DE320223C - Verfahren zur Herstellung einer Wandbekleidung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer WandbekleidungInfo
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Classifications
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Description
- Verfahren zur Herstellung einer Wandbekleidung. Es ist bereits bekannt, zum Bekleiden von Wandflächen gepulverte oder staubförmige Materialien aufzutragen. Diesem Verfahren aber haften insofern Nachteile an, als das Aufbringen derartiger Materialien, z. B. durch Aufblasen o. dgl., für die Arbeitenden sehr gesundheitsschädlich ist. Ferner sind derartige Wandbekleidungen nicht abwaschbar.
- Diesen Nachteilen begegnet die vorliegende Erfindung, welche ein Verfahren zur Herstellung einer Wandbekleidung betrifft, die vor allem die Vorzüge besitzt, abwaschbar und in ihrem Äußeren einer Stofftapete ähnlich zu sein.
- Das Verfahren besteht darin, daß man auf die zu bedeckende Fläche ein geeignetes Bindemittel aufbringt und auf dieses Bindemittel eine poröse, zusammenhängende, vorteilhaft tapetenartig bemusterte Schicht, z. B. Papier, Papier- oder Faserstoffgewebe o. dgl., legt, derart, daß die Schicht von dem Bindemittel vollständig durchtränkt wird und mit derselben auf der Unterlage fest anhaftend erhärtet.
- Als Bindemittel hat sich Ö1, Harzlösung, Leim, Terpentin o. dgl. allein oder in Mischung miteinander geeignet erwiesen. Zweckmäßig wählt man dieses Mittel derart, daß es mineralische oder organische Farbstoffe aufnehmen kann.
- Durch das Aufbringen einer porösen, zusammenhängenden, durchdringungsfähigen Schicht, z. B. urigeleimtes Papier, Papier- oder Faserstoffgewebe o. dgl., auf die mit einer derartigen Flüssigkeit getränkte oder überzogene Fläche lassen sich, insbesondere bei Verwendung einer bereits gefärbten Schicht und eines gefärbten Bindemittels, mannigfache Farbtönungen und Wirkungen erzielen. Die poröse Schicht kann also selbst gefärbt oder mit Mustern, bedruckt und sowohl rauh und eben als auch gerippt und anderweitig hergerichtet sein.
- Die wie vorbeschrieben eingebettete Schicht haftet an der Unterlage fest an und kann nach dem Trocknen abgewaschen werden.
- Man hat aber außer den bereits erwähnten Vorzügen durch die Anwendung der vorliegenden Erfindung den Vorteil, daß man jedes Zimmer nach eigenem Geschmack und unter Berücksichtigung des Mobiliars tapezieren kann, indem man unter Verwendung einer z. B. farblosen Schicht dem Bindemittel den gewünschten Ton geben kann. Es ist also in der Variation des Grundtones bei evtl. gleichem Muster ein weiterer Spielraum gelassen, als es bisher bei gedruckten Tapeten möglich war, abgesehen von der Wichtigkeit der Abwaschbarkeit.
Claims (3)
- PATE.NT-ANsPRücHE` i. Verfahren zur Herstellung einer Wandbekleidung, dadurch gekennzeichnet, daß man auf' die zu bedeckende Fläche ein geeignetes Bindemittel, wie 01, Leim, Harzlösung, Terpentin o. dgl., allein oder in Mischung aufbringt und auf dieses Mittel eine poröse, vorteilhaft tapetenartig bemusterte, zusammenhängende Schicht, z. B. urigeleimtes Papier, Papier- oder Faserstoffgewebe o. dgl., legt, derart, daß die Schicht von dem Bindemittel vollständig durchtränkt wird und auf der Unterlage erhärtet.
- 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Bindemittel minerälische oder örganische Farbstoffe zusetzt.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man eine porÖse, zusammenhängende Schicht, z. B. Papier, Papiergewebe Stoff o. dgl., mit glatter, rauher, gerippter, gemusterter oder ähnlich hergerichteter Oberfläche benutzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE320223T | 1919-04-27 |
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|---|---|---|---|
| DE1919320223D Expired DE320223C (de) | 1919-04-27 | 1919-04-27 | Verfahren zur Herstellung einer Wandbekleidung |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE320223C (de) |
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1919
- 1919-04-27 DE DE1919320223D patent/DE320223C/de not_active Expired
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