DE31596C - Neuerungen an dem durch Patent Nr. 30 101 geschützten Niederdruckmotor - Google Patents
Neuerungen an dem durch Patent Nr. 30 101 geschützten NiederdruckmotorInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0417—To-be-deleted with administrative transfer to parent group for locomobiles driven by small motors
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Zusatz zum Patent No. 30101 vom 17. Juni 1884,
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 11. November 1884 ab.
Längste Dauer: 16. Juni 1899.
Vorliegende Neuerungen haben die Vereinfachung und Vervollkommnung des in der
Patentschrift No. 30101 beschriebenen Niederdruckmotors
zum Zweck.
In den beiliegenden Zeichnungen ist in Fig. 1 ein Verticalschnitt des Motors nebst Wasserbehälter
U zum Kühlen des Condensators und Speisen des Kessels dargestellt, sowie eine Einrichtung
zur continuirlichen Speisung des Feuerherdes mit Brennstoff für den Fall, dafs man
nicht in der gewöhnlichen Weise die Feuerung betreiben will.
Fig. 2 zeigt einen Verticalschnitt des Speisekastens und der Luftpumpe,
Fig. 3 einen Verticalschnitt durch den Cylinder und Feuerherd und
Fig. 4 einen Verticalschnitt des Speisekastens in vergrößertem Mafsstabe.
Der Motor ist im allgemeinen wie in der Palentschrift No. 30101 beschrieben construirt.
Der Cylinder E hat einen Schieber S, welcher, anstatt wie früher freiliegend, jetzt mit einem
Kasten umgeben ist, der bei O eine Oeffhung
hat, welche mit dem Dampfraum des Kessels in Verbindung steht. Vor dieser Oeffnung befindet
sich ein Kolbenventil ν, das mit einem Centrifugalregulator R verbunden ist, so dafs
bei der Zunahme der Geschwindigkeit der Maschine die Einlafsöffnung O für den Dampf
mehr oder weniger durch das Ventil ν geschlossen wird.
Der Kreuzkopf T ist als Hohlcylinder ausgebildet
und arbeitet in einer cylindrischen Führung, welche von einem am Kessel befestigten
Stuhl getragen wird.
Der Condensator K, Fig. 1 und 2, besteht
aus einem aufrechten, an der Seite des Kessels angebrachten Behälter, in welchem sich Röhren
befinden, die oben in einen Raum k münden, der mit dem Abdampfrohr des Cylinders E
communicirt, und unten in einen Raum Ar1, der durch eine Röhre k'2 mit der Luftpumpe P
communicirt. Der Behälter K selbst communicirt oben und unten vermittelst Röhren u
und M1 mit einem Wasserbehälter U, so dafs ein beständiger Wasserkreislauf von U nach K
und zurück stattfindet, wodurch die Condensation des durch die Röhren fliefsenden
Dampfes bewirkt wird.
Vom oberen Theil des Condensators K führt eine Röhre k3 nach dem Speisekasten W, der
oben und unten mit dem Kessel in Verbindung steht und vorn eine Glasscheibe»» trägt,
durch welche man den Wasserstand beobachten kann. In dem Kasten W befindet sich ein
Schwimmer w1, an welchem unten ein Ventil»'2
hängt, das sich unterhalb der nach unten gerichteten Oeffnung der Wasserspeiseröhre ks
befindet. Je nachdem der Wasserstand im Kessel steigt oder fällt, steigt oder fällt der
Schwimmer w1 nebst Ventil w1 und schliefst
oder öffnet somit die Mündung von A3, wo-
durch folglich die Speisung nach dem Wasserstande regulirt wird.
Der Feuerkasten A und der Schornstein G sind wie früher eingerichtet, aber anstatt dafs
eine Anzahl Wasserrohren quer durch den Schornstein gehen, ist hier ein einzelner tiefer
und schmaler Wasserkanal H angebracht.
Das Feuer kann in dem Feuerkasten A, wie früher, enthalten sein; wenn aber gewünscht
wird, dafs die Maschine längere Zeit arbeiten soll, ohne dafs man nöthig hat, auf das Feuer
zu achten, so kann man die in Fig. ι angegebene Einrichtung anbringen, um eine continuirliche
Speisung mit Brennstoff zu bewirken. Zu diesem Zwecke wird der Brennstoff in die
verticale Röhre X gebracht, in welcher derselbe allmälig in den Raum Y unter dem Boden
niedersinkt, welcher Raum mit dem Feuerkasten A communicirt. Die Verbrennung wird
im Raum Y unterhalten, indem Luft theilweise durch den Rost ^ und theilweise durch die
Röhre X eindringt.
Claims (4)
- Pa te nt -A ns-p rüg he:An dem unter No. 30101 patentirten Niederdruckmotor:ι. Die Regulirung der Maschine mittelst eines mit dem Regulator R verbundenen Kolbenventils v, das die Oeffnung O des Schieberkastens S mehr oder weniger abschliefst.
- 2. Der Dampfcondensator, bestehend aus dem Behälter K mit durch Röhren verbundenen Räumen k kl, in Combination mit dem Wasserbehälter U und den Circulationsröhren mm1.
- 3. Der Wasserspeiseapparat, bestehend aus dem Speisekasten W nebst Schwimmer n>x und Ventil #>2, in Combination mit der Speiseröhre k3 mit nach unten gerichteter Oeffnung.
- 4. Der continuirliche Speiseapparat für Brennstoff, bestehend aus der verticalen Röhre X, dem Feuerraum Y nebst Rost \ und Feuerherd A.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31596C true DE31596C (de) |
Family
ID=307664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31596D Expired - Lifetime DE31596C (de) | Neuerungen an dem durch Patent Nr. 30 101 geschützten Niederdruckmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31596C (de) |
-
0
- DE DENDAT31596D patent/DE31596C/de not_active Expired - Lifetime
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