DE321565C - Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Hohlkoerper - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer HohlkoerperInfo
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- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D22/00—Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
- B21D22/14—Spinning
- B21D22/16—Spinning over shaping mandrels or formers
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung nahtloser zylindrischer
Hohlkörper und bezweckt, in einem einzigen Arbeitsvorgang den Hohlkörper zu erzeugen.
Die bekannten Vorrichtungen, bei denen das Werkstück von zwangläufig geführten
Druckrollen gegen einen umlaufenden Dorn gepreßt wird', haben den Nachteil, daß beim
ίο Drückvorgang sich leicht auf dem Werkstück
Falten bilden. Dieser Übelstand wird gemäß der Erfindung beseitigt, und zwar wird dies
dadurch erzielt, daß auf dem Dorn ein Druckkopf verschiebbar gelagert und mit einem die
durch Schnecke und Schneckenrad angetriebenen, Druckrollen tragenden Schlitten gekuppelt
ist, derart, daß bei fortschreitender Drückarbeit" die Druckrollen an dem Druckkopf
stets ein entsprechendes Widerlager im Innern des Werkstücks finden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Draufsicht auf die Drückvorrichtung,
während
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben darstellt.
Fig. 3 ist das vorgestanzte, zum Drücken fertige Werkstück.
Fig. 4 zeigt eine Stirnansicht, während
Fig. 5 eine Seitenansicht der Drückvorrichtung nach Fertigstellung des Werkstückes zur Darstellung bringt.
Fig. 5 eine Seitenansicht der Drückvorrichtung nach Fertigstellung des Werkstückes zur Darstellung bringt.
Die Drückvorrichtung besitzt einen Dorn α, welchen auf die 'Achse des Spindelkastens
einer gewöhnlichen Drehbank vermittels des Innengewindes b aufgeschraubt ist.
Auf diesem Dorn α ist in Längsrichtung desselben ein Druckkopf c verschiebbar gelagert,
der auf seiner Stirnseite schräg tellerförmig abgeflacht ist und durch den Mitnehmerstift
e mit dem Dorn α mitgedreht wird. Der Druckkopf c weist an seinem hinteren
Ende eine Nut auf, in welche die Stifte k des Handhebels r eingreifen, die zur Bewegung
des Druckkopfes c in achsialer Richtung des Domes α dienen. Parallel mit dem Dorn α ist
ein Support oder Schlitten q verschiebbar gelagert, dessen zum Dorn α parallele Längsbewegung
d'urcli einen zweiten Handhebel s bewirkt wird, wobei die Anordnung derart getroffen
ist, daß der Hebel 5 vermittels eines Schlitzes den Stift 0 des Supports q mitnimmt.
Der Support q trägt außerdem noch einen zweiten Mitnehmerstift n, welcher sich gegen
den winklig abstehenden Ansatz m des Handhebels
r zur Bewegung des Druckkopfes c legt und diesen daher bei Bewegung des Hebels s
in der Pfeil.richtung (Fig. 1) mitnimmt, während
bei der Rückbewegung des Hebels s in seine Ruhestellung wohl der Support q, nicht
aber der Druckkopf c mitgenommen wird.
Das Gegendrucklager für den Druckkopf c wird von einem drehbaren auf dem Support q
befindlichen Druckräderkranz p mit durchgehender Achse ν gebildet, welche in dem
Schneckenrad/ befestigt ist, das seine Drehung durch die außerhalb des Supportes
liegende Schnecke t erhält; die letztere wird hierbei durch die Schnurscheibe u mit verhältnismäßig
verlangsamter Bewegung von der Stufenscheibe des Spindelkastens der be-
treffenden Drehbank angetrieben. Das zu bearbeitende Werkstück d (s. Fig. 3) besteht
aus einer tellerförmig vorgepreßten Metallo. dgl. Platte und1 wird vom Reitstock h der
Drehbank vermittels des Einsatzstückes g und der Kugel i fest gegen die freie Stirnseite des
Domes α angedrückt^ wobei die Druckräder f
sich von außen gegen den Rand des Metalltellers d anlegen, während die Innenseite des
Tellerrandes sich gegen die abgeschrägte Stirnfläche des Druckkopfes c stützt. Durch
die geringere Reibung des Einsatzstückes g· an der Kugel i dreht sich dasselbe mit dem
Werkstück d undi überwindet den Reibungswiderstand
der Druckräder p.
Tn dem Maße nun, wie der Druckkopf c durch den Handhebel r und gleichzeitig der
Support q durch den Handhebel s vorbewegt wird, legt sich der Tellerrand d mit seiner
Innenseite gegen die Mantelfläche des Dornes a an und bildet so allmählich einen Hohlzylinder
mit abgeschlossenem Boden, dessen Seitenwänd'e ohne jede Naht verlaufen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Hohlkörper, bei der das Werkstück von zwangläufig geführten Druckrollen gegen einen umlaufenden Dorn gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Dorn (a) ein Druckkopf (c) verschiebbar gelagert und mit einem die durch Schnecke und Schneckenrad angetriebenen Druckrollen tragenden Schiitten (q) gekuppelt ist, derart, daß bei fortschreitender Druckarbeit die Druckrollen an dem Druckkopf (c) stets ein entsprechendes Widerlager im Innern des Werkstückes finden. ·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.PERUN OEDKUOKT IN DER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE321565T | 1918-06-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE321565C true DE321565C (de) | 1920-06-07 |
Family
ID=6162066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918321565D Expired DE321565C (de) | 1918-06-21 | 1918-06-21 | Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Hohlkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE321565C (de) |
-
1918
- 1918-06-21 DE DE1918321565D patent/DE321565C/de not_active Expired
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