DE3201129C2 - - Google Patents
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Description
Diese Erfindung betrifft eine Galvanisiervorrichtung mit den
Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1. Insbesondere be
trifft die Erfindung die Wiedergewinnung der in Galvanisie
rungsbädern enthaltenen Chemikalien aus den anschließenden
Spülflüssigkeiten bzw. Spülbädern.
Eine Galvanisiervorrichtung dieser Art ist aus der DE-AS
14 96 858 bekannt. Im einzelnen wird mit diesem Dokument
vorgeschlagen, "bei Vorrichtungen zum Konstanthalten des
Badspiegels in einem galvanischen Bad und diesem nachge
schalteten Spülbädern die Spülbäder untereinander und mit
dem galvanischen Bad durch Heber oder Überläufer zu verbin
den und einen Niveauregler für den Zufluß von Spülflüssig
keit am letzten Spülbad vorzusehen. Durch die Aufrechterhal
tung konstanten Niveaus in allen Wannen und durch den gere
gelten Zufluß von Spülflüssigkeit zur letzten Wanne wird
erreicht, daß die Elektrolytkonzentration im letzten Spülbad
im ständigen Betrieb nie einen bestimmten Wert überschrei
tet." In der einzigen Zeichnung ist als Strömungsverbindung
je ein Heber dargestellt. Zum Ansaugen dieser Heber ist eine
Vakuumeinrichtung mit entsprechenden Vakuumleitungen erfor
derlich. Alternativ könnten diese Heber auch durch einfache
Überläufe ersetzt sein, wenn der den Zufluß zum letzten
Spülbehälter steuernde Schwimmer in der Wanne des galva
nischen Bades angeordnet ist.
Die DE-AS 10 93 160 offenbart ein Verfahren und eine Vor
richtung zum Galvanisieren von Metallgegenständen. Zum Kon
stanthalten von Temperatur und Konzentration des Flektro
lyten wird dem Bad Lösung entzogen, wobei ein Teil des Was
sers der entzogenen Lösung unter Vakuum verdampft wird. Der
Dampf wird kondensiert, und das Kondensat wird über ein oder
mehrere nachgeschaltete Spülbehälter im Gegenstrom in das
Bad zurückgeführt. Obwohl eine bestimmte Menge des Elektro
lyten in den ersten Spülbehälter mitgenommen wird, wird ein
Ansteigen der Konzentration in demselben durch den ständi
gegen Gegenstrom aus dem Spülbehälter in das Galvanisierbad
verhindert. Ebenso wird der zweite Spülbehälter durch Ein
führung von destilliertem Wasser und durch den ständigen
Gegenstrom in den ersten Spülbehälter im wesentlichen klar
gehalten.
Die DE-As 11 9 345 offenbart eine Einrichtung zum Konstant
halten des Badspiegels in einem galvanischen Bad und diesem
nachgeschalteten Spülbädern. Die Spülbäder sind unterein
ander und mit dem galvanischen Bad durch Heber verbunden,
und das letzte Spülbad ist mit einem Niveauregler für den
Zufluß von Spülflüssigkeit ausgestattet. Durch die Heber
wird der Flüssigkeitsspiegel in der den Elektrolyten enthal
teneden Wanne stets auf der gleichen Höhe gehalten, weil
entsprechend dem verdampften Wasser Flüssigkeit aus dem be
nachbarten Spülbad nachgesaugt wird.
Auch das Dokument DD-PS 1 55 182 offenbart ein Verfahren und
eine Vorrichtung zur Aufrechterhaltung des Badspiegels und
der Konzentration in galvanischen Bädern. Obwohl die Lage
der einzelnen Bäder und auch deren Flüssigkeitsspiegel von
einander unabhängig sind, soll ein Rückstau vermieden wer
den. Das Behandlungsbad und die nachgeschalteten Spülbäder
sind untereinander durch Schläuche verbunden, deren Schenkel
jeweils in die benachbarten Flüssigkeiten eintauchen, wobei
jeweils an einem Schenkel ein höhenverstellbares Rohrstück
und am anderen Schenkel ein Mischkopf mit einer Preßluftzu
führung angeordnet sind. Die beim Spülprozeß aus dem Behand
lungsbad verschleppten Ionen werden im Gegenstrom zurückge
führt, und gleichzeitig wird der Badspiegel reguliert.
Auch die US-PS 35 42 651 beschreibt eine Galvanisiereinrich
tung mit einem Galvanisierbad und mehreren Spülbädern, die
untereinander über Heber verbunden sind. Die Spülflüssigkeit
aus dem ersten, unmittelbar an das Galvanisierbad anschlies
senden Spülbad wird in einem Turm erhitzt und durch Ver
dampfung von Wasser soweit konzentriert, daß die Elektro
lytkonzentration erreicht wird und die erhaltene Lösung in
das Galvanisierbad zurückgeführt werden kann.
Schließlich offenbart die US-PS 28 45 936 eine kontinuier
lich arbeitende Gegenstrom-Einrichtung, in welcher klein
teilige Feststoffe im Gegenstrom zu einer Flüssigkeit behan
delt werden; bespielsweise wird die teilweise Entwässerung
von feuchten Nitrozellulose-Teilchen im Gegenstrom zu abso
lutem Alkohol beschrieben. Die bekannte Vorrichtung weist
ein langgestrecktes Gefäß auf, in welchem abwechselnd turbu
lente Behandlungszonen und ruhige Behandlungszonen verwirk
licht sind. Die ruhigen Behandlungszonen sind zwischen be
nachbarten, im Abstand zueinander angeordneten Trennwänden
verwirklicht, die abwechselnd vom Boden bzw. von der Decke
des Gefäßes ausgehen, so daß ein Stoffaustausch durch die
ruhige Behandlungszone ermöglicht ist. Um den Transport des
feinteiligen Materials nicht zu gefährden oder zu verhin
dern, fehlen bei der bekannten Gegenstromvorrichtung
irgendwelche Umlenkplatten innerhalb der ruhigen Behand
lungszonen. Die bekannte Gegenstrom-Einrichtung hat keinen
Bezug zu einer Galvanisiervorrichtung und/oder deren Spül
behälter.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, bei
einer Galvanisiervorrichtung der gattungsgemäßen Art eine
einfache und wirksame Strömungsverbindung für die Rückfüh
rung von Spülflüssigkeit zu schaffen, die den gleichen
Füllstand in sämtlichen Bädern gewährleistet, und eine
Wanderung von Galvanisierchemikalien aus konzentrierten
Bädern in ein weniger konzentriertes Bad im wesentlichen
verhindert.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Er
findung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Galvanisiervorrichtung weist wenigstens
auf
- - ein Galvanisiergefäß zur Aufnahme einer wässrigen Galvanisierlösung bis zu einer vorgegebenen Füllhöhe,
- - einen ersten benachbart zum Galvanisiergefäß angeord neten Spüllösungsbehälter zur Aufnahme von Spüllösung bis zu der vorgegebenen Füllhöhe,
- - einen letzten Spüllösungsbehälter zur Aufnahme von Spüllösung bis zu der vorgegebenen Füllhöhe,
- - eine Füllstand-Halteeinrichtung am letzten Spüllösungs- Behälter,
- - je eine Strömungsverbindung zwischen dem nachfolgenden Spüllösungs-Behälter und dem vorausgegangenen Spül lösungs-Behälter oder dem Galvanisiergefäß in Form je eines Zulaufschachtes, dessen Einlaßöffung sich nahe am Boden des nachfolgenden Spüllösungs-Behälters befindet und dessen Auslaßöffnung sich kurz unterhalb der Füllhöhe im vorausgegangenen Spüllösungs-Behälter oder Galvanisiergefäß befindet, und
- - eine Anzahl Umlenkplatten in jedem Zulaufschacht, die einen länglichen, gewundenen Strömungspfad für die allein unter der Wirkung der Schwerkraft rückströmende Spüllösung schaffen.
Die erfindungsgemäße Galvanisiervorrichtung ermöglicht eine
einfache, wirksame und zuverlässige Wiedergewinnung von
Chemikalien aus den Spüllösungs-Behältern. Weiterhin kann im
letzten Spüllösungs-Behälter eine recht hohe Verdünnung der
Spüllösung aufrecht erhalten werden. Weiterhin sind für die
Zulaufschächte keine mechanischen Steuerungen erforderlich.
Nachstehend wird die Erfindung mehr im einzelnen anhand
einer bevorzugten Ausführungsform mit Bezugnahme auf eine
Figur beschrieben, die eine schematische Schnittansicht
einer erfindungsgemäßen durch Verdampfung betätigten im
Gegenstrom arbeitenden Galvanisiervorrichtung zeigt.
Zu der Vorrichtung gehört ein oder mehrere Galvanisierge
fäß(e) A, das/die mit Galvanisierlösung füllbar sind; ferner
eine Anzahl Spüllösungs-Behälter B, welche mit einer Spül
lösung füllbar sind. Eine Anzahl Strömungspfade C sind zwi
schen den Spüllösungs-Behältern und dem Galvanisiergefäß
ausgebildet, um die Galvanisierlösung und die Spüllösungen
auf dem gleichen Pegel zu halten. Eine den Pegelstand auf
rechterhaltende Einrichtung D hält den Flüssigkeitspegel auf
einer vorgegebenen Füllhöhe. Da die Strömungspfade C den
Füllstand im Galvanisiergefäß und in den Spüllösungs-Behäl
tern auf dem gleichen Pegel halten, hält im Ergebnis die den
Pegelstand aufrechterhaltende Einrichtung D den Flüssig
keitsstand in allen Gefäßen auf der vorgegebenen Füllhöhe.
Im Galvanisiergefäß A befinden sich Elektroden, insbesondere
eine Anode aus dem abzuscheidenen Metall und eine Kathoden
anordnung, an welcher die zu galvanisierenden Werkstücke
elektrisch leitend angeschlossen werden. Ferner ist eine
Heizvorrichtung vorgesehen, um das Galvanisiergefäß und
seinen Inhalt auf einer erhöhten Temperatur im Bereich von
82 bis 104°C zu halten. Die Galvanisierlösung (Elektrolyt)
enthält Ionen des abzuscheidenden Metalles, Galvanisierbad-
Zusätze (bestimmte ausgewählte Chemikalien) und Wasser. Die
erhöhte Temperatur des Galvanisierbades verursacht eine Ver
dampfung des Wassers in beträchtlicher Menge/Geschwindig
keit. Das Ausmaß der Verdampfung hängt von der Temperatur,
der relativen Luftbewegung oberhalb des Galvanisiergefäßes,
der Konzentration der Galvanisierlösung, den Umgebungsbe
dingungen einschließlich der Temperatur und der relativen
Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft und weiteren Faktoren ab.
Zu der Anzahl Spüllösungs-Behälter B gehören ein erster
Spüllösungs-Behälter 20 und ein letzter Spüllösungs-Behäl
ter 22. Wahlweise kann ein weiterer Spüllösungs-Behälter
24 oder eine Anzahl solcher weiterer Spüllösungs-Behälter
vorgesehen werden. Nach der Entnahme aus dem Galvanisier
gefäß A werden die Werkstücke aufeinanderfolgend in den
ersten, den weiteren und den letzten Spüllösungs-Behälter
eingetaucht, um Behandlungs- bzw. Galvanisierlösung oder
Herausgeschlepptes abzuspülen, das infolge der Oberflächen
spannung und dergleichen an den Werkstücken haftet. Jeder
Spüllösungs-Behälter enthält Spüllösung, die ihrerseits
Wasser und Behandlungs- bzw. Galvanisierchemikalien enthält,
die von den vorher behandelten Werkstücken abgespült worden
sind. Da im ersten Spüllösungs-Behälter 20 die unverdünnte
Behandlungs- bzw. Galvanisierlösung von den Werkstücken
abespült wird, weist dessen Spüllösung eine geringere Kon
zentration an Behandlungs- bzw. Galvanisierchemikalien auf,
als die Galvanisierlösung, jedoch eine höhere Konzentration
an Behandlungs- bzw. Galvanisierchemikalien, als die Spül
lösung in den anderen Spüllösungs-Behältern. Da im weiteren
Spüllösungs-Behälter 24 solche Werkstücke abgespült werden,
die bereits einmal gespült worden sind, weist dessen Spül
lösung eine geringere Konzentration an Behandlungs- bzw.
Galvanisierchemikalien auf. d. h. diese ist verdünnter.
Analog weist die Spüllösung im letzten Spüllösungs-Behälter
22 die niedrigste Konzentration an Behandlungs- bzw. Gal
vanisierchemikalien auf, d. h. diese ist am meisten verdünnt.
Um die bei der Verdampfung der Behandlungs- bzw. Galvani
sierlösung auftretenden Wasserverluste zu ersetzen und um
die mittels der Werkstücke aus dem Behandlungsgefäß heraus
getragenen Behandlungs- bzw. Galvanisierchemikalien zu er
setzen, verbindet ein erster Strömungspfad 30 das Behand
lungsgefäß mit dem ersten Spüllösungs-Behälter 20. Die
Spüllösung fließt unter der Wirkung der Schwerkraft aus dem
ersten Spüllösungs-Behälter 20 in das Galvanisiergefäß A.
Der erste Strömungspfad 30 ist ausreichend länglich oder
gewunden ausgebildet, so daß irgendeine Wanderung von Gal
vanisierchemikalien aus der stärker konzentrierten Spüllö
sung im ersten Spüllösungs-Behälter unterbunden wird, weil
die, den verdampften Anteil ersetzende Flüsigkeit aus dem
ersten Spüllösungs-Behälter fließt - also im Gegenstrom. Auf
diese Weise verhindert der Strömungspfad 30 eine Verdünnung
der Galvanisierlösung im Galvanisiergefäß sowie eine Zunahme
der Konzentration an Galvanisierchemikalien im ersten Spül
lösungs-Behälter. Der erste Strömungspfad 30 ist in Form
eines Zulaufschachtes ausgebildet, mit einem Überlauf, der
eine Einlaßöffnung 32 in Strömungsverbindung mit dem ersten
Spüllösungs-Behälter 20 sowie eine Auslaßöffnung 34 in Strö
mungsverbindung mit dem Galvanisiergefäß A aufweist. Die
Einlaßöffnung 32 des Zulaufschachtes befindet sich unterhalb
der vorgegebenen Füllhöhe nahe am Boden des ersten Spüllö
sungs-Behälters 20. Wenn infolge der Verdampfung der Füll
stand im Galvanisiergefäß A unterhalb der Füllhöhe im ersten
Spüllösungs-Behälter 20 absinken würde, dann würde der
Unterschied der Füllstände unter der Wirkung der Schwerkraft
dazu führen, daß die Lösung von der Einlaßöffung 32 zur Aus
laßöffnung 34 strömt, bis die Füllstände im wesentlichen die
gleichen sind. Da die Verdampfung im Galvanisiergefäß fort
laufend erfolgt, tritt die Strömung aus dem ersten Spüllö
sungs-Behälter 20 in das Galvanisiergefäß praktisch ununter
brochen auf.
In jedem Zulaufschacht ist eine Anzahl Umlenkplatten im we
sentlichen quer zur Zulaufschacht-Längsrichtung angeordnet.
Eine Boden-Umlenkplatte 36 weist eine Öffnung auf und ist
an ihren Rändern mit der Vorder-, der Rück- und den Seiten
wänden des Zulaufschachtes verbunden, so daß die Flüssig
keitsströmung durch den Zulaufschacht auf die Strömung durch
diese erste Öfnung 38 hindurch begrenzt ist. Eine zweite Um
lenkplatte 40 mit einer kleinen Öffnung ist an einem Ende
jeder Boden-Umlenkplatte angebracht und auch deren Ränder
sind mit der Vorder-, Rück- und den Seitenwänden des Zulauf
schachtes so verbunden, daß die gesamte Flüssigkeitsströmung
durch den Zulaufschacht hindurch durch diese Öffnung hin
durchtreten muß.
Auf analoge Weise sind weitere Umlenkplatten, von denen jede
eine kleine Öffnung aufweist, mit der Vorder-, der Rück- und
den Seitenwänden des Zulaufschachtes verbunden, wobei sich
die Öffnungen an jeweils gegenüberliegenden Enden befinden,
so daß die Flüssigkeitsströmung durch den Zulaufschacht
hindurch einem gewundenen, im wesentlichen S-förmigen Pfad
folgen muß. Diese Umlenkplatten mit ihren Öffnungen bilden
den ersten Strömungspfad 30 und machen diesen ausreichend
länglich und gewunden, so daß eine Wanderung von Galvani
sierchemikalien aus dem Galvanisiergefäß in den nachfolgen
den Spüllösungs-Behälter im wesentlichen ausgeschlossen ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind sechs Umlenk
platten vorgesehen, von denen jede unter einem Winkel von
angenähert 45° gegenüber der Horizontalen geneigt ist und
zwei benachbarte Umlenkplatten im wesentlichen rechtwink
lig zueinander angeordnet sind. Nach alternativen Ausfüh
rungsformen können die Umlenkplatten oder geeignete Sieb
schichten horizontal angeordnet sein, parallel angeordnet
sein oder in sonstiger Weise angeordnet sein, um einen
länglichen oder gewundenen Strömungspfad zu bilden. Die zur
erneuten Auffüllung des Galvanisiergefäßes aus dem ersten
Spüllösungs-Behälter 20 abgezogene Lösung wird durch Lösung
aus dem letzten Spüllösungs-Behälter 22 und den wahlweise
vorgesehenen weiteren Spüllösungs-Behälter(n) ersetzt, so
fern der/die letzteren vorhanden sind. Ein zweiter Strö
mungspfad 50 weist eine Einlaßöffnung 52 zu dem letzten
Spüllösungs-Behälter 22 unterhalb der vorgegebenen Füllhöhe
auf, sowie eine Auslaßöffnung in Strömungsverbindung zu dem
ersten Spüllösungsbehälter 20 hin. Sofern kein weiterer
Spüllösungs-Behälter 24 vorhanden ist, führt diese Ausgangs
öffnung unmittelbar in den ersten Spüllösungs-Behälter 20.
Sofern ein oder mehrere weitere Spüllösungs-Behälter zwi
schen dem ersten und letzten Spüllösungs-Behälter vorhanden
sind, stellen der/die weiteren Spüllösungs-Behälter mit ent
sprechenden weiteren Strömungspfaden die Strömungsverbindung
zwischen der Auslaßöffnung 54 und dem ersten Spüllösungs-
Behälter 20 her. Der zweite Strömungspfad 50 ist ausreichend
länglich und gewunden, damit eine Wanderung der Behandlungs
chemikalien aus der stärker konzentrierten Spüllösung in die
am wenigsten konzentrierte Spüllösung in dem letzten Spül
lösungs-Behälter 22 unterbunden ist. Zum zweiten Strömungs
pfad 50 gehört ein zweiter Zulaufschacht und eine Anzahl
zweiter Umlenkplatten, die in gleicher Weise ausgebildet und
angeordnet sind, wie das oben für den ersten Strömungspfad
30 beschrieben ist. Auch die Anzahl zweiter Umlenkplatten
mit jeweils einer kleinen Öffnung ist alternierend in dem
zweiten Zulaufschacht 50 so angeordnet, wie das in Verbin
dung mit den ersten Umlenkplatten beschrieben ist. Für die
zweiten Umlenkplatten ist eine solche Anordnung gewählt, daß
die Strömung aus dem ersten Spüllösungs-Behälter zum Ersatz
des verdampften Anteils der Behandlungslösung größer ist,
als die Wanderungsgeschwindigkeit der Behandlungschemikalien
aus der stärker konzentrierten Lösung zu der am wenigsten
konzentrierten Lösung im letzten Spüllösungs-Behälter.
Sofern wahlweise wenigstens ein weiterer Spüllösungs-Behäl
ter 24 vorgesehen ist, verbinden wenigstens ein dritter
Strömungspfad 60 den ersten mit dem letzten Spüllösungs-
Behälter. Zu diesem dritten Strömungspfad 60 gehört ein
dritter Zulaufschacht mit einer Anzahl dritter Umlenkplatten
von im wesentlichen gleicher Anordnung und Konstruktion, wie
der erste und zweite Zulaufschacht 30 bzw. 50. Dieser dritte
Zulaufschacht 60 weist eine Einlaßöffnung 62 zum weiteren
Spüllösungs-Behälter 24 hin unterhalb der vorgegebenen Füll
höhe auf, sowie eine Auslaßöffnung 64 zu dem ersten Spüllö
sungs-Behälter 20 hin. Die Anordnung der mit Öffnungen ver
sehenen Umlenkplatten des dritten Strömungspfades ist so ge
wählt, daß ein ausreichend länglicher oder gewundener Strö
mungspfad resultiert, um eine Wanderung von Behandlungsche
mikalien aus der stärker konzentrierten Lösung im ersten
Spüllösungs-Behälter zu der weniger konzentrierten Lösung im
weiteren Spüllösungs-Behälter zu unterbinden. Auf diese
Weise ist eine Wanderung der Lösung von einer höheren Kon
zentration zu einer niedrigeren Konzentration durch die
Strömung der den verdampften Anteil der Behandlungslösung
ersetzenden Flüssigkeit ausgeschaltet.
Die den Füllstand aufrechterhaltende Einrichtung D arbeitet
in Verbindung mit dem letzten Spüllösungs-Behälter 22. Zu
dieser, den Füllstand aufrechterhaltenden Einrichtung D ge
hört ein Überlaufauslaß oder Wehr 70, der/das in der Seiten
wand des letzten Spüllösungs-Behälters 22 auf der Höhe der
vorgegebenen Füllhöhe angeordnet ist. Ferner gehört zu
dieser Einrichtung D ein Wasser- oder Spüllösungs-Einlaß 72
in einer solchen Anordnung, um dem letzten Spüllösungs-Be
hälter 22 frisches Wasser oder frische Spüllösung zuzufüh
ren. Dieser Einlaß 22 liefert einen kontinuierlichen Wasser
oder Spüllösungsstrom in einer solchen Menge/Geschwindig
keit, welche die erwartete Verdampfungsgeschwindigkeit über
steigt. Solche Beträge an Wasser bzw. Spüllösung, welche den
Flüssigkeitsstand in dem letzten Spüllösungs-Behälter 22
über die vorgegebene Füllhöhe hinaus ansteigen ließen,
fließen über das Überlaufwehr 70 ab. Dies hält den Füllstand
des letzten Spüllösungs-Behälters 22 auf der vorgegebenen
Füllhöhe. Der Einlaß 72 kann mit der Wasserleitung aus der
öffentlichen Wasserversorgung oder einer sonstigen Wasser
quelle verbunden sein, die eine geringere Konzentration an
Behandlungs- bzw. Galvanisierungschemikalien aufweist, als
die im letzten Spüllösungs-Behälter befindliche Spüllösung.
Wenn im Galvanisiergefäß Wasser verdampft, dann könnte der
Flüssigkeitsstand unterhalb der vorgegebenen Füllhöhe absin
ken. Unter der Wirkung der Schwerkraft fließt jedoch Lösung
aus dem ersten Spüllösungs-Behälter 20 durch den ersten
Strömungspfad in das Galvanisiergefäß, um dort den verdampf
ten Anteil zu ersetzen. Hierdurch wird nicht nur der ver
dampfte Wasseranteil ersetzt, sondern es werden auch Behand
lungs- bzw. Galvanisierungschemikalien in das Behandlungsge
fäß zurückgeführt. Diese durch Verdampfung erzwungene Rück
strömung könnte den Flüssigkeitsstand im ersten Spüllösungs-
Behälter unterhalb der vorgegebenen Füllhöhe absenken. Unter
der Wirkung der Schwerkraft strömt jedoch eine, den ver
dampften Anteil ersetzende Menge Spülwasser und wiedergewon
nene Behandlungschemikalien aus dem weiteren Spüllösungs-Be
hälter 24 durch den dritten Strömungspfad 60 in den ersten
Spüllösungs-Behälter 20. Dies könnte den Flüssigkeitsstand
des weiteren Spüllösungs-Behälters 24 unterhalb der vorgege
benen Füllhöhe absenken. Unter der Wirkung der Schwerkraft
strömt jedoch eine dem verdampften Anteil entsprechende
Menge Spüllösung und wiedergewonnene Behandlungschemikalien
aus dem letzten Spüllösungs-Behälter 22 durch den zweiten
Strömungspfad 50 in den weiteren Spüllösungs-Behälter 24.
Der ständige Zustrom von Spülwasser aus dem Zufluß 72 hält
den Flüssigkeitsstand des letzten Spüllösungs-Behälters 22
auf der vorgegebenen Füllhöhe. Ein Teil der im letzten Spül
lösungs-Behälter 22 wiedergewonnenen Behandlungschemikalien
wird mit dem den verdampften Anteil ersetzenden Flüssig
keitsstrom zurückgeführt und ein Teil dieser Behandlungs
chemikalien geht über den Überlauf 70 verloren. Da jedoch
die meisten Behandlungschemikalien in dem ersten und gege
benenfalls dem weiteren Spüllösungs-Behälter wiedergewonnen
werden, geht lediglich ein relativ kleiner Anteil durch den
Überlauf 70 verloren. Auf diese Weise wird eine im wesent
lichen ununterbrochene, von der Schwerkraft erzeugte Flüs
sigkeitsströmung erhalten, welche den im Galvanisiergefäß
verdampften Wasseranteil ersetzt und Behandlungschemikalien
aus den Spüllösungs-Behältern in das Galvanisiergefäß zu
rückführt.
Der Wasserdurchsatz durch den Zufluß 72 wird per Hand über
das Durchflußregelventil 4 im Hinblick auf eine bestimmte
Behandlungschemikalien-Konzentration oder Verdünnung im
letzten Spüllösungs-Behälter eingestellt. Je sorgfältiger
die Werkstücke gespült werden sollen, umso größer wird der
Wasserzustrom durch den Zufluß 72 mittels des Ventils 74
eingestellt. Je größer der Zustrom von frischem Wasser in
dem letzten Spüllösungs-Behälter ist, desto verdünnter wird
die darin befindliche Spüllösung. Sofern es die Arbeitsvor
schriften zulassen, wird der Wasserzustrom am Zufluß 72 ver
ringert, um weniger Behandlungschemikalien durch den Über
lauf 70 zu verlieren. Der Wasserzustrom durch den Zufluß 72
muß jedoch stets den verdampften Wasseranteil ersetzen oder
diesen übersteigen. Vorzugsweise soll der Wasserzustrom
durch den Zufluß 72 um wenigstens 50 Prozent höher sein als
die erwartete Verdampfungsgeschwindigkeit, um einen ge
wissen Sicherheitsbereich gegen eine Absenkung des Pegel
standes der Behandlungslösung in dem Galvanisiergefäß unter
halb der vorgegebenen Füllhöhe einzuhalten, sofern die Ver
dampfung stärker als erwartet sein sollte.
In der praktischen Anwendung werden die zu behandelnden
Werkstücke in einem Drahtkorb angeordnet, an die Kathode an
geschlossen und in der im Galvanisiergefäß befindlichen Lö
sung untergetaucht. In üblicher Weise wird elektrischer
Strom von der Anode zu der Kathode durch die Galvanisier
lösung geleitet, um eine Metallschicht auf den Werkstücken
abzuscheiden. Nachdem die gewünschte Schichtdicke des Me
talles abgeschieden worden ist, wird der Strom unterbrochen
und der Korb aus der Galvanisierlösung herausgenommen, wobei
man die Galvanisierlösung von den Werkstücken zurück in das
Galvanisiergefäß fließen läßt. Jedoch bleibt aufgrund der
Oberflächenspannung und anderer physikalischer Faktoren
eine gewisse Menge Galvanisierlösung - das Herausgeschlepp
te - an den Teilen im Korb haften. Der Korb mit den Teilen
wird daraufhin in den ersten Spüllösungs-Behälter einge
taucht, um die Behandlungslösung von den Teilen in dem Korb
abzuspülen. Nachdem verschiedene Körbe mit solchen Werk
stücken gespült worden sind, entwickelt sich eine relativ
hohe Konzentration an Galvanisierlösung in dem ersten Spül
lösungs-Behälter. Wird der Korb mit den Werkstücken darauf
hin aus dem ersten Spüllösungs-Behälter herausgenommen, so
haftet die verdünnte Galvanisierlösung an den Werkstücken.
Um die Galvanisierlösung noch vollständiger zu entfernen,
werden die Werkstücke in den weiteren Spüllösungs-Behälter
24 eingetaucht. Wenn der Korb mit den Werkstücken aus dem
weiteren Spüllösungs-Behälter herausgenommen wird, haftet
eine noch weiter verdünnte Galvanisierlösung an den Werk
stücken. Um die Werkstücke noch vollständiger zu spülen,
werden die Werkstücke schließlich in den letzten Spül
lösungs-Behälter 22 eingetaucht. Eine zusätzliche Spülung
kann erzielt werden, indem die Werkstücke in einen zusätz
lichen Spüllösungs-Behälter eingetaucht werden. Die Wirk
samkeit und Vollständigkeit der Spülung ist umso größer, je
geringer die Konzentration an Galvanisierchemikalien in dem
letzten Spüllösungs-Behälter ist. Nachdem die Werkstücke aus
dem letzten Spüllösungs-Behälter herausgenommen worden sind,
können weitere Behandlungs- oder Bearbeitungsstufen vorge
sehen werden, die weitere Spül- oder Reinigungsschritte
einschließen.
Wenn der Korb mit den Werkstücken in die im Galvanisierge
fäß befindliche Lösung oder in die in einem der Spüllösungs
behälter befindliche Spüllösung eingetaucht wird, dann ver
drängen die Werkstücke und der Korb einen Teil der Lösung,
wodurch der Flüssigkeitsstand in dem jeweiligen Gefäß bzw.
Behälter ansteigt. Dieser erhöhte Flüssigkeitsstand kann
eine Flüssigkeitsströmung aus dem Gefäß bzw. Behälter, in
den der Korb und die Werkstücke eingetaucht sind, in Rich
tung auf die benachbarten Behälter hin verursachen. In ana
loger Weise führt das Herausnehmen des Korbes und der Werk
stücke zu einer Absenkung des Füllständes, wodurch Lösung
aus dem benachbarten Behälter herangezogen wird. Um zu ver
meiden, daß konzentriertere Lösungen in Behälter mit ge
ringerer Konzentration fließen, weist jeder Strömungspfad
ein Volumen auf, das größer ist als jenes Volumen, das von
dem Behälter und den Werkstücken verdrängt wird. Dadurch
wird gewährleistet, daß die verdrängte Lösung vollständig
innerhalb des Strömungspfades verbleibt und nicht bis zu
einem Behälter mit verdünnter Lösung vordringt. Wenn der
Korb mit den Werkstücken aus dem Gefäß bzw. Behälter heraus
genommen wird, dann wird die verdrängte Lösung erneut aus
den benachbarten Strömungspfaden herangezogen. Die Strö
mungspfade sind ausreichend gewunden, damit die vom Eintau
chen und Herausnehmen des Korbes mit den Werkstücken verur
sachten Turbulenzen verteilt werden, so daß eine Vermischung
der Lösungen in benachbarten Behältern unterbunden wird.
Claims (5)
1. Galvanisiervorrichtung,
mit einem Galvanisiergefäß (A) zur Aufnahme einer wäss rigen Galvanisierlösung bis zu einer vorgegebenen Füll höhe, in die zu galvanisierende Werkstücke eintauchbar sind, wobei der Galvanisierlösungs-Füllstand wegen Ver dampfungsvorgängen und durch das Herausschleppen von, an den galvanisierten Werkstücken anhaftender Galvani sierlösung absinkt,
mit einem ersten Spüllösungs-Behälter (20) zur Aufnahme einer Spüllösung bis zu der vorgegebenen Füllhöhe, der ausreichend nahe am Galvanisiergefäß (A) angeordnet ist, um die galvanisierten Werkstücke in die im ersten Spüllö sungs-Behälter befindliche Spüllösung einzutauchen und um Galvanisierlösung davon abzuspülen,
mit einem letzten Spüllösungs-Behälter (22) zur Aufnahme von Spüllösung bis zu der vorgegebenen Füllhöhe, der aus reichend nahe am ersten Spüllösungs-Behälter (20) ange ordnet ist, um die bereits gespülten Werkstücke in die im letzten Spüllösungs-Behälter (22) befindliche Spül lösung einzutauchen und anhaftende Spüllösung davon abzu spülen,
wahlweise mit wenigstens einem weiteren Spüllösungs-Be hälter (24) zur Aufnahme von Spüllösung bis zu der vor gegebenen Füllhöhe, der ausreichend nahe am vorher gehenden und nachfolgenden Spüllösungs-Behälter ange ordnet ist, um die bereits gespülten Werkstücke in die im weiteren Spüllösungs-Behälter (24) befindliche Spül lösung einzutauchen und anhaftende Spüllösung davon abzuspülen,
mit einer Füllstand-Halteeinrichtung (D) am letzten Spül lösungs-Behälter (22), um die Spüllösung in sämtlichen Spüllösungs-Behältern (20, 24, 22) und die Galvanisier lösung in dem Galvanisiergefäß (A) auf der gleichen, vor gegebenen Füllhöhe zu halten, und um Galvanisierchemika lien aus dem letzten Spüllösungs-Behälter (22) in den je weils vorausgegangenen Spüllösungs-Behälter und aus diesem in das Galvanisiergefäß (A) zurückzuführen, und
mit je einer Strömungsverbindung zwischen dem nachfolgen den Spüllösungs-Behälter und dem vorausgegangenen Spül lösungs-Behälter sowie einer Strömungsverbindung zwischen dem ersten Spüllösungs-Behälter (20) und dem Galvanisier gefäß (A), dadurch gekennzeichnet, daß
jede Strömungsverbindung ein Zulaufschacht (30, 50, 60) ist, dessen Einlaßöffnung (32, 52, 62) sich nahe am Boden des nachfolgenden Spüllösungs-Behälters (20, 22, 24) be findet und dessen Auslaßöffnung (34, 54, 64) sich kurz unterhalb der Füllhöhe im vorausgegangenen Spüllösungs- Behälter (20, 24) oder Galvanisiergefäß (A) befindet; und
in jedem Zulaufschacht (30, 50, 60) eine Anzahl Umlenk platten (40) angeordnet ist, die einen länglichen, gewun denen Strömungspfad für die allein unter der Wirkung der Schwerkraft rückströmende Spüllösung schaffen.
mit einem Galvanisiergefäß (A) zur Aufnahme einer wäss rigen Galvanisierlösung bis zu einer vorgegebenen Füll höhe, in die zu galvanisierende Werkstücke eintauchbar sind, wobei der Galvanisierlösungs-Füllstand wegen Ver dampfungsvorgängen und durch das Herausschleppen von, an den galvanisierten Werkstücken anhaftender Galvani sierlösung absinkt,
mit einem ersten Spüllösungs-Behälter (20) zur Aufnahme einer Spüllösung bis zu der vorgegebenen Füllhöhe, der ausreichend nahe am Galvanisiergefäß (A) angeordnet ist, um die galvanisierten Werkstücke in die im ersten Spüllö sungs-Behälter befindliche Spüllösung einzutauchen und um Galvanisierlösung davon abzuspülen,
mit einem letzten Spüllösungs-Behälter (22) zur Aufnahme von Spüllösung bis zu der vorgegebenen Füllhöhe, der aus reichend nahe am ersten Spüllösungs-Behälter (20) ange ordnet ist, um die bereits gespülten Werkstücke in die im letzten Spüllösungs-Behälter (22) befindliche Spül lösung einzutauchen und anhaftende Spüllösung davon abzu spülen,
wahlweise mit wenigstens einem weiteren Spüllösungs-Be hälter (24) zur Aufnahme von Spüllösung bis zu der vor gegebenen Füllhöhe, der ausreichend nahe am vorher gehenden und nachfolgenden Spüllösungs-Behälter ange ordnet ist, um die bereits gespülten Werkstücke in die im weiteren Spüllösungs-Behälter (24) befindliche Spül lösung einzutauchen und anhaftende Spüllösung davon abzuspülen,
mit einer Füllstand-Halteeinrichtung (D) am letzten Spül lösungs-Behälter (22), um die Spüllösung in sämtlichen Spüllösungs-Behältern (20, 24, 22) und die Galvanisier lösung in dem Galvanisiergefäß (A) auf der gleichen, vor gegebenen Füllhöhe zu halten, und um Galvanisierchemika lien aus dem letzten Spüllösungs-Behälter (22) in den je weils vorausgegangenen Spüllösungs-Behälter und aus diesem in das Galvanisiergefäß (A) zurückzuführen, und
mit je einer Strömungsverbindung zwischen dem nachfolgen den Spüllösungs-Behälter und dem vorausgegangenen Spül lösungs-Behälter sowie einer Strömungsverbindung zwischen dem ersten Spüllösungs-Behälter (20) und dem Galvanisier gefäß (A), dadurch gekennzeichnet, daß
jede Strömungsverbindung ein Zulaufschacht (30, 50, 60) ist, dessen Einlaßöffnung (32, 52, 62) sich nahe am Boden des nachfolgenden Spüllösungs-Behälters (20, 22, 24) be findet und dessen Auslaßöffnung (34, 54, 64) sich kurz unterhalb der Füllhöhe im vorausgegangenen Spüllösungs- Behälter (20, 24) oder Galvanisiergefäß (A) befindet; und
in jedem Zulaufschacht (30, 50, 60) eine Anzahl Umlenk platten (40) angeordnet ist, die einen länglichen, gewun denen Strömungspfad für die allein unter der Wirkung der Schwerkraft rückströmende Spüllösung schaffen.
2. Galvanisiervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
jede Umlenkplatte (40) den Zulaufschacht-Querschnitt
vollständig ausfüllt und mit einer Öffnung versehen
ist, durch welche die Spüllösung strömt.
3. Galvanisiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
benachbarte Umlenkplatten (40) im wesentlichen recht
winklig zueinander angeordnet sind.
4. Galvanisiervorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
benachbarte Umlenkplatten (40) längs einer gemeinsamen,
horizontal ausgerichteten Kante miteinander verbunden
sind.
5. Galvanisiervorrichtung mach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Füllstand-Halteeinrichtung (D) einen Überlauf-Ausfluß (70) aufweist, der am letzten Spüllösungs-Behälter (22) im wesentlichen auf der vorgegebenen Füllhöhe angeordnet ist; und
eine Vorratseinrichtung vorhanden ist, welche diesem letzten Spüllösungs-Behälter (22) Wasser in größerer Menge/Geschwindigkeit zuführt, als aus dem Galvanisier gefäß (A) verdampft und herausgeschleppt wird, und über schüssige Spüllösung durch den Überlauf-Ausfluß (70) ab fließt.
die Füllstand-Halteeinrichtung (D) einen Überlauf-Ausfluß (70) aufweist, der am letzten Spüllösungs-Behälter (22) im wesentlichen auf der vorgegebenen Füllhöhe angeordnet ist; und
eine Vorratseinrichtung vorhanden ist, welche diesem letzten Spüllösungs-Behälter (22) Wasser in größerer Menge/Geschwindigkeit zuführt, als aus dem Galvanisier gefäß (A) verdampft und herausgeschleppt wird, und über schüssige Spüllösung durch den Überlauf-Ausfluß (70) ab fließt.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/225,709 US4379031A (en) | 1981-01-16 | 1981-01-16 | Evaporation driven counterflow rinse system and method |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3201129A1 DE3201129A1 (de) | 1982-12-02 |
| DE3201129C2 true DE3201129C2 (de) | 1992-05-27 |
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ID=22845913
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| BR (1) | BR8200223A (de) |
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