DE315652C - - Google Patents

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DE315652C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles
    • D06F1/08Wash-boiler receptacles with special means for water circulation by heat, e.g. fountain-washers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

Dampfwaschkessel entwickeln viel Dampf, . der nicht nur belästigt, sondern auch körperlichen Schaden verursachen kann. Hier wird nun in bekannter Weise der Dampf mittels einer Haube o. dgl. abgefangen und dann kon- densiert, aber in einem Kühler, dessen höchste Wassersäule niedrig genug ist, um den von ihr verursachten Dampfdruck unschädlich zu machen.
ίο Der Kessel hat die bekannte Selbstspülung und Selbstentleerung. Zum Abfangen des Dampfes dient ein Stulpdeckel, eine Haube u. dgl., und für seine Kondensierung ist ein Schlauch, Metallrohr ο. dgl. angeschlossen.
Wollte man letzteren in einen Eimer mit Wasser oder ähnlichen tiefen Behälter enden lassen, so würde, wie Erfahrung lehrt, die von dem Dampfe zu überwindende Wassersäule bald so hoch werden, daß der Stulpdeckel sich hebt oder, wenn er an den Kessel angeschlossen ist, der Dampf durch die Ritzen entweicht, in jedem Falle also der Kondensierungszweck vereitelt wird. Ein Sicherheitsventil würde . verteuern und in Laienhänden gefährlich sein.
Deshalb endet hier die Dampfleitung in einen besonderen Kühler aus, welcher so flach ist, daß der von seiner höchsten Wassersäule verursachte Dampfdruck unschädlich bleibt.
Das überflüssige Wasser wird mittels Eimers o. dgl. aufgefangen. Das warm gewordene Wasser läßt sich leicht durch Nachgießen kalten Wassers ersetzen, wobei ersteres in den Eimer abfließt.
Die Zeichnung verdeutlicht die beiden Ar- - beitsvorgänger das Spülen nach vorheriger Entfernung des überflüssigen Wassers durch den Schlauch 5 und das Entleeren durch denselben Schlauche
Der Kessel hat das bekannte Standrohr r, den Aufsatz α mit dem bekannten Durchlaß für Standrohr und Spülwasser sowie den bekannten Stutzen b zum Ablassen des Wassers und hier außerdem zum Kondensieren des Dampfest .
Zum Spülen, setzt man auf den Durchlaß des Aufsatzes α den abgestumpften Kegelmantel k, welcher das vom Dampfe durch das Standrohr r ausgetriebene Wasser in den Kessel zurückleitet, während das überschüssige 'Wasser durch seine offene Spitze, den Stutzen b und den Schlauch 5 in den Eimer abfließt.
Zum Entleeren des Kessels deckt man den Durchlaß des Aufsatzes σ mittels einer Platte p ab. Das dem Rohr r entströmende Wasser fließt dann durch Stutzen b und Schlauch 5 in den Eimer ab.
In beiden Fällen entwickelt sich viel Dampf. Dieser wird von-dem Stulpdeckel d abgefangen und, wie das Wasser, durch Stutzen b mittels Schlauches s abgeleitet, und zwar in ein flaches Gefäß c, das im Innern des Eimers- an dessen Rand gehängt ist. Das über den Gefäßränd abfließende Wasser wird somit vom Eimer aufgefangen. Der Ausfluß aus dem Kühler c könnte auch durch einen Stutzen in der Seitenwand u. dgl. erfolgen. Wesentlich ist nur, daß die vom Dampfe zu überwindende höchste Wassersäule des Kühlers so niedrig ist, daß der von ihr verursachte Dampfdruck unschädlich
bleibt. Die niedrige Wassersäule könnte auch mittels eines besonderen Standreglers, z. B. ; 'der A-iariotteschen Flasche, erhalten werden...
Die Einrichtung ersetzt die bisher bei Waschkesseln angewendeten, umständlichen und teuren Mittel zum Dampfkondensieren in einfachster und doch vollkommener Weise. Die Mittel k und p zum Spülen und Entleeren haben mit der Neuerung keinen erfinderisehen Zusammenhang; sie lassen sich anderweitig ersetzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dampfwaschkessel mit Selbstspülung und Selbstentleerung, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Kochen mittels Stülpdeckels (d), Haube u.dgl. aufgefangene Dampf, durch den Wasserablaßstutzen (b) mittels Leitung (s) in einem solchen Kühler (c) kondensiert wird, dessen höchste Wassersäule niedrig genug ist, um den von ihr verursachten Dampfdruck unschädlich zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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