. 11 dargestellt ist
Im folgenden wird F i g. 12 erläutert Es sei angenommen, daß, wie es bei (a) in Fig. 12 dargestellt ist der
Tastencode der Tonhöhe d. welcher bei der ersten
Adresse des RAM 9 abgespeichert ist ausgelesen wird, und die Anzeigeeinheit 6/entsprechend der Taste Ic der
Tonhöhe rf aktiv gehalten wird. Wenn in diesem Zustand
die Löschtaste 4e betätigt wird, werden die oben erwähnten Schritte 538 bis 551 nacheinander mit dem
Ergebnis ausgeführt, daß der Betriebszustand so ist, wie
es bei (b) in Fig."r2 dargestellt ist Wenn in diesem
Zustand die Taste 2dder Tonhöhe /betätigt wird, werden
Schritte 54 bis 522 nacheinander ausgeführt Das bedeutet daß, da in diesem Funktionszustand der Inhalt
des yV-Registers 7/»l« beträgt die Funktionsausführung bei Schritt 56 weitergeführt wird, in welchem der
Inhalt des /-Registers 7i/auf »1« erhöht wird, wie es bei
(cf in Fig. 12 dargestellt ist In der Folge werden die
Schritte 58 bis 516 nacheinander mit dem Ergebnis ausgeführt, daß der Tastencode der Tonhöhe f, der wie
oben beschrieben eingegeben wurde, in Schritt 58 in das X- Register 7a übertragen wird, und dann in Schritt
510 in die erste Adresse des RAM 9 eingeschrieben wird. Der Tastencode, der zuvor in der ersten Adresse
des RAM 9 abgespeichert ist, wird, nachdem in Schritt 59 ermöglicht wurde, daß dieser Tastencode in dem
V-Register Tb verblieb, in die zweite Adresse des
RAM 9 mittels des Funktionsablaufes gemäß Schritt 513 eingeschrieben. Aus diesem Grund wird der Inhalt
des RAM 9 eine Form annehmen, wie es bei (c) in Fig. 12 dargestellt ist Dementsprechend wird, durch
eine wiederholte Ausführung der Schritte 512 bis 516
der Inhalt der zweiten Adresse und ihrer folgenden Adressen des RAM 9 je um 1 nach vorwärts verlagert.
Durch eine darauffolgende Ausführung der Schritte 517 bis 5 22, wie es bei (c) in F i g. 12 dargestellt ist, wird
der Anzeigeabschnitt 5 den erhöhten Inhalt des ΛΖ-Registers
Tf anzeigen, die Anzeigeeinheit 6/ entsprechend der Taste 2b der Tonhöhe f wird erleuchtet und der
Klang mit der Tonhöhe /wird erzeugt.
Im folgenden wird F i g. 13 erläutert Es sei angenommen,
daß, wie es bei (a) in Fig. 13 dargestellt ist, der Tastencode der Tonhöhe c, welcher bei der Adresse 0
des RAM 9 abgespeichert ist, ausgelesen wird, und die Anzeigeeinheit 6g entsprechend der Taste 2a der Tonhöhe
c aktiv bleibt. Wenn in diesem Zustand die Löschtaste betätigt wird, wird die Funktionsausführung von
Schritt 525 zu 538 verlagert. Da in diesem Funktion*· zustand der Inhalt des /-Registers Td »0« beträgt, wird
die Funktionsfolge gemäß den Schritten 552 bis 555 und 546 bis 551 der Reihe nach mit dem Ergebnis
ausgeführt, daß, wie es bei (b) in Fig. 12 dargestellt ist, alle Anzeigeeinheiten 6 nicht erleuchtet werden und
kein Klang erzeugt wird. Wenn in diesem Zustand die Taste 2c der Tonhöhe d betätigt wird, wird die Funktionsausfiihrung
von Schritt 55 zu Schritt 57 verlagert
und die Funktionsausführung gemäß Schritt 57 bis 522 wird der Reihe nach ausgeführt Im Ergebnis wird, wie
es bei (c) in Fig. 13 dargestellt ist der Tastencode der
Tonhöhe d, der nunmehr wie oben eingegeben ist in die Adresse 0 des RAM 9 eingeschrieben, und der Tastencode
der Tonhöhe f, der zuvor in der Adresse 0 eingeschrieben ist, wird zu der Adresse »1« verlagert, und der
Tastencode der Tonhöhe g, der zuvor bei dieser Adresse »1« abgespeichert war, wird zu der Adresse »2« des
RAM 9 verlagert
Auf diese Art wird, wenn die Löschtaste 4e gedrückt wird, der Inhalt der in dem Adreßbereich unmittelbar
vor der aktuellen Adresse abgespeichert ist, durch Anzeige
und KJangerzeugung signalisiert UDd zur gleichen Zeit wird der inhalt dieses Bereiches vor der Betätigung
der Löschtaste 4/gelöscht und der Inhalt der folgenden Adreßbereiche wird je um 1 rückwärts verlagc-r. Ferner
kann, wenn die Tastatur 2 nach Beendigung der Löschtaste 4e betätigt wird, der Inhalt entsprechend der betätigten
Taste anstelle des durch die Löschtaste gelöschten Inhaltes eingefügt werden. Dementsprechend kann,
wenn das Schreiben der Tondaten entsprechend dem Notenveriauf auf dem Notenblatt des Musikstückes erfolgt,
ein überflüssiges Tondatum gelöscht werden, auch wenn dieses Tondatum geschrieben ist Auch wenn einige
Tondaten falsch geschrieben sind, können zugleich diese Daten zu richtigen Tondaten verbessert werden.
Ferner kann bei der Betätigung der Löschtaste 4e der Inhalt, welcher in der Adreßfläche unmittelbar vor der
letztgelesenen Adresse abgespeichert ist, auch mit der Klangerzeugung angezeigt werden, welche entsprechend
dem Inhalt erfolgt.
Die obige Beschreibung bezieht sich auf die Verwendung von Rückschrittaste, Vorschrittaste und Löschtaste
bei Verbessern, Einfügen und Löschen des Inhaltes des RANa 9, jedoch ist die Erfindung nicht auf diese
Tasten beschränkt und erlaubt die Verwendung von anderen Arten von Tasten. Ferner bezieht sich das oben
beschriebene Ausführungsbeispiel auf den Fall, bei welehern Anzeigeeinheiten 6 in der Nähe einer bestimmten
Taste erleuchtet werden, wenn diese Taste betätigt wird. Jedoch erlaubt die Erfindung, daß in einem derartigen
Fall die Anzeigeeinheit blinkend betrieben werden kann.
Wie oben beschrieben ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß bei der Korrektur Einfügung und Löschung
der in dem Speicher abgespeicherten Tondaten die fragliche Adresse in dem Speicher von Hand hinsichtlich
ihres Inhaltes überschrieben wird; und daß der Inhalt
so der somit neu geladenen Adresse ausgelesen wird, um sichtbar und hörbar die Tonhöhe des entsprechenden
Tones zu signalisieren. Daher erlaubt die Erfindung eine einfache Bestätigung von beispielsweise eines Korrekturbereiches
durch visuelle und hörbare Informationen für den Benutzer bzw. Spieler, und erlaubt so eine leichte
und schnelle Durchführung der richtigen Bedienung.
Hierzu 13 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Elektronisches Musikinstrument mit einer Eingabevorrichtung zur sequentiellen Eingabe einer
Reihe von Tondaten entsprechend einem vorgegebenen Musikstück, wobei die Eingabevorrichtung eine
Mehrzahl von Tasten aufweist; mit einer Speichervorrichtung zum sequentiellen Abspeichern der
Tondaten von der Eingabevorrichtung in einer Anzahl von mit Adressen versehenen Speicherplätzen;
mit einer Adreß-Neueinstelleinrichtung, mit welcher auf die Adressen der Speicherplätze in der Speichervorrichtung
durch Handbetätigung einer Funktionstaste in Einzelschritten rückwärts und/oder vorwärts
ein Zugriff erfolgt; und mit einem Tongenerator zum Erzeugen eines Tones entsprechend den in
der Speichervorrichtung gespeicherten Tondaten, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Taste ein Anzeigeelement (6) zugeordnet ist;
daß der Tongenerator (7, 13) einen Ton entsprechend eines Tondatums erzeugt, welches in dem
Speicherplatz derjenigen Adresse gespeichert ist, auf die jeweils mit der Adreß-Neueinstelleinrichtung
(4c; 4c/, 9a) zugegriffen wird; und
daß eine Einrichtung (7,15) vorgesehen ist, mit welcher dasjenige Anzeigeelement (6) aktivierbar ist, das der dem erzeugten Ton zugeordneten Taste entspricht; und
daß eine Einrichtung (7,15) vorgesehen ist, mit welcher dasjenige Anzeigeelement (6) aktivierbar ist, das der dem erzeugten Ton zugeordneten Taste entspricht; und
daß bei Erreichen des ersten der letzten Speicherplatzes
bei weiterer Betätigung der Adreß-Neueinstelleinrichtung nur das Anseige^-Jement aufleuchtet,
welches dem jeweiligen Tonhöhendatum des ersten oder letzten Speicherplatzes entspricht
2. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Löschvorrichtung (4ej vorgesehen
ist, mit welcher Tondaten, die in der durch die Adreß-Neueinstelleinrichtung (4c; 4c/, 9a) bezeichneten
Adresse der Speichervorrichtung (9) gespeichert sind, löschbar sind.
3. Musikinstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Löschvorrichtung (4e)
die Tonerzeugungsvorrichtung derart angesteuert wird, daß ein Ton entsprechend der Tondaten einer
Adresse erzeugt wird, die sich unmittelbar vor oder nach der bezeichneten Adresse befindet.
4. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 —3, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweils aktivierte
Anzeigeelement (6) blinkt oder stetig leuchtet.
5. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 2—4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schiebevorrichtung
vorgesehen ist, mit welcher die Tondaten der Speicheradresse, die auf die Speicheradressen
mit gelöschten Inhalten folgen um die Zahl dieser Adressen schiebbar sind.
6. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 —5, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere
Schiebevorrichtung vorgesehen ist, mit welcher Tondaten, die in der neueingestellten und in den darauffolgenden
Adressen abgespeichert sind derart verschiebbar sind, daß ein gewünschtes Tondatum in
die freigewordene Speicheradresse einschreibbar ist.
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Musikinstrument nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Es sind elektronische Musikinstrumente bekannt, die in der Lage sind, durch einen Spieler ausgewählte Musiktondaten
in einem Speicher abzuspeichern und beim Abspielen die Tondaten aus dem Speicher durch Betätigung
einer Eintastenspiel-Taste oder einer Aufomatikspiel-Taste
wiederum auslesen zu lassen, um somit automatisches Musikspiel zu ermöglichen.
ίο Ein derartiges elektronisches Musikinstrument weist
eine Anzeigevorrichtung beispielsweise in der Nähe der Tastatur auf, wobei auf der Anzeigevorrichtung die Anzahl
der Schritte angezeigt wird, die sich jeweils um eins erhöht, wenn der Spieler die Tondaten in den Speicher
eingibt Dadurch, daß der Spieler eine Note oder Noten von einem Notenblatt liest und dann zu einem vorgegebenen
Zeitpunkt und eine vorgegebene Zeitdauer lang die Taste entsprechend dieser Note oder diesen Noten
betätigt, werden die entsprechenden Tondaten in den Speicher geschrieben. Dabei kann es vorkommen, daß
eine Note fehlerhaft gelesen wird, so daß fehlerhafte Tondaten geschrieben werden. In derartigen Fällen
wird die Schrittanzahl auf »Null« zurückgebracht oder zurückgesetzt und die Speicheradressen auf die erste
Adresse zurückgesetzt
Während nun i; der Anzeigevorrichtung die Schrittanzahl betrachtet wird, wird die Speicheradresse im Einzelschritt
vorwärts bis zu der Adresse entsprechend der fehlerhaft eingegebenen Speicherstelle erhöht, um den
Speicherinhalt dieser Adresse zu verbessern. Falls fehlende Tondaten eingefügt werden müssen, werden die
bereits geschriebenen richtigen Tondaten zunächst gelöscht und daraufhin die fehlende Toninformation in eine
Speicherstelle eingefügt, die unmittelbar der fehlenden Speicherstellc folgt Hierdurch wird die Zählung der
Speicherstelle entsprechend fehlerhaft. Das bedeutet, daß die richtigen, bereits eingegebenen Tondaten an
den Speicherstellen der Adressen, die der Adresse entsprechend
der fehlenden Speicherposition feigen, einmal vollständig gelöscht werden und daraufhin erneut
eingegeben werden. Insbesondere wird die Adreßposition, während der Speicherinhalt durch Niederdrücken
einer Löschtaste gelöscht wird, zu der Adresse entsprechend der fehlenden Speicherstelle zurückgebracht und
daraufhin die richtige Toninformation in die folgenden Speicherstellen eingegeben.
Hierbei ist es jedcch unsicher oder unklar, ob die als
ein Ergebnis des Rückspeicherns der Adreßstelle angezeigte Schrittzahl der fehlerhaft eingegebenen Note
entspricht oder nicht, war zur Folge hat, daß mit der fehlerfreien und korrekten Durchführung der richtigen
Rückspeicherung der Adreßstelle Schwierigkeiten verbunden sein können. Im Falle der Eingabe der fehlenden
Tondaten werden ferner, auch wenn die vorher eingegebenen Tondaten korrekt eingegeben worden sind, diese
gelöscht, was zur Folge hat, daß die Zeit und Mühe verdoppelt wird, die für den Eingabevorgang erforderlich
ist.
Aus der GB-PS 15 88 043 ist ein gattungsgemäßes elektronisches Musikinstrument bekannt, welches eine Adreß-Neueinstelleinrichtung aufweist, mit welcher die Adressen der Speicherplätze in der Speichervorrichtung durch Betätigung einer Funktionstaste in Einzelschritten rückv/ärts oder vorwärts ansprechbar sind.
Aus der GB-PS 15 88 043 ist ein gattungsgemäßes elektronisches Musikinstrument bekannt, welches eine Adreß-Neueinstelleinrichtung aufweist, mit welcher die Adressen der Speicherplätze in der Speichervorrichtung durch Betätigung einer Funktionstaste in Einzelschritten rückv/ärts oder vorwärts ansprechbar sind.
Gegenüber diesen bekannten elektronischen Musikinstrumenten ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein elektronisches Musikinstrument nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaffen, bei dem eine
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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Representative=s name: KUHNEN, R., DIPL.-ING. WACKER, P., DIPL.-ING. DIPL |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |