DE31767C - Tiefbohrapparat, bei welchem Wasserdampf als lösendes Mittel angewendet wird - Google Patents
Tiefbohrapparat, bei welchem Wasserdampf als lösendes Mittel angewendet wirdInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B7/00—Special methods or apparatus for drilling
- E21B7/18—Drilling by liquid or gas jets, with or without entrained pellets
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bergbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. September 1884 ab.
Statt des seither vielfach angewendeten Druckwassers zum Reinspülen des Bohrloches und
zum Transport des zerkleinerten Materials wird Dampf angewendet.
In thonigen, sandigen, mergeligen Schichten kann man ohne Bohrstück in festen Schichten
mit Bohrmeifsel oder Drehbohrstück arbeiten. Wenn der Dampf auch vielleicht nicht während
der ganzen Bohrung eingeleitet wird, so ist er doch in einzelnen Fällen ausgezeichnet
zu verwenden, auch wenn man den Dampf mit Unterbrechung wirken läfst, nachdem derselbe
jedesmal eine höhere Spannung angenommen hat. Bei nicht zu tiefen Bohrungen wird
eine zu schnelle Abkühlung oder ein zu starker Dampfverbrauch nicht zu befürchten sein. Besonders
wenn die Rohre stecken bleiben, wird man zur Unterspülung der Rohre an Stelle des
Erweiterungsbohrers mit Dampf eine ausgezeichnete Wirkung erzielen und eventuell die
Rohre sofort zum Sinken bringen. Ebenso wird man ein Bohrgeräth, welches feststeckt,
oft mit Dampf sehr leicht lösen können. Der Dampf wird bei dem Gesteinsbohren, dem
Niederbringen von nicht zu tiefen Bohrlöchern, besonders bei Bohrbrunnen und beim Schachtbohren,
direct zu verwenden sein.
Der in der beiliegenden Zeichnung angegebene Apparat soll die Anwendung des Dampfes in
der gedachten Weise veranschaulichen.
Fig. IA und ib. Der Dampf wird der Lokomobile α entnommen, welche aufserdem
zum Bohren verwendet werden kann, und strömt durch das Rohr b nach dem Bohrgestänge
c. Damit sich dasselbe mit dem Tiefergehen des Bohrloches verlängern kann,
ist über den oberen Theil desselben ein weiteres, oben geschlossenes Rohr d geschoben und
unten bei e gegen das Bohrgestänge mittelst Stopfbüchse abgedichtet. Die Dampfzuleitungsröhre
mündet in das weitere Rohr und von da strömt der Dampf in das Hohlgestänge. Die weitere Röhre ist durch das Gerüst f gehalten.
Der Dampf strömt unten aus den Bohrröhren, wühlt den Sand, Thon und das sonstige weiche Material auf, welches dann
aus den durch Gewichte g niedergetriebenen Futterröhren h austritt oder durch Löffeln entfernt
wird. Bei grobem oder festem Material wird man von Zeit zu Zeit mit dem Meifsel bohren oder löffeln müssen.
Fig. 2. An die Bohrröhre ist unten ein Mundstück angeschraubt, welches dem ausströmenden
Dampf eine gewisse Richtung giebt.
Fig. 3A und 3B. Statt des Mundstückes wird
ein hohler, in der Peripherie gebogener Bohrmeifsel angewendet, durch welchen der Dampf
auf die Bohrsohle austritt.
Fig. 4. Unten an dem Rohr ist ein hohler Schraubenbohrer mit seitlichen Austrittsöffhungen
angebracht. Auch andere Drehbohrer können benutzt werden.
Fig. 5. Das untere Ende des Rohres trägt aufser dem Meifsel eine Muffe mit seitlichen
Ausströmungsöffnungen für den Dampf. Diese letztere Construction ist auch ohne Meifsel zu
verwenden, wenn es gilt, in zähem Thon unter der Futterröhrentour das Bohrloch zu
Claims (1)
- erweitern. Der Meifsel allein kann auch als Gesteinsbohrer angewendet werden.Fig. 6. Ueber das Gestängerohr sind einige Schalen k von Gufseisen geschoben, und durch die Klemmschraube I gehalten.' Das Material, welches durch den unten am Gestänge austretenden Dampf aufgewirbelt wird, setzt sich in den Schalen ab und das Wasser kann aus den durchlöcherten Böden derselben abfliefsen.Fig. 7. In die Futterröhre m sind zwei Röhren n, durch Stopfbüchsen 0 gedichtet,, bis zur Bohrsohle geführt. Durch die eine Röhre strömt der Dampf ein, während er durch die andere den Bohrschmand hinaustreibt. Diese Construction eignet sich für weite Bohrlöcher und Bohrschächte.Die Construction des in Fig. 6 dargestellten Schalenapparates, bei dessen Anwendung der aus dem Hohlgestänge austretende Wasserdampf die Sohle und Wände des Bohrloches angreift und das gelöste Material in die über der Austrittsöffnung an der Bohrröhre durch die Stellschrauben c angeklemmten, durchlöcherten Schalen k geschleudert wird, so dafs es zu Tage gefördert werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31767C true DE31767C (de) |
Family
ID=307830
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31767D Expired - Lifetime DE31767C (de) | Tiefbohrapparat, bei welchem Wasserdampf als lösendes Mittel angewendet wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31767C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3172487A (en) * | 1962-03-23 | 1965-03-09 | Pure Oil Co | Method of drilling wells with gas |
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