DE322005C - Blechblasinstrument mit Kolbenventilen - Google Patents

Blechblasinstrument mit Kolbenventilen

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DE322005C
DE322005C DE1914322005D DE322005DD DE322005C DE 322005 C DE322005 C DE 322005C DE 1914322005 D DE1914322005 D DE 1914322005D DE 322005D D DE322005D D DE 322005DD DE 322005 C DE322005 C DE 322005C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/04Valves; Valve controls

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  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Blechblasinstrument mit Kolbenventilen. Die Erfindung bezieht sich auf Blechblasinstrumente mit Kolbenventilen und bezweckt insbesondere die Ventilanordnung dieser Instrumente derart zu verbessern, daß eine möglichst genaue Intonation erfolgen kann.
  • Das Wesen der Erfindung' besteht darin, daß die Instrumente in Verbindung mit jedem oder beiden voneinander unabhängigen Hauptluftstromwegen, die durch das erste Ventil, durch das der Luftstrom vom Mundstück geht, gesteuert werden, einen durch das zweite Ventil, durch das der Luftstrom von dem Mundstück geht, gesteuerten unabhängigen Nebenluftstromweg besitzen.
  • Erfindungsgemäß wird ein Nebenluftstromweg dadurch gebildet, daß ein Teil eines Hauptluftstromes ausgeschaltet und durch einen anderen Weg ersetzt wird.
  • Auf.der Zeichnung zeigt Fig. i ein Schema, das eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes erläutert, Fig. 2 eine Schnittansicht der Gehäuse und Ventile zur Verwirklichung der in Fig_ i schematisch dargestellten Abordnung für ein Saxhorn, Fig. 3 eine Oberansicht der in Fig. 2 gezeigten Teile, Fig. 4 eine Seitenansicht der Fig. 2 ; Fig. 5 ist ein Schema einer anderen Ausführungsform' der Erfindung; Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht der Gehäuse und Ventile der Ausführungsform nach Fig. 5 ; Fig. 7 ist eine Seitenansicht der Ventilanordnung der in Fig. 5 schematisch erläuterten Ausführungsform, die die Anordnung der Verbindungen und Ventilrohre zeigt; Fig. 8 ist die-Rückansicht der Fig. 7, Fig. g eine Oberansicht; Fig. -iö ist ein Schema einer weiteren Ausführungsform nach Fig. i.
  • In allen Figuren ist das Bezugszeichen für das erste Ventil a, für das zweite b und für das dritte c. Die Verbindungen zwischen den Ventilgehäusen sind mit d, e, g, h, die mit besonderen Zahlenindexen versehen sind, bezeichnet.
  • Die Kanäle in den Ventilen sind mit den Buchstaben a, b, c und x, y, z bezeichnet, die ebenfalls Zahlenindexe haben.
  • Das Rohr zur Aufnahme des Mundstückes am Ende ist mit Ara und das in einen Schalltrichter auslaufende Schallrohr mit o bezeichnet.
  • Die Rohrschleifen oder langen Verbindungen, die die Stimmzüge tragen, sind alle mit dem Buchstaben f versehen, von denen die eine, die die offenen Töne des Instrumentes erzeugt, mit f11 bezeichnet ist.
  • Das zur Erniedrigung einer Note um einen halben Ton dienende Rohr ist mit f1, um zwei halbe Töne mit f2, um drei halbe Töne mit f2 usw. bezeichnet.
  • Die Luftsäule, entweder für die offenen Töne, oder für die Ventiltöne, wird durch eine Luftführung durch die Ventile, d. h. durch einen Hin- und Rückweg der Luft bewirkt. Um dies zu zeigen, sind in dem in Fig. i dargestellten Schema die Ventile in zwei Gruppen geteilt, von denen die eine Gruppe a, b, c den Hinweg für den durch das Mundstück hineingeblasenen Luftstrom bildet und die zweite Gruppe c, b,- a den Rückweg des Luftstromes zu dem Schalltrichter des Instrumentes zeigt. Zwischen den beiden Ventilgruppen ist eine Anzahl Rohrschleifen von verschiedener Länge, die mit f° bis f8 bezeichnet sind, angeordnet.
  • Zwei Luftwege gehen von dem Ventil a aus und zu diesem wieder zurück. Der eine ist durch die Linie a°, d°, b°, e°, c°, Rohrschleife f 0 , x 0 , 9 0 , y0, ho, z0 gekennzeichnet und entsteht, wenn alle Ventile in Normalstellung sind; er bildet einen Teil der offenen Mensur des Instrumentes. Der andere durch die Linie a2, d2, b2, e2, c2, Rohrschleife f', x2, g2, y`, h2, z2 bezeichnete Luftweg kommt in Anwendung, wenn die Taste des Ventiles a heruntergedrückt ist, um die Tonhöhe.des Instrumentes um zwei halbe Töne zu erniedrigen. Diese beiden Luftströme sind im nachfolgenden als Hauptluftströme bezeichnet.
  • Außer den beiden Hauptluftströmen sind zwei Nebenluftströme vorgesehen, der eine durch die Linie b1, e1, cl, Rohrschleife f1, x1, g1, y1 angegebene wird durch Niederdrücken der Taste b allein gebildet und erniedrigt die Tonhöhe des Instrumentes um einen-halben Ton, der andere durch die Linie- b3, Rohrwindung f3, y3 angedeutete Stromkreis, entsteht, wenn das Ventil a zusammen mit dem Ventil b niedergedrückt- wird, wodurch ` :d'ie Tonhöhe des Instrumentes um drei halbe Töne -herabgesetzt wird.
  • Das Ventil c schaltet, wenn es niedergedrückt wird, die offene Rohrschleife f° ab und leitet die Luftsäule durch ce, Rohrschleife f o und x". Die Rohrschleife f6 ist von bestimmter Länge, um die Tonhöhe des Instrumentes um sechs Halbtöne herabzusetzen. Wenn das Ventil c zusammen mit dem Ventil b geschlossen wird, das Ventil b also in Normalstellung bleibt, wird die Rohrschleife f1 abgeschältet und der Luftstrom durch c4, f 4, x4 geleitet, wobei die Rohrschleife f4 dazu dient, die Tonhöhe um vier halbe Töne zu erniedrigen. Wenn schließlich das Ventil c zusammen mit dem Ventil a geschlossen wird, wird die Rohrschleife f z abgeschaltet und der Luftstrom durch c5, f6, x5 geleitet, wodurch die Tonhöhe um fünf halbe Töne erniedrigt wird.
  • Die Fig. 2, 3 und q. sind mit denselben Buchstaben und Zahlenindexen wie Fig. i bezeichnet, aber in- Fig. 2 ist der Ventilkörper, wenn er zwei Verbindungen herstellt, mit den zu- jeder Verbindung gehörenden Buchstaben bezeichnet, einmal wenn das Ventil in Normalstellung ist und einmal wenn es umgestellt ist. Das. erste Ventil ist mit vier Kanälen z°, z2, a°, a2 versehen, und das erste und zweite Ventilgehäuse sind durch vier kurze Rohre h°, hl, do, d2 verbunden. Das zweite Ventil besitzt sechs Kanäle y° (y1 und y2), y3, b° (b1 und b2), b3 und die Verbindung zwischen d'em zweiten und dem dritten Ventilgehäuse g°, g1, g2@ e o, eh e2.
  • Die Kanäle in dem dritten Kolben x°, (x1 und x"), (x4 und x3), (a;5 und c°), (ce und cl), (c4 und c2) und c5, wie in Fig. 2 gezeigt, lenken den Luftstrom abwechselnd nach rechts und links ab. Außerdem sind diese 'Kanäle parallel zur Achse des Ventils verteilt. Die Windungen oder Schleifen sind mit f ° bis f11 bezeichnet.
  • Wenn alle Ventile offen sind, tritt die Luft bei m ein und geht durch die Kanäle und Verbindungen a°, d°, b°, e°, c°, durch die Schleife oder Verbindung f° und zu dem Schallrohr durch x°, g°, y0, .h', z'.
  • Wird die Taste des ersten Ventils niedergedrückt, so strömt die Luft durch die Kanäle und Verbindungen a2, dz, b2, e2, c2, durch die Schleife f2 und durch x2, g2, y2, 1z2, z2 aus dem Schalltrichter heraus: Beim Niederdrücken der Taste des zweiten Ventils geht der Luftstrom durch die Kanäle und Verbindungen a°, d°, b1, ei, cl, durch die -Schleife f1 und tritt durch x1, g1, y12 ho, z0 ins Freie hinaus.
  • Werden die Tasten des ersten und zweiten Ventils gleichzeitig gedrückt, dann strömt die Luft durch a2, d2, b2, Schleife f3 und yl, h2, z2 ins Freie hinaus.
  • Das dritte Ventil lenkt den Luftstrom abwechselnd nach rechts und links ab.
  • Die Luft, die durch f° strömt, wenn das dritte Ventil in Normalstellung ist, wird nach f' abgeleitet, wenn das Ventil umgestellt, d. h. die Taste desselben niedergedrückt ist. Die durch f1 strömende Luft wird, wenn das dritte Ventil in Normalstellung ist, nach f4 abgelenkt, wenn das Ventil niedergedrückt wird', und der durch f2 gehende Luftstrom bei offenem Ventil wird nach f5 geleitet, wenn das Ventil geschlossen ist. Diesen Einlaßwegen zu den Rohrschleifen entsprechen die Auslaßwege, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist.
  • Bei dieser Anordnung wird durch die Kombination i, 3, 3 dieselbe Wirkung wie durch die Kombination i, 2 erreicht.
  • Die Schleifen oder Verbindungen f1 bis fo sind, mit je einem Stimmzug versehen; der Stimmzug für f ° befindet sich hinter den Ventilen.
  • m ist das mit einem Mundstück versehene Rohr, durch das die Luft eingeblasen wird, und o das Rohr, durch das die Luft aus dem Instrument heraustritt und das gewöhnlich in einen Schalltrichter ausläuft. Die soeben erläuterte Anordnung der Einlaß- und Auslaßrohre an dem ersten Ventilgehäuse und der Rohrschleifen an dem dritten Ventilgehäuse kann selbstverständlich auch umgekehrt sein.
  • Die Rohrschleife f3 schaltet ,das Ventil c aus, um einen ungewöhnlich langen dritten Kolben zu vermeiden. Es ergibt sich hieraus, daß durch gleichzeitiges Niederdrücken der Tasten der drei Ventile dieselbe Wirkung erreicht wird. wie durch Niederdrücken der Tasten der Ventile a und b allein; die Luft geht in beiden Fällen durch die Schleife f3.
  • Das dritte Ventil c wird allein niedergedrückt, um die Tonhöhe des Instrumentes um sechs halbe Töne zu erniedrigen und nicht wie gewöhnlich alle drei Ventile a, b und c zusammen.
  • Wie Fig. io zeigt, wird, um das Ventil c zu umgehen, an Stelle des Nebenluftweges b3, Schleife f s, y8, der Hauptluftweg a0, d0, b0, e0, c0, Schleifenrohr f0, x0, go, y0, h0, z0 benutzt. In diesem Falle ist die Handhabung des Instrumentes dieselbe wie gewöhnlich, jedoch mit der Ausnahme, daß das Niederdrücken des dritten Ventils allein keine Wirkung hervorbringt.
  • Bei dieser Anordnung sind die Wirkungen folgende: Wenn alle Ventile in Normalstellung sind, strömt die bei m eintretende Luft durch die Kanäle und Verbindungen a0, d0, b°, durch die Schleife oder Verbindung f0 und durch die Kanäle y0, h0, z0 ins Freie.
  • Ist das erste Ventil geschlossen, dann geht die Luft durch a2, d', b2, ez, c2 durch die Schleife oder Verbindung f2 und durch x2, g2, y°, 1z2, z2 heraus.
  • Wird dann das zweite Ventil geschlossen, so geht der Luftstrom durch a0, d0, b1, e'-, cl durch die Schleife oder Verbindung f1 und durch x1, g1, y1, h0, z0 hinaus ins Freie.
  • Bei gleichzeitiger Umstellung der Ventile i und 2 geht die Luft durch az, d2, bg, es, c3 durch die Schleife oder Verbindung f 3 und tritt durch x3, gs, y3, la2, z" ins Freie hinaus.
  • Das dritte Ventil lenkt den Luftstrom abwechselnd nach rechts und links ab.
  • Die Luft, die bei f1 eintritt, wenn das dritte Ventil in Normalstellung ist, wird nach f4 abgelenkt, wenn das Ventil umgestellt wird; tritt die Luft bei f2 ein, wenn das Ventil in Normalstellung ist, so wird sie nach f ' geleitet, wenn das Ventil niedergedrückt wird, und schließlich nach fg bei Eintritt der Luft bei f3 bei normal stehendem Ventil, wenn das Ventil niedergedrückt ist. Diesen Einlaßwegen entsprechen, wie sich hieraus ergibt, die Auslaßwege.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung und aus Fig. i geht hervor, daß die Rohrschleifen f0 bis f0 unabhängig voneinander sind und jede die nur einer Tonlage entsprechenden Töne erzeugt.
  • Bei der in den Fig. 5 bis 9 dargestellten Ausführungsform ist die Länge der Ventile verkürzt und die Rohranordnung beschränkt.
  • ! In Fig. 5 wird die in das ?Mundstück eingeblasene Luft zuerst nach dem Ventil c geführt, von dem das in einen Schalltrichter auslaufende Schallrohr abgeht. Der Hauptluftstrom, der die offenen Töne des Instrumentes erzeugt, d. h. bei dem alle Ventile in Normalstellung sind, ist durch die Linie Co, e0, b0, d0, ao, ho, yo, go, x' bezeichnet.
  • Der Hauptluftstrom c3, es, b', d3, axs, f .r3, x3, der "dann entsteht, wenn das dritte Ventil niedergedrückt ist, ist länger als der offene Hauptluftstrom, und zwar um so viel, als erforderlich ist, um die Tonhöhe des In-' strumentes annähernd um drei halbe Töne zu erniedrigen. Die Begründung für die in dem Worte annähernd liegende Beschränkung wird später gegeben werden.
  • Bei dieser Anordnung ist nur ein durch die Linie b l, dl, a1, Schleife f', y1, g0, x0 gekennzeichneter Nebenluftstrom vorhanden, wenn das Ventil b entweder, allein oder mit dem _ Ventil a zusammen umgestellt wird. In diesem Stromkreis hat die Rohrschleife f1 eine . genaue Länge, um die Tonhöhe um einen halben Ton herabzusetzen, wenn das Ventil b allein niedergedrückt wird." Wird das Ventil a allein geschlossen, so wird in den offenen ` Hauptluftstrom c0, e°, b0 üsw. die Rohrwindung. f" in gewöhnlicher Weise eingeschaltet, wodurch die Tonhöhe des Instrumentes genau um zwei halbe Töne erniedrigt wird. Wenn ferner das Ventil a zusammen mit dem Ventil b niedergedrückt wird, wird in den Nebenluftstrom b1, dl, d, f l, y'- die Rohrschleife f 3 eingeschaltet, die den Nebenluftstrom genau um so viel verlängert, daß die Tonhöhe drei halbe Töne niedriger wird. Wird schließlich das Ventil b zusammen mit dem Ventil c niedergedrückt; so wird in den Hauptstromkreis c3, e3, b3, d3 usw. die Rohrschleife f4 eingeschaltet, wodurch dieser Stromkreis genügend verlängert wird, um die Tonhöhe um vier halbe Töne zu erniedrigen. In gleicher Weise wird die Rohrschleife f 5 in den Stromkreis eingeschaltet, um die Tonhöhe um-- fünf halbe Töne herabzusetzen, wenn das Ventil a zusammen mit dem Ventil c umgestellt wird. Um die Tonhöhe sechs halbe Töne tiefer -zu setzen, müssen die Ventile a und b zusammen mit c niedergedrückt werden. Es ist klar, daß, wenn die Rohrschleife frs eine genau bestimmte Länge besitzt, um die Tonhöhe um drei halbe Töne zu erniedrigen, und die Rohrschleifen f4 und f5 genaue Längen haben, um die Tonhöhe vier bzw. fünf halbe Töne herabzusetzen, wenn sie in -\.zerhindung reit der Schleife fxs durch Niederdrücken des Ventils c benutzt werden, die erforderliche Länge für den Kreislauf des Luftstromes zu kurz sein wird, um die siebente Tonlage genau im Klang zu erzeugen.
  • Dieser Nachteil wird in folgender Weise beseitigt: Da die Rohrschleife f .i73 nur als eine wechselbare Zwischenverbindung für die Rohre f3, f1 in Anwendung mit den niedergedrückten Ventilen a und b benutzt wird, so kann dieses Rohr leichter kürzer rmd die Rohrschleifen f4 und f' verhältnismäßig lang gemacht werden.
  • Die bestimmte Länge ergibt sich aus den folgenden Gleichungen fx3 + f4 ^ Länge, um die Tonhöhe um vier halbe Töne zu erniedrigen, fx3 + f' - Länge, um die Tonhöhe um fiinf halbe Töne zu erniedrigen, fx3 + f4 + f5 - Länge, um die Tonhöhe um sechs halbe Töne zu erniedrigen.
  • Diese Längen bestimmen genau die siebente Tonlage oder die drei Tonlagen auf Kosten einer kleinen Verkürzung der sich abwechselnden drei halben Töne, die mittels des Ventils c allein erzeugt und nur bei -schnellen Passagen angewendet werden, um die Fingerbewegung zu vereinfachen.
  • In den Fig. 6, 7, 8 und g besitzt das Ventil c vier Kanäle x°, x3, c°, c3, und die Gehäuse der Ventile c und b sind durch drei kurze Röhre g°, e°', e3 miteinander verbunden. Däs Ventil b hat fünf Kanäle y°, (y'- und b°), (bi und b3), b4 und y4, und die Gehäuse der Ventile b und a sind durch vier kurze Rohre 7a°, d°', dl, dg miteinander verbunden. Das Ventil a hat sieben Kanäle a°, z2, (ai und: a2) , z3, (a8 und ax3), z' und a'. Die Tonschleifen sind mit f1, f=, f3, f4, fs und f x3 bezeichnet.
  • Bei der Normalstellung der Ventile strömt die bei zza eintretende Luft durch die Schleifen und Verbindungen c°, e°, b°, d°, a°, k°, y°, g° und x° und durch das Schallrohr O ins Freie. Ist das Ventil a niedergedrückt, so geht der Luftstrom durch die Kanäle und Verbindungen c°, e°, b°, da, d=, abgestimmte Rohrschleife f2, dann durch z2, la°, y", g° und x° nach o.
  • Wird das Ventil b niedergedrückt, dann geht der eingeblasene Luftstrom durch c°, e°, b1, dl, a1, abgestimmte Rohrschleife f1 durch y'; g ° und _x° nach o.
  • Bei niedergedrückten Ventilen a und b strömt die Luft durch die Kanäle und Verbindungen c°, e°, b1, dl, a3, abgestimmte Rohrschleife f3 durch z3, abgestimmte Schleife f1 durch y1, g°, x° nach a.
  • Ist ferner das Ventil c niedergedrückt, dann streicht der Luftstrom durch c3, e3, b3, d3, ax3, abgestimmte Rohrschleife f r0, übergangenes Ventil b durch Kanal x3 nach o.
  • Durch Niederdrücken der Ventile c und a ist durch @c3, e3, b3, d3, a', abgestimmte Rohrschleife f', durch z', abgestimmte Schleife fx3 durch Kanal x3 nach o ein Durchgang für den eingeblasenen Luftstrom gebildet.
  • Ferner entsteht durch Niederdrücken der Ventile c und b ein Durchgang für den Luftstrom durch c3, e3, b4, abgestimmte Schleife f4, durch y¢, d3, a:r3, Schleife fxa, durch x3 nach a.
  • Werden schließlich alle Ventile niedergedrückt, dann geht der Luftstrom durch c3, e3, b4, abgestimmte Schleife f4, durch y4, d3, a', Schleife f', durch zs, Schleife fx3, durch 173 nach o.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blechblasinstrument mit Kolbenventiten,, bei dem zwei voneinander unabhängige Hauptluftstromkreise durch das erste Ventil, durch das der Luftstrom von dem Mundstück geht, gesteuert werden, gekennzeichnet durch einen unabhängigen Nebenluftstrom (z. B. hl, e", cl, f1, x1, g1, y1 in Fig. i), der durch das zweite Ventil, durch das der Luftstrom geht, in Verbindung mit jedem oder beiden Hauptluftstromkreisen gesteuert wird. z. Instrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Luftstromkreise (z. B. bg, fg, yg in Fig. i) das dritte Ventil umströmt oder es übergeht. 3. Instrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nebenluftstrom (z. B. b", dl, ar, f@ y1 in Fig. 5) einmal nur durch das dritte Ventil geht. 4. Instrument nach Anspruch 3, bei dem eines der Ventile (z. B. a, Fig. 5) mit einer einfachen Rohrschleife (f 3) versehen ist, die durch Umstellung des Ventiles (ca) in den Luftstromkreis geschaltet wird, `wenn der Nebenluftstrom in Wirkung ist. 5. Instrument nach Anspruch 4, bei dem durch Niederdrücken des zweiten Ventils eine Schleife (f4) einem der Hauptluftströme und durch Niederdrücken des dritten Ventils Schleifen (f l und f l) beiden Hauptluftströmen zugeschaltet werden. 6. Instrument nach Anspruch i reit einer getrennten und unabhängigen Schleife für jedes wirksame Ventil und jede wirksame Ventilverbindung, bei dem die Schleifen und Ventile so angeordnet sind, daß die unabhängige Schleife zu jenem Ventil oder jener Ventilverbindung gehört, die allein in Wirkung ist, gleichgültig, welches Ventil oder welche Ventilverbindung wirksam ist. @. Instrument nach Anspruch r und 6; dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Mundstück eingeblasene Luft nacheinander durch mehrere Kolbenventile, dann durch eine einer gewöhnlichen Taste oder irgendeinem niederbewegten einfachen Kolben oder Kolbenverbindung zugehörigen Schleife und darauf wieder durch die Kolbenventile zu dein Schallrohr und aus diesem ins Freie strömt. 8, Instrument nach Anspruch r mit einem mit vier oder mehr den eingeblasenen Luftstrom nach rechts und links ablenkenden Kanälen versehenen Kolbenventil, gekennzeichnet durch die Anordnung der Kanäle in gleichen Abständen längs der Achse des Ventils, derart, d'aß jeder Kanal (ausgenommen der obere, wenn das Ventil in Normalstellung ist, und der untere, wenn das Ventil umgestellt ist) sich auf Kanäle an jedem Ende in dem Ventilgehäuse einstellt.
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