DE323700C - Schuettelrinne mit Antrieb durch einen umlaufenden Motor - Google Patents

Schuettelrinne mit Antrieb durch einen umlaufenden Motor

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DE323700C
DE323700C DE1918323700D DE323700DD DE323700C DE 323700 C DE323700 C DE 323700C DE 1918323700 D DE1918323700 D DE 1918323700D DE 323700D D DE323700D D DE 323700DD DE 323700 C DE323700 C DE 323700C
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DE
Germany
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channel
crank
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drive
motor
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Expired
Application number
DE1918323700D
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English (en)
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0304Driving means or auxiliary devices
    • B65G2812/0308Driving means
    • B65G2812/0312Driving means for shaking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Schüttelrinne mit Antrieb durch einen umlaufenden Motor. Schüttelrinnen sind im vollbeladenen Zustande durch einen umlaufenden Motor schwer in Gang zu bringen. Ist der Motor nicht erheblich überlastbar, so gelingt das Ingangsetzen der Rinne manchmal überhaupt nicht. Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Rinne mit in der Länge zunehmenden Hüben in Gang gesetzt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele.
  • Fig. i ist die Seitenansicht einer Rinne, die durch eine Kurbel und ein starres Verbindungsgestänge in beiden Richtungen bewegt wird.
  • Fig. 2 zeigt eine Rinne im .Grundriß, die in der einen Richtung ebenfalls unter Vermittlung eines starren Gestänges durch ein umlaufendes Antriebsmittel und in der anderen Richtung, z. B. infolge Lagerung auf schiefen Ebenen, unter der Wirkung der eigenen Schwere bewegt wird. Die schiefen Ebenen sind: in der Zeichnung nicht angedeutet.
  • Fig- 3 ist die Seitenansicht einer Rinne, bei :der. ein biegsames Zugmittel zur Übertragung der Kraft von der Kurbel auf die Rinne dient.
  • Die Fig. q. und 5 zeigen dieselbe Rinne im Grundriß bei verschiedenen Lagen des Antrebsmotors gegenüber der Rinne.
  • Fig.6 ist die Seitenansicht einer Rinne, deren Antrieb sich von dem in Fig. 3 bis 5 gewählten d'ad"urch unterscheidet, daß die Länge des Zugmittels während des Arbeitens der Rinne veränderbar ist.
  • In allen Ausführungsbeispielen wird die Rinne i von einer zu ihrem Antrieb dienenden Kurbel :2 bewegt und wird von Rollen 3 getragen, auf denen die Rinne sich in ihrer Längsrichtung hin, und her bewegt. Bei der Ausführung nach Fig. i ist die Kurbel -- durch eine Pleuelstange q. mit einem Kreuzkopf 5 verbunden, der auf einer Führung 6 in Längsrichtung der Rinne i frei verschiebbar ist. Auf der Führung 6 sind zwei Mitnehmer 7 angebracht, die während des Umlaufs der Kurbel von Hand verstellbar sind. Die Führung 6 ist an ihren beiden Enden starr mit der Rinne i verbunden. Beim Ingangsetzen des Motors sind beide Mitnehmer 7 so weit auseinander gestellt, däß der Kreuzkopf 5 ungehindert auf der Führung 6 nach Maßgabe des Hubes der Kurbel hin und her gehen kann. Die beiden Mitnehmer 7 Werden dann allmählich einander genähert, so daß die Rinne einen zunächst nur kleinen, sich. aber mit jedem späteren Umlauf der Kurbel 2 vergrößerndeinHüb erhält. Durch Luftpuffer kann das Anlegen des Kreuzkopfes 5 gegen die Mitnehmer 7 sanft gestaltet werden. Sobald die beiden Mitnehmer 7 fest gegen den Kreuzkopf anliegen, ist der Hub der Rinne gleich :dem vollen; Hub der Kurbel 2. Die Führung 6 ist in der Zeichnung als Gewindespindel dargestellt, auf der die Mitnehmer 7 als von Hand leicht drehbare Muttern sitzen.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 2 wird die auf Rollen 3 gelagerte Rinne durch d'i'e Kurbel 2 auf schiefen Ebenen angeholt, worauf sie in Richtung 8 unter der Wirkung der eigenen Schwere wieder abwärts geht. Die Rinne ist durch eine Stange 9 mit dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels io verbunden, der sich um einen Zapfen ii drehen kann. Der Endpunkt 12 des anderen Armes des Hebels io gleitet in den Schlitz 13 einer Pleuelstange 4. Der Zapfen ii wird von einem Gleitstück 14 gehalten, das in einer Führung 15 mittels der Schraube 16 und Mutter 17 verstellt werden kann. Vor dem Ingangsetzen der Rinne wird das Gleitstück ' 14 in der Führung 15 so verstellt,' daß der 'Schlitz 13 beim Umlauf der Kurbel vollständig leer an den Zapfen 12 des Hebels io gleitet: dies ist möglich, weil der Schlitz die volle Länge des Kurbelhubes hat. Ist der Motor in Gang gesetzt, so wird das Gleitstück 14. mittels der Spindel 16 und Mutter 17 allmählich in Richtung des Pfeiles 18 angezogen, so däß -nach Anschlag des- vori der -i Kurbel abgewendeten, in der Zeichnung linken Endes des Schlitzes 13 gegen den -Zapfen j 12 die Rinne zunächst nur wenig mitgenommen wird. Durch langsames- weiteres Anziehen des Gleitstückes 14 wird der Hub der Rinne mehr und mehr vergrößert, bis er die Größe--des Kurbelhubes erreicht. Auch klier kann zwischen dein Zapfen 12 und dem mit ihm-zusammenarbeitenden Ende des Schlitzes-,ein Luftpuffer vorgesehen werden. ! Bei der Ausführung nach Fig. 3 bis 5 wird ' die Rinne beim Umlauf der Kurbel ebenfalls auf schiefen Ebenen 31 angeholt; sie bewegt sich nach Vollendung des Anholhubes unter der Wirkung der Schwere in Richtung des Pfeiles 8- zurück. Das eine Ende igl eines biegsamen Zugmittels ig. ist fest mit :der Rinne i verbunden, während das andere Ende 19= den Kurbelzapfen umfäßt. Das Seil-läuft um Rollen 2i, 22, 23; die Verbindungslinie der Achsen der beiden Rollen 2i, 22 liegt ungefähr rechtwinklig zur Längsrichtung der i Rinne i. Der Motor 24, die von ihm angetriebene Kurbel 2 und die Rollen 21 bis 23 r sind auf einer gemeinschaftlichen Grundplatte 25 angeordnet. Der Zapfen der -Rolle 22 wird von einem Gleitstück 27 gehalten, -das mittels der Spindel 16 und der mit einem Handrad ausgerüsteten Mutter 17 in einer Führung 28 verstellt werden kann, die parallel zur Richtung des die Rolle 22 mit der Kurbel 2 verbindenden Teiles J92 des Zugmittels 1,9 liegt. -Soll bei dieser Ausführungsform die beladene Rinne durch den Motor in Gang gesetzt ` werden, so wird die Rolle 22 mittels der Verstellvorrichtung 16, 17 bis in die durch eine strichpunktierte Linie gekennzeichnete Lage ; : 22 " verschoben. Dadurch wird das Zugmittel ig derart lose, -daß die Kurbel es bei ihrem Umlauf nicht spannen und daher auch der Rinne keinen Antrieb erteilen kann, Wird die Rolle 22 mittels der Mutter 17 und Spindel 16 in der Richtung 18 allmählich angeholt, so wird das Zugmittel i g zunächst nur gespannt, sobald die Kurbel durch den von der Rolle 22 abgewendeten Totpunkt geht. Hierbei befindet sich die Rinne auf ihren schiefen Ebenen in der tiefsten Lage. Bei dem weiteren Anholen der Rolle 22 in Richtung 18 zieht die-Kurbel die Rinne zunächst nur wenig an. Diese hat also zunächst nur einen kleinen Hub-, ihr Hub vergrößert sich aber, j e mehr die Rolle 22 angezogen wird, und schließlich erreicht er die volle Größe des Kurbelhubes.
  • In den Fig.3 bis 5 sind die Mittel, die das Zugmittel in Berührung mit den Rollen 21 bis 23 halten, während es ungespannt ist, nicht dargestellt. Der Motor 24, die Kurbel 2 und die Rolle 22-liegen alißerhalli des Grundrisses der Rinne i. Der Motor liegt vorteilhaft innerhalb des Raumes zwischen Kurbel und Rinne und die Grundplatte 25 erhält entweder die -Lage nach Fig. 4 oder durch Herumschwenken um i8o° die entgegengesetzte Lage nach Fig. 5, je nachdem der Abbau des zu befördernden Gutes, in -der Förderrichtung betrachtet, auf der rechten -oder linken Seite der Rinne stattfindet. In beiden Lagen ist die Richtung der -Teile i91 und 192 des Zugmittels ig, die an der Rinne bzw. an der Kurbel angreifen, parallel zur Bewegungsrichtung der Rinne.
  • Durch die in den Fig. 3 bis -5 dargestellte Gesamtanordnung des Rinnenantriebes wird erreicht, daß in-engen- niedrigen Abbaustrekken, in denen die Förderrichtung der Rinne, durch die Lage der nächsten, für die Weiterförderung des abgebauten Gutes dienenden Strecke bedingt ist, und der Motor wegen der tiefen, durch die bequeme Bedienbarkeitder Rinne, vorgeschriebenen Lage nicht unter der Rinne angebracht werden kann, die Anordnung des Motors eine besonders raumsparende ist und seine -Bedienung, die Bedienung der Kurbel und die -der Verstelleinrichtung 16, 17, 27, 28 für .die Rolle 22 in bequemer Weise möglich ist. Ferner wird durch ein-, faches- Umlegen des - Zugmittels 19 uni. die Rollen 21, 22 in z-Form. (Fig.4) oder in -Form -(Feg. 5) die der Förderrichtung:8 der Rinne stets entgegengesetzte Anzugsrichtung des Teiles igl des Zugmittels 1-g .stets beibehalten. ' Bei der Ausführungsforen -nach Fig. 6 ist das von der Kurbel -2 abgewendete- Ende des. biegsamen Zugmittels ig - an einer -Walze 29 befestigt,, die mit einem Sperrade 30 und einer Handkurbel-31 verbunden ist. - Eine an der Rinne sitzende Klinke 32 verhindert ein= unbeabsichtigtes Zurückdrehen der Walze 29. Soll die beladene Rinne in Gang gesetzt werden, so wird nach Ausheben der Klinke 32 die Walze 29 zunächst so viel gedreht, daß die Kurbel e, yvemi sie umläuft, der Rinne noch keinen oder nur einen geringen Antrieb erteilt. Die Walze 29 wird dann allmählich mittels der Handkurbel 3 i in Richtung 33 gedreht, und dadurch das Seil i9 immer mehr verkürzt, was zur Folge hat, daß die Kurbe12 ständig früher die Rinne antreibt, sich deren Hub also mehr und mehr vergrößert, bis er die volle Größe des Kurbelhubes erreicht hat.
  • Wird der beabsichtigte Erfolg, wie bei der Ausführung nach Fig. 6, durch Änderung der Länge des Zugmittels i9 angestrebt, so kann dies auch durch ein in das Zugmittel eingeschaltetes Spannschloß erreicht werden, das von der Seite der Rinne her bedient wird.
  • Der erfindungsgemäß beabsichtigte Antrieb der Rinne kann auch stattfinden durch .eine Kurbel finit während des Umlaufes veränderbarem Hub, oder durch Vermittlung von zwischen der Kurbel und der Rinne eingeschalteten Hebeln mit während des Arbeitens veränderlicher Weglänge der Bewegung, die sie dem an der Rinne angreifenden Organ, z. B. 9 in Fig. :2 oder i91 in Fig. 3 bis 5, erteilen:

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Schüttelrinne mit Antrieb durch einen umlaufenden Motor, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne mit in der Länge zunehmenden Hüben in Gang gesetzt wird.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage oder die Länge wenigstens eines der auf die Rinne (i) unmittelbar einwirkenden Antriebmittel (7, 14, 22, Fig. i bis 5 bzw. i9, Fig.6) während des Betriebes verändert werden kann, so daß das umlaufende Antriebsmittel (2) auf die Rinne (i) erst antreibend wirkt, nachdem es bereits einen Teil seines zwischen zwei Totpunkten liegenden Weges durchlaufen hat.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i, bei welchem der Motor und das umlaufende Antriebsmittel entweder auf der rechten oder auf der linken Seite der Rinne angebracht ist und ein das Antriebsmittel mit der Rinne verbindendes biegsames Zugmittel dementsprechend entweder in (J,Form oder in z-Form um zwei feste Rollen gelegt wird, die ohne Änderung ihrer Lage zueinander und zur Antriebsvorrichtung mit dieser um 18o° herumgeschwenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die dem umlaufenden Antriebsmittel (2) zunächst befindliche Rolle (22) verstellt werden kann. 4.. Antrieb nach Anspruch i und 3, gekennzeichnet durch eine Führung (28), an der die dem umlaufenden Antriebsmittel zunächst liegende Rolle (22) parallel zur Richtung des sie mit dem umlaufenden Antriebsmittel verbindenden Teiles (i9=) des Zugmittels (i9) verstellt werden kann.
DE1918323700D 1918-02-27 1918-02-27 Schuettelrinne mit Antrieb durch einen umlaufenden Motor Expired DE323700C (de)

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