DE511355C - Roehrenfoermiges Einsteckschloss - Google Patents

Roehrenfoermiges Einsteckschloss

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Publication number
DE511355C
DE511355C DEM106456D DEM0106456D DE511355C DE 511355 C DE511355 C DE 511355C DE M106456 D DEM106456 D DE M106456D DE M0106456 D DEM0106456 D DE M0106456D DE 511355 C DE511355 C DE 511355C
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DE
Germany
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lock
tubular
bolt
key
mortise lock
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Expired
Application number
DEM106456D
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English (en)
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LAZARE MINTZ
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LAZARE MINTZ
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/0017Locks with sliding bolt without provision for latching
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/06Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups in which the securing part if formed or carried by a spring and moves only by distortion of the spring, e.g. snaps

Description

Die Erfindung betrifft rohrförmige Einsteckschlösser.
Es sind bereits solche Schlösser bekannt, in deren Riegeln Kerben vorgesehen sind, die für das Eingreifen einer Zuhaltungsfeder und des Schlüsselbartes dienen.
Die Erfindung besteht dm besonderen darin, daß gleiche Kerben sowohl für den Eingriff der Zuhaltung als auch des Schlüsselbartes ao dienen, wodurch die Herstellung vereinfacht, der Raumbedarf wesentlich verringert und die Verwendung einer an sich bekannten, gewellten Zuhaltungsfeder ermöglicht wird, deren zwei Wellenberge in zwei aufeinanderfolgende Riegelkerben eingreifen, die zugleich für den Schlüsselein.griff dienen.
In der Zeichnung zeigt
Abb. ι eine Vorderansicht eines Einsteckschlosses, dessen rohrförmiges Gehäuse quadratischen Querschnitt aufweist und am Vorderende mit Befestigungsgewinde versehen ist,
Abb. 2 dasselbe, von der die Feder tragenden Seite gesehen,
Abb. 3 ein Schloß mit rundem Rohr und der Schraube am hinteren Ende,
Abb. 4 einen Schnitt durch das Schloß in Offenstellung,
Abb. 5 denselben Schnitt, wobei die Aushebung der Feder und der Vorschub des Riegels durch den Schlüssel ersichtlich ist.
Abb. 6 zeigt das Schloß mit der nach zwei Schlüsselumdrehungen erreichten Sperrlage des Riegels im Schnitt.
Gemäß idem ersten Ausführungsbeispiel besteht das Schloß aus einem Rohr 1 quadratischen Querschnitts (Abb. 1 und 2), in dem eine Bohrung 2 für den Schlüssel mit zwei zueinander senkrechten Einführungsausschnitten für den letzteren sowie ein Fenster 3 vorgesehen sind; durch das letztere tritt der untere Teil einer Blattfeder 4, welche am Rohr durch Schrauben befestigt ist.
Die Feder weist zwei Abbiegungen 5, 5' auf, die zum Eindringen in vier Ausnehmungen 6,6', 6", 6"' des Riegels bestimmt sind. 8 stellt einen Dorn zur Führung des eingesetzten Schlüssels dar.
Im oberen Teil des Rohres 1 ist durch Anschweißen, Einsetzen, Vernieten oder sonstwie ein Kopfteil 9 befestigt, der außen mit Gewinde versehen ist und zum Einschrauben in das Möbelstück, die Tür usw. dient.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform (Abb. 3) besteht das den Schloßkörper bildende Rohr aus einem runden Rohrkörper 1', der im unteren Teil 10 mit Gewinde versehen ist. Die Feder 4 ist hierbei vollständig im Rohr untergebracht oder auf einer im Rohr vorgesehenen Abflachung befestigt.
Die Wirkungsweise ist leicht zu erkennen.
In der Offenstellung liegt die obere Fläche des Riegels 7 in einer Flucht mit der Schloßfront, und die beiden Federabfoiegungen 5, 5' greifen in die Durchbrechungen 6, 6' des Riegels ein, welcher derart an Ort und Stelle (Abb. 4) festgelegt wird, daß seine Verschiebung durch diesen Eingriff verhindert wird.
Wird aber ein Schlüssel 11 in das Schloß eingeführt und gedreht, so verdrängt sein Bart die Abbiegung 5' und hiermit auch die
Abbiegung 5 aus den Einschnitten des Riegels, und zugleich drückt er auf dessen Steg 12, so daß der nunmehr von der Feder nicht festgehaltene Riegel sich im Schloß hebt (Abb. 5).
Bei der Fortsetzung der Schlüsseldrehung gelangt der Riegel 7 in eine derartige Lage, daß die Abbiegungen· 5, 5' abermals in die Durchbrechungen, und zwar 6', 6", einschnappen.
Wird nun der Schlüssel ein zweites Mal gedreht, so werden abermals die Federabbiegungen durch Angriff des Bartes auf die Abbiegung S' vom Riegel abgedrückt, und der letztere wird weiter in einem derartigen Ausmaße gehoben, daß die Abbiegungen 5, 5' in die Durchbrechungen 6", 6'" (Abb. 6) einschnappen.
Soll nun das Schloß geöffnet werden, so
so wird der Schlüssel in. umgekehrter Richtung gedreht.
Die Anzahl 'der Durchbrechungen 6 kann natürlich beliebig- vergrößert oder verkleinert werden, je nachdem das Schloß durch eine, zwei oder mehrere Umdrehungen gesperrt werden soll.
Der Riegel 7 kann an seinem oberen Ende beliebig gestaltet sein; zweckmäßig erhält er runde Form.
Der obere Teil des Schlosses bzw. des Riegels wird mit einem Schlitz 13 versehen, in den ein Schraubenzieher zwecks Eindrehens des Schlosses in ein Möbelstück, eine Tür usw. einsetzbar ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Röhrenförmiges Einsteckschloß, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichen Kerben des Riegels sowohl für den Eingriff der Zuhaltung als für den Eingriff des Schlüsselbartes dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM106456D 1928-09-12 1928-09-12 Roehrenfoermiges Einsteckschloss Expired DE511355C (de)

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DEM106456D DE511355C (de) 1928-09-12 1928-09-12 Roehrenfoermiges Einsteckschloss

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DEM106456D DE511355C (de) 1928-09-12 1928-09-12 Roehrenfoermiges Einsteckschloss

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DE511355C true DE511355C (de) 1930-10-29

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DEM106456D Expired DE511355C (de) 1928-09-12 1928-09-12 Roehrenfoermiges Einsteckschloss

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