DE315007C - - Google Patents

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DE315007C
DE315007C DENDAT315007D DE315007DA DE315007C DE 315007 C DE315007 C DE 315007C DE NDAT315007 D DENDAT315007 D DE NDAT315007D DE 315007D A DE315007D A DE 315007DA DE 315007 C DE315007 C DE 315007C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Schlössern und hat den Zweck, die bisher gebräuchlichen geschmiedeten Schlüssel durch aus Blech ausgestanzte oder gepreßte Schlüssel zu ersetzen. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, Schlüssel aus Blech herzustellen. Bei den bekannten Schlüsseln dieser Art sind aber die auf den Schloßmechanismus einwirkenden Schlüsselbartstufen unmittelbar in dem zylindrischen Mantel des Hohlschaftes an der Kante eines Längsschlitzes des letzteren angeordnet. Diese bekannte Einrichtung hat den Nachteil, daß sämtliche Bartstufen in derselben Entfernung von der Achse des Schlüsselschaftes zu liegen kommen, und zwar, wenn der Schlüssel nicht so groß ausgeführt wird, daß er unhandlich wird, in einer allzu geringen Entfernung von der Achse, was zur Folge hat, einerseits, daß die Anzahl der möglichen Bart-Stufenkombinationen mir eine verhältnismäßig geringe wird, und andererseits, daß die Einwirkung der Bartstufen auf den Schloßmechanismus, und zwar besonders auf die Zuhaltungen des Schlosses, unzuverlässig wird, so daß der Mechanismus leicht versagt.
Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Gemäß der Erfindung besteht das Schlüsselloch der Schloßplatte aus einem etwa halbkreisförmigen Schlitze und j einem von diesem zweckmäßig · radial abge- ! zweigten Schlitze für den Schlüsselbart. Der ; Schloßboden kann zweckmäßig auch mit einem dem halbkreisförmigen Schlitze der Schloßplatte etwa entsprechenden^Schlitze oder einer Vertiefung versehen sein. Der zum Schlosse gehörende Schlüssel ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüsselschaft desselben etwa einen halbkreisförmigen Querschnitt hat und mit einem von diesem zweckmäßig radial herausragenden Schlüsselbart versehen ist. In diesem herausragenden Schlüsselbart sind die Einschnitte vorgesehen, welche auf den Schloßmechanismus einwirken sollen; sie befinden sich somit in einer genügenden Entfernung, von der Achse des Schlüsselschaftes, um eine zuverlässige Wirkung zu erzielen.
Auf der Zeichnung' werden zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt den Schlüssel gemäß der einen Ausführungsform in Seitenansicht,
Fig; 2 denselben im Schnitt.
In Fig. 3 ist das Schlüsselschild, in
Fig. 4 die Schloßdecke, und in

Claims (6)

Fig. 5 der Schloßboden dargestellt. Fig. 6 ist ein Querschnitt des Schlosses nach der Linie I-I in Fig. 4 oder 5. ' ! Fig. 7 bis 10 zeigen in derselben Weise, wie Fig. 2 bis 5, die zweite Ausführungsform der j Einrichtung des Schlosses und Schlüssels. Der Schlüssel 1 ist unmittelbar aus Blech geeigneter Stärke ausgestanzt und mit einer gleichzeitig oder nachher gepreßten halbzylin- ] drischen Rille 2 versehen, so daß der Schaft 3 desselben etwa die Form eines halben Zylindermantels erhält. An diesen schließt sich der ; Schlüsselbart 4 an, dessen Einschnitte gegebenenfalls gleichzeitig mit dem Schlüssel gepreßt werden können. Das Schlüsselloch der Schloßdecke 5 hat eine dem Schlüsselquerschnitt ent- : sprechende Form und besteht aus einem etwa halbkreisförmigen Schlitze 6 für den Schlüsselschaft, von welchem Schlitze ein etwa radial verlaufender, den Schlüsselbart aufnehmender Schlitz 7 abgezweigt ist. Damit der Schlüssel nach dem Einstecken in das Schlüsselloch der Schloßdecke gedreht werden kann, ist derselbe mit einem Schlitze oder einer Aussparung 8 versehen, welche ein gleich großes oder etwas größeres Winkelmaß hat als derjenige Winkel, um den der Schlüssel zum öffnen des Schlosses gedreht werden muß. Der Schloßboden 9 ist zweckmäßig mit einem nach einem Kreisbogen geformten Schlitze 10 oder einer Vertiefung versehen, die als Führung für das Ende des Schlüssels dient. Das Schlüsselschild 11 ist mit einem dem Loch der Schloßplatte entsprechenden Schlüsselloch versehen, aber der halbkreisförmige Teil des Schlüsselloches ist hier in der Drehrichtung des Schlüssels verlängert, damit der Schlüssel im Loch des Schlüsselschildes gedreht werden kann, ohne daß er zu diesem Zweck mit irgendwelcher besonderen Aussparung versehen zu sein braucht. Gemäß der Erfindung ist auch ein Führungsstück 20 zwischen der Schloßdecke und dem Schloßboden angebracht, welches außerhalb des Drehungswinkels des Schlüssels bis an die Kanten der Schlitze 6 und 7 der Schloßdecke und des Schlitzes 10 im Schloßboden heranreicht. Dieses Stück 20 ist also mit dem Schlüsselloch parallel gerichtet, d. h. für gewohnlich senkrecht zur Schloßdecke und zum Schloßboden angeordnet. Wenn der Schlüssel in das' Schlüsselloch eingesteckt wird, wird er von dem Teile 20 geradlinig gefühlt, ohne daß seine Drehung im Schlosse verhindert wird. Das Führungsstück- kann natürlich auch . anders, und zwar je nach der Form des Schlüssellcches ausgeführt werden. Dasselbe kann sowohl an der Schloßdecke als am Schloßboden oder auch nur an dem einen oder dem anderen von diesen Teilen angebracht werden, in welchem Falle es den Abstand zwischen Schloßdecke und Schloßboden nicht ganz auszufüllen braucht. Die Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 unterscheidet sich von der. ersteren dadurch, daß die halbzylindrische Vertiefung im Schlüssel und die entsprechenden Schlitze im Schlüsselschild, Schloßdecke und Schloßboden entgegengesetzt gerichtet sind. Die der Aussparung 8 der Fig. 1 entpsrechende Aussparung 12, welche die Drehung des Schlüssels im Schlüsselloch der Schloßdecke gestattet, ist natürlich hier an der entgegengesetzten Kante des Schaftes vorgesehen. Die Schlitze 13 und 14 des Schlüsselschildes 15 und des Schloßbodens 16 sind auch hier in der Drehrichtung im Verhältnis zum Schlitze 17 der Schloßplatte zweckmäßig verlängert, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. Anstatt den Schlüssel mit der Aussparung 8 oder 12 zu versehen, kann der Schlitz 6 der Schloßdecke entsprechend ver- ■ längert werden, auch kann statt des verlängerten Schlitzes 10 ein Schlüssel mit einer am Ende des Schaftes vorgesehenen entsprechenden Aussparung verwendet werden. Der Schlüsselbart und der demselben entsprechende Schlitz brauchen natürlich nicht von dem Schafte radial aus zu verlaufen und auch nicht gerade zu sein, da sie nach irgendeinem geeigneten Profil gebogen werden können. P ate ν τ-An Sprüche:
1. Einrichtung an Schlössern, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlüsselloch der Schloßdecke (5), in welchem der Schlüssel drehbar ist, aus einem etwa halbkreisförmigen Schlitze und einem von diesem sich zweckmäßig radial abzweigenden Schlitze für den Schlüsselbart besteht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Schloßboden (9) ein dem halbkreisförmigen Schlitze der Schloßdecke etwa entsprechender Schlitz oder eine entsprechende Vertiefung vorgesehen ist. .
3. Einrichtung an Schlössern nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein von den Kanten des Schlüsselloches parallel mit demselben (senkrecht zur Schloßdecke und zum Schloßboden) verlaufendes Führungsstück (20), welches den Schlüssel bei dessen Einsteckung in das Schlüsselloch seitlich stützt.
4. Einrichtung nach Anspruch- 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück (20) zwischen Schloßdecke und Schloßboden sich an diejenigen Kanten des Schlüsselloches anschließt, die außerhalb des Drehungswinkels des Schlüssels liegen.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlüsselschild (11)
mit Schlitzen derselben Form wie das Schlüsselloch der Schloßdecke (5) versehen ist, wobei jedoch der halbkreisförmige Schlitz des Schlüsselschildes in der Drehrichtung des Schlüssels etwa um den Drehungswinkel des Schlüssels verlängert ist.
6. Schlüssel für Schlösser nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (3) desselben einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt hat und mit einem von demselben zweckmäßig radial hervorragenden Schlüsselbart (4) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2484000A1 (fr) * 1980-06-04 1981-12-11 Schulte C E Gmbh Serrure a cylindre non rectiligne

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2484000A1 (fr) * 1980-06-04 1981-12-11 Schulte C E Gmbh Serrure a cylindre non rectiligne

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