DE318666C - - Google Patents

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DE318666C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/24Means for preventing discharge to non-current-carrying parts, e.g. using corona ring

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  • Insulators (AREA)

Description

Bei dem Anschluß von Transformatorenstationen an die Uberlandzentralen werden Ölschalter für nur ganz geringe Stromstärken benötigt, für die die üblichen ölschalterkonstruktionen ihres hohen Preises wegen nicht anwendbar sind. Man ist deshalb dazu übergegangen, Schalter zu verwenden, bei denen zwecks kleineren Raumbedarfs die ölschalter töpfe nicht aus Metall, sondern aus Isolier stoffen hergestellt werden. Als besonders zweckmäßig hierfür wird die vorliegende Anordnung vorgeschlagen. Es werden für jeden Pol einzelne Isoliertöpfe, z. B. aus Porzellan, verwendet, die an ihrem oberen Ende durch eine geerdete Fassung gehalten werden. Am unteren' Ende des Topfes befinden sich die beiden mit Anschluß nach außen versehenen Kontakte, so daß ein von oben nach unten sich bewegendes Messer zum Schalten ver-(2o wendet werden kann. Man erhält also eine zweifache Unterbrechung für jeden Pol. Diese Anordnung hat gegen den bis jetzt verwendeten Einzeltopfschalter , aus Isolierstoff mit nur einer Unterbrechung den Vorteil, daß die elektrische Beanspruchung des Ölschaltertopfes nicht, wie bisher, der Beanspruchung einer Porzellandurchführung mit mitten hindurchgehender Strombahn entspricht, sondern sich nur so verhält, wie die eines einfachen Stützisolators. Dadurch wird ferner auch erreicht, daß die ganzen Abmessungen des Isolationstopfes wesentlich kleiner werden, da sie nur unter Berücksichtigung einer entsprechenden Entfernung der stromführenden Teile gegen Erde zu wählen, sind.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 die bis jetzt bestehende und in Fig. 2 die neue Anordnung dargestellt. Da in Fig. 1 die nach oben gehende stromführende Stange α während der Einschaltung der geerdeten Fassung 6 in der Mitte gegenübersteht, so ist an dieser Stelle eine starke, elektrische Beanspruchung des Isolationsgefäßes c vorhanden. . Sie entspricht der Beanspruchung eines Durchführungsisolators, wie er z. B. bei Ölschaltern 4-5 mit geerdetem Topf stets vorhanden ist. Im Gegensatz dazu ist in Fig. 2 die Stange d nicht stromführend und für die Beanspruchung des öltopfes g· kommt nur die Überschlagsentfernung der Anschlüsse e und f nach der obensitzenden geerdeten Fassung h in Frage. Die Beanspruchung ist also die gleiche wie bei einem Stützisolator. Man erhält damit durch diese Anordnung eine wesentlich geringere elektrische Beanspruchung und somit auch bei kleinen Abmessungen des ölsch'alters eine wesentlich größere Sicherheit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anordnung von Mehrtopfölschaitern, bei denen für jeden Pol ein einziger Topf aus Isolierstoff vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Topf an seinem. oberen Ende geerdet gefaßt ist und Zu- und Ableitungen an dem unteren Ende des Topfes angebracht sind, so daß durch die Ausschaltbewegting des Messers eine doppelte Unterbrechung herbeigeführt und die elektrische Beanspruchung, des Topfes gegen
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