DE320385C - Vorrichtung zum Herstellen von Lochstreifen fuer selbsttaetige Telegraphen auf telegraphischem Wege - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Lochstreifen fuer selbsttaetige Telegraphen auf telegraphischem Wege

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DE320385C
DE320385C DE1913320385D DE320385DD DE320385C DE 320385 C DE320385 C DE 320385C DE 1913320385 D DE1913320385 D DE 1913320385D DE 320385D D DE320385D D DE 320385DD DE 320385 C DE320385 C DE 320385C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Telegraphenanlagen, bei denen die einlaufenden Zeichen in Gestalt von Punkten, Strichen und Zwischenräumen selbsttätig aufgenommen werden.
Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin, derartige Anlagen zu verbessern und zn vereinfachen, so daß sie zuverlässiger, kräftiger . und schneller arbeiten, dabei verhältnismäßig billiger herzustellen, auszuführen und instandzuhalten sind. Außerdem ist zum Handhaben der Apparate beim Aufnehmen einer Mitteilung von einer selbst weit entfernten Stell« und bei der Weitergabe nach, «einer anderen, ebenfalls weit liegenden, nur ein einziger Beamter nötig.
Bei den bisher gebräuchlichen selbsttätigen Telegraphenanlagen war eine bedeutende Anzahl von Beamten erforderlieh, um eine Mitteilung aufzunehmen und weiterzugeben, da ja meist die einlaufende Nachricht selbsttätig mit Farbpunkten und -Strichen auf einen Streifen aufgezeichnet wird, der je nach dem in der betreffenden Telegraphenstelle gerade gebräuchlichen Verfahren durch mehrere Hände geht. Schließlich gelangt er zu dem Beamten, der die Lochvorrichtung bedient und der die Mitteilung von dem Originalstreifen in Wheatstone- oder Kabelzeichen nach Bedarf umstanzt ; dieser gestanzte Streifen kommt dann in den Weitergabeapparat, der die Nachricht ■wieder selbsttätig an die entfernte Empfangsstelle weitergibt.
Nach einem anderen Verfahren ist das Ausstanzen der Mitteilung von Hand auf der Zwischenstation dadurch vermieden, daJß man die Vorrichtung hierfür durch Druckluft auf elektrischem Wege antreibt. Aber auch bei ■dieser Anlage sind drei bis vier Beamte für die Wartung der Station nötig, die Einrichtung ist sehr teuer und die Unterihaltungskosten sind ganz beträchtlich.
Gemäß der Erfindung sollen -die Schwierigkeiten bei den bisherigen Anlagen dadurch beseitigt werden., daß eine selbsttätige Streifenlocheinrichtung vorgesehen ist, mittels deren die einlaufende Mitteilung von einem einzigen Beamten unmittelbar und ohne Benutzung voniEinfärb-ttder sonstigen Druckvorrichtungen auf dem Streifen auf genommen wird.
Auf. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Figur zeigt das Schaltbild der Empfangsstation einer Telegraphenanlage zur Übermittlung von Nachrichten zwischen weit entfernt liegenden Stationen, bei der die selbsttätige Locheinrichtung verwendet wird.
An die Telegraphenleitungen, die zu derart weit voneinander entfernt liegenden Stationen führen, daß die Nachrichten nicht mehr unmittelbar, sondern nur mit Hilfe einer Zwischen-Relaisstation übertragen werden können, ist ein Empfangsrelais Λ angeschlossen. Dies Relais Ä steht nun mit einer gewöhnlichen Streifenlocheinrichtung B in Verbindung, in der der Streifen 1 mittels einer Vorrichtung 2 gelocht wird, die von den durch die Elekteo-
magnete $a, 4Λ und $*τ beeinflußten Ankern 3, 4 und 5 derart gesteuert ist, daß nach Bedarf von diesen auf dem Streifen eine Punkt-, Strich- oder Zwischenraumlochung erfolgt. Die Einzelheiten dieser Locheinrichtung sind bekannt, so daß sich eine nähere Beschreibung und Darstellung erübrigt.
Das Empfangsrelais A hat einen beweglichen Kontaktarm 6, dessen als Anker 7 ausgebildetes Ende zwischen zwei gegenüber angeordneten Elektromagneten 8 und 9 liegt, die mit den Telegraphenleitungen 10 und 11 und auch miteinander entsprechend verbunden bind. Der Arm 6 arbeitet mit zwei festen Kontakten 13 und 14 derart zusammen, daß mit dem Kontakt 13 Schluß eintritt, wenn der Elektromagnet 9 Strom erhält, während Arm 6 mit Kontakt 14 zum Schluß gelangt, wenn der Elektromagnet 8 wirkt.
Es ist also zu beachten, daß im vorliegenden Falle A ein polarisiertes Relais sein muß; je nach der Richtung, mit der der Strom von den Telegraphenaußenleitungen her in die Windungen der Magnetspulen eintritt, erzeugt er in 8 einen Nordpol und in 9 einen Südpol, oder umgekehrt.
Es sollen nun die Punkte und Striche durch Strom der einen Richtung und die Zwischenräumzeichen durch Strom der anderen Richtung übertragen werden. Infolgedessen werden die Punkt- und Strichstromstöße durch einen einzigen Kontaktsatz, nämlich 6, 13, zu der Locheinrichtung übermittelt und aus diesem Grunde ist eine neuartige Anordnung von elektrischen Hilfsapparaten erforderlich, die es eimöglicht, daß sowohl die die Punkt- und Strichlochung herbeiführenden Anker, als auch der Anker für die Zwischenraumlochung zur gegebenen Zeit richtig in Tätigkeit gesetzt werden. Zum Regeln der Punkt- und Strichströme dient ein polarisiertes An- und Abschalterelais C, das einen Weicheisenanker 15 besitzt, der bei Punktvtrömen von dem Elektromagneten 16 und bei Strichströmen von dem Elektromagneten 17 angezogen wird. Der Anker 15 bildet einen beweglichen Kontakt, der in der einen Endstellung an dem festen Kontakt 18 und in der anderen an dem Ruheanschlag 19 liegt. Der Kontakt 18 ist durch eine Leitung 20 mit einer Stromquelle 21 verbunden, die andererseits mittels einer Leitung 22 an den Elektromagneten 3a des Punktlochankers angeschlossen ist. Eine Leitung 23 verbindet den Elektromagneten 3fl mit den Kontakten 24 und 25 eines auf Punktstrom ansprechenden Relais D und über eine Lei- ; tung 26 mit dem beweglichen Kontakt 15 des Relais C. Sowie dieser Stromkreis geschlossen ist, wird von der Lochvorrichtung ein Punktloch in den Streifen gestanzt, vorausgesetzt, daß ein Punktstromstoß über die Außen- :
leitungen eingeht und das Empfangsrelais in Tätigkeit setzt. Dieser ankommende kurze Punktstromstoß schließt dann einen Kreis über Stromquelle 27, Leitung 28, Kontakte 13 und 6, Leitung 29, Elektromagnet 30 eines nur auf längere Strichströme wirksam ansprechenden Relais B, Leitung 31, Magnetspule 16 des Relais C, Leitung 32, Elektromagnet 33 des Relais D, über Leitung 34 zur Batterie 27 zurück. Dadurch, daß die Spule 16 Strom erhält, wird der Ankerkontakt 15 angezogen, so daß er mit dem festen Kontakt 18 Schluß bekommt. Durch die Speisung des Relais D wird der bewegliche Kontakt 25 desselben von dem festen Kontakt 24 getrennt, während der Strom in dem Strichstromrelais E keine äußere Wirkung ausübt. Sobald nun der eingegangene Punktstromstoß aufhört, kehrt der Kontakt 25 des Relais D in die Stromschlußlage zurück, der Kontakt 15 des neutralen Ankers bleibt jedoch im Schluß mit Kontakt 18, so daß jetzt Strom über den Elektromagneten 3a des Punktloche, s fließen kann. Während des Lochens eines Punktes geht zwar auch Strom durch den Elektromagneten 30 des Relais E, so daß der Ankerkontakt 35 angezogen und mit dem festen Kontakt 36 zum Schluß geb. acht wird, aber die Berührung dauert so kurz und der zugehörige Stromkreis ist derart ausgebildet, daß der Elektromagnet 4'τ des Strichlochankers garnicht zur Wirkung gelangt.
Erst wenn im Empfangsi elais A ein Strichstromstoß eingeht, hält das Relais E den Kontakt zwischen 35 und 36 genügend lange aufrecht, so daß der Stricnlocher in der Vo.'rieh-, 'tung B arbeiten kann. Während ein Strichloch gestanzt wird, muß natürlich der Punktlocher ausgeschaltet sein, und zu diesem Zweck ist dafür gesorgt, daß der Stromkreis des letzteren durch Trennung der Kontakte 15 und 18 infolge Stromzufuhr zu der Magnetspule 17 des Schaltrelais C unterbrochen wird. Diese Spule 17 ist durch eine Leitung 37 mit der einen Polklemme einer Stromquelle 38 verbunden, an deren zweiten Klemme mittels der Leitung 39 der feste Kontakt 40 eines Relais F angeschlossen ist, das mit Hilfe eines über Leitung 42, Spule 52 des Relais G, Leitungen 43 und 44 mit der Spule 17 in einem Stiomkreise liegenden, beweglichen Kontaktes den Punktstrom aus- und den Strichstrom einschaltet. Wenn die Spule 17 Strom erhält, wird der Anker 15 von dem Kontakt 18 abgezogen und gegen den Ruheanschlag gelegt, so daß der Stromkreis des Punktlochers demnach unterbrochen ist. Der Stromkreis über die Batterie 38 und die Spule 17 wird dadurch geschlossen, daß die Spulen 45 des Relais F Strom erhalten, die über die Leitung 47, die Batterie 48 und. Leitung 49 mit dem Kontakt
φ des Relais J? verbunden sind, ferner mit dem Kontakt 35 des gleichen Relais über die Leitung 50. Der ankommende Strichstromstoß setzt den Magneten 30 in Tätigkeit, so daß Kontakt 35 mit 36 zum Schluß gebracht wird; dann fließt der Strom von der Batterie 48 über Leitung 49, Kontakt 35 und 36 des Relais E, Leitung 50, Elektromagnet 45 des Relais F und Leitung 47 zur Batterie 48 zurück, wodurch dann der Stromkreis über die Batterie 38 und die Spule 17, wie oben beschrieben, ebenfalls geschlossen wird. Durch das Schließen dieses letztgenannten Kreises wird ein Hilfszwischenrelais G eingeschaltet, das seinerseits das zum Schließen des Strichlocherstromkreises dienende Relais H steuert. Der Elektromagnet 52 des Relais G liegt zwischen den Leitungen 42 und 43 und wirkt auf einen Anker 53, dessen Kontakt er auf den festen Kontakt 54 ziehen kann. Diese beiden Kontakte sind durch die Leitungen 55 und 56 an die Elektromagnete 57 des Relais H angeschlossen, wobei in der Leitung 55 eine Stromquelle 58 Hegt. Durch die Wirkung des Relais H wird der Elektromagnet 4« des Strichlochers in den Stromkreis der Stromquelle 21 eingeschaltet, der demnach über den Ankerkontakt 58, den festen Kontakt 59, Leitungen 60, 20, Batterie 21, Leitungen 22 und 61, Elektromagnet 4a und Leitung 62 verläuft. Sobald der Strichstromstoß aufhört, kehren alle Kontaktarme der verschiedenen Relais mit Ausnahme desjenigen in dem Relais C in ihre Normalstellung zurück.
Geht nun bei dem Relais A ein Zwischenraumstromstoß ein, so wird ein Stromkreis geschlossen, der ein den Zwischenraumstrom ein- und den Punktstrom ausschaltendes Relais I enthält, dessen Magnetspule 63 mit der einen Klemme über die Leitungen 64 und 29 an den Kontakt 6 gelegt ist und über Leitung 65 an eine Batterie 66, von der eine Leitung 67 zu dem Kontakt 14 führt. Der Elektromagnet 63 beeinflußt einen Anker 68, der mit seinen beiden Kontaktenden abwechselnd mit den festen Kontakten 69 und 70 zum Schluß kommen kann. Der feste Kontakt 69 ist über die Leitungen 71 und 44 mit der Spule 17 verbunden, und der Anker 68 durch die Leitung 72 an Leitung 39 angeschlossen ; wenn also der Schluß zwischen den Kontakten 68 und 69 hergestellt ist, so fließt der Strom von der Batterie 38 aus über die Leitungen 39 und 72, die Kontakte 68 und 69, Leitungen 71 und 44, Magnetspule 17 und Leitung 37 zur Batterie 38 zurück. Auf diese Weise wird der Stromkreis des Punktlochers gerade wie im vorhergehenden Falle unterbrochen. Durch die Kontakte 68 und 70 wird in einen Stromkreis ein Hilfsrelais / ein- oder aus ihm ausgeschaltet, dessen Magnetspulen 73 ' durch die Leitung 74 mit dem Kontakt 70 und über die Leitungen 75, 76 und yj mit dem Anker 68 verbunden sind, wobei zwischen den Leitungen 75 und 76 die Stromschlußkontakte 78 und 79 eingeschaltet sind und zwischen den Leitungen 76 und 77 eine Batterie 94 liegt. Die Kontakte 78 und 79 sind für gewöhnlich geschlossen und gehören zu dem Zwischenraum-Wiederholungsrelais K. Die Kontakte 80
! und 81 des Relais / sind in Reihe mit den
τ Magnetspulen 82 des Wiederholungsrelais K und den Spulen 83 des Relais L geschaltet, das zum Schließen des Zwischenraumlocher-Stromkreises dent. Die eine Klemme der Spule 82 ist mit der entsprechenden Klemme der Spule 83 über die Leitungen 84 und 85 und die Batterie 86.verbunden, während die andere Klemme
> der Spule 82 mittels der Leitung 87, der Kontakte 80 und 81 und der Leitung 88 an die andere Klemme der Spule 83 angeschlossen
• ist. Die Kontakte 89 und 90 des Relais L liegen in dem Stromkreise des Zwischenraum-
■ locher-Elektromagneten 5·1, so daß der Strom von der Batterie 21 über die Leitungen 22 und 91, Magnetspule 5?, Leitung 92, Kontaktarm 89, Kontakt 90 und Leitung 93 zur Batterie 21 zurückfließen kann. Auf diese Weise wird jedesmal ein Zwischenraumloch auf dem Streifen ausgestanzt. Man verwendet zweckmäßig eine einmalige derartige Lochung zur Trennung der einzelnen Buchstabenzeichen und drei solche Lochungen zwischen ganzen Wörtern ; dabei ist zu beachten, daß der einlaufende Zwischenraumstromstoß je nachdem kürzer oder länger dauert, wenn die Zwischenräume zwischen den Buchstaben bzw. den Wörtern liegen sollen. Falls ein Zwischenraum-Stromstoß von längerer Dauer eingeht, so werden mehrere Zwischenraumlochungen durch das Wiederholungsrelais K herbeigeführt, das während eines Stromkreisschlusses durch die Kontakte 68 und 70 mehrmals nacheinander in und außer Tätigkeit gesetzt wird. Diese Aufeinanderfolge von Sti omschlüssen und -Unterbrechungen ist zur Erzielung mehrerer Zwischenraumlochungen auf dem Streifen erforderlich und kommt, wie man sofort erkennt, folgendermaßen zustande: Sowie der Elektromagnet 82 des Relais K Strom erhält, unterbricht er den Elektromagnetstrom kreis des Relais /, so daß sofort auch wieder der Stromkreis des Elektromagneten 82 unterbrochen wird; infolgedessen wird dieser stromlos, der Kontakt 78 kommt mit 79 zum Schluß und der Stromkreis des Elektromagneten 73 des Relais / ist wieder geschlossen. Dies öffnen und Schließen der Stromkreise für die Elektromagnete 73 und 82 erfolgt im Wechsel so lange, als der einlaufende Zwischenraumstromstoß andauert. Natürlich wird gleichzeitig mit dem Unterbrechen des Stromkreises des Elektromagneten
82 auch der Elektromagnet 83 de* Relais L stromlos und ebenso derMagnet5it desZwi-chenraumlochers.
In der beschriebenen Art und Wei:e kann also eine einlaufende Mitteilung unmit'elbar durch Lochung auf dem Streifen aufgenommen und dann dieser mit der fertigen Nachricht 'in den Wheatstone- oder Kabelübertragungsappa-at eingelegt werden, der die Mitteilung
ίο an die weiter entfernt liegende Empfangsstelle der Anlage weitergibt.
Um das Schaltbild zu vereinfacl en und die Erfindung deutlicher zu veranschaulichen, sind die verschiedenen Stromkreise mit besonderen Stromquellen dargestellt, natürlich kann der erforderliche Strom auch von einer einzigen Zentralbatterie geliefert werden.
Aus de: vorstehenden Beschreibung sind die Vorteile der neuen Anlage und Arbeitsweise für jeden in Frage kommenden Fachmann ohne weiteres ersichtPch. Die zur Darlegung des Grundgedankens benutzten Anordnungen und Vorrichtungen können selbstverständlich in ihren Einzelheiten nach Belieben auch in anderer als der vorliegenden Form ausgestaltet werden, wie in den Ansprüchen beispielsweise angegeben ist.
So können die «inlaufenden Mitteilungen : auch durch einen selbsttätigen Druckapparat 1 aufgenommen werden, zu dessen Antrieb man | die drei Stromkreise des Streifenlochers ver- ; wendet, der dann selbst natürlich ausgeschaltet : bleibt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: ;
1. Vorrichtung zum Herstellen von Loch- : streifen für ielbsttätige Telegraphen auf | telegraphischem Wege, dadurch, gekennzeichnet, daß durch ein im Linienleitung.;-stromkreise liegendes, polarisiertes Emp- . fangsrelais (.4) die Zwischenraumstromstöße : auf den einen, die Punkt- und Strichstromstöße auf einen anderen Ortsstrom- '■ kreis zum Umsetzen in Lochungen des ' Papierstreifens übertragen werden, und daß | in den letztgenannten Stromkreis Relais mit verzögerter Wirkung eingeschaltet sind, j durch welche die längeren Strichströme j von den kü"zeren Punktströmen hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Stanzapparate unterschieden werden. j
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ■
gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Punktlochers (3'') über den Anker des auf Punktstrom ansprechenden Relais (D) durch den einen Elektromagneten (16) des Punktstrom-Ein- und Ausschalters (C) geschlossen wird, während dessen anderer Elektromagnet (17), der durch Vermittlung eines nur auf Strichstrom wirksam ansprechenden Relais Strom erhält, den Strom für den Punktlocher (3") unterbricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Punktlocher-Stromkreis durch den beweglichen Kontakt des in dem vom Linienstrom gesteuerten Ortsstromkreise liegenden auf Punktstrom ansprechenden Relais (D) geschlossen wird, wenn dieses stromlos wird, und durch das in denselben Ortsstromkreis eingeschaltete Punktstromschaltrelais (C), wenn dessen Einschaltmagnet (16) Strom ■ erhält, während durch ein mittels der Kontakte des nur auf Strichstrom wirksam ansprechenden und durch Strichstromstöße im Punkt- und Strichstromkreise beeinflußten Relais [E) geregeltes weiteres Relais (F) der auch die· Ausschaltmagnetspule (17) des Punktstromschaltrelais (C) enthaltende Stromkreis «ines weiteren Relais (G) gesteuert wird, daß einerseits der Kontaktarm des Punktstromschalters (C) in die Unterbrechungsstellung gebracht und damit der Punktlocher außer Tätigkeit gesetzt wird, und andererseits infolge Erregung eines weiteren Relais (H) der Strom für den Strichlocher (4*) eingeschaltet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im polarisierten Linienrelais (A) einlaufenden, den Punkt- und Strichströmen entgegengesetzt gerichteten Zwischenraum - Stromstöße auf. ein Relais (J) übertragen werden, dessen Kontakte einen Stromkreis steuern, in dem die Magnetspulen eines weiteren Relais (/) liegen, das seinerseits nach Art eines Selbstunterbrechers in Wechselwirkung mit einem Zwischenraum- Wiederhorungsrelais(I£) steht, dessen Kontakte in dem Stromkreise der Spulen des unmittelbar vorhergenannten Relais (J) und dessen Spulen mit den Spulen eines weiteren Relais (I) in Reihe liegen, dessen Kontakte den Zwischenraumlocher-Stromkreis steuern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1913320385D 1913-08-21 1913-09-24 Vorrichtung zum Herstellen von Lochstreifen fuer selbsttaetige Telegraphen auf telegraphischem Wege Expired DE320385C (de)

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