DE95196C - - Google Patents

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DE95196C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/323Copying cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Focusing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57: Photographie.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einstellvorrichtung für solche Reproduktions-Cameras, deren Objectivtheil parallel zum Bildständer verschiebbar ist, und bei welchen eine Umkehrung des Bildes durch einen Spiegel oder ein Prisma bewirkt wird.
In beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar stellt
Fig. ι eine Draufsicht dar, welche in vollen und strichpunktirten Linien die Camera in zwei verschiedenen Stellungen zeigt, während Fig. 2 eine Rückansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht und
Fig. 4 schliefslich eine Einzelansicht ist.
Die Camera ist auf einer Grundplatte B angeordnet, welche auf einem Schlitten C vermittelst eines Zahnradgetriebes D d e gegen den Bildständer G hin- und zurückbewegt werden kann. Der Cassettentheil A des Camerakörpers sitzt auf der Grundplatte fest, während der Objectivtheil A1 vermittelst einer durch Handrad F1 in Umdrehung versetzbaren Schraubenspindel F verstellt werden kann. An einem Ende des Schlittens C ist der Bildständer G in Nuthen g in Richtung seiner Ebene und parallel zur Bewegungsrichtung des Objectivtheiles der Camera verschiebbar aufgestellt.
Damit sich nun bei der Scharfeinstellung die Linse H und der Ständer G gleichmäfsig bewegen und das Bild stets in der Mitte der Einstellscheibe verbleibt, ist die Stellschraube F vermittelst eines konischen Zahnrades f mit einem zweiten konischen Zahnrad k in Eingriff gesetzt, welches auf einer Welle K gleitet.
Die letztere ist der Längsrichtung nach drehbar auf dem Schlitten C gelagert und steht vermittelst konischer Zahnräder k1 ll in Eingriff mit einer Schraubspindel L, welche parallel zur Einstellschraube F gerichtet ist und die gleiche Ganghöhe besitzt wie diese. Auf dieser Schraubspindel bewegt sich eine am Ständer G sitzende Nufs g·1, so dafs, wenn sich der Cameravordertheil beim Einstellen hin- und herbewegt, gleichzeitig auch der Ständer G nach der gleichen Richtung und um den gleichen Betrag bewegt wird. Das konische Zahnrad f sitzt lose auf der Stellschraube F, mit welcher es in normalem Zustande vermittelst einer Frictionsklaue/3 (Fig. 4) gekuppelt ist, welche letztere vermittelst eines durch die röhrenförmige Stellschraubenstange F hindurchgeführten Bolzens/1 und einer Schliefsnufs f2 geschlossen wird. Zum Zwecke der schnellen Einstellung der relativen Lage des CameravordAheiles A1 zum Ständer G, wodurch das Bna in die Mitte der Einstellscheibe gebracht werden soll, wird die Schliefsnufs f* geöffnet, so dafs die Schraube F sich zur freien Hin- und Herbewegung des Cameravordertheiles, ohne Uebertragung ihrer Drehung auf den Ständer, zu-drehen vermag.
Das mit der Welle K durch Nuth und Feder verbundene Zahnrad k ist in Lagern k2 der Grundplatte B drehbar gelagert und vermag auf der Welle K zu gleiten, so dafs von irgend einem Theile des Schlittens aus die Bewegung auf den Ständer übertragen wird, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, in welcher die Camera durch volle und strichpunktirte Linien
in zwei Stellungen auf den Schlitten wiedergegeben ist.
Anstatt, wie oben beschrieben, konische Zahnradgetriebe zu verwenden, kann man auch hyperboloidische Eingriffe anwenden, ohne im übrigen die Anordnung irgendwie zu ändern, oder auch einen Zahnstangeneingriff, bei dem am Cameravordertheil A1 eine Zahnstange befestigt ist, welche mit einem sich mit der Welle K drehenden, aber frei auf derselben gleitenden Getriebe in Eingriff steht, während ein zweites am Ende der Welle K, an Stelle des konischen Getriebes k1, befestigtes Getriebe mit einer am Ständer, an Stelle der Schraube L, befestigten Zahnstange in Eingriff tritt.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist kurz die folgende:
Zunächst wird zur Einstellung des Bildes auf die Mitte der Mattscheibe nach Lösung der Klauenkupplung ff1/^/3 der Cameravordertheil Al allein durch entsprechende Drehung der Schraubspindel F mittelst des Handrades F1 nach vor- oder rückwärts bewegt. Hierauf wird zur Einstellung der Gröfse des Bildes durch entsprechende Drehung der Schraubenspindel D mittelst des Handrades D1 die, ganze Camera mit ihrer Grundplatte B über dem Schlitten verschoben und endlich zur Einstellung des Bildes in den Focus durch Schliefsung der Nufs f2 die Klauenkupplung ff1/*/3 geschlossen, so dafs nunmehr bei entsprechender Drehung des Handrades F1 mit dem Cameravordertheil A durch Vermittelung der Schraubspindel FKL zugleich auch der Ständer G nach vor- und rückwärts bewegt wird, so dafs sich die Stellung des Bildes auf der Mattscheibe nicht mehr ändert, wohl aber das Bild in der erforderlichen Schärfe auf der Mattscheibe eingestellt werden kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Einstellvorrichtung für Reproduktions-Cameras, deren Einstellung durch Verschiebung des Cameravordertheiles parallel zum Bildständer erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dafs der Cameravordertheil (A1J so mit dem verschiebbaren Bildständer (G) gekuppelt ist, dafs - der Bildständer während der Einstellung der Camera seine Lage gegenüber dem Objectiv unverändert beibehält, so dafs das Bild stets die gleiche Lage auf der Mattscheibe beibehält.
  2. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei parallel zu einander gelagerte Schraubspindeln (F L) von gleicher Ganghöhe, deren eine zur Verstellung des Cameravordertheiles und deren andere zur Verstellung des Bildständers dient, und die mit Triebrädern (fl1) in Triebräder (k kl) einer senkrecht zu den Schraubenspindeln (FL) gelagerten Welle (K) eingreifen, so dafs bei Drehung der einen Schraubenspindel (F) zur Einstellung der Camera eine eben so grofse Drehung der anderen Schraubenspindel (L) und damit eine entsprechende Verschiebung des Bildständers erfolgt.
  3. 3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs der Trieb k verschiebbar, aber undrehbar auf der Welle K angeordnet ist, so dafs derselbe bei Verschiebung der Camera als Ganzes senkrecht zürn Bildständer dauernd in Eingriff mit dem Trieb f der Stellschraube F bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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