DE3941503C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Abführen von Gasen und Dämpfen aus dem Bearbeitungsraum
von Funkenerosionsmaschinen, mit einem Arbeitsbehälter,
der eine Arbeitsflüssigkeit enthält, in die ein Werkstück
eingetauchht ist und mit Luftstromabsaugmittel zum Absaugen
von bei der Bearbeitung aus der Arbeitsflüssigkeit
erzeugtem Gas.
Eine derartige Vorrichtung zum Abführen von Gasen und
Dämpfen aus dem Bearbeitungsraum von
Funkenerosionsmaschinen ist beispielsweise aus dem
japanischen Gebrauchsmuster JP 62-68 728 U bekannt, bei dem
Luftstromabsaugmittel direkt über der Oberfläche der
Arbeitsflüssigkeit angeordnet sind, so daß in der
Arbeitsflüssigkeit erzeugte Gase und Dämpfe direkt von der
Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit abgeführt werden können.
Aus der DE 24 18 971 C2 ist eine Funkenerosionsmaschine
bekannt, bei der Luftstromabsaugmittel vorgesehen sind,
die den in dem Arbeitsbehälter enthaltenen und
angesammelten Dampf absaugen. Die Luftstromabsaugmittel
sind dabei in der Mitte des Arbeitsbehälters über der
Arbeitsflüssigkeit angeordnet, und eine Abdeckvorrichtung
deckt die übrige Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit ab.
Aus der DE 33 40 980 A1 ist eine Vorrichtung zum Abführen von
Gasen und Dämpfen aus dem Bearbeitungsraum von
Funkenerosionsmaschinen bekannt, wobei sich eine
Abdeckvorrichtung über den gesamten Bearbeitungsbereich des
Werkstückes erstreckt. Luftstromabsaugmittel sind über der
Abdeckvorrichtung zum Absaugen des bei der Bearbeitung
erzeugten Gases vorgesehen. Diese Vorrichtung zum Abführen
von Gasen verwendet jedoch keinen Arbeitsbehälter. Die
Arbeitsflüssigkeit wird lediglich zwischen dem Werkstück und
der Bearbeitungselektrode eingespritzt.
Die bekannten Vorrichtungen zum Abführen von Gasen und
Dämpfen aus dem Bearbeitungsraum von Funkenerosionsmaschinen
besitzen den wesentlichen Nachteil, daß die
Luftstromabsaugmittel immer in derselben Höhe über der
Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit positioniert sind. Es ist
keine kontrollierte Luftströmung über der Arbeitsflüssigkeit
erzeugbar.
Im folgenden soll nun zunächst die Problematik der Erfindung
bei Vorrichtungen zum Abführen von Gasen und Dämpfen aus dem
Bearbeitungsraum von Funkenerosionsmaschinen anhand einer in
den Fig. 6 und 7 dargestellten elektrischen
Entladungsmaschine beschrieben werden.
In diesen Figuren bezeichnen die Bezugszeichen: 1 - einen
Arbeitsbehälter; 2 - ein Werkstück in dem Arbeitsbehälter 1;
3 - eine Elektrode zur Bearbeitung des Werkstückes 2 durch
eine elektrische Entladung; 4 - die Arbeitsflüssigkeit in dem
Arbeitsbehälter 1; 5 - zersetztes Gas der Arbeitsflüssigkeit,
das bei der Entladungsbearbeitung erzeugt wird; 6 - Ölnebel,
die durch Verdampfen der Arbeitsflüssigkeit bei
Raumtemperatur entstehen; 7 - eine luftstromerzeugende
Einheit oberhalb des Arbeitsbehälters 1; 8 - den Luftstrom,
der durch die luftstromerzeugende Einheit 7 erzeugt wird; 9 -
einen Luftansaugeinlaß zum Ansaugen des erzeugten
Luftstromes; und 10 - eine Luftansaugeinheit.
Bei einer so aufgebauten elektrischen Entladungsmaschine wird
das durch die elektrische Entladung erzeugte zersetzte Gas 5
sowie der bei Raumtemperatur gebildete Ölnebel veranlaßt, mit
dem oberhalb des Arbeitsbehälters 1 gebildeten Luftstrom in
den Luftansaugeinlaß zu fließen, um dann in geeigneter Weise
behandelt zu werden.
Wie oben gesagt, ist die luftstromerzeugende Einheit 7
oberhalb des Arbeitsbehälters 1 angeordnet. Deshalb handelt
es sich bei dem durch die luftstromerzeugende Einheit 7
gebildeten Luftstrom nur um eine laminare Strömung. Nun
ändert sich bei einem elektrischen
Entladungsbearbeitungsvorgang das Niveau der
Arbeitsflüssigkeit in dem Arbeitsbehälter in Abhängigkeit von
der Größe des darin befindlichen Werkstückes. Je nach dem
Niveau der Arbeitsflüssigkeit kann das für den menschlichen
Körper gefährliche zersetzte Gas nicht sofort festgestellt
werden, wenn es über der Arbeitsflüssigkeit erscheint, d. h.,
daß es erst erfaßt wird, wenn es vollständig in dem
Arbeitsbehälter verteilt ist. Es ist schwierig, das zersetzte
Gas zu erfassen, wenn es sich in der Nähe der Wände des
Arbeitsbehälters aufhält.
Im vorliegenden Falle ist es zur Erhöhung der Erfassungsrate
des zersetzten Gases erforderlich, den Druck der
luftstromerzeugenden Einheit zu erhöhen, um dadurch die
Strömungsgeschwindigkeit der Luft zu steigern. Die Methode
der Vergrößerung des Luftstrahldruckes ist insofern von
Nachteil, als die Gerätekosten der elektrischen
Entladungsmaschine erhöht werden und eine elektrische
Entladungsbearbeitungsoperation nicht mit hoher Genauigkeit
durchgeführt werden kann, weil sich die Temperatur in der
Maschine lokal verändert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Vorrichtung zum Abführen von Gasen und Dämpfen aus dem
Bearbeitungsraum von Funkenerosionsmaschinen der eingangs
genannten Art zu schaffen, die unabhängig von einer
Niveauänderung der Arbeitsflüssigkeit, Gase und Dämpfe mit
hoher Genauigkeit abführen kann, bevor
diese vollständig in dem Arbeitsbehälter verteilt sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des
Patentanspruchs 1.
Somit können also die Gase immer direkt von der Oberfläche
der Arbeitsflüssigkeit abgeführt werden, nachdem
mindestens die Luftstromerzeugungsmittel über die
Luftstromabsaugmittel immer in einer vorbestimmten Höhe
über der Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit gehalten
werden. Auch wenn sich das Niveau der Arbeitsflüssigkeit
aufgrund einer Größenänderung des in die
Arbeitsflüssigkeit eingetauchten Werkstückes ändert,
können die Gase über der Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit
abgeführt werden, bevor sie sich über die gesamte
Oberfläche verteilt haben. Somit kann das gefährlich
zersetzte Gas den menschlichen Körper nicht erreichen.
Weitere voteilhafte Ausführungsformen der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Abführen von Gasen und
Dämpfen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Gemäß eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Abführen von Gasen und Dämpfen bewegt eine
Antriebseinheit die Luftstromerzeugungsmittel und/oder
Luftstromabsaugmittel, wenn das Niveau der
Arbeitsflüssigkeit durch die
Arbeitsflüssigkeitsniveauerfassungsmittel festgestellt
worden ist, so daß der Luftstrom in einer vorbestimmten
Höhe über der Arbeitsflüssigkeitsoberfläche entsteht.
Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Vorrichtung ist ein Niveaueinstellglied
zum Einstellen des Pegels der Arbeitsflüssigkeit
vorgesehen, und die Luftstromerzeugungsmittel und/oder die
Luftstromabsaugmittel werden in Verbindung mit der
Verschiebung des Niveaueinstellgliedes in der Senkrechten
zur Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit bewegt, so daß der
Luftstrom in der vorherbestimmten Höhe über der Oberfläche
der Arbeitsflüssigkeit in dem Arbeitsbehälter erzeug wird.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden durch die nachfolgende, detaillierte Beschreibung
von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen verdeutlicht,
in denen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen
sind.
In den Figuren zeigt:
Fig. 1 und Fig. 2
stellen jeweils einen Längsschnitt und eine
Draufsicht dar, die ein Beispiel einer
Funkenerosionsmaschine gemäß der
vorliegenden Erfindung veranschaulichen;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht einer
Luftstromerzeugungseinheit der in den Fig. 1 und 2
dargestellten Funkenerosionsmaschine;
Fig. 4 und Fig. 5
stellen jeweils einen Längsschnitt und eine
Draufsicht dar, die ein weiteres Beispiel einer
Funkenerosionsmaschine gemäß der
Erfindung veranschaulichen; und
Fig. 6 und 7
stellen jeweils einen Längsschnitt und eine
Draufsicht dar, die die Problematik der Erfindung bei einer
Funkenerosionsmaschine
veranschaulichen.
Nachfolgend soll das erste Beispiel einer Funkenerosionsmaschine
gemäß der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf die Fig. 1, 2 und 3 beschrieben werden, in
denen jene Komponenten, die bereits unter Bezugnahme auf
die Fig. 6 und 7 beschrieben wurden, mit den gleichen
Bezugszeichen versehen sind.
Die Funkenerosionsmaschine weist also weiter
folgende Komponenten auf: eine Säule 12, die senkrecht in
dem Arbeitsbehälter 1 steht; einen
Luftdruckversorgungsblock 13, der durch eine
Antriebseinheit 14 entlang der Säule 12 angehoben wird;
einen Arbeitsflüssigkeitsniveaudetektor 17, der in einem
vorherbestimmten Abstand von den in der
Luftstromerzeugungseinheit 7 gebildeten Luftstromlöchern
7a bis 7e gebildet und mit der Luftstromerzeugungseinheit
7 verbunden ist; eine Signalleitung 18 zur Übertragung des
Ausgangssignals des Detektors 17 an die Antriebseinheit
14; eine Pumpe 15 zur Erzeugung des Luftdruckes, der an
den Luftdruckversorgungsblock 13 weitergeleitet wird; ein
Steuerventil 16 zur Einstellung des so erzeugten
Luftdruckes; und eine Stauplatte 11 zur Bestimmung des
Niveaus der Arbeitsflüssigkeit in dem Arbeitsbehälter 1.
Bei der Funkenerosionsmaschine wird der durch die
Pumpe 15 erzeugte Luftdruck durch Betätigung des
Steuerventils 16 optimal eingestellt und über den
Luftdruckversorgungsblock 13 und die
Luftstromerzeugungseinheit 7 an die Luftstromlöcher 7a bis
7e geliefert, so daß über der Arbeitsflüssigkeit 4 der
Luftstrom 8 erzeugt wird. Der so erzeugte Luftstrom 8 wird
zusammen mit dem zersetzten Gas 5 und den Ölnebel 6 durch
die an der entgegengesetzten Seite angeordnete
Luftabsaugeinheit 9 abgesaugt, so daß das zersetzte Gas
und der Ölnebel in geeigneter Weise weiterbehandelt werden
können. Andererseits erfaßt der Arbeitsflüssigkeitsniveaudetektor 17
die in dem Arbeitsbehälter 1 stattfindende
Niveauänderung der Arbeitsflüssigkeit 4 und gibt entsprechend
der Änderung ein Ausgangssignal aus. Das Ausgangssignal
wird über die Signalleitung 18 an die Antriebseinheit 14
geliefert.
Als Antwort auf das Erfassungssignal verschiebt die
Antriebseinheit 14 den Luftdruckversorgungsblock 13 in der
Senkrechten, so daß sich die Luftstromlöcher 7a bis 7e
stets in der vorherbestimmten Höhe über dem Niveau der
Arbeitsflüssigkeit 4 befinden. Somit können das zersetzte
Gas 5 und der Ölnebel 6 sehr wirksam aufgefangen und die
Umweltbedinungen beträchtlich verbessert werden. Weiter
wird durch eine so weit wie mögliche Verringerung des
Luftdruckes die ungleichmäßige Wärmeverteilung im
Maschinenkörper unterdrückt. Damit werden nicht nur die
Umweltbedingungen im Bereich um die Funkenerosionsmaschine
verbessert, sondern es kann auch der
Betrieb der funkenerosiven Bearbeitung mit hoher
Genauigkeit erfolgen.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung
ist der Arbeitsflüssigkeitsniveaudetektor 17 in einer vorherbestimmten
Höhe über den Luftstromlöchern 7a bis 7e angeordnet. Diese
Höhe kann jedoch entsprechend der Gestalt des Werkstückes
und der Elektrode durch Verwendung eines numerischen
Steuerprogramms geändert werden.
Weiter wird bei der oben beschriebenen Ausführungsform zur
Erfassung des Niveaus der Arbeitsflüssigkeit der
Arbeitsflüssigkeitsniveaudetektor 17 eingesetzt. Er kann jedoch durch
irgendein Mittel ersetzt werden, das das Niveau der
Arbeitsflüssigkeit erfassen kann, beispielsweise durch
einen Schwimmer.
Nachfolgend soll das zweite Beispiel der
Bearbeitungseinrichtung gemäß der Erfindung unter
Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 beschrieben werden. Bei
dem oben beschriebenen ersten Beispiel der Vorrichtung zum Abführen
von Gasen und Dämpfen werden das Niveau der
Arbeitsflüssigkeit erfaßt und das zersetzte Gas sowie der
Ölnebel in Verbindung mit der Erfassung des Lösungsniveaus
abgesaugt. Beim zweiten Ausführungsbeispiel wird das
Absaugen in Verbindung mit der Verschiebung eines
Elementes durchgeführt, das das Arbeitsflüssigkeitsniveau feststellt.
In den Fig. 4 und 5 bezeichnen die Bezugszeichen: 1 bis 10
- die gleichen Komponenten wie die der oben
unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 7
beschriebenen
Funkenerosionsmaschine; 11 - eine
Stauplatte zur Bestimmung des Niveaus der
Arbeitsflüssigkeit 4, wobei die Stauplatte 11 mit der
Luftstromerzeugungseinheit 7 verbunden ist; 15 - eine
Pumpe zur Erzeugung des Luftdruckes, der an die
Luftstromerzeugungseinheit 7 weitergeleitet wird; und 16 -
ein Steuerventil zum Einstellen des so erzeugten
Luftdruckes.
Die Stauplatte 11 kann senkrecht
zur Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit
bewegt werden. Ihr oberer
Rand bestimmt das Niveau der Arbeitsflüssigkeit 14 in dem
Arbeitsbehälter 1. Dementsprechend fließt, selbst wenn
das Niveau durch Zugabe zusätzlicher
Arbeitsflüssigkeit 4 in dem Arbeitsbehälter 1 oder durch
Eintauchen des Werkstückes 2 oder der Elektrode 3
angehoben wird, die Arbeitsflüssigkeit über die
Stauplatte, so daß das Flüssigkeitsniveau durch die Stellung
der Stauplatte 11 bestimmt wird.
Das heißt also, daß die in den Fig. 4 und 5 dargestellte
Vorrichtung speziell aus der Stauplatte zur
Einstellung des Niveaus der Arbeitsflüssigkeit und der
Luftstromerzeugungseinheit 7 mit den Luftstromlöchern 7a
bis 7e besteht, die an der Stauplatte befestigt ist und in
Verbindung mit der Verschiebung der Stauplatte wirksam
wird, so daß sich die Luftstromlöcher stets in der
vorherbestimmten Höhe über der Oberfläche der
Arbeitsflüssigkeit befinden.
Bei der so aufgebauten Funkenerosionsmaschine
wird der von der Pumpe 15 gelieferte Luftdruck durch das
Steuerventil 16 optimal eingestellt, so daß die
Luftstromerzeugungseinheit 7 über der Arbeitsflüssigkeit 4
einen laminaren Luftstrom erzeugt. Die zersetzten Gase 5
und der Ölnebel 6 werden zusammen mit der laminaren
Luftströmung 8 durch den an der entgegengesetzten Seite
des Arbeitsbehälters angeordneten Absaugeinlaß 9
abgesaugt und einer geeigneten Bearbeitung zugeführt. Die
an der Luftstromerzeugungseinheit 7 zur Einstellung des
Niveaus der Arbeitsflüssigkeit 4 befestigte Stauplatte 11
wird in einer vorherbestimmten Höhe über der
Flüssigkeitsoberfläche gehalten. Dementsprechend werden das bei
der Bearbeitung des Werkstückes zersetzte Gas 5 sowie der
bei der Bearbeitung erzeugte Ölnebel wirksam abgefangen
und ohne Adaption zurückgewonnen. Als Ergebnis werden die
Umweltbedingungen beträchtlich verbessert, während eine
soweit wie mögliche Absenkung des Luftdruckes die
ungleichmäßige Wärmeverteilung im Maschinenkörper
verbessert. Gemäß der Erfindung kann also eine
Automatisierung der Funkenerosionsmaschine, eine
Verbesserung der Umweltbedingungen und eine
Werkstückbearbeitung mit hoher Genauigkeit erreicht werden.
Bei den oben beschriebenen beiden Ausführungsformen der
Erfindung wir die Luft durch Luftstromlöcher 7a bis 7e
ausgestoßen. Diese Lösung kann jedoch durch jedes andere
Mittel ersetzt werden, mit dem Luftstrahlen erzeugt werden
können.
Weiter ist bei den genannten Ausführungsformen das
Luftstromerzeugungsmittel beweglich. Stattdessen können
jedoch anstelle der Luftstromerzeugungsmittel die
Luftstromabsaugmittel beweglich sein, oder es können
sowohl die Luftstromerzeugungsmittel als auch die
Luftstromabsaugmittel beweglich ausgeführt werden.
Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf eine Funkenerosions
maschine beschrieben wurde, kann das technische
Konzept der Erfindung bei jeder anderen
Bearbeitungseinrichtung angewandt werden, bei der Gas
erzeugt und abgeführt werden muß.
Wie oben erläutert wurde, ist gemäß der Erfindung
mindestens eines der Luftstromerzeugungsmittel und der
Luftstromabsaugmittel senkrecht beweglich, so daß es im
Zusammenhang mit der Niveauänderung der Arbeitsflüssigkeit
arbeitet und dabei einen Luftstrom in einer bestimmten
Höhe über der Flüssigkeitsoberfläche liefert. Damit können
unerwünschte Gase mit Hilfe einer kleinen Luftmenge
beseitigt werden, was die Automatisierung der
Vorrichtung, die Verbesserung der
Umweltbedingungen im Bereich um die
Vorrichtung und die Werkstückbearbeitung mit
hoher Genauigkeit möglich macht.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Abführen von Gasen (5) und Dämpfen (6)
aus dem Bearbeitungsraum von Funkenerosionsmaschinen,
die folgende Komponenten aufweist:
- a) einen Arbeitsbehälter (1), der eine Arbeitsflüssigkeit (4) enthält, in die ein Werkstück (2) eingetaucht ist; und
- b) Luftstromabsaugmittel (9) zum Absaugen von bei der Bearbeitung aus der Arbeitsflüssigkeit (4) erzeugtem Gas (5);
dadurch gekennzeichnet, daß
- d) Luftstromerzeugungsmittel (7) vorgesehen sind, zur Erzeugung eines Luftstromes (8) oberhalb der Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit (4) in dem Arbeitsbehälter (1), derart, daß der Luftstrom (8) parallel zur Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit (4) in dem Arbeitsbehälter (1) verläuft;
- e) die Luftstromabsaugmittel (9) vorgesehen sind zum Absaugen des so erzeugten Luftstromes, wodurch das bei der Bearbeitung aus der Arbeitsflüssigkeit erzeugte Gas (5) entfernt wird; und
- f) die Vorrichtung Mittel zum Positionieren (12, 14) mindestens der Luftstromerzeugungsmittel (7) oder der Luftstromabsaugmittel (9, 10) in einer vorherbestimmten Höhe über der Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit (4) in dem Arbeitsbehälter (1) aufweist, wobei die vorbestimmte Höhe, unabhängig von einer Niveauänderung der Arbeitsflüssigkeit (4) in dem Arbeitsbehälter (1) eingehalten wird.
2. Vorrichtung zum Abführen von Gasen (5) und Dämpfen (6)
aus dem Bearbeitungsraum von Funkenerosionsmaschinen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Positioniermittel (12, 14) eine Stauplatte (11)
zum Einstellen des Niveaus der Arbeitsflüssigkeit (4)
aufweisen, und daß die Luftstromerzeugungsmittel (7)
eine Luftstromerzeugungseinheit (7) mit
Luftstromlöchern (7a-7e) aufweisen, die an der
Stauplatte (11) befestigt ist und in Verbindung mit
der Verschiebung der Stauplatte (11) arbeitet, so daß
sich die Luftstromlöcher (7a-7e) stets in der
vorherbestimmten Höhe über der Oberfläche der
Arbeitsflüssigkeit (4) befinden.
3. Vorrichtung zum Abführen von Gasen (5) und Dämpfen (6)
aus dem Bearbeitungsraum von Funkenerosionsmaschinen,
nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stauplatte (11) in einer Richtung senkrecht zur
Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit (4) beweglich ist.
4. Vorrichtung zum Abführen von Gasen (5) und Dämpfen (6)
aus dem Bearbeitungsraum von Funkenerosionsmachinen,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Positioniermittel (12, 14) weiter folgende
Komponenten aufweisen:
- a) Mittel zum Erfassen des Pegels (17) der Arbeitsflüssigkeit (4) in dem Arbeitsbehälter (1); und
- b) Mittel zum Bewegen mindestens eines der Luftstromerzeugungsmittel (7) und der Luftstromabsaugmittel (9, 10) in die vorherbestimmte Höhe entsprechend dem so erfaßten Niveau der Arbeitsflüssigkeit (4) in dem Arbeitsbehälter (1).
5. Vorrichtung zum Abführen von Gasen (5) und Dämpfen (6)
aus dem Bearbeitungsraum von Funkenerosionsmaschinen,
nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Erfassungsmittel ein
Arbeitsflüssigkeitsniveaudetektor (17) ist, der die
Niveauänderung der Arbeitsflüssigkeit (4) in dem
Arbeitsbehälter (1) erfaßt und ein dieser Änderung
entsprechendes Erfassungssignal ausgibt.
6. Vorrichtung zum Abführen von Gasen (5) und Dämpfen (6)
aus dem Bearbeitungsraum von Funkenerosionsmaschinen,
nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungsmittel (13, 14) folgende Komponenten
aufweisen:
- a) eine aufrechtstehende Säule (12) in dem Arbeitsbehälter (1);
- b) einen Luftdruckversorgungsblock (13), der mit den Luftstromerzeugungsmitteln (15, 16) zusammenwirkt;
- c) eine Antriebseinheit (14) zum Anheben des Luftdruckversorgungsblockes (13) entlang der Säule (12); und
- d) eine Signalleitung (18) zur Übertragung des Ausgangssignals des Detektors an die Antriebseinheit (14).
7. Vorrichtung zum Abführen von Gasen (5) und Dämpfen (6)
aus dem Bearbeitungsraum von Funkenerosionsmaschinen,
nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinheit (14) als Antwort auf das
Erfassugssignal
in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche der Arbeitsflüssigkeit
bewegt wird, derart, daß die
Luftstromerzeugungsmittel (13) auf die vorherbestimmte
Höhe über dem Niveau der Arbeitsflüssigkeit (4)
eingestellt werden.
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