DE323759C - Vorrichtung zum Feuerloeschen auf Luftfahrzeugen mittels Loeschschaumes - Google Patents

Vorrichtung zum Feuerloeschen auf Luftfahrzeugen mittels Loeschschaumes

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DE323759C
DE323759C DEF44230D DEF0044230D DE323759C DE 323759 C DE323759 C DE 323759C DE F44230 D DEF44230 D DE F44230D DE F0044230 D DEF0044230 D DE F0044230D DE 323759 C DE323759 C DE 323759C
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extinguishing foam
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DEF44230D
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EXPLOSIONSSICHERER GEFAESSE G
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C3/00Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places
    • A62C3/07Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places in vehicles, e.g. in road vehicles
    • A62C3/08Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places in vehicles, e.g. in road vehicles in aircraft

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Feuerlöschen auf Luftfahrzeugen mittels Löschschaumes. Das Entstehen von Bränden in Luftfahrzeugen ist eine dauernde Gefahrenquelle. Die Gefahr eines Absturzes wird verringert, wenn es gelingt, kleinere Brände rasch und wirksam zu löschen. Die hierbei auftretende Schwierigkeit besteht aber darin, daß, z. B. auf dem Gondelboden, an nicht immer ohne weiteres zugänglichen Stellen Benzin und Öl sich vorfindet, welches einer an sich zunächst unbedeutenden Flämme Nahrung gibt und mit gewöhnlichen Löschmitteln trotz des zunächst kleinen Umfangs meistens nicht gelöscht werden kann. Das gleiche gilt insbesondere auch für Vergaserbrände.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Einrichtung geschaffen, welche in wirksamer Weise ein rasches Löschen von Bränden in einem Luftfahrzeug gewährleistet; namentlich wird die Möglichkeit geschaffen, von einer Stelle aus den ganzen Gondelboden, insbesondere die schwer zugänglichen, mit Benzin und Öl bedeckten Stellen unterhalb des Motors. sowie gleichzeitig den Vergaser mit dem Löschmittel anzugreifen. Anordnung und Wirkungsweise der Einrichtung ist hierbei derart, daß ihre Bedienung selbst bei einsitzigen Flugzeugen den Führer nicht an der gleichzeitigen Handhabung der Steuervorrichtungen des Flugzeuges behindert. Dieser Vorzug ist von wesentlicher Bedeutung, da eine wirksame Bekämpfung eines Brandes vergeblich wäre, wenn gleichzeitig mangels Bedienung der Steuerung das Flugzeug zum Absturz gebracht wird. Aber auch für mehrsitzige Luftfahrzeuge bietet die Löscheinrichtung den wesentlichen Fortschritt, daß ihre Ingangsetzung und die Bekämpfung einesBrandes an beliebiger Stelle der Gondel usw. von einem einzigen Standort aus bewirkt werden kann, also z. B. von dem Sitz eines Begleitmannes aus, der mit der Flugzeugsteuerung und der Bedienung der Maschinengewehre nichts zu tun hat. Dies läßt sich gemäß der Erfindung ermöglichen, auch wenn der Begleitmann o. dgl. in größerer Entfernung von der Brandstelle sich befindet, ohne daß die Notwendigkeit besteht, daß er zum Zweck des Feuerlöschens seinen Platz v crläßt.
  • Für die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung wird das bekannte Schaumlöschverfahren benutzt. Bei diesem werden zwei in geeigneter Weise voneinander getrennt gehaltene, beim Vermengen unter Gasentwicklung aufeinander einwirkende Flüssigkeiten benutzt, von denen einer schaumbildende Stoffe, wie z. B. Süßholzwurzelextrakt, zugesetzt werden. Bei der Mischung der beiden Flüssigkeiten bildet sich durch die Ausscheidung von Kohlensäure in Gegenwart des schaumerzeugenden Stoffes ein widerstandsfähiger Schaum, dessen Volumen dasjenige der Flüssigkeiten um ein Vielfaches übertrifft.
  • Die Erzeugung des Löschschaumes kann je- doch auch nach dem ebenfalls bekannten Verfahren erfolgen, nach welchem statt der flüssigen Ausgangsstoffe feste Chemikalien in Pulver- oder Kristallform angewendet werden, von solcher Beschaffenheit, daß nach der Zuleitung von Wasser kohlensäurehaltiger Schaum erzeugt wird.
  • Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung zur Verwendung dieser bekannten Schaumlöschverfahren bei Flugzeugen derart ausgebildet, daß der erzeugte Löschschaum mittels einer oder mehrerer Rohrleitungen den gefährdeten Stellen zugeführt wird, und zwar durch Anordnung von Berieselungseinrichtungen für die gefährdeten flachen Stellen, wie z. B. den Gondelboden, und durch die Anordnung von gefäßartigen Schutzhüllen, welche den Vergaser und ähnliche gehäuseartige Flugzeug- und Motorteile sowie solche Apparate umgeben. .
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. z die Seitenansicht, Abb. 2 die Draufsicht.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt einen Schaumlöscherzeuger für das oben an erster Stelle gekennzeichnete Verfahren, bei welchem zwei flüssige Ausgangsstoffe Verwendung finden. Diese sind in den beiden Behältern a und b untergebracht, deren Deckel durch eine Leitung c miteinander in Verbindung stehen. An letztere ist- bei der dargestellten Anordnung eine von Hand zu betätigende Luftpumpe d angeschlossen. Beide Behälter stehen weiterhin durch Rohrleitungen e mit einem Mischbehälter f in Verbindung, von dem aus ein oder mehrere Rohre g zu den zu sichernden Stellen führen.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zu diesem Zweck an das Rohr g zunächst zwei Gehäuse lt durch Rohrstutzen i angeschlossen. Die Gehäuse h umgeben die beiden Vergaser der Flugzeugmotoren.
  • Das Rohr g ist weiterhin gegen den unterhalb des Motors befindlichen Gondelboden geführt und endigt oberhalb desselben in einer gelochten Röhre k, welche als Berieselungsvorrichtung für den Boden in der ganzen Gondelbreite wirkt. Diese Wirkung wird dadurch unterstützt, daß der Löschschaum die Eigenschaft hat, sich selbsttätig auszubreiten und hierbei eine undurchbrochene Schutzschicht bildet.
  • Die dargestellte Vorrichtung wird durch die Betätigung der Luftpumpe d in Gang gesetzt. Diese drückt die in den Behältern ca und b befindlichen Flüssigkeiten, von denen mindestens einer schaumbildende Stoffe zugesetzt sind, in den Mischbehälter f, wo durch die gegenseitige Einwirkung der Flüssigkeiten der Löschschaum erzeugt wird. Aus dem Mischbehälter f strömt dieser unter dem sich bei der Mischung entwickelnden Gasdruck durch das Rohr g, füllt die Vergaserschutzgehäuse h und tritt durch die Öffnungen des Berieselungsrohres k aus, um sich auf dem Gondelboden unterhalb des Motors auszubreiten.
  • Es hat sich gezeigt, daß die Tätigkeit des Vergasers, auch wenn das ihn umgebende Schutzgehäuse h mit Löschschaum gefüllt ist, keineswegs beeinträchtigt wird. Dies erklärt sich daraus, daß der Löschschaum stark porös ist und in seinen Poren Kohlensäure enthält, deren Sauerstoffgehalt ein ungefährdetes Weiterarbeiten des Vergasers ermöglicht.
  • Statt der von Hand zu betätigenden Luftpumpe d kann auch eine kleine vom Motor zu betätigende Pumpe (Ventilator) Verwendung finden, die durch einen Handgriff in Tätigkeit zu setzen wäre. Ebenso könnte zur Lieferung des Druckes, der zur Überführung der Flüssigkeiten aus den beidenBehältern a und b in den Mischbehälter f benötigt wird, beispielsweise eine Kohlensäureflasche dienen. Des weiteren könnte die Anordnung auch so getroffen sein,, daß die beiden Behälter a und b übereinander lagern, so daß lediglich das Öffnen eines in die Verbindungsleitung eingeschalteten Abschlußorgans erforderlich ist, um beide Flüssigkeiten aufeinander zur Einwirkung zu bringen. Schließlich käme eine Ausführungsform in Frage, bei der die beiden Behälter a und b oberhalb des Mischbehälters f liegen; durch Öffnung entsprechender Abschlußorganewürde das Überströmen der beiden Ausgangsflüssigkeiten in den Mischbehälter ermöglicht werden.
  • Soll das oben an zweiter Stelle gekennzeichnete Verfahren unter Benutzung fester Chemikalien Anwendung finden, dann würden diese in einem oder mehreren Behältern zu lagern sein, mit denen ein absperrbarer Flüssigkeitstank in Verbindung steht, derart, daß bei Öffnen dieser Verbindungsleitung die Flüssigkeit in den bzw. die Behälter eintritt und dort die festen Chemikalien unter Schautnbildung löst. Im übrigen kann die Einrichtung unverändert bleiben.
  • In gleicher Weise, wie bei der dargestellten Ausführungsform zum Schutz der Vergaser und des unterhalb der Motoren liegenden Gondelbodens veranschaulicht, kann die Sicherung auch anderer Teile des Luftfahrzeuges und der auf demselben untergebrachten Apparate, Betriebsmittelbehälter usw. erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Vorrichtung zum Feuerlöschen auf Luftfahrzeugen mittels Löschschaumes, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischkammer (f), in welcher in bekannter Weise der Löschschaum erzeugt wird, mittels einer Rohrleitung (g) an Berieselungseinrichtungen (k), die den Löschschaum über flache Stellen des Luftfahrzeuges verteilen, und an Schutzgehäuse (h) angeschlossen ist, welche die Vergaser der Motoren und ähnlich gefährdete Motorteile, Apparate u. dgl. umschließen.
DEF44230D Vorrichtung zum Feuerloeschen auf Luftfahrzeugen mittels Loeschschaumes Expired DE323759C (de)

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