DE314830C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
- A61F2/50—Prostheses not implantable in the body
- A61F2/60—Artificial legs or feet or parts thereof
- A61F2/604—Joints for artificial legs
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Feststellvorrichtung für Gelenke mit einem
beim Belasten des Gliedes wirksamen,' zwei Reibungsflächen tragenden Bremskörper. Kunst-
beine mit Kniegelenkfeststellvorrichtung, die beim Belasten des Beines zur Wirkung kommt,
sind bekannt. Ebenso ist es bekannt, die Feststellvorrichtung als Bremse auszubilden.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen
ο dieser Art kennzeichnet sich der Gegenstand
der vorliegenden Erfindung durch die Anordnung eines halbzylinderförmigen Bremskörpers
mit e^ner Innen- und Außenbremsfläche, gegen die gleichzeitig zwei bewegliche
Bremsbacken beiderseits angepreßt werden, und deren beider Entfernung von den Bremsflächen
zweckmäßig durch, Federkraft regelbar ist.
Die Bremse wird hierbei mittels einer beim
ο Gehen oder beim Auflegen des Fußes auf den Boden sich auslösenden Hebelvorrichtung
betätigt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι zeigt teils eine Seitenansicht, teils einen Längsschnitt eines Kunstbeines.
Fig. 2 veranschaulicht das Kniegelenk selbst in Seitenansicht.
Zwischen den Beinschienen ι und 2 des
ο Kunstbeines bekannter Konstruktion ist das in bekannter Weise etwas zurückgesetzte
Kniegelenk 3. angeordnet, in welches gemäß der Erfindung die aus den Bremsbacken 18,19
und· aus dem mit diesen zusammenwirkenden
■5 Bremskörper bestehende Feststellvorrichtung eingebaut ist. Der Bremskörper besitzt eine
etwa halbzylinderförmige Bremsfläche 5 und zeigt mit dem Steg 20 einen T-förmigen Querschnitt.
An der Außenseite der Bremsfläche 5 ist die aus einem Stück bestehende Bremsbacke
18, an der Innenfläche dagegen die in zwei Teile unterteilte beiderseits des Steges
befindliche Bremsbacke 19 angeordnet. Bei entsprechender Ausgestaltung der Bremsfläche 5
können die beiden Bremsbackenteile 19 jedoch auch vereinigt werden. Die Drehzapfen 16
und 17 der Bremsbacken 18 und 19 sind in
dem einen gabelförmig oder doppelseitig ausgebildeten Arme des zweiarmigen Winkelhebels
15 gelagert, welcher bei Belassung eines geringen, oben und unten etwa je 1 mm betragenden
Spielraumes auf dem in d'e Beinschienen 2 eingelassenen Zapfen 14 drehhar
ruht. An den anderen, in seiner Hauptrichtung wagerechten Arm des Winkelhebels 15
ist die am unteren Schenkelteil im Rohr 9 geführte Stange 8 angelenkt. Die Stange 8 ist
mit ihrem unteren Ende in die Bohrung des Fußteils 6 des Kunstgliedes eingelassen und
stützt sich gegen den Boden der in der Bohrung angeordneten Büchse 21 bei Belassung
eines geringen Spielraumes.
Infolge dieser Anordnung wird die Stange 8, so oft das Körpergewicht während des Gehens
auf dem Kunstbein ruht, jeweils ausgelöst, d. h. sie bewegt sich in der Pfeilrichtung aufwärts.
Die Stange 8 ist an ihrem unteren Ende von einer Feder 22 umgeben, die in das Rohr 9 eingebaut und mittels der mit Schraubengewinden
versehenen Hülse 23 einstellbar ist.
Die den jeweiligen Verhältnissen entsprechend eingestellte Feder bringt beim Aufhören des
Schubes der Stange 8 in der Richtung der Bremswirkung diese Stange in ihre Ursprung -
liehe Lage zurück. . ■
■ Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung
ist folgende:
•Wenn das Körpergewicht das Kunstglied belastet, so bewegt sich die Stange 8 in der
ίο Pfeilrichtung aufwärts, wobei der dem Zapfen 12
mitgeteilte Schub den Winkelhebel 15 dreht. Hierbei wird sich aber dieser Winkelhebel
infolge des zwischen dem Zapfen 14 und der Lagerung vorhandenen Spielraumes nach Maßgäbe
des letzteren auch in der Längsrichtung verschieben. Nach Beendigung des toten Ganges wird der Zapfen 14 selbst zum fixen
Punkt, wobei unter der weiteren Kraftwirkung, die im Winkelhebel 15 gelagerten Bremsbacken j
18, 19 gegen die Bremsfläche 5 gepreßt werden und das Gelenk wirksam einbremsen. Die
Wirkung tritt bei jeder innerhalb der Grenzen der normalen Knieschwenkung liegenden Beugung
des Kniegelenkes auf. Die Feder 22 dient, wie bereits erwähnt, zum Zurückbringen
der Stange 8 in ihre ursprüngliche Lage.
Die Stelleinrichtung der Bremsvorrichtung kann auch derart geregelt werden, dai3 dieselbe
in der geradegestreckten Lage des Kniegelenkes nicht funktioniert. In diesem Falle
verbürgt die etwas nach rückwärts verlegte Lage des Kniegelenkes die Feststellung, und
die Bremsvorrichtung kommt nur dann zur Wirkung, wenn die Belastung nicht bei geradegestrecktem, sondern bei gebeugtem Kniegelenk
erfolgt.
In seinen baulichen Einzelheiten kann der Erfindungsgegenstand vielfach abgeändert
werden, ohne daß hierdurch das Wesen der .Erfindung eine Änderung erleiden würde. Die
Feststellvorrichtung kann in jede beliebige Beinprothese eingebaut werden und kann
sowohl bei Knie- als auch bei Hüftgelenken als Bremse dienen.
Claims (4)
1. Gelenkfeststellvorrichtung für künstliche
Glieder, insbesondere Beine, mit einem bei Belastung wirksamen, zwei Reibungsflächen
tragenden Bremskörper, gekennzeichnet durch zwei bei Belastung des Gliedes gleichzeitig gegeneinander sich bewegende
und sich gegen die als Reibungsflächen ausgebildete Innen- und Außen-
fläche eines zylindrisch gestalteten Bremskörpers (5) gleichzeitig anpressende Bremsbacken
(18, 19).
2. Gelenkfeststellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Bremsbacken (18, 19) an den einen Arm eines Winkelhebels (15) derart angelenkt
sind, daß infolge einer durch Belastung des Gliedes bewirkten Drehung des Winkelhebels
(15) beide Backen gleichzeitig gegen- 6, ■ einander bewegt werden ■ und den Bremskörper
zwischen sich pressen.
3. Gelenkfeststellvorrichtung nach Anspruch ι und 2, gekennzeichnet durch
eine vermöge der Feder (22) nach Entlastung 7< in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrende
Schubstange (8), die mit ihrem einen Ende an dem die Bremsbacken (18, 19) tragenden
Winkelhebel (15) angreift und bei Belastung des Gelenkes eine Drehung dieses Hebels 7;
und somit ein Anpressen der Bremsbacken gegen den Bremskörper bewirkt.
4. Gelenkfeststellvorrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Neigungswinkel des die Bremsbacken tragenden Hebelarmes (15) gegen
die Mantelfläche des Bremskörpers, und daß damit auch die Entfernung der Bremsbacken
(18, 19) von der Innen- und Außenfläche des Bremskörpers (5) einstellbar ist, 8;
und zwar zweckmäßig durch eine mit Gewinde versehene Stellhülse (23), die ein Verschieben der Schubstange (8) und damit
eine entsprechende Drehung des Winkelhebels (15) "ermöglicht, '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314830C true DE314830C (de) |
Family
ID=567622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314830D Active DE314830C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314830C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742947C (de) * | 1940-02-03 | 1943-12-15 | Paul Kleylein | Oberschenkel-Kunstbein |
-
0
- DE DENDAT314830D patent/DE314830C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742947C (de) * | 1940-02-03 | 1943-12-15 | Paul Kleylein | Oberschenkel-Kunstbein |
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