DE320249C - Zusatzeinrichtung fuer drahtlose Stationen zum wahlweisen Empfang gedaempfter und ungedaempfter Schwingungen - Google Patents
Zusatzeinrichtung fuer drahtlose Stationen zum wahlweisen Empfang gedaempfter und ungedaempfter SchwingungenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
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Description
In der drahtlosen Telegraphic sind vielfach Empfangsapparate erwünscht, welche zum Empfang
f sowohl gedämpfter wie ungedämpfter Schwingungen geeignet sind. Dabei ist es
praktisch von Bedeutung, daß die normalen Empfangsapparate mit möglichst geringen Änderungen
sowohl für gedämpften wie ungedämpften Empfang verwendbar gemacht werden können.
ίο Um einen derartigen wahlweisen Empfang gedämpfter und ungedämpfter Schwingungen
in 'einfacher Weise bei der üblichen Bauart der Empfangsstationen zu ermöglichen, wird gemäß
der Erfindung eine Zusatzeinrichtung für drahtlose Stationen geschaffen, die aus einem reinen
Detektor bzw. Gleichrichter und einer als Schwingungserzeuger bzw. Verstärker geschalteten Vakuumröhre
sowie einem den abwechselnden Anschluß dieser beiden Elemente gestattenden, vorzugsweise mit einer Steckervorrichtung verbundenen
Umschalter besteht. Indem so der Detektor aus der üblichen Empfangsschaltung
herausgenommen und mit einer Vakuumröhre und einem Umschalter zu einem besonderen
zusätzlichen Apparat vereinigt wird, ist die Möglichkeit gegeben, die gebräuchlichen Empfangsapparate
durch Anschluß dieses Zusatzapparates ohne weiteres wahlweise für gedämpften und ungedämpften Empfang verwenden
zu können.
Die Zeichnung zeigt die Neuerung in einem Ausführungsbeispiel.
Der übliche Empfangskreis enthält die Antenne ι mit den Abstimmitteln 2, den Erd* anschluß 4 und die Kopplungsspule 3 und umfaßt weiterhin den über die Spule 6 induktiv angeschlossenen Detektorkreis 5 mit dem Blockkondensator 1J, dem parallel dazu geschalteten Telephon 8 und den Steckerbuchsen 9. Die Steckerbuchsen 9 dienen dazu, den Zusatzapparat 13 mittels der Steckerkontakte 10 über die Leitungen 11, 12 anzuschließen. Die Zusatzeinrichtung 13 enthält den Detektor 16 und die Vakuumröhre 17 sowie den Umschalter 15. Ferner enthält die Zusatzeinrichtung, welche in einem geeigneten geschlossenen Kasten untergebracht sein kann, noch die zum Betriebe der Vakuumröhre erforderlichen Teile, wie Anodenbatterie 18, Heizbatterie 21 mit Vorschaltwiderstand 22, den Gitterschwingungskreis 25 mit Selbstinduktion und Kondensator. Die Vakuumröhre enthält in üblicher Weise den Glühfaden 20, die Anode 19 und das Gitter 24. Der Umschalter 15 ist doppelpolig ausgebildet, so daß wahlweise der Detektor 16 an die Leitungen 11, 12 und damit an den Detektorkreis 5 oder dafür auch die Vakuumröhre 17 angeschlossen werden kann. Es ist auf diese Weise durch einfaches Umlegen eines Schalthebels der Übergang von gedämpftem auf den ungedämpften Empfang möglich, und es bedarf hierzu keinerlei Schaltänderung in dem eigentlichen Empfangsapparat. Vorteilhaft ist es, durch den Umschalter 15 bei Einstellung auf Detektorempfang zugleich den Brennerstrom der Röhre 17 zu unterbrechen, was z. B. durch Anordnung von"
Der übliche Empfangskreis enthält die Antenne ι mit den Abstimmitteln 2, den Erd* anschluß 4 und die Kopplungsspule 3 und umfaßt weiterhin den über die Spule 6 induktiv angeschlossenen Detektorkreis 5 mit dem Blockkondensator 1J, dem parallel dazu geschalteten Telephon 8 und den Steckerbuchsen 9. Die Steckerbuchsen 9 dienen dazu, den Zusatzapparat 13 mittels der Steckerkontakte 10 über die Leitungen 11, 12 anzuschließen. Die Zusatzeinrichtung 13 enthält den Detektor 16 und die Vakuumröhre 17 sowie den Umschalter 15. Ferner enthält die Zusatzeinrichtung, welche in einem geeigneten geschlossenen Kasten untergebracht sein kann, noch die zum Betriebe der Vakuumröhre erforderlichen Teile, wie Anodenbatterie 18, Heizbatterie 21 mit Vorschaltwiderstand 22, den Gitterschwingungskreis 25 mit Selbstinduktion und Kondensator. Die Vakuumröhre enthält in üblicher Weise den Glühfaden 20, die Anode 19 und das Gitter 24. Der Umschalter 15 ist doppelpolig ausgebildet, so daß wahlweise der Detektor 16 an die Leitungen 11, 12 und damit an den Detektorkreis 5 oder dafür auch die Vakuumröhre 17 angeschlossen werden kann. Es ist auf diese Weise durch einfaches Umlegen eines Schalthebels der Übergang von gedämpftem auf den ungedämpften Empfang möglich, und es bedarf hierzu keinerlei Schaltänderung in dem eigentlichen Empfangsapparat. Vorteilhaft ist es, durch den Umschalter 15 bei Einstellung auf Detektorempfang zugleich den Brennerstrom der Röhre 17 zu unterbrechen, was z. B. durch Anordnung von"
Doppelkontakten 23 im Schalter 15 und Führung des Glühstromkreises über diese Kontakte
erreicht werden kann.
Bei Umschaltung auf die Vakuumröhre 17 kann der Zusatzapparat 13 auch in der Weise
benutzt werden, daß einerseits der Empfang ungedämpfter Schwingungen mit Interferenzempfang
und gleichzeitiger Verstärkung und anderseits eine Benutzung der Vakuumröhre als Ventilrohr möglich ist. Zu diesem Behufe
kann ein Schalter 26 in den das Gitter 24 und den Kreis 25 verbindenden Leitungszweig eingeschaltet
werden, mittels dessen die Vakuumröhre durch Unterbrechung des Gittferschwingungskreises
als Gleichrichter- benutzbar-.- ist, während bei Schließung des Schalters 26 ein
Uberlagerungsempfang stattfindet. Die Vakuumröhre 17 kann bei öffnung des Schalters 26 auch
zu einer dauernden Prüfung des Detektors 16
dienen. Der Schalter 26 kann gegebenenfalls mit dem-Schalter 15 mechanisch vereinigt sein,
indem z. B. der Umschalter 15 drei Stellungen erhält, von denen die eine den Detektor 16, die
zweite die Röhre 17 mitsamt dem Schwingungskreis 25 und die dritte -die Röhre 17 ohne den
Kreis 25 an den Steckkontakt 10 anzuschließen gestattet.
Claims (3)
1. Zusatzeinrichtung für drahtlose Stationen zum wahlweisen Emfpang gedämpfter
und ungedämpfter Schwingungen, welche aus einem reinen Detektor bzw. Gleichrichter
und einer als Schwingungserzeuger bzw. Verstärker geschalteten Vakuumröhre sowie einem den abwechselnden Anschluß
dieser beiden Elemente gestattenden,' vorzugsweise mit einem Stecker verbundenen
Umschalter besteht.
2. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, bei welcher ein gewöhnlicher Detektor und
eine Vakuumröhre mit Gitter durch den Umschalter wahlweise an den Stecker anschließbar
sind, wobei bei Anschaltung der Vakuumröhre deren Gitterstromkreis mittels eines' Schälters unterbrochen werden kann.
3. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der an einen gewöhnlichen
■Detektor bzw. eine Vakuumröhre angeschlossene Umschalter bei der Umschaltung
auf den Detektor außer der Abschaltung der Vakuumröhre auch die Unterbrechung
des Brennerstromkreises und des Gitterschwingungskreises der Röhre bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE320249T | 1917-10-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE320249C true DE320249C (de) | 1921-03-01 |
Family
ID=6153978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917320249D Expired DE320249C (de) | 1917-10-18 | 1917-10-18 | Zusatzeinrichtung fuer drahtlose Stationen zum wahlweisen Empfang gedaempfter und ungedaempfter Schwingungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE320249C (de) |
-
1917
- 1917-10-18 DE DE1917320249D patent/DE320249C/de not_active Expired
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