DE320680C - Vorrichtung zum Kuppeln von die Bilder in Spiralen oder konzentrischen Kreisen tragenden Bildscheiben von Kinematographen mit ihren Triebachsen - Google Patents

Vorrichtung zum Kuppeln von die Bilder in Spiralen oder konzentrischen Kreisen tragenden Bildscheiben von Kinematographen mit ihren Triebachsen

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DE320680C
DE320680C DE1913320680D DE320680DD DE320680C DE 320680 C DE320680 C DE 320680C DE 1913320680 D DE1913320680 D DE 1913320680D DE 320680D D DE320680D D DE 320680DD DE 320680 C DE320680 C DE 320680C
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coupling
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cinematographs
spirals
concentric circles
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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
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    • GPHYSICS
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Description

  • Vorrichtung zum Kuppeln von die Bilder in Spiralen oder konzentrischen Kreisen tragenden Bildscheiben von Kinematographen mit ihren Triebachsen. Die Erfindung bezieht sich auf kinematographische Apparate mit einer Bildscheibe, auf der die Einzelbilder in Form einer Spirale oder in konzentrischen Kreisen angeordnet sind. Bei diesen Apparaten muß ein Getriebe vorgesehen sein, das sowohl die Bildscheibe in Umdrehung versetzt, als auch die Drehachse der Bildscheibe im Einklang mit der Drehung seitlich weiterschaltet, so daß während der ganzen Vorführung die jeweilige Bildmitte auf die optische Achse eingestellt wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist bei einer solchen Anordnung eine Kupplungsvorrichtung, die einen doppelten Zweck erfüllt. Einmal soll in den beiden Endlagen- der querverschiebbaren Bildscheibe das Getriebe von der Bildscheibe abgekuppelt werden, so daß diese selbsttätig ihre Bewegung einstellt, sobald eine der Endlagen erreicht ist. Außerdem soll die Kupplung jederzeit -und an jedem Punkt der Scheibenbahn willkürlich von Hand ein- und ausgekuppelt werden können. Durch das zweite Merkmal ist es möglich, -jedes beliebige Bild, besonders aber das Anfangsbild der Bildreihe mit seinem Mittelpunkt genau auf die optische Achse des Objektivs einzustellen.
  • Zur Ausführung dieses Grundgedankens dient die besondere konstruktive Anordnung, die in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt ist; es zeigen Fig. = die Vorrichtung von hinten bei abgenommenem Deckel, Fig. a und 3 Schnitte A-A, B-B in Fig. _.
  • Der Schlitten a ist mit einem Scheibenträger b ausgerüstet, der den plattenförmigen Bildträger aufnimmt. Der Schlitten gleitet auf Stangen c und d, die fest an dem Gehäuse des Apparates angeordnet sind. Eine Handkurbel f ist an der Außenseite des Gehäuses angeordnet und dient zur Drehung einer Welle g, deren äußeres Ende innerhalb der Kurbel in achsialer Richtung verschiebbar ist, wenn der Schlitten sich gegen die Kurbel bewegt.
  • Die Welle g ruht mit ihrem einen Ende in einem Lager h an dem Gehäuse e, während die Lager i, j für das andere Ende der Welle an dem Schlitten angebracht sind. Die Welle g wird durch Ringe oder andere nicht beschriebene Teile _ des Schlittens an einer achsialen Bewegung gegenüber dem Schlitten verhindert. An dem im Schlitten festgelegten Ende trägt- die Welle ein Schneckengetriebe k, das mit einem Schneckenrad L auf der Welle in (Fig. 3) in Eingriff steht. Diese Welle ist drehbar in einer Hülse n gelagert, die an dem Schlitten a befestigt ist. Die Spindel m trägt an ihrem unteren Ende befestigt eine Kupplungshälfte o, in deren inneren kegeligen Reibungsflächen fi die äußeren Kegelflächen der anderen Kupplungshälfte q eingreifen. Diese zweite Kupplungshälfte ist aus einem Stücke mit einem Zahnrädchen y geformt, das lose auf die Spindel m aufgesetzt ist. Das eine Ende des Rädchens r besitzt einen kurzen abgerundeten Zapfen s, der nach unten hervorragt, während der mit ihm verbundene innere- Kupplungsteil ausgehöhlt ist und eine Schraubenfeder t aufnimmt, die die beiden Kupplungshälften auseinander spreizt.
  • Das Zahnrad r steht in Eingriff mit einer Zahnstange zt, die an dem Gehäuse des Apparates angebracht ist. Ein Winkelhebel mit zwei Armen v und wist auf einem Zapfen x befestigt, der in einem Lager y des Schlittens a ruht. Auf dem anderen Ende dieses Zapfens sitzt ein Kurbelarm z mit einem Handgriff =, der durch einen Schlitz 2 an der Vorderseite des Gehäuses hindurchragt, so daß der Handgriff mit dem Schlitten verschoben werden kann. Ein einstellbarer Anschlag 3 wird von einem Arm q. des Gehäuses getragen und stößt gegen den Kurbelarm z, wenn der Schlitten in seine der Linse A nächst benachbarte Stellung gelangt ist. Eine Schraubenfeder 5 hängt mit ihrem einen Ende von einer Säule 6 herab, die an dem Schlitten befestigt ist; ihr anderes Ende ist an dem Arm v des Winkelhebels befestigt und drückt diesen Arm gegen den abgerundeten Zapfen s des Zahnrädchens r, so daß die beiden Kupplungshälften P und q in Eingriff gebracht werden. An dem Arm w des Winkelhebels ist eine Hülse 8 angelenkt, welche zwei durch eine Klemmschraube g zusammenpreßbare Backen trägt, in denen - ein Anschlag 7 eingestellt werden kann. Der Anschlag 7 stößt gegen die Seitenwand des Gehäuses ca, wenn der Schlitten a in seiner von der Linse A am weitesten entfernten Stellung angelangt ist.
  • Wird die Vorrichtung durch Drehen an der Kurbel f in Umdrehung versetzt, so läuft der Träger b um. Zu gleicher Zeit treibt der Kurbelarm f das Zahnrädchen z in stetiger Drehung durch die Schnecke k, das Schneckenrad l und die Spindel srt. Es sei vorausgesetzt, daß die Scheibe eine Reihe von Bildern trägt, die in einer Spirallinie von dem äußeren Umkreis der auf dem Träger b sitzenden Scheibe nach ihrem Mittelpunkt verläuft. Die Achse der Bildscheibe muß dann zu Anfang der Vorführung in ihrer Stellung am weitesten entfernt von der Linse A sein. Der Arm v drückt gegen den kugeligen Zapfen s des Zahnrädchens r infolge des Zuges der Feder 5; hierdurch werden die beiden Reibflächen und q der Kupplung o gegeneinander gedrückt, so daß das Getriebe eingekuppelt ist. Sobald die Handkurbel f gedreht wird, wird die Bildscheibe schrittweise durch eine hier nicht gezeigte Getriebeanordnung weiter geschaltet; gleicherweise wird das Zahnrädchen r taktgemäß und stetig gedreht und schaltet durch seinen Eingriff mit der Zahnstange zt den auf den Stangen c und d gleitenden Schlitten ca in der Richtung gegen die Linse A. Sobald der Schlitten in seine Stellung zunächst der Linse A angekommen ist, stößt die Stirnkante des Anschlags 3 gegen die Vorderkante des Kurbelarms x. Hierdurch. wird der Arm z nach hinten gedrückt und dreht hierbei die Achse x derart, daß der Arm v nach abwärts gedreht wird und gegen die Wirkung der Feder 5 die Kupplung zwischen den Reibflächen P und q aufhebt. _ Hierdurch wird das Zahnrad y unwirksam und der Schlitten ra hört auf zu gleiten. Es ergibt sich hieraus, daß, sobald auf der Scheibe das innere Ende der Bildreihe erreicht ist, selbst wenn der Handgriff f noch weiter gedreht wird, das Zahnrädchen r auf jeden Fall ausgekuppelt wird und infolgedessen die Scheibe nicht weiter gegen die Linse A geführt werden kann. Auf diese Weise wird die Linse in Übereinstimmung mit der Mitte der Bilder der schraubenförmigen Bildreihe während der ganzen Zeit gehalten, da das Zahnrad eingekuppelt ist.
  • Der Kurbelarm z trägt einen Handgriff i, so daß der den Apparat Handhabende willkürlich den Kurbelarm z drehen und so das Getriebe auskuppeln kann, und zwar bei jeder Stellung des Schlittens. Auf diese Art kann die Vorrichtung gesteuert werden, wenn die Bildreihen konzentrisch angeordnet sind.
  • Ein dritter Fall ist der, daß eine Bildreihe vorgeführt werden soll, die schraubenförmig von innen nach außen verläuft. In diesem Fall wird die Scheibe in eine Stellung gebracht, in der die Linse auf die Mitte des ersten Bildes der Reihe einspielt; hierauf wird die Kurbel in eine umgekehrte Drehung gebracht. Der Kurbelarm z bewegt sich dann. von seiner Stellung in Berührung mit dem Anschlag 3 nach rückwärts, wodurch sogleich das Getriebe eingekuppelt wird. Sobald die Bildscheibe das äußerste Ende der Bildreihe erreicht hat, berührt der Anschlag 7 das. Gehäuse e und kuppelt so durch den Arm v das Getriebe aus.
  • Die Anschläge 3 und 7 sind vorzugsweise einstellbar angeordnet, so daß sie für verschiedene Längen von Bildreihen benutzt werden können. Die Vorrichtung kann nach Belieben ebenso für große Apparate zur öffentlichen Vorführung, wie auch für -kleine Anordnungen zu privaten Zwecken benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Kuppeln von die Bilder in Spiralen oder konzentrischen Kreisen tragenden Bildscheiben von Kinematographen mit ihren Triebachsen, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer die Bildscheibe in den beiden Endlagen selbsttätig freigebenden Kupplung mit einer willkürlich bei jeder Stellung der Bildscheibe lösbaren Kupplung. z. Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausrückhebel der Kupplung mittelbar oder unmittelbar an jedem Ende des Weges der Bildscheibe auf einen die Kupplung lösenden Anschlag trifft und auße_-dem mit einem nach außen reichenden Handgriff versehen ist.
DE1913320680D 1913-06-24 1913-06-24 Vorrichtung zum Kuppeln von die Bilder in Spiralen oder konzentrischen Kreisen tragenden Bildscheiben von Kinematographen mit ihren Triebachsen Expired DE320680C (de)

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