DE322240C - Aus Stiften zusammengesetzter Druckblock zum Bedrucken von Wachstuch, Linoleum und aehnlichen Flaechengebilden - Google Patents

Aus Stiften zusammengesetzter Druckblock zum Bedrucken von Wachstuch, Linoleum und aehnlichen Flaechengebilden

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DE322240C
DE322240C DE1917322240D DE322240DD DE322240C DE 322240 C DE322240 C DE 322240C DE 1917322240 D DE1917322240 D DE 1917322240D DE 322240D D DE322240D D DE 322240DD DE 322240 C DE322240 C DE 322240C
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Congoleum Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/38Platens or type-beds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

Zum Bedrucken von Wachstuch u. dgl. sind aus einzelnen Stiften bestehende Druckplatten benutzt worden, .die durch eine Farbwalze oder in einem Farbenbehälter eingefärbt werden.
Ferner sind von unten nach oben wirkende Druckplatten bekannt, bei denen dem Muster entsprechende Stifte auf ihrer Oberseite mit A'ertiefungen zur Aufnahme der Farbe versehen sind. Diese Vertiefungen können aber nur flach sein, da sich sonst in ihnen beim Einfüllen der Farbe leicht Luftblasen bilden wurden, die das Muster beeinträchtigen müssen.
Der Druckblock nach der vorliegenden Erfindung ist in bekannter Weise aus Stiften zusammengesetzt, die ihre Einzelbilder abdrucken. Das Neue soll darin bestehen, daß die Druckstifte an ihren Längsseiten Vertie-
!o fungen zur Aufnahme der Farbe haben. Die Druckstifte werden zweckmäßig nach der Druckfläche zu verjüngt.
Wenn die untere Fläche dieser Druckstifte mittels einer in einen Farbbehälter auslaufenden Walze eingefärbt wird, wird d'ie Farbe nicht nur die unteren Flächen der Stifte bedecken, sondern auch zwischen die Stifte hineintreten und die unteren Teile der an den Längsseiten der Druckstifte vorgesehenen Vertiefungen anfüllen. Wird der Druckblock dann auf den zu bedruckende Stoff gepreßt, so wird beim Abheben des Druckblockes auch die in die Vertiefungen der Längsseiten der Stifte eingedrungene Farbe auf dem Stoff zurückbleiben und die Farbe wird in Form von runden Tupfen auf dem Stoff erscheinen.
Zum Bedrucken von Wachstuch u. dgl. wird in der Regel ein Druckblock verwendet, welcher mit einer Reihe paralleler Rippen versehen ist, die in bestimmtem Abstand voneinander entfernt sind; das Muster wird 'dadurch gebildet, daß ein Teil dieser Rippen weggeschnitten wird, so daß die Farbschicht, welche durch den Druckblock auf die Oberfläche des Wachstuches übertragen wird, aus einer Reihe kurzer und langer Linien besteht.
Mit dem Druckblock gemäß der Erfindung wird dagegen das Muster dadurch gebildet, daß eine Reihe kreisförmiger Farbtupfen gleichmäßig über die Oberfläche verteilt wird, und die Stifte werden hierzu in der Weise angeordnet, daß die von den einzelnen Stiften erzeugten Farbtupfen im wesentlichen einander berühren, da es bei den besseren Arten dieses Stoffes erwünscht ist, eine möglichst große Oberfläche des Grundstoffes mit dem Muster zu bedecken und da es ferner von Bedeutung ist, daß 'der Auftrag der Farbe gleichförmig ist und der ununterbrochene Zusammenhang des Musters gewahrt bleibt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι ist eine Draufsicht zweier Abschnitte eines Druckblockes.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt hierzu.
Fig. 3 ist eine vergrößerte Draufsicht eines Abschnittes des Druckblockes.
Fig. 4 ist eine vergrößerte Seitenansicht hierzu.
Fig. 5 bis 7 veranschaulichen in Teilansicht die Art des Aufbringens der Farbe auf die
Stifte des Druckblockes und die Übertragung der Farbe auf die Oberfläche dies zu ihrer Aufnahme vorbereiteten Druckstückes.
Fig. 8 veranschaulicht in Draufsicht die Stifte und den Umfang der von ihnen abgegebenen Farbtupfen.
Fig. 9 ist eine schaubildliche Ansicht eines Abschnittes des Druckblockes mit seinen Stiften.
ίο Fig. io ist die Teilansicht einer bedruckten Oberfläche zur Kennzeichnung dter Farbübertragungen.
Fig. Ii bis 13 stellen Abänderungen der Stifte dar.
Die Metallplatte 1 (Fig. 1), mit der die Stifte 2 aus einem Stück bestehen, ist an dem Block 3 in geeigneter Weise befestigt. Eine Anzahl dieser Platten I, die nebeneinander angeordnet sind, bilden den Druckblock.
Zweckmäßig wird auf 25 qmm ungefähr ein Dutzend derartiger Stifte 2 vorgesehen, deren gegenseitiger Zwischenraum gleich groß mit ihrer Breite ist.
Jeder Stift 2 ist vorzugsweise von kreuz-
förmigem Querschnitt (Fig. 3, 8, 9), obwohl er auch mit vier Hohlbogenseiten (Fig. 11) ausgebildet oder mit rechteckigen Aussparungen (Fig. 12) an jeder Seite versehen sein kann. Bei solcher Gestaltung der Stifte 2 haftet die Farbe, welche auf die-Enden dter Stifte 2 (Fig. 5) gebracht ist, besser an ihren Seiten, als wenn sie flach wären.
Aus Festigkeitsgründen verjüngen sich die Stifte 2, welche aus einer Art Letternmetall bestehen, von oben nach unten. Für die Herstellung dieser Stiftplatte wird eine Patrize verwendet, welche die genaue Gestalt dter Stifte 2 erhält. Mit dieser Patrize werden Eindrücke in einen Holzblock aus vorzugsweise amerikanischer Schwarzlinde dadurch erzeugt, daß die Patrize geheizt und! in den Holzblock zur Bildung einer Aushöhlung von bestimmter Tiefe hineingedrückt wird. Die einzelnen Aushöhlungen werden in einem bestimmten Abstand voneinander hergestellt, welcher jeweils von der besonderen Art des zu erzeugenden Musters abhängt. Alsdann wird unter Benutzung des Holzblockes als Form ein Abguß gemacht. Vorstehendes Ver-
fahren bildet eine vergleichsweise billige Art zur Herstellung von Druckplatten, welche von bestimmter Größe erzeugt und nebeneinander über die genannte Oberfläche des Druckblockes (Fig. 1) angeordnet werden können.
Das vollständige Muster ergibt sich bei Herstellung der Eindrücke in den die Form bildenden Holzblöcken in der Weise, dkß die Eindrücke des einen Blockes in bestimmter Beziehung zu den Eindrücken eines anderen Blockes stehen. Infolgedessen wird, wenn die Platten mittels dieser Blöcke gegossen und auf ihren bezüglichen Druckstöcken befestigt sind, das eine Muster mit dem anderen übereinstimmen. Wenn die Druckblöcke zum Drucken verschiedener Farben benutzt werden, steht die eine Farbe in bestimmter Beziehung zur anderen.
Ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, kann unter Umständen der Stift auch die in Fig. 13 dargestellte Gestalt erhalten.
Die Enden der Stifte 2 (Fig. 4 bis 7) werden mittels einer Walze 5 (Fig. 5) eingefärbt, welche in dem Behafter eines gebräuchlichen Farbwagens drehbar ist. Die Farbe wird nicht nur auf die untere Grundfläche der Stifte, sondern auch auf ihre Seitenflächen gebracht, wie in Fig. 5 bei χ veranschaulicht. Nach Zurückziehung des Wagens wird durch Senken des Druckblockes in die Arbeitsstellung die an den Enden der Stifte 2 befindliche Farbe auf die Oberfläche y des Stoffes (Fig. 6) übertragen, und nach Hebung der Stifte 2 zur Rühelage (Fig. 7) wird1 die Farbe auf der Fläche^ in Form von runden Färbtupfen erscheinen, wie in Fig. 8 punktiert dargestellt. Durch Berührung jedes Farbtupfens mit den benachbarten wird eine gute .Oberflächenwirkung (Fig. 10) erzielt.
Für voneinander unterschiedliche Farben werden. die Muster derart gebildet, daß je eine Farbe in bestimmter Beziehung zur anderen steht, um den Grundstoff vollständig zu bedrucken; aber unter Umständen, wenn nämlich eine begrenzte Anzahl von Farben verwendet wird und die Grundschicht aus einer gewissen Farbe besteht, können die Farbtupfen auf diesem Grund Umrißmuster bilden. Obwohl ein Stoff dieser Art eine gefällige Wirkung ausüben kann, wird er doch 10c nicht so schnell abgenutzt wie ein Stoff, dessen gemusterte Oberfläche mit Farbe bedeckt ist.

Claims (2)

  1. -Ansprüche:
    ι. Aus Stiften zusammengesetzter Druckblock zum Bedrucken von Wachstuch, Linoleum und ähnlichen Flächengebilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstifte an ihren Längsseiten Vertiefungen zur Aufnahme der Farbe haben.
  2. 2. Druckblock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte sich nach der Druckfläche zu verjüngen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1917322240D 1917-02-06 1917-02-06 Aus Stiften zusammengesetzter Druckblock zum Bedrucken von Wachstuch, Linoleum und aehnlichen Flaechengebilden Expired DE322240C (de)

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