DE31971C - Apparat zur Herstellung von Leuchtgas - Google Patents

Apparat zur Herstellung von Leuchtgas

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DE31971C
DE31971C DENDAT31971D DE31971DA DE31971C DE 31971 C DE31971 C DE 31971C DE NDAT31971 D DENDAT31971 D DE NDAT31971D DE 31971D A DE31971D A DE 31971DA DE 31971 C DE31971 C DE 31971C
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DENDAT31971D
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S. C. SALISBURY in New-York
Publication of DE31971C publication Critical patent/DE31971C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils

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  • Hydrogen, Water And Hydrids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gas-Bereitung und -Beleuchtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1884 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Construction eines Apparates zur Herstellung von Leuchtgas durch gemeinsame Vergasung von Wasserdampf und Kohlenwasserstoff oder aus Kohle und Wasserstoff.
Fig. ι ist die Vorderansicht meines Apparates unter Zugrundelegung einer Retortenanlage analog der in den bisherigen Gasanstalten ausgeführten.
Fig. 2 ist ein Verticalschnitt durch denselben,
Fig. 3 ein Verticalschnitt durch eine modificirte Retortenanlage,
Fig. 4 der Verticalschnitt durch eine Retorte zur Herstellung von Gas aus Kohle und Wasserstoff bezw. Kohle und Kohlenwasserstoff.
Fig. 5 ist die durchschnittene Ansicht eines Injectors zwecks Mischung des Wasserstoffes und Kohlenwasserstoffes.
A ist ein Dampfrohr zur Einführung von Dampf in das Ueberhitzungsrohr B, welches von dem Rohr C umgeben ist. Der eingeführte Dampf schlägt gegen das geschlossene Ende des Rohres C, kehrt in den Raum zwischen den Röhren B C zurück und wird durch das Rohr D in das Rohr E geführt, um von hier in das Rohr F gröfseren Durchmessers zu gelangen, das eine Zersetzungsretorte bildet, die mit Eisenabfällen oder anderen die Zersetzung von Wasserdampf bewirkenden Materialien angefüllt ist. Der stark erhitzte Dampf wird beim Passiren von F zersetzt und der Wasserstoff in das Vertheilungsrohr G und von dort in die kleinen Leitungsröhren H geleitet, um den einzelnen Retorten und event, der Feuerung zugeführt zu werden. Diese Einführung nach den Retorten und der Feuerung wird durch einen Injector vermittelt, welcher in Fig. 5 in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt ist. Der durch die Rohre" H in die innere Abtheilung des Injectors K eintretende Wasserstoff trifft beim Ausströmen in eine Zufuhr heifsen Kohlenwasserstoffes, welcher durch die Rohre L in den Theil M des Injectors geführt wird, der das innere Rohrstück k umgiebt. Durch den Injector wird das Gasgemenge in das Rohr N getrieben, von denen je eins innerhalb jeder Retorte angebracht ist. Hier wird neben der nochmaligen Erhitzung bis auf circa 500 ° C. ein inniges Mengen des Wasserstoffes und Kohlenwasserstoffes zu Leuchtgas dadurch vollzogen, dafs das Gemenge gezwungen wird, eine Anzahl Vertheilungsplatten O zu passiren, deren jede mit einer Anzahl kurzer Rohrenden 0 versehen ist. In den entstehenden Mischräumen O1 werden auf diese Weise der Wasserstoff und Kohlenwasserstoff vollkommen vereinigt und das fertige Leuchtgas durch das Rohr P nach dem Gasometer abgeleitet.
In die Retorte ist aufserdem ein mit dem Vertheiler G verbundenes Rohr H1 geführt, welches Wasserstoff zur event. Verringerung der Qualität des Kohlenwasserstoffes zuführt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Modification der Anlage kommen die Vertheilungsplatten O1, Fig. 2, in Wegfall und die Dampfüberhitzungsröhren ABCD sowie der Wasserstofferzeuger E F, ebenso das Vertheilungsrohr N sind in einer Retorte untergebracht.
Die in Fig. 4 gezeigte abgeänderte Construction zeigt die Anordnung eines Rohres N1 in einer Retorte, in welcher Kohle vergast wird. Durch das Rohr N1 wird zuerst Wasser-
Stoff als Vergasungs- und Desoxydationsproduct von Wasserdampf zugeleitet, um das sich aus. den Kohlen erst entwickelnde gehaltreiche Gas in seiner Qualität zu verringern; in den letzten Stadien des Destillationsprocesses, wo das aus den Kohlen entwickelte Gas weniger gehaltreich ist, führt man durch dasselbe Rohr 2V1 Kohlenwasserstoff zu, um das geringe Gas aufzubessern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Construction eines Apparates zur Herstellung von Leuchtgas durch gemeinsame Vergasung von gradatim erhitztem Wasserdampf und Kohlenwasserstoff, charakterisirt durch den Dampfüberhitzer B C in Verbindung mit der mit Eisenabfällen etc. angefüllten Zersetzungsretorte F und dem Vertheiler G, von wo aus der Wasserstoff durch· die Röhren H einem Injector K zugeführt wird, um mit dem durch Rohr L nach dem Injector geleiteten Kohlenwasserstoff in ein Rohr N zu gelangen, das in eine Misch- und Erhitzungsretorte mündet, welche durch Scheidewände O mit den Röhrchen ο in einzelne Mischkammern O1 getheilt ist, wobei ein aus dem Vertheiler G Wasserstoff zuführendes Rohr H1 die Regulirung der Qualität des Gases oder b ei der Vergasung von Kohle, Fig. 4, ein Rohr N1 durch Zuleitung von Wasserstoff und Kohlenwasserstoff nach einander die Herabminderung bezw. Aufbesserung des Gases ermöglicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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