DE954880C - Druckvorrichtung fuer Flaschen mit einer in die Flasche eingefuehrten Gegendruckwalze - Google Patents

Druckvorrichtung fuer Flaschen mit einer in die Flasche eingefuehrten Gegendruckwalze

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DE954880C
DE954880C DEF14509A DEF0014509A DE954880C DE 954880 C DE954880 C DE 954880C DE F14509 A DEF14509 A DE F14509A DE F0014509 A DEF0014509 A DE F0014509A DE 954880 C DE954880 C DE 954880C
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Germany
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bottle
counter
chuck
pressure roller
hollow body
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DEF14509A
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ITALIANA DI POSATERIA E OGGETT
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ITALIANA DI POSATERIA E OGGETT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/08Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces
    • B41F17/14Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces on articles of finite length
    • B41F17/18Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on filamentary or elongated articles, or on articles with cylindrical surfaces on articles of finite length on curved surfaces of articles of varying cross-section, e.g. bottles, lamp glasses

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Description

  • Druckvorrichtung für Flaschen mit einer in die Flasche eingeführten Gegendruckwalze Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bedrucken der Außenfläche flaschenförmiger Hohlkörper. Es ist bekannt, die Wandung von zylindrischen Hohlkörpern während des Druckvorganges durch eine in die Flasche eingeführte Gegendruckwalze zu stützen, die um eine zur Achse der Druckwalze parallele Achse frei drehbar ist. Zum Ausbeulen von flaschenförmigen Hohlkörpern hat man auch vongeschlaigen,, die Wandung zwischen drei Planierrollen hindurchzuführen, von denen zwei in einem gewissen Abstand voneinander auf die Außenwand einwirken, während die dritte Rolle auf einem abgekröpften feststehenden Dorn drehbar gelagert ist und von innen her zwischen den beiden anderen Rollen auf die Wandung drückt.
  • Die Erfindung bezweckt eine Vorrichtung zur drehbaren Halterung flaschenförmiger Hohlkörper beim Bedrucken ihrer Außenwand unter Verwendung eines abgekröpften feststehenden Lagerdornes für die Gegendruckwalze zu: schaffen, wobei jedoch im Gegensatz zu einer Ausbeulvorrichtung jede Formänderung der Flaschenwandung vermieden werden soll. Die Vorrichtung zum Bedrucken von Flaschen nach der Erfindung ist in der Hauptsache gekennzeichnet durch eine an sich bekannte reitstockartige Lagerung der Flasche, deren auf dem eingespannten Ende des abgekröpften Dornes frei drehbares, gegen Federdruck axial verschiebbares Spannfutter sich beim Andrücken des Gegenlagers gegen die Flasche um deren Hals unter der Wirkung eines kegelförmigen Überwurfringes schließt.
  • Das Bedrucken der Außenfläche erfolgt mittels .einer an sich bekannten Druckwalze, welche auf der Außenfläche des Hohlkörpers aufliegt und diesen gegen die um das Ende des abgekröpften Dornes drehbare Gegendruckwalze drückt. Dabei wird die Flasche durch die Druckwalze in Drehung versetzt.
  • In der Drehachse des Hohlkörpers kann ein frei drehbares, verschiebbares oder ausschwenkbares Stützlager für den Boden des Hohlkörpers angeordnet sein. Dieses Gegenlager hat zweckmäßig eine nach außen gewölbte Auflagefläche, die dem einwärts gewölbten Flaschenboden angepaßt ist. Hierdurch wird eine genauere Zentrierung des zu bedruckenden Hohlkörpers erreicht.
  • Die Vorrichtung gestattet, Hohlkörper mit an der Öffnung verrin-ertehi Durchmesser ebenso einfach auf die Gegendrwckwalze aufzuschieben, wie dies heim Aufschieben eines zylindrischen Hohlkörpers der Fall ist. Das den Hals haltende Spannfutter ermöglicht ein sicheres Halten des Körpers während des Bedruckens, wobei das Gegenlager am Flaschenboden noch zur Sicherung der Zentrierung dienen kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird die Einspannvorrichtung für den Hohlkörper von einem Spannfutter gebildet, dessen kegelförmige Außenfläche Längsschlitze aufweist und in einem Kugellager derart gelagert ist, daß durch Axialverschiebung des Spannfutters die den Flaschenhals einspannenden Backen geschlossen bzw. geöffnet werden.
  • Zur Beschleunigung des Druckvorganges kann eine Mehrzahl der Einspannvorrichtumgen mit gekröpft gelagerter Gegendruckwalve revolverartig angeordnet sein. Revolverartige Anordnungen anderer Vorrichtungen sind an sich bei Vorrichtuingen zum lithographischen Bedrucken von zylindrischen Hohlkörpern bekannt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform als Beispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt schematisch die Hauptteile einer nach der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung; Fig.2 stellt die Anordnung mehrerer Vorrichtungen in der Arteines Revolvers dar.
  • In dem hohlen Körper i ist der feststehende gekröpfte Dorn 2 befestigt, welcher an seinem Ende die Gegendrückwalze 3 trägt, an derer Erzeugender die zu bedruckende Flasche q. aufliegt.
  • Der Durchmesser der Walze 3 muß kleiner als der Halsdurchmesser der Flasche sein, und die Kröpfung des Dornes 2 muß eine der Flaschenform angepaßte Form besitzen, um das Aufschieben und Abnehmen eileer Flasche zu ermöglichen. Der Hals 5 der Flasche 4 wird von einem Spannfutter 6 umfaßt, welches um den geraden Abschnitt des Dornes 2 drehbar ist. Das Spannfutter 6 liegt längs einer Kegelfläche 7 auf der ebenfalls kegeligen Fläche des inneren Ringes 16 eines Kugellagers 8 auf. Der Ring 16 dreht sich zusammen mit dem Spannfutter 6.
  • Ein Gegenlager 9, welches um die Drehachse des Spannfutters frei drehbar ist, wird mittels des bei i i gelagerten Hebels io gegen den Boden der Flasche 4. angedrückt. Durch diesen Axialdruck drückt die Flasche 4. ihrerseits gegen das Spannfutter 6, welches auf dem Spurlager 12 aufliegt, und drückt dabei die Schraubenfeder 13 zusammen. Die Kegelfläche 7 des Spannfutters 6 drückt gegen die entsprechende Kegelfläche 24 des Lagers 8, wodurch das Spannfutter 6 gezwungen wird, sich um den Hals 5 der Flasche q. zu schließen.
  • Die Druckwalze 14 ist um die Achse 15 drehbar, welche parallel zurr Drehachse des Spannfutters und des Gegenlagers verläuft. Bei ihrer Drehung nimmt die Walze 14 infolge ihrer Berührung mit der Flasche 4 längs einer Erzeugenden die Flasche selbst in der Drehbewegung mit. Die Flasche dreht sich zusammen mit dem Spannfutter und dem Gegenlager 9, durch welche beiden Teile sie unterstützt wird, während die Walze 1,4 das Bedrucken der Außenfläche der Flasche besorgt und eine Erzeugende der Gegendruckwalze 3 den flaschenförmigen Hohlkörper 4 von innen unterstützt.
  • In Fig.2 ist eine Mehrfachvorrichtung zwecks rascherer Durchführung des Bedruckens dargestellt. Der Revolver 16' trägt mehrere nach Fig. i ausgebildete Einspannvorrichtungen i und ist um die Welle 17, welche im Lager 18 unterstützt ist, drehbar. Durch Drehung des Revolvers 16' können die verschiedenen auf die Dorne 2 aufgeschobenen Flaschen nacheinander an das Gegenlager 9 herangeführt werden.
  • Durch den Hebel i9 wird die Axialverschiebung des Gegenlagers 9 gesteuert, und zwar mittels des vom Nocken 21 betätigten Teiles 2o. Der Nocken 21 ist auf der Welle 2a befestigt, welche zusammen mit der Walze 23 in Drehung versetzt wird. Die Walze 23 überträgt ihrerseits die Drehung auf die Walze 14 und somit auf die Flasche 4, welche während der Drehung bedruckt wird und dabei im Innern von der Gegendruckwalze 3 unterstützt ist. Die Revolvervorrichtung ist hier nur kurz beschrieben, da diese Vorrichtung bereits bei den bekannten Systemen zum lith3graphischen Bedrucken von Körpern mit zylindrischen Höhlungen- ange-@vendet wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckvorrichtung für Flaschen mit einer in die Flasche eingeführten, aurf einem abgeknöpften feststehenden Dorn frei drehbaren Gegendruckwalze, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte reitstockartige Lagerung der Flasche (4), deren auf dem eingespannten Ende des Dornes (2) frei drehbares, gegen Federdruck (i3) axial verschiebbares Spannfutter (6) sich beim Andrücken des Gegenlagers (g) gegen die Flasche um deren Hals unter der Wirkung eines kegelförmigen Überwurfringes (i6) schließt.
  2. 2. Druckvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein in der Drehachse des Hohlkörpers angeordnetes, frei drehbares, verschiebbares oder ausschwenkbares Stützlager für den Boden des Hohlkörpers. .
  3. 3. Druckvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannvorrichtumg für den Hohlkörper von einem Spannfutter gebildet wird, dessen kegelförmige Außenfläche Längsschlitze aufweist und in einem Kugellager derart gelagert ist, daß durch Axialverschiebung des Spannfutters die den Flaschenhals einspannenden Backen geschlossen bzw. geöffnet werden.
  4. 4. Druckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschleunigung des Druckvorganges eine Mehrzahl der Einspannvorrichtung-en mit gekröpft gelagerter Gegendruckwalze revolverartig angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 584 36o, 861 565; USA.-Patentschriften Nr. 2 132 818, 2 461 28I.
DEF14509A 1953-04-27 1954-04-21 Druckvorrichtung fuer Flaschen mit einer in die Flasche eingefuehrten Gegendruckwalze Expired DE954880C (de)

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DEF14509A Expired DE954880C (de) 1953-04-27 1954-04-21 Druckvorrichtung fuer Flaschen mit einer in die Flasche eingefuehrten Gegendruckwalze

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DE1206444B (de) * 1961-08-28 1965-12-09 Monsanto Chemicals Vorrichtung zum Bedrucken der zylindrischen Mantelflaechen enghalsiger Behaelter
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