DE320276C - Aus Pressform und Pressstempel bestehende Vorrichtung zum Pressen von Metallpulvern zu Metallstangen - Google Patents

Aus Pressform und Pressstempel bestehende Vorrichtung zum Pressen von Metallpulvern zu Metallstangen

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DE320276C
DE320276C DE1913320276D DE320276DA DE320276C DE 320276 C DE320276 C DE 320276C DE 1913320276 D DE1913320276 D DE 1913320276D DE 320276D A DE320276D A DE 320276DA DE 320276 C DE320276 C DE 320276C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F3/00Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
    • B22F3/02Compacting only
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    • B22F3/02Compacting only
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description

  • Aus Preßform und Preßstempel bestehende Verrichtung zum Pressen von Metallpulvern . - zu Metallstangen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Metallstangen aus Metallpulvern, insbesondere aus Wolframpulver. Die bisherigen Vorrichtungen gestatten lediglich, daß die durch die Pressung des Pulvers gebildeten Metallstangen nach. Nachlassen des Druckes sich zunächst nur in der der Druckrichtung entgegengesetzten Richtung ausdehnen. Bei dieser einseitigen Ausdehnungsmöglichkeit bilden sich aber Risse, weil die Stange beim Aufhören des Preßdrucks das Bestreben hat, sich wieder auszudehnen, sie springt sozusagen in den drei Richtungen proportional zu den Abmessungen der Stange wieder auseinander. Wenn der Druck auf die Stange nur in einer Richtung aufgehoben wird, so veranlaßt das Rückspringen der Stange die Bildung von schichtweisen Rissen, und die Stange wird auf diese Weise vollständig wertlos.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß bei der Verwendung einer Preßvorrichtung, welche nach dem Pressen gleichzeitig und augenblicklich-die Stange in allen drei Richtungen vom Druck entlastet, so daß die Stange sich nach aufwärts, seitlich und insbesondere in der Längsrichtung ausdehnen kann, rißfreie Stangen erzeugt werden können.
  • Die Erfindung ist an der Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es ist Fig. i eine Draufsicht der neuen Preßform, Fig. a ein Querschnitt, und Fig. 3 die Seitenansicht des Preßmessers. oder Stempels.
  • Die neue Preßform besteht aus einer Grundplatte a, die mit einem Ausschnitt versehen ist, dessen Boden mit einem Stahlfutter b und dessen Wände mit zwei Futterplatten c und d, welche auf der Grundplatte b ruhen, bekleidet sind. Diese Form wird vervollständigt durch die Stirnplatten e und f, welche zusammen mit den Platten b, c und d einen Raum x einschließen, in welchen das lockere Pulver eingeschüttet wird. Die Platte d kann gegen die Platten e, f und damit gegen die Platte c mittels eines Keils g angepreßt. werden, welcher sich gegen die Platte d mit der einen Seite und gegen die schiefe Fläche h- der Grundplatte a mit der anderen Seite legt. Die beiden Enden des Keils g sind zu Muttern i und j tragenden Gewindebolzen ausgestaltet; diese Muttern legen sich gegen die Unterlagsplatten k und 1. Durch Drehen der Muttern kann der Keil g in der Längsrichtung bewegt werden. Auf diese Weise wird der Druck auf die Platte d vergrößert und verringert. Die neue Preßform wird wie folgt benutzt: Wenn alle, Teile eingesetzt sind, wird der Keil g in Richtung des Pfeiles in durch Anziehen der Schraubenmutter i bewegt; hierdurch wird die Platte d gegen die Stirnplatten c und f gepreßt. Letztere werden auf diese Weise in ihrer Stellung gehalten. Hierauf wird das lockere Pulver in den Raum x eingeschüttet. Das Zusammenpressen der lockeren Teilchen erfolgt mittels eines hydraulisch bewegten Messers 7a. Sobald das Ventil der hydraulischen Presse geöffnet wird, um den Druck aufzuheben, so wird die Mutter i mit Hilfe eines Schlüssels gelöst, die Mutter j jedoch angezogen, wodurch der Keil ä in Richtung des Pfeiles o bewegt wird, um die Preßform zu öffnen. Dadurch wird gleichzeitig mit der Entlastung des Druckes des Messers n auf die Stange auch der Druck auf die Platten c und d aufgehoben, und die gepreßte Stange kann sich gleichzeitig nach oben, nach der Seite und in der Längsrichtung ausdehnen. Die letztere Ausdehnung beträgt etwa 3 bis 4 mm und bewirkt, daß die Platten e und f sich nach außen bewegen. Sobald die Preßform, wie beschrieben, geöffnet ist, kann die Stange leicht entfernt werden.
  • Die Tatsache, daß die aus lockerem Material nach vorliegender Erfindung hergestellten Stangen sich beträchtlich (bis zu 30 Prozent) zusammenziehen, wenn sie bei Weißglut geschmolzen werden, macht es möglich, die neue Vorrichtung zur Herstellung von geschmolzenen Stangen großer Länge, beispielsweise von Stangen von 40 bis 50 cm Länge und von sehr kleinem Querschnitt, beispielsweise z qmm, zu benutzen, so daß diese Stangen direkt dem Ziehprozeß unterworfen werden können, ohne daß sie ' zunächst mechanisch behandelt werden. Es hat sich herausgestellt, daß Stangen von 2 qmm, mit welchen der Ziehprozeß begonnen wird, eine bessere und weitergehende faserige Struktur besitzen und infolgedessen auch .elastischer sind als Drähte, welche auf i qmm gehämmert und dann dem Ziehprozeß unterworfen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus Preßform und Preßstempel bestehende Vorrichtung zum Pressen von Metallpulvern zu Metallstangen, dadurch gekennzeichnet, -daß in der Vertiefung der Grundplatte (a) zwischen Futterplatten (c, d) zwei bewegliche Stirnplatten (e, f ) gelagert sind, die beim Zusammenpressen bzw. beim Freigeben der Futterplatten (c, d) mittels des Keils (g) gleichzeitig mit festgepreßt bzw. freigegeben werden, so daß mit der Freigabe des Preßmessers (u) und der Futterplatten ein Ausdehnen des Preßgutes gleichzeitig nach allen drei Richtungen, insbesondere auch in .der Längsrichtung, ermöglicht ist.
DE1913320276D 1912-05-23 1913-05-22 Aus Pressform und Pressstempel bestehende Vorrichtung zum Pressen von Metallpulvern zu Metallstangen Expired DE320276C (de)

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GB (1) GB191212244A (de)
NL (1) NL443C (de)

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AT82871B (de) 1921-02-25
FR458085A (fr) 1913-10-02
GB191212244A (en) 1913-05-23
NL443C (nl) 1914-12-01

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