DE3202352C2 - Verbundprofil für Fenstersprossen und daraus gebildetes Sprossenkreuz - Google Patents
Verbundprofil für Fenstersprossen und daraus gebildetes SprossenkreuzInfo
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Abstract
Ein Verbundprofil für wärmegedämmte Fenstersprossen besteht aus zwei durch ein Kunststoffprofil (2) beabstandet miteinander verbundenen Aluminium-Schalenprofilen (1). Das Kunststoffprofil (2) weist die Querschnittsform etwa eines H auf. Die Schalenprofile (1) sind mit jeweils zwei den H-Schenkeln (3, 4) des Kunststoffprofils (2) entsprechenden Profilstegen (6, 7) versehen, die in Aneinanderlage an den H-Schenkeln (3, 4) mit diesen formschlüssig verklammerbar sind. Die Innenflanken (43) der Profilstege (6) des als Außenprofil (8) bezeichneten Schalenprofils (1) sind mit einem vorgezogenen Gewinde zur Aufnahme einer das Kunststoffprofil (2) durchsetzenden Schraube (14) versehen, die mit ihrem Kopf (15) den dem Außenprofil (8) abgewandten Steg (16) des Kunststoffprofils (2) beaufschlagt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verbundprofil mit den im Oberbegriff des Anspruches 1 aufgeführten Merkmalen.
- Fenstersprossen dienen zur in der Regel horizontal und/oder vertikal verlaufenden Unterteilung von in einem Fensterrahmen eingefaßten Scheiben, ohne dabei große Lasten seitens der Scheiben aufnehmen zu müssen. Auf Grund der erheblich gestiegenen Kosten für Raumheizung werden zur Gebäudeverglasung vornehmlich Mehrfachscheiben und aus Verbundprofilen hergestellte Rahmen verwendet. Dementsprechend besteht auch das Bedürfnis nach einer wärmegedämmten Ausführung der Sprossen. Deren Montage bereitet wegen der häufigen Anordnung von Sprossenkreuzen Schwierigkeiten. Bei einem aus DE-GM 78 27 147 bekannten Rahmen aus vertikalen Pfosten und horizontalen Sprossen mit den im Oberbegriff des Anspruches 1 aufgeführten Merkmalen erfordert das Ansetzen der Sprossen an die Pfosten einen erheblichen Montageaufwand, wozu die Vielzahl der dafür erforderlichen Einzelteile beiträgt. Außerdem besteht im Kreuzungsbereich keinerlei Verblattung zwischen den vertikalen Pfosten und den horizontalen Sprossen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verbundprofil der im Oberbegriff des Anspruches 1 näher gekennzeichneten Art zu schaffen, das auch im Bereich von Sprossenkreuzen einfach montierbar und in sich stabil ist. Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung läßt sich das Innenprofil bei der Montage einfach in seine Sollstellung auf das Kunststoffprofil aufdrücken, in der es formschlüssig unlösbar mit dem Kunststoffprofil verrastet. Entsprechend der jeweils zu erwartenden Belastung kann die Verbindung zwischen Außenprofil und Kunststoffprofil durch das wahlweise Einschrauben einer Schraube in das Gewinde des Außenprofils stabilisiert werden. Es braucht hierzu lediglich an den gewünschten Stellen zur Durchführung der Schraube ein entsprechendes Loch durch den Verbindungssteg des Kunststoffprofils hindurchgebohrt zu werden oder ein solches kann in gleichmäßigen Abständen vorgefertigt sein. Das Einformen eines Muttergewindeprofils an den Innenflanken der Profilstege des Außenprofils bereits mit dessen Ziehvorgang ist bekannter Stand der Technik, so daß an der jeweils gewünschten Schraubstelle von vornherein am Außenprofil ein Muttergewinde zur Aufnahme des Schraubengewindes vorhanden ist. An der Einschraubstelle sorgt der eingeschraubte Gewindebolzen auch für eine Stabilisierung der Profilstege des Außenprofils derart, daß diese nicht aus ihrer Verrastungsstellung gegenüber den H-Schenkeln des Kunststoffprofils zurückweichen können. Aufgrund dieses Verbundprofils ist auch im Bereich eines Sprossenkreuzes eine einfache und in sich stabile Ausführung erreicht. Die Kunststoffprofile der sich kreuzenden Verbundprofile werden vor deren einfacher Aufsteck-Endmontage miteinander verblattet, was die Stabilität verbessert. Die Schalenprofile des einen Verbundprofils bleiben völlig unverändert, die des dieses kreuzenden Verbundprofils werden im Kreuzungsbereich gänzlich entfernt. Der Schraubenkopf beaufschlagt im Kreuzungsbereich den Verbindungssteg des Kunststoffprofils des kreuzenden Verbundprofils, welches zwischen sich und dem Außenprofil des gekreuzten Verbundprofils dessen Kunststoffprofil in verblatteter Form einschließt.
- Das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 3 sorgt für ein begrenztes Ausfederungsverhalten der H-Stege des Kunststoffprofils und/oder der Profilstege der Schalenprofile beim Aufeinanderschieben zur gegenseitig unlösbaren Verrastung. Das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 4 dient zur Erleichterung der Verrastungsbewegung.
- Durch das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 5 wird eine Stabilisierung der Lage der Einzelteile des Verbundprofils zueinander gewährleistet. Dem gleichen Zweck dient das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 7, durch welches - bezogen auf die Mittellängsebene des Verbundprofils - ein seitliches Ausweichen der H-Schenkel aus ihrer Verrastungs-Endstellung und somit eine Lockerung der gegenseitigen Formschlußverbindung sicher unterbunden wird. Diese Wirkung wird insbesondere im Bereich der dem Außenprofil zugewandten Enden der H-Schenkel noch durch das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 6 unterstützt. Die Herstellung derartiger Komposit-Kunststoffprofile in einem Extrusionsvorgang ist bekannt.
- Das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 8 dient zur Erleichterung der Vorbereitung des Kunststoffprofils für die zum zugeordneten Innenprofil etwa gleichebige Durchführung eines kreuzenden Innenprofils bei einem Sprossenkreuz. Die dem Innenprofil zugewandten H-Schenkel des Kunststoffprofils brauchen nur bis zur Höhe der Schraubenkopf-Auflagefläche aufgefräst zu werden, um das Innenprofil eines im Bereich eines Sprossenkreuzes kreuzenden Kunststoffprofils etwa gleichebig zu dem von Hause aus dem Kunststoffprofil zugeordneten Innenprofil durchzuführen. Die Schraubenkopf-Auflagefläche des Kunststoffprofils dient also gewissermaßen als Endbegrenzung für einen derartigen Fräsvorgang.
- Durch das Kennzeichen des Anspruches 9 wird das Kunststoffprofil in sich stabilisiert. Die Wärmedämmwirkung wird durch die Schaffung zusätzlicher Luftkammern im Bereich des Kunststoffprofils verbessert.
- Anspruch 10 betrifft ein aus den vorstehend erläuterten Verbundprofilen hergestelltes Sprossenkreuz mit vorzugsweise gleichebig verlaufenden Sprossen. Die Herstellung eines stabilen derartigen Sprossenkreuzes wird durch die Kennzeichnungsmerkmale des Anspruches 10 wesentlich erleichtert. Im Kreuzungspunkt der miteinander verblatteten Kunststoffprofile wird also das Kunststoffprofil der einen Sprosse mit dem Innenprofil der anderen Sprosse durch eine ebensolche Schraube verbunden, wie sie sonst zur Herstellung nur der erfindungsgemäßen Verbundprofile dient, und zwar unter Zwischenlage des der anderen Sprosse zugeordneten Kunststoffprofils.
- Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der Figuren beispielsweise erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 einen vergrößerten Querschnitt durch ein erfindungsgemäß aufgebautes Verbundprofil.
- Fig. 2 ein mit dem erfindungsgemäßen Verbundprofil hergestelltes Sprossenkreuz in Explosiv-Darstellung.
- Das Verbundprofil (Fig. 1) für wärmegedämmte Sprossen an Fensterscheiben besteht aus zwei Aluminium-Schalenprofilen 1, die durch ein Kunststoffprofil 2 beabstandet miteinander verbunden sind. Die Schalenprofile 1 bilden dabei die Profilinnen- und/oder -außenschale.
- Das Kunststoffprofil 2 weist im wesentlichen die Querschnittsform eines H auf, dessen vertikale H-Schenkel 3, 4 in Abstandsrichtung 5 ausgerichtet zwischen den beiden Schalenprofilen 1 liegen. Die Schalenprofile 1 sind auf ihren Innenseiten mit jeweils zwei im wesentlichen zueinander parallelen, ebenfalls in Abstandsrichtung 5 zum Kunststoffprofil 2 hin vorstehenden Profilstegen 6 bzw. 7 versehen. Sie sind mit diesen Profilstegen 6 bzw. 7 in Abstandsrichtung 5 auf das Kunststoffprofil 2 aufschiebbar und in Aufschiebeendstellung (Fig. 1) mit dem Kunststoffprofil 2 selbsttätig einschnappend widerhakenartig verklammerbar. Dabei liegen die Profilstege 6 des einen Schalenprofils 1 - nachstehend kurz "Außenprofil 8" genannt - mit ihren voneinander abgewandten Außenflanken 9 an den Innenflanken 10 der H-Schenkel 3 an. Die Profilstege 7 des anderen Schalenprofils 1 - nachstehend kurz " Innenprofil 11" genannt - liegen mit ihren einander zugewandten Innenflanken 12 an den Außenflanken 13 der H-Schenkel 4 an.
- Die Innenflanken 43 der Profilstege 6 des Außenprofils 8 sind mit einem vorgezogenen Gewinde zur Aufnahme einer das Kunststoffprofil 2 parallel zu seinen H- Schenkeln 3, 4 in Abstandsrichtung 5 durchsetzenden Schraube 14 versehen, deren Kopf 15 den Verbindungssteg 16 der H-Schenkel 4 auf seiner dem Außenprofil 8 abgewandten Seite im Bereich der Beaufschlagungsfläche 17 beaufschlagt. Der Schraubenkopf 15 ist ein Rundkopf und liegt mit seinem Umfang an den Innenflanken 18 der ihm benachbarten H-Schenkel 4 des Kunststoffprofils 2 an.
- Die in Aufschiebeendstellung der Schalenprofile 1 (Fig. 1) einschnappenden Verklammerungsvorsprünge 19, 20; 21, 22 der Schalenprofile 1 und des Kunststoffprofils 2 sind im Bereich der aneinanderliegenden Steg- bzw. Schenkelflanken angeordnet. Dasselbe gilt für die Verklammerungsausnehmungen, in die die Verklammerungsvorsprünge 19, 22 einschnappend einfallen. Die Verklammerungsvorsprünge 19-22 sind auf ihren den Verklammerungskontaktflächen 23 abgewandten Rückseiten mit Auflaufschrägen 24 versehen. Das Kunststoffprofil 2 stößt mit den Enden 25, 26 seiner H-Schenkel 3, 4 an die Schalenprofile 1 an. Die dem Außenprofil 8 zugewandten Enden 25 der H-Schenkel 3 des Kunststoffprofils 2 liegen in Einschnappendstellung des Außenprofils 8 zwischen dem sie flankierenden Profilsteg 6 und einem an das Außenprofil 8 angeformten Zentriersteg 27 ein, so daß sie nicht seitlich nach außen in Pfeilrichtung 28 ausweichen können. Während der tragende Teil des Kunststoffprofils 2 aus Hart-PVC besteht, sind die Enden 25, 26 der H-Schenkel 3, 4 aus Weich-PVC, um dort eine höhere Elastizität zu gewährleisten. Die Enden 29 der Profilstege 7 des in seiner Einschnappstellung befindlichen Innenprofils 11 liegen etwa in gleicher Höhe wie die Beaufschlagungsfläche 17 des Schraubenkopfes 15 am Verbindungssteg 16 des Kunststoffprofils 2. Mehrere Verbindungsstege 16, 30, 31 sind parallel zueinander angeordnet und schließen entsprechende Luftkammern 32, 33 zwischen sich ein.
- Das in Fig. 2 dargestellte Sprossenkreuz besteht aus zwei einander gleichebig kreuzenden Verbundprofilen gemäß Fig. 1. Dabei kreuzen sich die Kunststoffprofile 2 dieser Verbundprofile in einer gegenseitigen Verblattung 34. Hierzu ist in Abstandsrichtung 5 von den H-Schenkeln 4 des vertikalen Kunststoffprofils 2 her bis etwa in die Profilmitte hineingehend eine Verblattungsnut 35 von einer der Breite 36 des Kunststoffprofils 2 entsprechenden Breite eingebracht. Das horizontale Kunststoffprofil 2 trägt eine entsprechende Verblattungsnut 37, die jedoch von den dem Außenprofil 8 zugewandten H-Schenkeln 3 ausgeht und ebenfalls bis etwa in die Profilmitte reicht. Die beiden Kunststoffprofile 2 werden im Bereich der Verblattung 34 aufeinandergesteckt, wobei sie eine gleichebige Lage zueinander einnehmen. Die Verblattungsnuten sind durch Ausfräsen hergestellt.
- Das horizontale Kunststoffprofil 2 ist nachstehend zu besseren Unterscheidungszwecken kurz als "Verblattungs- Oberprofil 38" und das vertikale Kunststoffprofil 2 kurz als "Verblattungs-Unterprofil 39" bezeichnet. Das Verblattungs-Oberprofil 38 ist unter Einlage des Verblattungsunterprofils 39 in der Verblattung 34 mit dem ununterbrochen bleibenden, dem Verblattungs-Unterprofil 39 zugeordneten, vertikalen Außenprofil 8 verschraubt. Das Verblattungs-Oberprofil 38 ist im Bereich seiner dem Schraubenkopf 15 benachbarten H-Schenkel 4 mit Sägeschnitten oder einer Ausfräsung 40 zum Durchgang des ebenfalls ununterbrochen bleibenden, dem Verblattungs-Unterprofil 39 zugeordneten, vertikalen Innenprofils 11 versehen. Die Ausfräsung 40 liegt dabei in der Ebene der Schraubenkopf-Beaufschlagungsfläche 17 des Verbindungssteges 16. Die im Kreuzbereich unterbrochenen, horizontalen Innen- und Außenprofile 11 bzw. 8 des Verblattungs-Oberprofils 38 sind auf diesem in Flankenanlage an dem Verblattungs-Unterprofil 39 zugeordneten, vertikalen Innen- und Außenprofil 11 bzw. 8 aufgeschnappt befestigt.
- Um ein Sprossenkreuz herzustellen, brauchen also lediglich die Verblattungs-Nuten 35, 37 in die beiden sich gleichebig kreuzenden Kunststoffprofile 2 eingebracht und die Kunststoffprofile 2 miteinander verblattet zu werden. Sodann wird durch den Kreuzungsmittelpunkt die Bohrung 41 für die Schraube 14 in die Kunststoffprofile 2 eingebracht. Danach wird das Verblattungs-Oberprofil 38 unter Verblattungseinlage des Verblattungs-Unterprofils 39 mit dem vertikalen Außenprofil 8 fest verschraubt. Die übrigen Schalenprofile 11 werden dann nur noch in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise auf die Kunststoffprofile 2 unter gegenseitiger Verklammerung der Verklammerungsvorsprünge 19-22 aufgeschnappt, wobei die Glasscheiben im Raum 42 zwischen den Außenschenkeln der Schalenprofile 1 einliegen.
- Positionszahlenliste
1 Aluminium-Schalenprofil
2 Kunststoffprofil
3 H-Schenkel
4 H-Schenkel
5 Abstandsrichtung
6 Profilsteg
7 Profilsteg
8 Außenprofil
9 Außenflanke
10 Innenflanke
11 Innenprofil
12 Innenflanke
13 Außenflanke
14 Schraube
15 Schrauben-Kopf
16 Verbindungssteg
17 Beaufschlagungsfläche
18 Innenflanke
19 Verklammerungsvorsprung
20 Verklammerungsvorsprung
21 Verklammerungsvorsprung
22 Verklammerungsvorsprung
23 Verklammerungskontaktfläche
24 Auflaufschräge
25 Ende
26 Ende
27 Zentriersteg
28 Pfeilrichtung
29 Ende
30 Verbindungssteg
31 Verbindungssteg
32 Luftkammer
33 Luftkammer
34 Verblattung
35 Verblattungsnut
36 Breite
37 Verblattungsnut
38 Verblattungsoberprofil
39 Verblattungsunterprofil
40 Ausfräsung
41 Bohrung
42 Raum
43 Innenflanken
Claims (10)
1. Verbundprofil für wärmegedämmte Fenstersprossen, bestehend aus zwei durch ein Kunststoffprofil (2) beabstandet miteinander verbundenen, die Profilinnen- oder -außenschale bildenden Metall-, insbesondere Aluminium-Schalenprofilen (1), wobei die Profilaußenschale auf ihrer Innenseite mit zwei im wesentlichen zueinander parallelen, in Abstandsrichtung zum Kunststoffprofil (2) hin vorstehenden Profilstegen (6, 7) versehen ist und mit diesen in Abstandsrichtung (5) auf das Kunststoffprofil (2) aufschiebbar ist und das Kunststoffprofil (2) mit dem Außenprofil über die Profilstege (6, 7) verschraubt ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Das Kunststoffprofil (2) weist im wesentlichen die Querschnittsform eines H auf, dessen Vertikalschenkel (3, 4) in Abstandsrichtung (5) zwischen den beiden Schalenprofilen (1) liegen.
b) Die Profilinnenschale ist
- auf ihrer Innenseite mit jeweils zwei im wesentlichen zueinander parallelen, in Abstandsrichtung (5) zum Kunststoffprofil (2) hin vorstehenden Profilstegen (7) versehen und
- mit diesen in Abstandsrichtung (5) auf das Kunststoffprofil (2) aufschiebbar.
c) Die Schalenprofile (1) sind
- in Aufschiebeendstellung mit dem Kunststoffprofil (2) selbsttätig einschnappend widerhakenartig verklammerbar, wobei
- die Profilstege (6) des einen Schalenprofils (1) - kurz "Außenprofil (8)" genannt - mit ihren voneinander abgewandten Außenflanken (9) an den Innenflanken (10) und
- die Profilstege (7) des anderen Schalenprofils (1) - kurz "Innenprofil (11)" genannt - mit ihren einander zugewandten Innenflanken (12) an den Außenflanken (13) der H-Schenkel (3, 4) anliegen.
d) Die Innenflanken (43) der Profilstege (6) des Außenprofils (8) sind mit einem Gewinde zur Aufnahme einer das Kunststoffprofil parallel zu seinen H-Schenkeln (3, 4) durchsetzenden Schraube (14) versehen,
- deren Kopf (15) den Verbindungssteg (16) des Kunststoffprofils (2) auf seiner dem Außenprofil (8) abgewandten Seite beaufschlagt.
2. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenkopf (15) ein Rundkopf ist und mit seinem Umfang an den Innenflanken (18) der ihm benachbarten H-Schenkel (4) des Kunststoffprofils (2) anliegt.
3. Verbundprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Aufschiebeendstellung der Schalenprofile (1) einschnappenden Verklammerungsvorsprünge bzw. -ausnehmungen (19, 20; 21, 22) von Schalenprofilen (1) und Kunststoffprofil (2) im Bereich der aneinanderliegenden Steg- bzw. Schenkelflanken angeordnet sind.
4. Verbundprofil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verklammerungsvorsprünge (19-22) auf ihren den Verklammerungs-Kontaktflächen (23) abgewandten Rückseiten mit Auflaufschrägen (24) versehen sind.
5. Verbundprofil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffprofil (2) mit den Enden seiner H-Schenkel (3, 4) an die Schalenprofile (1) anstößt.
6. Verbundprofil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (25, 26) der H-Schenkel (3, 4) des Kunststoffprofils (2) aus weichem elastischen Kunststoff bestehen, während der tragende Teil des Kunststoffprofils aus Hart-PVC besteht.
7. Verbundprofil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (25) der H-Schenkel (3) des Kunststoffprofils (2) in deren Einschnappendstellung mindestens an einem Schalenprofil (8) zwischen dem sie flankierenden Profilsteg (6) und einem Zentriersteg (27) einliegen.
8. Verbundprofil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (29) der Profilstege (7) des in seiner Einschnappstellung befindlichen Innenprofils (11) etwa in gleicher Höhe wie die Schraubenkopf-Beaufschlagungsfläche (17) am Verbindungssteg (16) des Kunststoffprofils (2) liegen.
9. Verbundprofil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere parallel zueinander verlaufende Verbindungsstege (16, 30, 31) zwischen den H-Schenkeln (3, 4) des Kunststoffprofils (2).
10. Aus zwei einander vorzugsweise gleichebig kreuzenden Verbundprofilen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche hergestelltes Sprossenkreuz, wobei im Kreuzungsbereich die unterbrochenen Profilinnen- und -außenschalen an die Flanken der durchgehenden Schalenprofile stoßen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Die Kunststoffprofile (2) kreuzen sich in einer gegenseitigen Verblattung (34).
b) Die sich kreuzenden Kunststoffprofile (2) sind mit nach innen gerichteten Verblattungsnuten (35, 37) versehen, ineinandergesteckt und mit dem durchgehenden Außenprofil (8) verschraubt.
c) Das vom Schraubenkopf (15) beaufschlagte Kunststoffprofil (2) ist im Bereich seiner dem Schraubenkopf (15) benachbarten H-Schenkel (4) mit einer Ausfräsung (40) zum Durchgang des durchgehenden Innenprofils (11) versehen.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE3202352A DE3202352C2 (de) | 1982-01-26 | 1982-01-26 | Verbundprofil für Fenstersprossen und daraus gebildetes Sprossenkreuz |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE3202352A DE3202352C2 (de) | 1982-01-26 | 1982-01-26 | Verbundprofil für Fenstersprossen und daraus gebildetes Sprossenkreuz |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3202352A1 DE3202352A1 (de) | 1983-08-11 |
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Family Applications (1)
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| DE3202352A Expired DE3202352C2 (de) | 1982-01-26 | 1982-01-26 | Verbundprofil für Fenstersprossen und daraus gebildetes Sprossenkreuz |
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Also Published As
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| DE3202352A1 (de) | 1983-08-11 |
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