DE322647C - Fischschuppentinktur - Google Patents

Fischschuppentinktur

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DE322647C
DE322647C DE1914322647D DE322647DD DE322647C DE 322647 C DE322647 C DE 322647C DE 1914322647 D DE1914322647 D DE 1914322647D DE 322647D D DE322647D D DE 322647DD DE 322647 C DE322647 C DE 322647C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/36Pearl essence, e.g. coatings containing platelet-like pigments for pearl lustre

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Fischschuppentinktur. Die Verwendung von Fischschuppen in Form der sogenannten -Perlenessenz, zur Erzeugung von Perlmutterglanz bei künstlichen Perlen, Flitter usw. verursacht bekanntlich beträchtliche Schwierigkeiten. Man hat bisher eine ammoniakalische Aufschwemmung von Fischschuppen mehr oder weniger komplizierten Behandlungen unterwerfen müssen, die eine kostspielige und sorgfältige Handarbeit erforderten, sei es vor oder nach der Mischung mit der als Bindemittel dienenden Flüssigkeit. Zu diesem Zweck hat man außerdem bereits alle physikalischen und chemischen Hilfsmittel erschöpft.
  • Gemäß der Erfindung werden die Fischschuppen nicht mit einem flüssigen Bindemittel in den Handel gebracht, sondern in Form von feinen Blättchen, die erhalten werden, indem man die gewaschenen Fischschuppen mit einer Zelluloselösung ohne jede besondere Vorkehrung und Vorsicht mischt und die Mischung in einer dünnen Schicht, die man trocknen läßt, ausbreitet. Man erhält auf diese Weise Blättchen, die man bei Bedarf in einem geeigneten Lösungsmittel auflöst und in bekannter Weise auf den zu behandelnden Gegenstand aufträgt.
  • Es werden dabei also alle zeitraubenden Behandlungen erübrigt und die Herstellung wird wesentlich vereinfacht. Der Überzug konserviert die Fischschuppen. Das Produkt ist außerdem viel handlicher als die bisher bekannten Handelsprodukte.
  • Bei der praktischen Ausführung der Erfindung verfährt man zweckmäßig wie folgt: Die gewaschenen und durch Abgießen von Wasser möglichst befreiten Fischschuppen werden mit einer Zelluloselösung gemischt, d. h. mit einer Flüssigkeit, die als Basis Zelluloid oder Kollodium enthält. Die Mischung wird dann auf einen Tisch oder ein fortlaufendes Band ausgegossen. Im ersteren Falle verwendet man z. B. eine polierte Glasscheibe, die von einem Rande aus gehärtetem Papier umgeben ist, um die Lösung auf der Scheibe zu halten. Die Scheibe wird vor jedesmaliger Benutzung sorgfältig mit Polierrot und Alkohol gereinigt. Die Lösung wird dann in flüssigem, aber etwas konsistentem Zustande als dünner Überzug auf der Scheibe ausgebreitet; dann saugt man die Dämpfe der Lösungsmittel ab, und absorbiert sie, um sie wiederzugewinnen. Die gesamte in dem Produkt enthaltene Feuchtigkeit wird natürlich während des Verdampfens mitgenommen. Die Dauer der Verdunstung kann mittels Wärme verkürzt werden. Das dünne Häutchen, das die Fischschuppen enthält, löst sich leicht ab und kann beliebig lange aufbewahrt werden. Es kann dann in Stücke zerschnitten werden, die man je nach Bedarf verwendet= indem man sie ohne besondere Vorsichtsmaßregeln in einer geeigneten Flüssigkeit auflöst, so daß damit die mit einem Perlmutterüberzug zu versehenden Gegenstände -in der -bekannten Weise behandelt werden `können.

Claims (1)

  1. PATEENT-ANsPRÜcHE: i. Fischschuppentinktur in Form von dünnen Blättchen oder Häutchen, die in einem Lösungsmittel aufgelöst und dann ohne weiteres auf die zu behandelnden Gegenstände aufgetragen werden können. z. Verfahren zur Herstellung von Fischschuppentinktur in fester Form, dadurch gekennzeichnet, daß die gewaschenen Fischschuppen mit einer Zelluloselösung ohne besondere Vorsichtsmaßregeln gemischt werden, worauf die Mischung in dünner Schicht ausgegossen wird, die man trocknen läßt, so daß ein Blättchen oder Häutchen entsteht.
DE1914322647D 1913-09-20 1914-07-02 Fischschuppentinktur Expired DE322647C (de)

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