DE319899C - Kurzschlussvorrichtung fuer Zuendapparate - Google Patents

Kurzschlussvorrichtung fuer Zuendapparate

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DE319899C
DE319899C DE1915319899D DE319899DD DE319899C DE 319899 C DE319899 C DE 319899C DE 1915319899 D DE1915319899 D DE 1915319899D DE 319899D D DE319899D D DE 319899DD DE 319899 C DE319899 C DE 319899C
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DE
Germany
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DE1915319899D
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Description

'^BUÜTIIEEK
AUSGEGEBEN AMI. APRIL 192Θ
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kurzschlußunterbrecher für Zündapparate, der bei Erreichung einer gewissen einstellbaren Tourenzahl mit Hilfe eines Schwunggewichtes die Zündung kurzschließt. Die Kurzschlußvorrichtung besteht aus einem becherförmigen Gehäuse, das mittels der Unterbrecherbefe^tigungsschraube zusammen mit dem Unterbrecher festgeschraubt werden kann, und dem
ίο Gestänge mit dem Schwünggewicht. Auf der Rückseite des Gehäuses ist ein Träger für den einen Platinkontakt befestigt, der gleichzeitig auch einen' Steckbolzen trägt, welcher
; in eine an der Unterbrecherscheibe vorgesehene Hülse eingeführt werden kann, so daß eine Stromüberleitung vom Unterbrecher zur Kurzschlußvorrichtung geschaffen ist. Der zweite
■ Platinkontakt wird von einer am Schwung-
~ gewicht befestigten Feder getragen. Der Strom geht von dem Schwunggewicht - zum Gehäuse . mit Hilfe eines ausgeglühten Kupferbandes über, das zwischen beiden befestigt ist. Als Führung für das Gestänge des Schwunggewichtes dient einerseits eine in das Gehäuse eingeschraubte Büchse und andererseits ein in das Gehäuse eingeschnittener Schlitz, der nach vorn durch einen um das Gehäuse gelegten Sprengring abgeschlossen wird. Auf dem durch die Führungsbüchse geführten Teil
des Gestänges ist eine von einer. Schraubenfeder beeinflußte Einstellvorrichtung angeordnet, mittels welcher die Kurzschlußvorrichtung auf bestimmte Tourenzahl eingestellt werden kann.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung-in Verbindung mit einem Unterbrecher in Draufsicht und Längsschnitt dargestellt.
Das mit einer Nabe versehene becherförmige Gehäuse α wird mittels der. Unterbrecherbefestigungsschraube δ zusammen mit dem Unterbrecher in bekannter Weise mit dem Zündapparat in Verbindung gebracht. Das Gehäuse α ist senkrecht zur Achse durchbohrt,. und. diese Bohrung dient als Führung für ein Gestänge, an dem ein Schwunggewicht c hängt. Der obere Teil d des Gestänges ist mit Gewinde versehen, auf dem eine an sich bekannte . Zahnkupplung e verschraubbar ist, deren loser- ■ Teil von einer Schraubenfeder f gegen den ' verschraubbaren Teil gedrückt wird und das Schwunggewicht in Ruhestellung gegen das Gehäuse heranzieht. " Als Führung für das Gestänge d und als Gehäuse für die Schraubenfeder f dient eine in das Gehäuse α eingeschraubte Büchse g. Der mittlere Teil des Gestänges ist. als Ring h ausgebildet und ermöglicht dadurch die Umgehung der Befestigungsschraube b.- Als Lager und Führung für den unteren, das Schwunggewicht c tragenden Teil i des Gestänges ist in das Gehäuse α ein Schlitz eingeschnitten, und um diesen Schlitz von oben abzudecken und die Führung zu schließen, ist um das Gehäuse α in eine vorbereitete Rille ein Sprengring k gelegt. Dieser Sprengring gestattet durch seine leichte Lös-.barkeit ein bequemes Herausnehmen des Gestänges aus dem Gehäuse und hat zur Folge, daß die Reibung zwischen Führung und' Gestänge auf ein Mindestmaß beschränkt bleibt. Das Schwunggewicht c trägt an einer Blatt-
feder/ den einen Platinkontaktm, während der andere Platinkontakt η an einem mit dem Gehäuse« verschraubten und von ihm isolierten Träger ο angeordnet ist.
Die leitende Verbindung zwischen dem Gehäuse α und dem Schwunggewicht c wird durch ein aus geglühtem Kupferblech bestehendes Band p hergestellt. Es wird dadurch erreicht, daß zwischen dem Gehäuse α und dem bewegliehen Schwunggewicht c eine Stromüberleitung geschaffen ist5 bei der jede zusätzliche Spannung ausgeschaltet ist, durch welche die Einstellung des Schwunggewichtes auf die gewünschte Tourenzahl gestört werden könnte.
Die Stromüberleitung von dem Unterbrecher zur Kurzschlußvorrichtung geschieht mit Hilfe einer auf der Unterbrecherscheibe q sitzenden geschlitzten Hülse r und eines in dieselbe einsteckbaren, -auf dem Kontaktträger 0 vorgesehenen Stiftes s.
Die Wirkungsweise der Kurzschlußvor'richtung . geht aus der Zeichnung ohne weiteres klar hervor.
Wenn beim Umläufen des Unterbrechers
as die mit Hilfe der Schraubenfeder eingestellte Tourenzahl erreicht bzw. überschritten wird, schließt der Kontakt bei m, η und schließt damit den Unterbrecher kurz, so daß im Motor Aussetzer auftreten, dessen Tourenzahl infolgedessen heruntergeht. Sobald sie so weit gesunken ist, daß die Spannung der Feder f die Wirkung der Zentrifugalkraft überwindet, wird der Kontakt bei m, η geöffnet und die Zündung setzt wieder regelmäßig ein.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kurzschlußvorrichtung für Zündapparate, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Unterbrecher ein Gehäuse («) verschraubt werden kann, in dem ein unter dem Einfluß einer Feder stehendes, mit einem Platinkontakt (m) versehenes Schwunggewicht (c) gelagert ist, dem ein zweiter, an einem an dem Gehäuse (a) isoliert befestigten Ti äger (0) sitzender Kontakt («) gegenübersteht, wobei der Träger auch gleichzeitig einen zur Stromüberleitung dienenden Stift (s) trägt, der in eine an der Unter brecher scheibe (q) vorgesehene Hülse {r) eingeführt ist.
  2. 2. Kurzschlußvorrichtung für Zündapparate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das becherförmige Gehäuse (a). als Führung für das das Schwunggewicht (c) tragende Gestänge ausgebildet ist, dessen oberer, mit einer federbeeinflußten einstellbaren Kupplung (e) versehener Teil (g) in einer mit dem Gehäuse verschraubten Büchse (g) geführt ist, während der mittlere Teil des Gestänges zwecks Umgehung der' Befestigungsschraube (δ) als Ring(Ä) ausgebildet und der untere das Schwunggewicht (c) tragende Teil (i) des Gestelles in einem im Gehäuse (α) vorgesehenen Schlitz gelagert ist.
  3. 3. Kurzschlußvorrichtung für Zündapparate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in das Gehäuse (α) gebrochene, dem Schwunggewichtsgestänge als Führung dienende Schlitz durch einen um das Gehäuse (a) gelegten Sprengring (Ä) überbrückt wird und dadurch die Führung für den unteren Teil (i) des Gestänges •schließt.
  4. 4. Kurzschlußvorrichtung für Zündapparate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Platinkontakt (-m) auf einem Federband tragende Schwunggewicht (c) durch ein aus geglühtem Kupferblech hergestelltes Band (-p) mit dem Gehäuse (a) zum Zweck der Stromüberleitung in Verbindung gebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1915319899D 1915-10-08 1915-10-08 Kurzschlussvorrichtung fuer Zuendapparate Expired DE319899C (de)

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DE319899T 1915-10-08

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DE319899C true DE319899C (de) 1920-04-01

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DE1915319899D Expired DE319899C (de) 1915-10-08 1915-10-08 Kurzschlussvorrichtung fuer Zuendapparate

Country Status (2)

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CH (1) CH85456A (de)
DE (1) DE319899C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963385C (de) * 1952-06-04 1957-05-09 Scintilla Ag Sicherheitsvorrichtung an Magnet-Zuendapparaten fuer Brennkraftmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963385C (de) * 1952-06-04 1957-05-09 Scintilla Ag Sicherheitsvorrichtung an Magnet-Zuendapparaten fuer Brennkraftmaschinen

Also Published As

Publication number Publication date
CH85456A (de) 1920-06-16

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