DE322583C - Taschenbleistiftspitzmaschine - Google Patents

Taschenbleistiftspitzmaschine

Info

Publication number
DE322583C
DE322583C DE1919322583D DE322583DD DE322583C DE 322583 C DE322583 C DE 322583C DE 1919322583 D DE1919322583 D DE 1919322583D DE 322583D D DE322583D D DE 322583DD DE 322583 C DE322583 C DE 322583C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pencil
housing
pocket
cutter head
sheet metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919322583D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE322583C publication Critical patent/DE322583C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L23/00Sharpeners for pencils or leads
    • B43L23/08Sharpeners for pencils or leads in which the pencils or leads are sharpened mainly by rotational movement against cutting blades

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Taschenbleistiftspitzmaschine. Gegenstand der Erfindung ist eine Bleistiftspitzmaschine, welche ohne weiteres in der Westentaschegetragen werden kann. Bisher kannte man zwei verschiedene Arten von Bleistiftspitzvorrichtungen, von denen die einen so klein und leicht waren, daß sie in die Tasche gesteckt werden konnten, während die anderen größere maschinelle Vorrichtungen waren, die meistenteils an der Tischplatte angeschraubt wurden. Die Taschenspitzer waren dagegen stets ohne maschinelle oder mechanische Einrichtungen und bestanden gewöhnlich aus einer mit Messern oder Schneiden bebesetzten Hülse, die von Hand gedreht wurde.
  • Der Gegenstand der Erfindung soll die Vorzüge der einen Gattung mit denen der anderen verbinden. Von einer derartigen Spitzmaschine müssen folgende Eigenschaften verlangt werden: i. Sie muß so leicht und so klein sein,- daß sie ohne weiteres in einer Westentasche untergebracht werden kann; auch darf sie keine stark hervorstehenden Teile besitzen.
  • 2. Sie muß einen maschinellen Betrieb vorsehen derart, daß außer einer drehbaren Lagerung des Messerkopfs in einem Gehäuse und einem Kurbelantrieb für den Messerkopf ein Raum zur Aufnahme der Bleistiftabfälle und schließlich eine mechanische Zuführungsvorrichtung für den Bleistift vorgesehen ist.
  • 3. Die Teile müssen so angeordnet sein, daß sie billig, d. h. durch einfaches Stanzen o. dg1., hergestellt werden können.
  • Keine der erwähnten Bleistiftspitzmaschinen konnte diesen Bedingungen genügen, besonders sind die bisher bekannten Spitzmaschinen, abgesehen davon, daß sie "erheblichen Raum einnehmen, sehr teuer und sehr schwer.
  • Die gestellte Aufgabe wird nach der Erfindung zunächst durch die besondere Anordnung des Messerkopfs gelöst. Alle bisher bekannten' Vorrichtungen, wie Fräser, Messerwalzen oder Messerhülsen sind teuer, schwer und platzraubend. Außerdem ist in den meisten Fällen ihre Herstellung als Massenartikel nicht möglich.
  • Der Messerkopf nach der Erfindung besteht aus zwei unter sich gleichen unsymmetrischen Blechwerkstücken, die durch einfaches Stanzen hergestellt werden. Jedes dieser Werkstücke besitzt einen winkelförmigen Befestigungslappen, der eine Aufwölbung von der Gestalt eines halben Hohlkegels trägt. Mit seiner einen Längskante schließt sich dieser Hohlkegel an den Befestigungslappen an, während die gegenüberliegende freie Längskante angeschliffen ist, um als Schneide zu dienen. Zwei solcher Blechw erkstücke werden nach Herstellung der Aufwölbung flach aufeinander gelegt, so daß die beiden Aufwölbungen zusammen eine hohlkegelige Hülse mit zwei Schneiden bilden. Diese aufeinander gelegten Werkstücke werden an einem Verbindungsstück, etwa durch Anschrauben, befestigt, das den Zapfen zum Angriff der Kurbel trägt. Ein so hergestellter Messerkopf wird nach der Erfindung in einem allseitig umschlossenen Blechgehäuse von der Form und Größe einer kleinen -Streichholzschachtel untergebracht. Er ist oben und unten in dem Gehäuse gelagert: sein Kurbelzapfen durchdringt die obere Wandung des Gehäuses und trägt dort die Kurbel. Neben dein Messerkopf verbleibt in dem Gehäuse ein Raum für-den Spitzabfall und an der entgegengesetzten Seite eine Gleitbahn für den Schaft der Zuführungsvorrichtung. Diese Zuführungsvorrichtung, welche den Bleistift gegen den Messerkopf vortreibt, besteht nach der Erfindung aus einer Klaue, deren Backen den Bleistift umfassen und durch eine Druckschraube über ihm zusammengepreßtwerden können. Am einen Ende ist die Klaue auf einen Schaft befestigt, der die untere Stirnwand des Gehäuses durchdringt, und dort in einer Gleitbahn geführt ist. Das Vortreiben des Bleistifts kann entweder kraftschlüssig oder zwangläufig erfolgen. Der erste Fall wird durch eine Feder bewirkt; im zweiten Fall besteht die Zuführungsvorrichttung aus einem zusammengebogenen U-förmigen Blechstreifen, der zwischen seinen Schenkeln eine sogenannte Nürnberger Schere faßt. Diese wird durch einen seitlich am Gehäuse vorstehenden Druckhebel verstellt.
  • Um den Spitzer bequem in die Tasche stecken zu können, ist die Kurbel umklappbar ausgebildet, so daß sie mit ihrem Schenkel sich an die eine Längskante des Gehäuses anlegen kann, während der Griff zwischen die Backen der Zuführungsvorrichtung eingreift. Es wird so vermieden, daß irgendein Teil der Vorrichtung in unbequemer Weise vorsteht, wenn sie in die Tasche gesteckt werden soll.
  • Zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt; es zeigen Fig. i die drei Werkstücke, aus denen der Messerkopf hergestellt ist, in schaubildlicher Darstellung, Fig. a und 3 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen mit kraftschlüssigem und zwangläufigem Vortrieb der Zuführungsvorrichtung im Schnitt von der Seite, Fig. 3a eine Einzelheit, Fig. 4. die zusammengeklappte Vorrichtung von der unteren Stirnseite aus.
  • Der Messerkopf a besteht aus zwei unter= einander vollständig gleichen Blechwerkstücken b. Diese werden durch Stanzen hergestellt. Jedes, dieser Werkstücke besitzt einen winkelförmigen Befestigungslappen b1 und eine sich daran anschließende Aufwölbung b. Diese Aufwölbung hat die Gestalt eines halben Hohlkegels, dessen eine Seitenkante b3 sich an den Längsschenkel des Winkelstücks b anschließt, während die freie Längskante b4 angeschliffen ist. Vervollständigt wird der Messerkopf durch ein Verbindungsstück c, welches zwei Verbindungslappen cl, c= und eine Leiste c3 besitzt, welche den Kurbelzapfen c'' trägt. Um den Messerkopf herzustellen, werden die beiden identischen Stücke b flach aufeinander gelegt und hierauf an dem Verbindungsstück c festgeschraubt. Es entsteht somit eine Messerhülse finit einem Kurbelzapfen und zwei Schneiden. Der Messerkopf ist in einem Gehäuse a" untergebracht, und zwar nimmt er die. eine Seite dieses Gehäuses ein. Das Gehäuse besteht aus dünnem Blech und ist, völlig umschlossen. Der Messerkopf ist am unteren Ende in dem Gehäuse geführt, welches an dieser Stelle zur Durchführung des Bleistiftes ein Loch dl besitzt. Der Kurbelzapfen c4 durchdringt die obere Stirnseite des Gehäuses, hier trägt er eine Kurbel e. Diese besteht aus einem auf dem Kurbelzapfen c befestigten kurzen Schenkel e1 und einem mit ihm durch ein Gelenk e2 verbundenen langen Schenkel e3, der einen Griff e4 trägt. Diese Kurbel kann, wie in Fig. 3 angedeutet, um das Gelenk e2 geschwenkt werden, bis der lange Schenkel e3 an der einen Längskante des Gehäuses anliegt. In dieser Stellung, der Transportstellung der Vorrichtung, greift der Griff e' zwischen die Backen der später zu beschreibenden Zuführungsvorrichtung fein (Fig. q.).
  • Diese Zuführungsvorrichtung besteht aus einer Klaue f1, welche zwei Backen f2 besitzt (vgl. Fig. d.). Diese Klauen können durch eine Druckschraube f 3 zusammengeklemmt werden; sie umfassen den hindurchgesteckten Bleistift und werden darauf durch die Druckschraube f s festgeklemmt. Die Klaue f 1 ist mit dem den Backen entgegengesetzten Ende auf einem Schaft f4 befestigt, der durch eine entsprechende Aussparung in das Gehäuse hineinragt. Bei der Ausführungsform nach Fig. a endet er in ein kolbenartiges Führungsstück f@, das in einer röhrenförmigen Gleitbahn f 6 geführt ist. Eine Feder f 7 wird beim Herausziehen der Klaue zusammengedrückt und treibt den eingespannten Bleistift beim Spitzen kraftschlüssig dem Messerkopf zu.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. -3 ist die Anordnung zwangläufig getroffen. Bei dieser Anordnung ist der Messerkopf mit seinem Getriebe in gleicher Weise ausgebildet wie-bei der zuerst dargestellten Ausführungsform. Die Zuführungsvorrichtung für den Bleistift dagegen ist in einer für die Massenfabrikation besonderen zweckmäßigen Weise ausgebildet. Die Zuführungsklaue und ihr Schaft sind hier aus einem einzigen Stück Blech zusammengebogen. Zu diesem Zweck wird aus dem Blech ein U-förmiges Werkstück ausgeschnitten. Dieses Werkstück wird dann in der in Fig.3a gezeigten Weise zu einer Zuführungsklaue zusammengebogen, wobei die Klaue aus zwei identischen Schenkeln g1, g2 besteht, deren parallel sich gegenüberstehende freie Enden zu Greifbacken gebogen sind. Zwischen den beiden Schenkeln g1, g2 verbleibt ein schmaler Steg g, der die Vorrichtung zusammenhält. Zum Zweck des Einkleminens des Bleistifts werden die beiden Klauenschenkel durch eine Druckschraube einander genähert. Das Schaftende der Schenkel g1, g- greift durch entsprechende Schlitze in das Gehäuse ein. Zwischen der unteren Gehäusewand und dem Steg g3 ist eine Vorrichtung angebracht, die man gewöhnlich mit dem Namen Nürnberger Schere bezeichnet. Sie besteht aus einer Reihe von sich überkreuzenden Lenkern, die mit den Enden aneinander gelenkt sind. Bekanntlich kann man die Endpunkte einer derartigen Nürnberger Schere h'- dadurch voneinander entfernen oder einander nähern, daß man einen der Lenker durch ein hebelartiges Stück verlängert und dieses mit der Hand verstellt. Im vorliegenden Falle ist die Schere mit ihren beiden äußersten Drehpunkten an dem Steg g3 und an der Gehäusewand befestigt. Einer der Lenker ist durch einen Druckhebel la' verlängert, der durch einen entsprechenden Schlitz im Gehäuse zutage tritt. Soll der Bleistiftspitzer benutzt werden, so zieht man die Zuführungsvorrichtung heraus, soweit es geht, wobei der Hebel h' sich von der Gehäusewand entfernt. Hierauf spannt man den Bleistift ein und drückt nun, während man die Kurbel e dreht, mit sanftem Druck den Hebel bat gegen die Gehäusewand.
  • Der Raum d- zwischen dem Messerkopf und der Gleitbahn des Schaftes der Zuführungsvorrichtung bleibt für die Aufnahme der Spitzüberreste frei. Er kann mit einer Entleerungsklappe versehen sein.

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Taschenbleistiftspitzmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerkopf (a) aus zwei unter sich gleichen unsymmetrischen Blechwerkstücken (b) besteht, die an einem Befestigungslappen (bi) je eine Aufwölbung (b2) von der Gestalt eines halben Hohlkegels tragen, dessen freie Längskante (b4) angeschliffen ist, und die, flach aufeinander gelegt, an einem den Kurbelzapfen (c4) tragendenVerfibindungsstück (c) befestigt sind.
  2. 2. Taschenbleistiftspitzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerkopf (a) in einem allseitig umschlossenen Blechgehäuse (d) von Form und Größe einer kleinen Streichholzschachtel untergebracht ist, das neben dem Messerkopf einen Raum (d2) für den Spitzabfall und eine Gleitbahn (f6) für den Schaft ()4) der Zuführungsvorrichtung (f) enthält.
  3. 3. Taschenbleistiftspitzmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsvorrichtung aus einer Klaue (f 1) besteht, deren Backen (f 2) durch eine Druckschraube (f3) auf dem Bleistift festgeklemmt werden, und die seitlich auf einem Schaft (f') befestigt ist, der, in dem Gehäuse (d) geführt, durch Federdruck (f l) oder zwangläufig durch eine Reihe von der Bewegung des Messer-, kopfes (a) angetriebene Schaltvorrichtung (gl, gz, g3) den Bleistift gegen den Messerkopf vortreibt. q.
  4. Taschenbleistiftspitszmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (e) so umgelegt werden kann, daß ihr Schenkel (e3) an der einen Längskante des Gehäuses anliegt und der Griff (e4) zwischen die Backen (f2) der Zuführungsvorrichtung eingreift.
  5. 5. Ausführungsform der Taschenbleistiftspitzmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsvorrichtung aus einem U-förmigen Blechstreifen besteht, der, in der Mitte zusammengebogen, zwischen seinen Schenkeln (gI, g2) eine Nürnberger Schere (las) faßt, welche durch einen seitlich aus dem Gehäuse vorstehenden Druckhebel (h2) verstellt werden kann.
DE1919322583D 1919-03-28 1919-03-28 Taschenbleistiftspitzmaschine Expired DE322583C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE322583T 1919-03-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE322583C true DE322583C (de) 1920-07-03

Family

ID=6168109

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919322583D Expired DE322583C (de) 1919-03-28 1919-03-28 Taschenbleistiftspitzmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE322583C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2555564B2 (de) Anspitzer fuer bleistifte mit ovalem querschnitt
DE2250265B2 (de) Handwerkzeug zum Entgraten und Schaben
DE2529821C3 (de) Gurtschlaufeneinleger
DE1627243A1 (de) Kettensaege mit Schaerfeinrichtung
DE322583C (de) Taschenbleistiftspitzmaschine
CH639890A5 (de) Handgeraet zum nachschneiden von stielen von schnittblumen, insbesondere schnittrosen.
DE2303375A1 (de) Schneideinrichtung
DE3231934C2 (de) Kombiniertes Werkzeug zum Trennen von Stoffnähten
DE10325378A1 (de) Trimmer zum Beschneiden eines Buches und Beschnittmesser
DE3121400A1 (de) Schneidwerkzeug mit auswechselbarer klinge
DE84741C (de)
DE835737C (de) Schneidgeraet fuer Papier, Tapeten, Stoffbahnen u. dgl.
DE2318620C3 (de) Vorrichtung zum Lösen der Borke von Baumstämmen
AT15991B (de) Vorrichtung zum Schleifen von Messern u. dgl.
DE2707194C3 (de) Vorrichtung zum Festspannen eines Stammabschnittes am Tisch einer Furniermessermaschine
DE931437C (de) Rindenschaelwerkzeug
DE596932C (de) Beschneidevorrichtung
DE624789C (de) Schaelmaschine fuer Fruechte sowie wurzel- und knollenartiges Gemuese u. dgl.
DE2619493B2 (de) dge
DE621014C (de) Messer, insbesondere fuer chirurgische Zwecke
DE496631C (de) Messerkasten fuer Ruebenschnitzelmaschinen
DE86428C (de)
DE3140280A1 (de) "handgeraet zum schneiden oder nachschneiden von rosen- oder blumenstielen"
AT163359B (de) Werkzeug zum Ausschneiden von Baumkrebs- und Gummiflußwunden u. dgl., insbesondere an Obstbäumen
DE504710C (de) Briefoeffner