DE3208663C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Elektroero
sions-Bearbeitung von Werkstücken gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Aus der DE-OS 26 32 180 und der CH-PS 5 36 680 ist be
reits ein Verfahren zur Elektroerosions-Bearbeitung
von Werkstücken bekannt, gemäß welchem während der Bear
beitung des elektrisch leitenden Werkstücks ein dielek
trisches Fluid in einem Bearbeitungsspalt zwischen dem
elektrisch leitenden Werkstück und einer Werkzeugelek
trode eingeleitet wird. Sowohl das Werkstück als auch
die Werkzeugelektrode sind dabei in einem Bearbeitungs
tank angeordnet. Durch diese Anordnung kann die Wirksam
keit des dielektrischen Fluids erhöht werden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht dar
in, ein Verfahren der angegebenen Gattung zu schaffen,
welches die Möglichkeit bietet, ein Werkstück auf der
Grundlage des Elektroerosions-Bearbeitungsverfahrens
mit höchstmöglicher Arbeitsgeschwindigkeit auf eine ge
forderte Größe bei hoher erzielbarer Oberflächengüte be
arbeiten zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kenn
zeichnungsteil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale
gelöst.
Die Erfindung betrifft ferner auch eine Vorrichtung
zur Elektroerosions-Bearbeitung von Werkstücken zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Vor
richtung umfaßt eine Werkzeugelektrode, welcher das zu
bearbeitende Werkstück unter Bildung eines Bearbeitungs
spaltes gegenüberliegt, und es sind zwei Behälter vor
gesehen für zwei unterschiedliche dielektrische Fluide,
die über ein Zuführsystem dem Bearbeitungsspalt zuführ
bar sind. Gemäß der Erfindung umfaßt diese Vorrichtung
eine das dielektrische Fluid rückgewinnende Einrichtung
mit einem Trennbehälter zum Trennen der zwei verschiede
nen Fluide in eine obere und eine untere Schicht. Ferner
ist eine erste Zuführeinrichtung vorgesehen, um das
Fluid, welches sich nahe der Unterseite des einen Be
hälters befindet, in den Trennbehälter zurückzuleiten
und es ist auch eine zweite Zuführleitung vorgesehen, um
das Fluid, welches sich nahe der Oberfläche des dielek
trischen Fluids in dem anderen Behälter befindet, dem
Trennbehälter zuzuführen. Schließlich ist eine Einrich
tung vorhanden, um das eine und das andere dielektrische
Fluid, die in dem Trennbehälter getrennt sind, zurückzu
gewinnen und um es dem einen Behälter bzw. dem anderen
Behälter für eine neue Verwendung zuzuführen.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungs
gemäßen Verfahrens ergeben sich aus den Ansprüchen 2 und 3,
während sich eine vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrich
tung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
dem Anspruch 5 entnehmen läßt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungs
beispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläu
tert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Aus
führungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Elektroerosions-Bearbeitung;
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Steuereinrich
tung zum Steuern der in Fig. 1 wiederge
gebenen Vorrichtung;
Fig. 3 ein Flußdiagramm, in welchem ein Pro
gramm für die in Fig. 2 dargestellte
Steuereinrichtung wiedergegeben ist;
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf einen
Teil eines Werkstücks;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Aus
führungsform einer in der Vorrichtung
der Fig. 1 verwendeten, das dielektrische
Fluid trennenden Einrichtung;
Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf einen
Teil eines Werkstücks;
Fig. 7 eine Schnittansicht eines Teils einer
weiteren Ausführungsform einer Trennein
richtung für das dielektrische Fluid;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer Ein
richtung zum Entfernen von Öl, das auf
der Oberfläche von Wasser in einem Was
serbehälter schwimmt, und
Fig. 9 eine entlang einer Linie II-II in Fig. 8
vorgenommene, vergrößerte Schnittansicht
eines wichtigen Teils der Vorrichtung.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur
Bearbeitung mittels elektrischer Entladung dargestellt,
wobei zur Durchführung das erfindungsgemäße Verfahren ver
wendet ist. Eine Vorrichtung 1 zur Elektroerosions-Bearbeitung
weist eine elektrische Entladungs
vorrichtung 2 und eine Einrichtung 4 auf, um ein dielek
trisches Fluid einem Bearbeitungstank 3 zuzuführen, der an
der elektrischen Entladungsvorrichtung 2 angebracht ist.
Die in herkömmlicher Weise ausgeführte elektrische Entla
dungsvorrichtung 2 weist einen Kopf 6, an welchem eine
Werkzeugelektrode 5 angebracht ist, und einen Arbeits
tisch 7 auf, auf welchem der Bearbeitungstank 3 gehaltert
ist. Die Werkzeugelektrode 5 kann durch eine an dem Kopf
6 vorgesehene (nicht dargestellte) Vorschubeinrichtung in
der vertikalen Richtung (der Z-Richtung) bewegt werden;
ferner ist der Arbeitstisch 7 so angeordnet, daß er in
einer Ebene, die senkrecht zu der Vorschubrichtung der
Werkzeugelektrode 5 verläuft, d. h. in der X-Y-Ebene beweg
bar ist.
Die Einrichtung 4 ist eine Einrichtung, um selektiv Wasser
oder Öl als dielektrisches Fluid in den Bearbeitungstank 3
einzubringen, in welchem ein Werkstück 8 angeordnet ist,
und sie weist ein Wasserzuführsystem 10 mit einem Wasserbe
hälter 9 und ein Ölzuführsystem 12 mit einem Ölbehälter 11
auf. Das Wasserzuführsystem 10 weist eine Wasserzuführlei
tung 13 mit einer Wasserspeisepumpe 14 und einem Filter 15
auf, und ein Endteil der Wasserzuführleitung 13 erstreckt
sich bis in die Nähe des Bodens des Wasserbehälters 9. Das
Wasser, das aus dem Wasserbehälter 9 über die Wasserzu
führleitung 13 gepumpt worden ist, wird durch den Filter
15 gefiltert, und dann durch ein Magnetventil 16 geleitet,
um Wasser einer Speiseleitung 17 für das dielektrische
Fluid zuzuleiten, welche direkt zu dem Bearbeitungstank 3
führt. Das Ölzuführsystem 12 weist eine Ölzuführleitung 18
mit einer Ölförderpumpe 19 und einem Ölfilter 20 auf, und
ein Ende der Ölzuführleitung 18 ist etwas unterhalb der
Oberfläche in dem Ölbehälter 11 angeordnet. Das Öl, das
durch die Ölförderpumpe 19 durch die Ölzufuhrleitung 18
gepumpt worden ist, wird der Speiseleitung 17 über ein
Magnetventil 21 zugeleitet, nachdem es durch den Ölfilter
gefiltert worden ist. Ein Ende einer Abflußleitung 22 ist
mit dem unteren Teil des Bearbeitungstanks 3 verbunden,
und ihr anderes Ende ist mit einer mit dem Wasserbehälter
9 in Verbindung stehenden Wasserrückführleitung 23 und
mit einer mit dem Ölbehälter 11 in Verbindung stehenden
Ölrückführleitung 24 verbunden. Diese Leitungen 23 und 24
weisen Magnetventile 25 bzw. 26 auf, und durch wahlweises
Öffnen des Magnetventils 25 oder 26 wird das dielektri
sche Fluid (Öl oder Wasser) in dem Bearbeitungstank 3 se
lektiv entweder in dem Behälter 9 oder dem Behälter 11
zurückgeleitet.
Wenn Wasser als dielektrisches Fluid gewählt ist, ist folg
lich nur die Wasserspeisepumpe 14 wirksam, und die Magnet
ventile 16 und 25 sind geöffnet, während die Magnetventile
21 und 26 geschlossen sind, so daß nur Wasser über die
Speiseleitung 17 in den Bearbeitungstank 3 geleitet wird,
und das dielektrische Fluid in dem Bearbeitungstank 3 kann
über die Abflußleitung 22 und die Wasserrückführleitung 23
in den Wasserbehälter zurückgeleitet werden. Da in diesem
Fall der Endteil der Wasserzuführleitung bis in die Nähe
des Bodens des Wasserbehälters 9 verläuft, und Öl, das sich
aus irgendeinem Grund in dem Wasserbehälter befindet, auf
der Wasseroberfläche schwimmt, wird nur Wasser über die Was
serzuführleitung 13 abgepumpt. Wenn dagegen Öl als
dielektrisches Fluid gewählt ist, ist nur die Ölförderpum
pe 19 wirksam und nur die Magnetventile 21 und 26 sind
offen, während die Magnetventile 16 und 25 geschlossen
sind, so daß nur Öl über die Speiseleitung 17 in den Bearbeitungs
tank 3 geleitet wird, und das dielektrische Fluid
in dem Bearbeitungstank 3 somit über die Abflußleitung 22
und die Ölrückführleitung 24 in den Ölbehälter 11 zurück
geleitet wird. Da das Ende der Ölzuführleitung 18 nur
etwas unter der Oberfläche in dem Ölbehälter 11 angeordnet
ist, und da sich Wasser, das sich aus irgendeinem Grund in
dem Ölbehälter 11 befindet, auf dem Boden des Behälters 11
absetzt, wird nur Öl über die Ölzuführleitung 18 abge
pumpt.
Die Pumpen 14 und 19 und die Magnetventile 16, 21, 25 und
26 werden durch eine in Fig. 2 dargestellte Steuereinrich
tung 31 gesteuert, welche im wesentlichen einen Speicher
32 und eine Zentraleinheit bzw. einen Prozessor (CPU) 33
aufweist. Die geforderten Arbeitsabläufe und -bedingungen
werden in dem Speicher 32 mittels eines Steuerpults 34 ge
speichert, und die Arbeitsweise wird entsprechend dem In
halt des Speichers 32 und gesteuert durch den Prozessor
(CPU) 33 automatisch durchgeführt. Insbesondere werden ein
Schrittmotor 36, um den Arbeitstisch 7 in der Richtung X
zu bewegen, ein Schrittmotor 37, um den Arbeitstisch 7 in
der Richtung Y zu bewegen, Pumpen (P) 14 und 19 und die
Magnetventile (V) 16, 21, 25 und 26 in einer vorbestimmten
Reihenfolge durch eine Kopplungsschaltung 35 entsprechend
Daten D betätigt, die durch den Prozessor (CPU) 33 aus dem
Speicher 32 gelesen werden.
In Fig. 3 ist ein Flußdiagramm dargestellt, das ein Pro
gramm für die Steuereinrichtung 31 darstellt. Zuerst wer
den, wenn eine (nicht dargestellte) Starttaste gedrückt
wird, die Magnetventile 16 und 25 geöffnet, und die Pumpe
14 wird wirksam, so daß Wasser als dielektrisches Fluid in
den Bearbeitungstank 3 geleitet wird (Schritt I). In diesem
Fall werden, wie vorstehend beschrieben, die Magnetventile
11 und 26 geschlossen, und die Pumpe 19 ist unwirksam.
Wenn das Wasser in dem Wasserbehälter 9 in den Bearbeitungstank
3 zu fließen beginnt, wird die Werkzeugelektrode 5
auf das Werkstück 8 zu bewegt, um mit der Bearbeitung in
der Z-Richtung zu beginnen. Bei diesem Schritt wird mit
einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit eine Rohbearbeitung mit
tels Wasser als dielektrischem Fluid durchgeführt (Schritt
II). Wenn diese mit hoher Geschwindigkeit durchgeführte
Rohbearbeitung in der Z-Richtung beendet ist (Schritt III),
wird statt Wasser Öl als dielektrisches Fluid gewählt
(Schritt IV). Das heißt, nachdem die Pumpe 14 stillgesetzt
ist und das gesamte Wasser in dem Bearbeitungstank 3 in den
Wasserbehälter 9 zurückgeleitet ist, werden die Magnetven
tile 16 und 25 geschlossen und die Magnetventile 21 und 26
werden geöffnet, worauf die Pumpe 19 wirksam wird, so daß
Öl als dielektrisches Fluid in den Bearbeitungstank 3 gelei
tet wird (Schritt IV). Nachdem bei dem dielektrischen Fluid
von Wasser auf Öl übergegangen ist, werden die Schrittmo
tore 36 und 37 angetrieben, um eine vorbestimmte Relativbe
wegung in der X-Y-Ebene zwischen dem Werkstück 8 und der
Werkzeugelektrode 5 zu schaffen, um so eine Feinbearbeitung
durchzuführen (Schritt V). Vorzugsweise ist die Relativbe
wegung in der X-Y-Ebene eine Verschiebung in einer Viel
zahl von Richtungen in der X-Y-Ebene. Da ein derartiges
Feinbearbeitungsverfahren allgemein bekannt ist, (siehe
beispielsweise die US-PS 34 33 919) braucht dies hier nicht
im einzelnen beschrieben zu werden. Das Werkstück 8 wird
durch die vorbeschriebene Feinbearbeitung mit Öl als dem
dielektrischen Fluid bezüglich seiner Größe genau bearbei
tet, und insbesondere kann die Größe bzw. die Form des
Eckenbereichs des Werkstücks 8 mit hoher Genauigkeit bear
beitet werden.
Wenn, wie in Fig. 4 dargestellt, der Eckenteil 8 a des Werk
stücks 8 einer Bearbeitung mittels elektrischer Entladung
unterzogen wird, wobei Wasser als dielektrisches Fluid ver
wendet wird, wird der Eckenteil 8 a von beiden Seitenflä
chen aus bearbeitet, da das Wasser elektrolysiert ist, so
daß ein abgerundeter Eckenteil 8 a so bearbeitet wird, wie
durch eine ausgezogene Linie dargestellt ist. Wenn dagegen
Öl als dielektrisches Fluid benutzt wird, kann, da es zu
keiner elektrolytischen Wirkung kommt, der Eckenteil 8 a
nur durch eine Entladung in dem Spalt zwischen der Elektro
de 5 und dem Werkstück 8 genau bearbeitet werden, so daß
dann eine Ausführung und Form erhalten wird, wie sie durch
eine gestrichelte Linie in Fig. 4 dargestellt ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren einer Elektroerosions-Bearbeitung
hat den Vorteil, daß die Elektroerosions-Bearbei
tung mit einer hohen Ar
beitsgeschwindigkeit genau durchgeführt werden kann, da
die Elektroerosions-Bearbeitung bei einer
genauen Endbearbeitung mittels Öl als dielektrisches Fluid
durchgeführt wird, nachdem eine sehr schnelle Bearbeitung
als Rohbearbeitung mit Hil
fe von Wasser als dem dielektrischen Fluid durchgeführt
worden ist.
Obwohl der Schritt V in dem in Fig. 3 dargestellten Bei
spiel als ein Endbearbeitungsschritt angewendet ist, kön
nen statt des Schrittes V ein Schritt V′ zum Abschrecken
und Härten der Oberfläche des Werkstücks bei einer Elektroerosions-Bearbei
tung mit Hilfe von Öl als
dem dielektrischen Fluid und ein Schritt V′′ einer endgül
tigen Feinbearbeitung vorgesehen werden, bei welchem wie
der Wasser als das dielektrische Fluid für eine Elektroerosions-Bearbei
tung verwendet ist. Bei dem
Schritt V′′ wird eine Elektroerosions-Bearbeitung
durchgeführt, um die beim Schritt V abgeschreckte
Fläche (d. h. die bearbeitete Fläche) in einer Tiefe zu
entfernen, die der Rauhigkeit der abgeschreckten Fläche
entspricht. Auf diese Weise wird die Rauhigkeit der Ober
fläche des Werkstücks in dem geforderten Grad herabge
setzt, um dadurch ein entsprechendes Endprodukt zu erhal
ten. Bei diesem Verfahren kann ein Weichmachen oder -wer
den der Oberfläche aufgrund von Rost, der auf der Oberflä
che des Werkstücks erzeugt wird, wenn Wasser als das di
elektrische Fluid verwendet wird, verhindert werden, so
daß eine bearbeitete Fläche mit einer guten Haltbarkeit
erhalten wird.
Die vorstehenden Ausführungen beziehen sich auf einen
Fall, bei welchem die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung
durch die Steuereinrichtung betrieben wird. Die Vorrichtung
kann jedoch auch von Hand von einer Bedienungsperson
in ähnlicher Weise wie vorstehend beschrieben betrieben
werden.
In Fig. 5 ist eine Trenneinrichtung 40 zum Trennen des di
elektrischen Fluids dargestellt, die bei der in Fig. 1
dargestellten Vorrichtung verwendbar ist. Mittels der
Trenneinrichtung 40 können das Öl, das in den Wasserbe
hälter 9 gelangt ist, und das Wasser, das in den Ölbehä
ter 11 gelangt ist, getrennt und herausgenommen werden und
es kann in den Öl- 11 bzw. den Wasserbehälter 9 zurückge
leitet werden. Die Trenneinrichtung 40 weist eine Öl
leitung 43, um Öl 41, das auf der Wasseroberfläche
in dem Wasserbehälter 9 schwimmt, in einen Trennbehälter
42 zurückzuleiten, und weist ferner eine Wasser
leitung 45 auf, um Wasser 44, das sich am Boden des Ölbe
hälters 11 abgesetzt hat, zu dem Trennbehälter 42 zurück
zuleiten. In der Öl- 43 und der Wasserleitung 45 sind Pum
pen 46 bzw. 47 vorgesehen, und das Öl und das Wasser in
den jeweiligen Behältern wird mit einer verhältnismäßig
niedrigen Geschwindigkeit in den Trennbehälter 42 einge
bracht. Folglich sind Wasser und Öl miteinander in dem
Trennbehälter 42 enthalten. Jedoch bildet das Wasser eine
tiefer liegende Schicht und das Öl eine getrennte höher
liegende Schicht.
Um das Niveau der Grenzfläche zwischen der Wasser- und der
Ölschicht festzustellen, ist ein Detektor oder Anzeiger 48
in dem Trennbehälter 42 vorgesehen. Der Detektor oder An
zeiger 48 hat ein spezifisches Gewicht, welches größer als
das von Öl, aber kleiner als das von Wasser ist. Damit
sich der Detektor oder Anzeiger 48 in dem Trennbehälter 42
entsprechend der Lageänderung der Grenzfläche zwischen
Wasser und Öl in einer vorbestimmten Lage aufwärts und ab
wärts bewegen kann, weist der Detektor 48 ein scheibenför
miges Teil 48 a, dessen Durchmesser etwas kleiner als der
Innendurchmesser des Trennbehälters 42 ist, und ein zylin
drisches Teil 48 b auf, das koaxial mit dem scheibenförmi
gen Teil 48 a verbunden ist. Ein Schalter 49 ist an einer
dazwischenliegenden Stelle an der Seitenwandung des Trenn
behälters 42 vorgesehen, und der Schalter 49 wird entspre
chend der Auf-/Abwärtsbewegung des Detektors 48 betätigt.
Eine Leitung 50 zum Zurückleiten des Wassers ist mit der
Seitenwandung des Trennbehälters 42 an einer Stelle ange
bracht, die etwas unterhalb des Schalters 49 liegt, und
sie steht mit dem Wasserbehälter 9 in Verbindung. Die Lei
tung 50 weist ein normalerweise geschlossenes Magnetventil
51 auf, welches mit einer Energiequelle 52 verbunden ist,
um es zu öffnen, wenn der Detektor 48 sich nach oben be
wegt, und das scheibenförmige Teil 48 a gegen den Schalter
49 drückt. Wenn das Magnetventil 51 offen ist, wird das
Wasser, welches sich von dem Öl getrennt und in dem Trenn
behälter 42 abgesetzt hat, durch die Leitung 50 zu dem
Wasserbehälter 9 zurückgeleitet. Folglich wird das Niveau
der Grenzfläche abgesenkt, und gleichzeitig bewegt sich
der Detektor 48 nach unten, wodurch der Schalter 49 geöff
net und das Magnetventil 51 wieder geschlossen wird. Die
vorstehend beschriebene Arbeitsweise wird wiederholt, und
somit wird nur das Wasser in dem Trennbehälter 42 in den
Wasserbehälter 9 zurückgeleitet.
Im oberen Teil des Trennbehälters 42 über dem Schalter 49
ist eine Rohrleitung 53 zum Rückleiten von Öl vorgesehen,
durch welche der Trennbehälter 42 mit dem Ölbehälter 11
in Verbindung steht, so daß das Öl, das sich von dem Was
ser getrennt hat und in dem Behälter 42 (auf dem Wasser)
schwimmt, wegen des Unterschieds im Niveau der Ölober
flächen über die Leitung 53 zu dem Ölbehälter 11 zurückge
leitet werden kann.
Bei dieser Anordnung werden das Wasser und das Öl, die in
dem Öl- 9 bzw. dem Wasserbehälter 11 enthalten sind, auf
grund ihres unterschiedlichen spezifischen Gewichtes in
den jeweiligen Behältern getrennt, und das abgetrennte Öl
sowie das abgetrennte Wasser werden nach und nach an den
Trennbehälter 42 übertragen, in welchem das Wasser auch
von dem Öl getrennt wird, um eine höher liegende Ölschicht
und eine tiefer liegende Wasserschicht auszubilden. Folg
lich ergeben sich keine Schwierigkeiten, selbst wenn das
von dem Ölbehälter 11 zugeführte Wasser eine kleine Menge
Öl und/oder das von dem Wasserbehälter 9 zugeführte Öl
eine gewisse Menge Wasser enthält. Wenn mittels des Detek
tors 48 festgestellt worden ist, daß das Niveau der Grenz
fläche höher als ein vorbestimmtes Niveau ist, das beinahe
gleich der Lage des Schalters 49 ist, wird das Magnetventil
51 geöffnet, so daß das Wasser in den Wasserbehälter 9 zu
rückgeleitet wird. Das Magnetventil 51 wird nicht geöffnet,
solange das Niveau der Grenzfläche nicht höher ist als die
Lage bzw. das Niveau zum Öffnen des in der Seitenwandung
des Trennbehälters angebrachten Rohrs 50, so daß nur das
Wasser, das von dem Öl in dem Trennbehälter 42 getrennt
worden ist, zu dem Wasserbehälter 9 zurückgeleitet wird.
Das Öl, das von dem Wasser in dem Trennbehälter 42 ge
trennt worden ist, wird über die Rohrleitung 53 in den Öl
behälter 11 zurückgeleitet. Da das Niveau der Grenzfläche
durch den Detektor 48 so begrenzt ist, daß es nicht über
die Lage des Schalters 49 hinaus ansteigt, wird nur Öl in
den Ölbehälter zurückgeleitet.
Obwohl nur eine in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform be
schrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf diese
Ausführungsform beschränkt. Beispielsweise kann die Erfin
dung auch bei einer eine elektrische Entladung ausnutzenden
Drahtschneideinrichtung verwendet werden, indem die elek
trische Entladungseinrichtung 2 durch eine die elektrische
Entladung ausnutzende Drahtschneideinrichtung ersetzt
wird.
In diesem Fall wird von der das dielektrische Fluid zufüh
renden Einrichtung 4 zuerst Wasser der Abschneideinrich
tung zugeführt, um das Werkstück mittels einer elektri
schen Entladung mit hoher Geschwindigkeit zu bearbeiten.
Hierdurch wird ein in Fig. 6 dargestellter Querschnitt 54
erzeugt. Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, ist aufgrund der
elektrolytischen Wirkung (des Wassers) der Eckenteil 8 a
noch nicht scharf ausgebildet. Nachdem dann statt Wasser
Öl als dielektrisches Fluid ausgewählt ist, kann eine Be
arbeitung mit höherer Genauigkeit durchgeführt werden, und
die Oberfläche wird durch eine Bearbeitung mittels elek
trischer Entladung abgeschreckt bzw. gehärtet. Folglich
wird der Umriß des Werkstückes entsprechend dem Quer
schnitt 55 in Fig. 6 geändert. Als nächstes wird dann wie
der Wasser als dielektrisches Fluid gewählt und es wird
eine Endbearbeitung durchgeführt, um die Oberfläche des
Werkstückes in einer Tiefe zu entfernen, welche der Rau
higkeit der bearbeiteten Oberfläche entspricht. Die Rau
higkeit des Querschnittes 55 des Werkstücks 8 in Fig. 6 ist
übertrieben dargestellt, und der gewünschte bzw. geforder
te Querschnitt ist durch eine strichpunktierte Linie wie
dergegeben.
In Fig. 7 ist eine weitere Ausführung der das dielektrische
Fluid trennenden Einrichtung dargestellt. Das Arbeitsprin
zip der Trenneinrichtung 60 ist dasselbe wie das der in
Fig. 5 dargestellten Trenneinrichtung 40, und die Trennein
richtung 60 weist einen auf einem Untersatz 61 befestigten
Trennbehälter 62 auf. Abflußöffnungen 63 und 64 sind im
oberen bzw. unteren Teil der Umfangswandung des Trennbe
hälters 62 ausgebildet; hierbei ist die Abflußöffnung 63
über eine Rohrleitung 65 mit dem Ölbehälter 11 und die Ab
flußöffnung 64 über eine Rohrleitung 66, ein Magnetventil
67 und eine Rohrleitung 68 mit dem Wasserbehälter 9 ver
bunden. Zwei Einlaßöffnungen 69 und 70 sind im mittleren
Teil der Umfangswandung des Trennbehälters 62 vorgesehen
und über Leitungen 71 bzw. 72 mit Drehkolbenpumpen 73 und
74 verbunden. Die Drehkolbenpumpe 73 ist mit einem Ende
einer Rohrleitung 75 verbunden, deren anderes Ende sich
bis nahe über den Boden des Ölbehälters 11 erstreckt; das
auf dem Boden des Ölbehälters 11 abgesetzte Wasser
wird dann über die Leitung 75 gepumpt und über die Ein
laßöffnung 69 in den Trennbehälter 62 geleitet. Die Dreh
kolbenpumpe 74 ist mit einem Ende einer Leitung 77 verbun
den, deren anderes Ende mit einer ölentfernenden Einrich
tung 76 verbunden ist, um das Öl abzuschöpfen, das auf der
Wasseroberfläche des Wasserbehälters 9 schwimmt. Das Öl,
das durch die ölentfernende Einrichtung 76 abgeschöpft
worden ist, wird durch die Leitung 77 gepumpt und von der
Einlaßöffnung 70 aus in den Trennbehälter 62 geleitet.
Der Trennbehälter 62 weist einen Schwimmer 81 mit einem
Schwimmkörper 79 und einem Gewicht 80 auf, welche beide an
einem Stab 78 befestigt sind. Der Stab 78 ist durch eine
Führungsbuchse 83, die an einem Verschlußdeckel 82 des
Trennbehälters 62 befestigt ist, und durch eine weitere
Führungsbuchse 85 geführt, die an einem Gehäuse 84 gehal
tert ist, das an dem Verschlußdeckel 82 befestigt ist, so
daß der Stab in vertikaler Richtung beweglich ist. Das spe
zifische Gewicht des Schwimmers 81 ist so gewählt, daß das
Niveau der Grenzfläche 88 zwischen der Ölschicht 86 und der
Wasserschicht 87, die sich in dem Trennbehälter 62 ausge
bildet haben, mit dem Äquator 89 des Schwimmkörpers 79 zu
sammenfällt. Folglich bewegt sich der Schwimmer 81 ent
sprechend der Niveauänderung der Grenzfläche 88 in verti
kaler Richtung.
Um das Niveau der Grenzfläche 88 zwischen den Einlaßöffnun
gen 69 und 70 zu halten, ist ein Grenzwertschalter 90 vor
gesehen, um das Niveau der Grenzfläche 88 festzustellen.
Der Grenzwertschalter 90 wird durch ein an dem Stab 78 be
festigtes Betätigungsteil 92 betätigt. Die Lage des Betä
tigungsteils 92 ist so festgelegt, daß der Grenzwertschal
ter 90 angeschaltet wird, wenn das Niveau der Grenzfläche
88, d. h. das Niveau des Äquators 89 eine Lage erreicht,
die etwas unter der Einlaßöffnung 69 liegt. Ein Relais 93
zum Steuern des Öffnens/Schließens des Magnetventils 67
wird durch den Grenzwertschalter 90 ein-/ausgeschaltet,
und das Magnetventil 67 wird geöffnet, so daß die Schicht
87 bildendes Wasser aus dem Trennbehälter 62 abfließt, wenn
der Grenzwertschalter 90 angeschaltet ist. Folglich wird
die Grenzfläche 88 abgesenkt und der Schwimmer 81 sinkt.
Infolge der Hysteresekenndaten des Grenzwertschalters 90
beim Ein- und Ausschalten wird der Grenzwertschalter 90
nicht sofort abgeschaltet, sondern er wird erst abgeschal
tet, nachdem der Schwimmer eine vorbestimmte Strecke abge
sunken ist. Die Höhe der Einlaßöffnung 70 ist unter Berück
sichtigung des durch die Hysterese bedingten Hubs des
Schalters 90 festgelegt und ist unter dem Niveau der Grenz
fläche 88 eingestellt, damit der Grenzwertschalter 90 von
ein auf aus umgeschaltet wird.
Wie oben ausgeführt, steigt und sinkt der Schwimmer 81
entsprechend der Wassermenge in dem Trennbehälter 62, und
das Magnetventil 67 wird geöffnet, um das Niveau der Grenz
fläche 88 abzusenken, wenn diese (88) in die Nähe des Ni
veaus der Einlaßöffnung 69 kommt. Folglich wird das Niveau
der Grenzfläche 88 immer zwischen den Einlaßöffnungen 69
und 70 gehalten. Somit wird das Öl von der Einlaßöff
nung 69 aus immer in die Ölschicht 86 geleitet und das
Wasser wird von dem Einlaß 70 aus immer in die Wasser
schicht 87 geleitet. Folglich wird Öl und Wasser in dem
Trennbehälter 62 wirksam mit hoher Geschwindigkeit ge
trennt. Außerdem fließt ähnlich wie bei der Ausführungs
form der Fig. 5 das Öl in der Ölschicht 86 aus der Auslaß
öffnung 63 entsprechend der Niveauänderung der Flüssig
keitsoberfläche in dem Trennbehälter 62 ab.
In Fig. 8 und 9 ist die ölentfernende Einrichtung 76 im ein
zelnen dargestellt. Öl, das in den Wasserbehälter 9 ge
langt ist, schwimmt auf der Wasseroberfläche. Um diese Öl
schicht von der Wasseroberfläche zu entfernen, ist eine
ölentfernende Einrichtung 76 in dem Wasserbehälter 9 ange
ordnet. Die ölentfernende Einrichtung 76 weist folgende
Teile auf: zwei im Abstand voneinander angeordnete, verti
kale Führungsstäbe 105, die vom Boden des Wassertanks 9
vorstehen, zwei Schwimmkörper 106, die an den vertikalen
Führungsstäben 105 gehaltert sind, um so entlang der Stäbe
105 vertikal verschiebbar zu sein, da die Schwimmer im
Wasser in dem Wasserbehälter 9 schwimmen, eine Verbindungs
platte 107, die angebracht ist, um die Oberseiten der
Schwimmer 106 miteinander zu verbinden, einen Öl enthalten
den Behälter 111 mit einer Öffnung 112, über welche Öl von
der Wasseroberfläche in den Behälter abgezogen wird, wobei
der Öl enthaltende Behälter 111 auf einer horizontal ver
laufenden Welle 110 gehaltert ist, deren Enden verschieb
bar und drehbar in vertikal verlaufenden Langlöchern 109
in den Seitenflächen 108 der beiden Schwimmer 106 einge
setzt sind, und einen sich selbst einstellenden Mechanis
mus 113, welcher dazu dient, die Lage der Öffnung 112 des
Öl aufnehmenden Behälters 111 so einzustellen, daß ein un
terer Rand 114 der Öffnung 112 immer mit der Ölschicht in
Berührung steht, die auf der Wasseroberfläche in dem Was
serbehälter 9 schwimmt. Der sich selbst einstellende Me
chanismus 115 weist an den Flächen 108 der Schwimmer 106
angebrachte Zahnstangen 116 und Ritzel 117 auf, die je
weils an einem Ende der horizontalen Wellen 110 angebracht
sind und mit den Zahnstangen 116 kämmen. Ein Ende eines
Rohrs 77, das zum Herauspumpen des in den Behälter 111 ge
langten Öls vorgesehen ist, ist in das Öl in dem Behälter
111 eingetaucht, und deren anderes Ende ist mit der Pumpe
74 verbunden. Der Behälter 111 ist vorzugsweise als ein
hohler zylindrischer Behälter ausgebildet, wie am besten
aus Fig. 9 zu ersehen ist.
Nunmehr wird die Arbeitsweise der ölentfernenden Einrich
tung beschrieben.
Die beiden Schwimmer 106, die in dem Wasser in dem Wasser
behälter 9 schwimmen, sind mittels der Verbindungsplatte
107 miteinander verbunden. Wenn sich folglich das Niveau
des Wassers in dem Behälter 9 ändert, bewegen sich die
Schwimmer 106 entlang der Führungsstäbe 105 nach oben und
unten. Der Behälter 111 schwimmt ebenfalls in dem Wasser,
und da die Öffnung 112 des Behälters 111 so vorgesehen
ist, daß der unter Rand 113 der Öffnung 112 bei oder an
liegend an der auf der Wasseroberfläche schwimmenden Öl
schicht angeordnet ist, fließt das Öl der Ölschicht nach
und nach über den unteren Rand 113 in den Behälter 111.
Folglich wird das Öl der Ölschicht nach und nach von der
Wasseroberfläche entfernt. Das in den Behälter 111 flie
ßende Öl erhöht allmählich das Gewicht des Behälters, und
folglich sinkt der Behälter 111 allmählich in dem Wasser.
Folglich bewegen sich die Enden der horizontalen Welle 110,
an welcher der Behälter 111 gehaltert ist, in den vertikal
verlaufenden Langlöchern 109 nach unten. Durch dieses Ab
sinken der horizontalen Welle 110 dreht sie sich um ihre
eigene Achse, da die an der Welle 110 angebrachten Ritzel
117 sich entlang der an den Schwimmern 106 angebrachten
Zahnstangen 116 bewegen. Folglich wird auch der an der
Welle 110 angebrachte Behälter 111 langsam um die Achse
der Welle 110 gedreht. Folglich wird die Öffnung 112 nach
oben ausgerichtet, so daß der Rand 113 an die Ölschicht
angrenzend zu liegen kommt. Das heißt, wenn der Ölbehälter
111 mit Öl gefüllt wird und in das Wasser sinkt, wird der
Behälter 111 fortlaufend gedreht, so daß der untere Rand
113 der Öffnung 112 des Behälters 111 automatisch nach
oben gedreht wird, bis der Rand 113 wieder die Ölschicht
an der Wasseroberfläche berührt. Folglich arbeitet der Öl
behälter 111 immer so, daß das Öl von der Wasseroberfläche
entfernt wird.
Wenn dagegen das Öl in dem Behälter 111 über die Rohrlei
tung 77 abgepumpt wird, nimmt das Gewicht des Behälters
111 wieder ab und der Behälter 111 beginnt in dem Wasser
allmählich wieder hochzusteigen. In diesem Fall dreht sich
dann der Behälter 111 zusammen mit der Welle 110 in einer
Richtung, die zu der Richtung im Fall des vorstehend be
schriebenen Absinkens des Behälters 111 entgegengesetzt
ist. Somit hält der untere Rand 113 der Öffnung 112 des
Behälters 111 immer Kontakt mit der auf der Wasseroberflä
che schwimmenden Ölschicht. Folglich fließt das Öl immer
in den Behälter 111, so daß das Öl auf der Wasseroberflä
che entfernt wird.
Aus den vorstehenden Ausführungen ist zu entnehmen, daß
mit der ölentfernenden Einrichtung 76 immer das auf der
Wasseroberfläche schwimmende Öl entfernt wird, da die Stel
lung der Öffnung des Behälters 111 automatisch eingestellt
wird, solange Öl auf der Wasseroberfläche verbleibt,
selbst wenn sich die Wassermenge in dem Wasserbehälter 9
ändert.
Claims (10)
1. Verfahren zur Elektroerosions-Bearbeitung von Werk
stücken, gemäß welchem während der Bearbeitung eines
elektrisch leitenden Werkstücks ein dielektrisches Fluid
in einen Bearbeitungsspalt zwischen dem elektrisch lei
tenden Werkstück und einer Werkzeugelektrode eingeleitet
wird, wobei das Werkstück und die Werkzeugelektrode in
einem Bearbeitungstank angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß
- a) in den Bearbeitungstank zunächst als dielektrisches Fluid Wasser eingeleitet wird und das Werkstück mit großer Abtragsgeschwindigkeit roh bearbeitet wird,
- b) nach der Rohbearbeitung des Werkstücks das Wasser dann aus dem Bearbeitungstank entfernt wird und als dielektrisches Fluid Öl in den Bearbeitungstank einge leitet wird, und
- c) die Oberfläche des Werkstücks durch Bearbeitung mittels elektrischer Entladung bei Verwendung des Öls als dieelektrischem Fluid abgeschreckt wird,
- d) dann das Öl in dem Bearbeitungstank durch Wasser ersetzt wird, und
- e) die abgeschreckte Oberfläche des Werkstücks in einer Stärke abgetragen wird, die der Tiefe der Rauhig keit der Oberfläche entspricht, um eine endgültige bzw. Feinbearbeitung des Werkstücks auf eine gewünschte Größe durchzuführen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei den Bearbeitungsschritten
das Werkstück (8) bezüglich der Werkzeugelektrode (5)
in vorbestimmter Weise in einer Ebene bewegt wird, die
senkrecht zu der Richtung der Relativbewegung der Werk
zeugelektrode (5) auf das Werkstück (8) verläuft.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, das das Werkstück (8) jeweils um vor
bestimmte Strecken in einer Anzahl Richtungen in der
Ebene bewegt wird.
4. Vorrichtung zur Elektroerosions-Bearbeitung von Werk
stücken zur Durchführung des Verfahrens nach den An
sprüchen 1 bis 3, mit einer Werkzeugelektrode, welcher
das zu bearbeitende Werkstück unter Bildung eines
Bearbeitungsspaltes gegenüber liegt, mit zwei Behältern
für zwei unterschiedliche dielektrische Fluide, die über
ein Zuführsystem dem Bearbeitungsspalt zuführbar sind,
gekennzeichnet durch eine das dielektrische
Fluid rückgewinnende Einrichtung (40; 60) mit einem
Trennbehälter (42; 64) zum Trennen der zwei verschie
denen Fluide in eine obere und eine untere Schicht, mit
einer ersten Zuführeinrichtung (45, 47; 70, 72), um das
Fluid, welches sich nahe der Unterseite des einen Behäl
ters (11) befindet, in den Trennbehälter (42; 62) zurück
zuleiten, mit einer zweiten Zuführeinrichtung (43, 46;
69, 71), um das Fluid, welches sich nahe der Oberfläche
des dielektrischen Fluids in dem anderen Behälter (9)
befindet, dem Trennbehälter (42; 62) zuzuführen, und
mit einer Einrichtung (50-53; 63-68), um das eine und
das andere dielektrische Fluid, die in dem Trennbehäl
ter (42; 62) getrennt sind, zurückzugewinnen und um
es dem einen Behälter (11) bzw. dem anderen Behälter
(9) zuzuführen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die rückgewinnende Einrichtung
(40) eine Richtungssteuereinrichtung mit einem Magnet
ventil (54) ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Rückgewinnungseinrichtung (63 bis 68) eine erste
Leitung, die zwischen einer ersten Stelle (64) an
dem Trennbehälter (42; 62) und dem Wasserbehälter
(9) vorgesehen ist, eine zweite Leitung ( 53; 65),
die zwischen einer zweiten Stelle (63) an dem Trenn
behälter (62) und dem Ölbehälter (11) vorgesehen ist,
wobei die zweite Stelle (63) höher liegt als die
erste Stelle (64), ein Ventil ( 46; 67), das in der
ersten Leitung (66, 68) vorgesehen ist, einen De
tektor (48; 81), der in dem Trennbehälter (42; 62)
vorgesehen ist und sich entsprechend der Änderung
im Niveau der Grenzfläche zwischen der oberen und
der unteren Schicht aufwärts und abwärts bewegt,
und eine Einrichtung (49; 90) zum Öffnen des Ven
tils aufweist, wenn der Detektor (48; 81) sich zu
mindest auf dem Niveau der ersten Stelle (64) nach
oben bewegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Detektor (48; 81) ein Schwimmer (48 a; 79) ist, des
sen spezifisches Gewicht größer als das von Öl, aber
kleiner als das von Wasser ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Niveau, auf welchem Wasser dem Trennbehälter (42;
62) durch die erste Zuführeinrichtung (45, 47; 70,
72) zugeführt wird, niedriger als der Pegel ist,
auch welchem Öl dem Trennbehälter (42; 62) durch
die zweite Zuführeinrichtung (43, 46; 69, 71) zu
geführt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Ventil in der Weise gesteuert wird, daß das Niveau
der Grenzfläche immer zwischen den beiden Niveaus
liegt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Zuführeinrichtung eine ölentfernende Ein
richtung (104 bis 117) aufweist, um das Öl zu ent
fernen, das auf der Oberfläche des Wassers in dem
Wasserbehälter (9) schwimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: SCHWABE, H., DIPL.-ING. SANDMAIR, K., DIPL.-CHEM. |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |