DE3146595C2 - Adapter für eine Kleinkassette - Google Patents
Adapter für eine KleinkassetteInfo
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Abstract
Mit der Erfindung wird ein Adapter (60) für eine Kleinkassette (10) in einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät vorgeschlagen, wobei der Adapter (60) eine äußere Form und Größe hat, die denen einer in einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät verwendeten Standardkassette entsprechen. Der Adapter (60) ist auch zur Aufnahme einer Kleinkassette in einem Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät verwendbar. Ein Adaptergehäuse (62) hat eine äußere Form und Größe, die im wesentlichen einer Sandardkassette entsprechen. Ein Einsatzteil (61) nimmt eine Kleinkassette (10) auf. Bandführungsglieder (80, 81) im Adaptergehäuse (62) dienen zur Führung eines aus der Kleinkassette (10) herausziehbaren Magnetbandes (12), um einen vorbestimmten Bandweg (12B) im Adaptergehäuse (62) zu bilden. In der Kleinkassette (10) sind eine Seitenabwickelspule (21) und eine Aufwickelspule (22) angeordnet, die von einem Zwischenzahnrad (74) betätigt wird, wobei das Zwischenzahnrad (74) mit einem mit Zähnen (64b) versehenen Zahnradantrieb (64) einer Drehübertragungsvorrichtung (84) kämmt.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Adapter für eine Kleinkassette gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Adapter der im Oberbegriff genannten Art sind bereits bekannt. So ist aus der DE-OS 26 58 586 eine Magnetbandkassette in Form einer Kombination aus Adapter und Kleinkassette bekannt, wobei der Adapter in äußerer Form und Größe einer Standardkassette entspricht. Der Adapter und die Kleinkassette haben den gleichen, in der Vorderseite der Magnetbandkassette angeordneten Bandweg, so daß getrennte Einrichtungen zum Herausziehen des Magnetbandes aus der Magnetbandkassette und zum Führen des Magnetbandes nicht erforderlich sind, doch muß eine Öffnung der Kleinkassette und damit auch die des Adapters mindestens genau so groß wie die Öffnung der Standardkassette sein, um die im Adapter geführte Kleinkassette in einem Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät spielen zu können, weil Justierstifte zum Positionieren von Magnetbandspulen in die Magnetbandkassette eintreten müssen. Damit wird deutlich, daß die Gesamtgröße der Magnetbandkassette nicht noch weiter reduzierbar ist. Wenn ferner die Größe der Öffnung so reduziert würde, daß die Magnetbandkassette in einem Gerät für eine Kleinkassette gespielt werden könnte, ließe sich zwar die Gesamtgröße der Kleinkassette verkleinern, doch könnte dann die Kleinkassette im Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät nicht mehr gespielt werden, selbst wenn die Magnetbandkassette im Adapter untergebracht ist. Dies liegt daran, daß die Öffnung der Magnetbandkassette für die Justierstifte des Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes zum Eintreten und Laden des Magnetbandes zu klein sein würde. Es ist daher nicht möglich, die Gesamtgröße der Magnetbandkassette zu reduzieren und zugleich auch die in einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät zu spielende Kleinkassette mit Hilfe des Adapters zu benutzen. Darüber, wie das aus der Kleinkassette herausgezogene Magnetband zu führen ist, damit ein Bandabschnitt im Bereich einer solchen Öffnung an der Vorderfläche nahezu gleich dem Verlauf des entsprechenden Bandabschnittes einer Standardkassette ist, finden sich in dieser Druckschrift keinerlei Hinweise.
- Der in der DE-AS 24 27 176 offenbarte Kassettenadapter zum Betreiben von Kleinkassetten in Magnetbandgeräten ist dem zuvor beschriebenen Adapter insofern ähnlich, als sein Bandweg ebenfalls an der Vorderseite der Kleinkassette angeordnet ist. Auch mit dieser Anordnung kann daher nicht das bestehende Problem gelöst werden, nämlich die Gesamtgröße einer Magnetbandkassette zu reduzieren und zugleich die in einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät zu spielende Kleinkassette mit Hilfe eines Adapters zu benutzen.
- Aus der GB-PS 15 07 150 ist zwar eine Kombination aus einer Kleinkassette und einem Adapter bekannt, wobei in seinem Adaptergehäuse Bandführungsglieder und eine Schraubenfeder das eingebrachte Magnetband zu einer Bandspule zusammenfügen, doch geht aus dieser Kombination nicht hervor, wie ein Bandabschnitt im Bereich einer seitlichen Öffnung an der Vorderfläche des Adapters nahezu gleich dem Verlauf des entsprechenden Bandabschnitts einer Standardkassette gemacht werden kann.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Adapter für eine Kleinkassette der eingangs genannten Art anzugeben, der es erlaubt, daß ein aus der Kleinkassette herausgezogenes Magnetband so geführt wird, daß der Verlauf eines Bandabschnitts im Bereich seitlicher Öffnungen an der Vorderfläche des Adapters nahezu gleich ist dem Verlauf des entsprechenden Bandabschnitts einer Standardkassette.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
- Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 7.
- Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Bandführungsglieder, die im Adaptergehäuse zur Führung des aus der Kleinkassette herausgezogenen Magnetbandes vorgesehen sind, das Magnetband im Adaptergehäuse so führen können, daß der Verlauf eines Bandabschnittes im Bereich seitlicher Öffnungen an der Vorderfläche des Adapters nahezu gleich dem Verlauf des entsprechenden Bandabschnittes einer Standardkassette und damit die Kleinkassette mit der Standardkassette austauschbar ist.
- Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1A bis 1D jeweils eine Drauf-, eine Seiten-, eine Boden- und eine Rückansicht einer Kleinkassette, die in den erfindungsgemäßen Adapter einführbar ist;
- Fig. 2 eine Draufsicht auf eine in Fig. 1A gezeigte Kleinkassette, bei der die obere Hälfte der Kleinkassette entfernt ist;
- Fig. 3 eine Querschnittsansicht einer Kleinkassette längs einer Linie III-III in Fig. 1A;
- Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht mit einem Bremsteil einer in Fig. 2 gezeigten Aufwickelspule;
- Fig. 5 eine Querschnittsansicht der Bremsteile in Fig. 4 längs einer Linie V-V;
- Fig. 6 und 7 jeweils eine Drauf- und eine Bodenansicht mit der unteren Hälfte einer Ausführungsform des Adapters nach der Erfindung, die mit einer Kleinkassette gemäß Fig. 1A beschickbar ist;
- Fig. 8 eine Draufsicht, bei der die in Fig. 1A bis 1D gezeigte Kleinkassette in die untere Hälfte des Adapters in Fig. 6 einsetzbar ist und das Magnetband aus der Kleinkassette herausgezogen wird, um einen vorbestimmten Bandabschnitt zu bilden;
- Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Adapter in einer Lage gemäß Fig. 8, bei der die obere Hälfte mit der unteren Hälfte des Adapters zusammengebaut ist, um die Kleinkassette aufzunehmen;
- Fig. 10 eine Querschnittsansicht mit weggelassener Kleinkassette, wobei der Adapter längs einer Linie X-X in Fig. 9 dargestellt ist;
- Fig. 11 eine Draufsicht auf ein Aufzeichnungs und/oder Wiedergebegerät, das nur für die Kleinkassette verwendet und zusammen mit der in Fig. 1A gezeigten Kleinkassette betrieben wird, wobei sich das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät in einer Aufzeichnungs- oder Wiedergabebetriebsart befindet;
- Fig. 12 eine Draufsicht auf ein Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, das mit einem Adapter arbeitet, der eine Kleinkassette gemäß Fig. 9 aufnehmen kann, wobei sich das Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät in einer Aufzeichnungs- oder Wiedergabebetriebsart befindet;
- Fig. 13 eine Draufsicht auf eine Kleinkassette, die in eine zweite Ausführungsform des Adapters nach der Erfindung eingesetzt ist, bei welcher die obere Hälfte der Kleinkassette abgenommen ist;
- Fig. 14 eine Querschnittsansicht längs der Linie XIV-XIV in Fig. 13;
- Fig. 15 und 16 jeweils eine Seiten- und eine Bodenansicht einer in Fig. 13 gezeigten Kleinkassette;
- Fig. 17 eine Draufsicht auf eine untere Hälfte einer weiteren Ausführungsform des Adapters nach der Erfindung, in die die in Fig. 13 gezeigte Kleinkassette eingeführt ist und
- Fig. 18 eine Draufsicht in einer Lage, bei der die in Fig. 13 gezeigte Kleinkassette in die untere Hälfte der Fig. 17 eingesetzt ist.
- Zunächst richtet sich die Beschreibung auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Adapters für eine Kleinkassette.
- Eine Kleinkassette 10 ist in den Fig. 1A bis 1D, 2 und 3 gezeigt. Die Kleinkassette 10 umfaßt ein Kassettengehäuse 11, welches kleiner als die Standardkassette ist, die in einem Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät verwendet wird. Ein Deckel 13 ist an der Vorderseite des Kassettengehäuses 11 so vorgesehen, daß der Deckel 13 frei geöffnet oder geschlossen werden kann, um ein Magnetband 12 in der Kleinkassette 10 zu schützen.
- Das Kassettengehäuse 11 besteht aus oberen und unteren Hälften 14 und 15. Der Deckel 13 ist aus Kunststoff geformt, beispielsweise aus Polypropylen, und ist an der oberen Hälfte 14 angebracht. Das vordere Deckelteil 16 des Deckels 13 ist um ein Scharnierteil 17 drehbar, das an einem dünngeformten Eckteil des Deckels 13 vorgesehen ist. Das vordere Deckelteil 16 wird durch eine Blattfeder 18 gegen eine Deckelverschlußrichtung geschoben, um die Vorderseite des Kassettengehäuses 11 abzudecken. Wenn die Kleinkassette 10 nicht in den Adapter eingeführt wird und ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät nur für die Kleinkassette 10 dient, die noch zu erläutern ist, bedeckt das vordere Deckelteil 16 die Vorderseite des Kassettengehäuses 11, um ein an dieser Seite bloßgelegtes Magnetband zu schützen. Ein am vorderen Deckelteil 16 angeordneter Finger 19 steht mit einer Öffnung 20 der unteren Hälfte 15 in Eingriff, so daß das vordere Deckelteil 16 verriegelt wird.
- Wie in den Fig. 2 und 3 außerdem gezeigt ist, sind eine Abwickelspule 21 und eine Aufwickelspule 22 parallel zueinander im Kassettengehäuse 11 vorgesehen. Ein Abstand D zwischen den jeweiligen Mitten der Aufwickel- und Abwickelspulen 22 und 21 ist kleiner als derjenige zwischen den Mitten der Abwickel- und Aufwickelspulen 21 und 22 des im Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät verwendeten Standard-Kassettengehäuses. Im Hinblick auf die Abwickelspule 21 ist das Magnetband 12 um eine Wickelnabe 25 zwischen dem oberen 23 und dem unteren Flansch 24 aufgewickelt. In ähnlicher Weise ist mit Bezug auf die Aufwickelspule 22 das Magnetband 12 um eine Wickelnabe 28 zwischen dem oberen 26 und dem unteren Flansch 27 aufgewickelt. Das Magnetband 12 wird von der Abwickelspule 21 abgezogen und von den Führungsarmen 29 und 30 geführt, die jeweils an den Enden der linken und rechten Seiten längs der Vorderseite des Kassettengehäuses 11 vorgesehen sind, um einen Bandabschnitt 12 A zu bilden, damit die Aufwickelspule 22 erreichbar ist.
- Die Abwickelspule 21 ist in einer Lage vorgesehen, bei der ein vorspringendes Stufenteil 24 a des unteren Flansches 24 mit Spiel in eine Öffnung 31 führt, die einen größeren Durchmesser als die untere Hälfte 15 hat. Außerdem sind Zähne 24 b ringförmig an der Unterseite des unteren Flansches 24 um den Umfang angeordnet. Zähne 32 sind ringförmig an der Oberseite der unteren Hälfte 15 und bei Stellungen gebildet, die den Zähnen 24 b entgegenstehen. Die Abwickelspule 21 wird in Richtung auf die Seite der unteren Hälfte 15 durch ein Armteil 33 a einer Blattfeder 33 geschoben, die an der Unterseite einer oberen Platte der unteren Hälfte 15 angebracht ist. Dementsprechend kämmen die Zähne 24 b mit den Zähnen 32 in Normalstellung. Die Abwickelspule 21 wird somit gesteuert und aufgrund des Kämmens der Zähne 24 a und 32 am Drehen gehindert.
- Ein Einsatzteil 25 a für eine Spulenantriebswelle ist an der Innenseite der Wickelnabe 25 der Abwickelspule 21 vorgesehen, in welche die Spulenantriebswelle des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes einsetzbar ist. Der Innendurchmesser der Wickelnabe 25 ist gleich dem Innendurchmesser einer Wickelnabe in der Standardbandkassette. Das Einsatzteil 25 a der Spulenantriebswelle ist an der Seite der Öffnung 31 offen.
- Die Aufwickelspule 22 ist so drehbar, daß eine feste Welle 34, die in der unteren Hälfte 15 eingebettet ist, in eine Zentralöffnung der Wickelnabe 28 einsetzbar ist. Ein Zentralvorsprung am ebenen Flansch 26 wird durch ein weiteres Armteil 33 b der Blattfeder 33nach unten geschoben, wobei die Aufwickelspule 22 in Richtung auf die Seite der unteren Hälfte 15 gedrückt wird. Da die Wickelnabe 28 nicht mit einer Spulenantriebswelle eingesetzt wird, ist der Außendurchmesser d 2 der Wickelnabe 28 kleiner als der Außendurchmesser d 1 der Wickelnabe 25 der Abwickelspule 21. Durch dieses Merkmal wird der Anteil des Magnetbandes 12, welches in die Kleinkassette 10 einführbar ist, groß im Vergleich mit dem Fall, bei dem die Außendurchmesser d 1 und d 2 der Wickelnaben 25 und 28 gleich sind. Entsprechend der Größe der Kleinkassette 10 kann daher das Aufzeichnen und Wiedergeben für eine relativ lange Zeitperiode mit der Kleinkassette 10 durchgeführt werden.
- Die feste Welle 34 ist an der unteren Hälfte 15 durch eine Schraube 36 befestigt, so daß sich die feste Welle 34 nicht drehen kann.
- Ein Zahnradteil 27 a ist überdies an einem Teil des Außenumfangs des unteren Flansches 27 der Aufwickelspule 22 angeordnet. Wie in den Fig. 1B, 1C, 2 und 3 gezeigt ist, ist ein Teil des Zahnradteils 27 a durch ein ausgeschnittenes Fenster 37 bloßgelegt, das an einem Teil zwischen der Seiten- und der Bodenfläche der unteren Hälfte 15 vorgesehen ist. Das ausgeschnittene Fenster 37 ist auf der Bodenfläche der unteren Hälfte 15 bogenförmig ausgebildet.
- Mit Bezug auf die Aufwickelspule 22 ist eine in den Fig. 4 und 5 gezeigte Bremsvorrichtung vorgesehen. Ein Bremsglied 38 ist durch Stifte 39 a und 39b, die in zwei Öffnungen des Bremsgliedes 38 einsetzbar sind, auf der unteren Hälfte 15 gelagert und kann so nach oben oder unten frei gleiten. Das Bremsglied 38 wird gegen die untere Hälfte 15 durch Schraubenfedern 40 a und 40 bgedrückt, die am Umfang der Stifte 39 a und 39 b angebracht sind, um zu verhindern, daß sich das Bremsglied 38 aufwärts bewegt. Wenn das Bremsglied 38 durch die Schraubenfedern 40 a und 40 b verschoben wird und dabei in eine untere Position gelangt, schließt ein Hauptteil 38 a des Bremsgliedes 38 eine Längsöffnung 45, die an der unteren Hälfte 15 zum Einstellen vorgesehen ist, was noch erläutert wird. Ein Fingerteil 38 b ist in gleicher Höhe wie der untere Flansch 27 zwischen den angrenzenden Zähnen des Zahnradteils 27 a eingesetzt. Die Aufwickelspule 22 wird daher in jener Drehstellung verriegelt, so daß ein Durchhängen des um die Aufwickelspule 22 gewickelten Magnetbandes 12 vermieden wird. Das Umfangsteil des unteren Flansches 27, an dem das Zahnradteil 27 a vorgesehen ist, liegt eine Stufe tiefer als die Flanschoberfläche an der Innenumfangsseite davon.
- Das Bremsglied 38 bewegt sich, wie noch zu erläutern ist, aufwärts, so daß sich in diesem erhöhten Stadium das Fingerteil 38 b außer Eingriff mit dem Zahnradteil 27 a befindet, wobei die Verriegelung mit der Aufwickelspule 22 dementsprechend freigegeben wird.
- Öffnungen 41 und 42 zur Aufnahme von Ladestiften und eine Öffnung für eine Tonwelle sind jeweils im Boden der Kleinkassette 10 auf der Seite des Deckels 13 vorgesehen. Überdies sind zwei Einstellöffnungen 44 und Längsöffnungen 45 im Boden der Kleinkassette 10 auf der linken und rechten Seite eng neben der Rückseite vorgesehen. Die Einstellöffnungen 44 und Längsöffnungen 45 sind jeweils in Ausnehmungen 46 und 47 gebildet. Außerdem sind Ausnehmungen 48 und 49 jeweils in der Bodenfläche der Kleinkassette 10 an den linken und rechten Seiten des Deckels 13 vorgesehen.
- Ausnehmungen 50 und 51 sind, wie in Fig. 1A gezeigt ist, an den linken und rechten Seitenenden der Kleinkassette 10 fast von der zentralen Position bis zum Rückseitenteil längs der Tiefenrichtung der Kleinkassette 10 gebildet.
- Die Beschreibung bezieht sich jetzt auf den Fall, bei dem der erfindungsgemäße Adapter 60 für die Kleinkassette 10 in ein Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergerät bei einer Position eingesetzt wird, in die die Kleinkassette 10 einschiebbar ist, wobei auf die Fig. 7 bis 11 verwiesen wird.
- Ein Adapter 60 hat ein Einsatzteil 61 zum Einsetzen der Kleinkassette 10 in ein Adaptergehäuse 60 A, das eine äußere Form und Größe aufweist, die fast gleich denen der Standardkassette sind.
- Das Adaptergehäuse 60 A besteht aus einer unteren Hälfte 62 und einer oberen Hälfte 63. Die obere Hälfte 63 ist an der unteren Hälfte 62 durch Schrauben befestigt, nachdem die Kleinkassette 10 in das Einsatzteil 61 der unteren Hälfte 62 eingesetzt ist.
- Das Einsatzteil 61 zum Einsetzen der Kleinkassette 10 ist als Öffnung in einer vorbestimmten Stellung der unteren Hälfte 62 ausgebildet. Eine Drehübertragungsvorrichtung 84 ist in einer Lage neben dem Einsatzteil 61 vorgesehen. Wenn die untere Hälfte 62 auf die Standardkassette zum Vergleich gesetzt wird, ist die Abwickelspule 21 der Kleinkassette 10 im Einsatzteil 61 in einer Lage angeordnet, die derjenigen der Abwickelspule 21 in der Standardkassette entspricht. Außerdem ist ein Zahnradgetriebe 64 der Drehübertragungsvorrichtung 84 in einer Position angeordnet, die der Position der Aufwickelspule der Standardkassette entspricht. Wie noch zu erläutern ist, ist die Kleinkassette 10 in einer Lage untergebracht, bei der der Deckel 13 geöffnet ist. Das Einsatzteil 61 ist jedoch in einer Position vorgesehen, bei der sich der geöffnete Deckel 13 nicht vom Adaptergehäuse 60 A, 62, 63 nach außen erstreckt.
- Das Einsatzteil 61 weist eine Öffnung 65 mit einer Form auf, welche nahezu identisch mit der Form der in der Draufsicht in Fig. 1A gezeigten Kleinkassette 10 ist und ein Wandteil 66 hat, das drei Seiten der Öffnung 65 umgibt und Vorsprünge 67, 68, 69 und 70 aufweist, die sich in der Öffnung 65 in Positionen im Boden der unteren Hälfte 62 erstrecken. Diese Vorsprünge 67, 68, 69 und 70 dienen zum Einstellen der eingesetzten Kleinkassette 10. Ladestifte 71 und 72 sind jeweils in den Vorsprüngen 67 und 68 zum Einstellen der Kleinkassette 10 eingebettet. Die Öffnung 65 ist an der Bodenfläche der Kleinkassette 10 vorgesehen, die im Einsatzteil 61 untergebracht ist.
- Ein Zahnradgetriebe 64 ist in einer Lage drehbar, bei der es einer Öffnung 73 in der unteren Hälfte 62 gegenüberliegt, wie in den Fig. 7 und 10 gezeigt ist. Ein Einsatzteil 64 a der Spulenantriebswelle ist am inneren Teil des Zahnradgetriebes 64 angeordnet. Außerdem ist ein Zahnradteil 64 b am Umfang des Zahnradgetriebes 64 vorgesehen. Ein Zwischenzahnrad 74 mit einem kleineren Durchmesser kämmt mit dem Zahnradteil 64 b. Das Zwischenzahnrad 74 ist axial auf einer Welle 75 in der unteren Hälfte 62 gelagert, und ein Teil des Zwischenzahnrades 74 weist in das Einsatzteil 61 hinein. Das Zwischenzahnrad 74 ist in einer Höhe vorgesehen, die der Umfangskante des unteren Flansches 27 in der Aufwickelspule 22der Kleinkassette 10 gegenüberliegt, wobei die Kleinkassette 10 im Einsatzteil 61 untergebracht ist.
- Ähnlich wie in der Standardkassette sind Öffnungen 76 und 77 zum Einsetzen der Ladestifte 71 und 72 und eine Öffnung 78 zum Einsetzen der Tonwelle in der vorderen Seitenfläche der unteren Hälfte 62 vorgesehen.
- Bandführungsglieder 80 und 81 sind am Ende der Öffnung 76 und am Ende der Öffnung 78 in der unteren Hälfte 62 vorgesehen. Ein Bandführungsglied 82 ist in der unteren Hälfte 62 in einer Lage eingebettet, die dem Bandführungsglied 30 gegenüberliegt. Wie noch zu erläutern ist, führen die Bandführungsglieder 80 und 81 das Magnetband 12 so, daß das Magnetband 12 einen Bandabschnitt 12 B längs der Vorderfläche des Adapters 60 für die Kleinkassette 10 bildet.
- Wie die Fig. 9 zeigt, hat die obere Hälfte 63 einen U-förmigen Ausschnitt 85. Nach innen gerichtete Teile 87 und 86 sind jeweils an den rechten und linken Seiten des innersten Teils des Ausschnitts 85 angeordnet.
- Die Beschreibung bezieht sich jetzt auf den Fall, bei dem die Kleinkassette 10 in ein kompaktes Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 100 eingeführt wird, das nur für die Kleinkassette 10 gebaut und, wie die Fig. 11 zeigt, kleiner als das Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 120 ist.
- Fig. 11 zeigt das kompakte Aufzeichnungs- und/ oder Wiedergabegerät 100. Die Breite und Tiefe des kompakten Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts 100sind kleiner als das Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 120, wie es die Fig. 12 zeigt, so daß die Größe des kompakten Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts 100 insgesamt kleiner ist.
- Eine Antriebswelle 101 der Abwickelspule 21 ist am Kassettenladeteil des kompakten Aufzeichnungs- und/ oder Wiedergabegeräts 100 vorgesehen, wobei jedoch eine Antriebswelle 101 für die Aufwickelspule 22 nicht angeordnet ist. Wenn die Kleinkassette 10 in das kompakte Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 100 eingesetzt ist, wird die Abwickelspule 21 über die Antriebswelle 101 der Abwickelspule 21 in eine Lage geführt, bei der Stifte 102 und 103 in die Öffnung 44 und die Längsöffnung 45 eingepaßt sind. Ein Ladestab 104 und ein Zugstab 105 treten jeweils in die Öffnung 41 ein, während ein Ladestab 106 und eine Tonwelle 107 jeweils in die Öffnung 42 einführbar sind.
- Im Ladezustand wird die Abwickelspule 21 gemäß Fig. 3 nach oben geschoben. Die Zähne 24 b geraten dabei außer Eingriff mit den Zähnen 32, so daß die Abwickelspule 21 frei drehbar ist. Das Bremsglied 38 wird gegen die durch die Federn 40 a und 40 b ausgeübte Kraft nach oben gedrückt, wobei der Stift 103 in die Längsöffnung 45 eintritt. Das Fingerteil 38 b hebt sich so, daß sich die Lage des Fingerteils 38b gegenüber derjenigen des Zahnradteils 27 a ändert, so daß der Eingriff mit dem Zahnradteil 27a freigegeben wird. Die Verriegelung der Aufwickelspule 22 wird dadurch gelöst und freigegeben, damit sich diese frei drehen kann.
- Wenn der Betrieb des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts 100 auf einen Abspielvorgang eingestellt wird, fangen die Stäbe 104, 105 und 106 das Magnetband 12 auf und stehen dadurch mit diesem in Eingriff, so daß es sich in die mit vollen Linien in der Fig. 11 angegebenen Positionen bewegt. Das Magnetband 12 ist dann aus der Kleinkassette 10 herausziehbar, so daß es Kontakt mit der vollen Breite eines Löschkopfes 108 machen kann. Das Magnetband 12 hat zugleich auch Kontakt mit einer Führungstrommel 109, die mit Drehvideoköpfen über einen vorbestimmten Winkelbereich vorgesehen ist und ebenfalls in Kontakt mit einem Tonsteuerkopf 110 steht. Das Magnetband 12 wird daher auf einem vorbestimmten Bandabschnitt geführt. Während der Aufzeichnung und der Wiedergabe wird das Magnetband 12 in einer Lage gehalten, bei der es zwischen der Tonwelle 107 und einer Klemmrolle 110 festgeklemmt ist. Ein Antriebszahnrad 112, das durch einen nicht gezeigten Spulenantriebsmotor drehbar ist, kämmt mit dem Zahnradteil 27 a der Aufwickelspule 22, so daß die Aufwickelspule 22 in eine Bandaufnahmerichtung getrieben wird.
- Der über seine volle Breite arbeitende Löschkopf 108, der Tonsteuerkopf 110 und die Führungstrommel 109 sind wie die entsprechenden Köpfe und die Führungstrommel des Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes 120 gebaut, was noch zu erläutern ist. Dementsprechend wird ein Signal auf das Magnetband 12 aufgezeichnet bzw. von diesem mit einem Bandmuster und -format wiedergegeben, welche identisch mit denen sind, die von dem Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 120 erhalten werden.
- Die Beschreibung betrifft jetzt das Einführen der Kleinkassette 10 in das in Fig. 12 gezeigte Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 120.
- In diesem Fall ist die Kleinkassette 10 im Adapter 60 untergebracht, um den vorbestimmten Bandabschnitt 12 B innerhalb des Adapters 60 zu bilden. Der die Kleinkassette 10 aufnehmende Adapter 60 wird in das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät in gleicher Weise wie bei der Standardkassette eingesetzt.
- Um die Kleinkassette 10 in den Adapter 60 einzuführen, muß zuerst das vordere Deckelteil 16 der Kleinkassette 10 geöffnet werden, wie es in der Fig. 1B durch eine doppeltpunktierte Linie angegeben ist. Danach wird das Magnetband 12 aus der Kleinkassette 10 um eine vorbestimmte Länge herausgezogen. In dieser Lage befindet sich die Aufwickelspule 22 in einer verriegelten, nicht drehbaren Position. Die Abwickelspule 21 dreht sich dagegen zwangsläufig, wenn die Zähne 24 b mit den Zähnen 32 gegen die durch die Blattfeder 33 ausgeübte Kraft kämmen. Das Magnetband 12 ist dann aus der Abwickelspule 21 herausziehbar.
- In der in Fig. 8 gezeigten Lage ist die Kleinkassette 10 in das Einsatzteil 61 in die untere Hälfte 62 eingeschoben, wobei das herauszuziehende Magnetband 12 um die Bandführungsglieder 80, 81 und 82 gedreht und durch diese geführt wird. Das Magnetband 12 wird daher gemäß Fig. 8 insbesondere durch die Bandführungsglieder 80 und 81 geführt und bildet einen Bandabschnitt 12 B, der sich über die Vorderfläche der Öffnungen 76, 77 und 78 wie im Fall der Standardkassette erstreckt. Der Bandabschnitt 12 B ist fast identisch mit demjenigen am inneren Teil der Vorderfläche der Standardkassette. Dann wird die obere Hälfte 63 über die untere Hälfte 62 gemäß Fig. 9 geführt, um die untere Hälfte 62 mit der oberen Hälfte 63 durch Schrauben 88 bis 91 zu verbinden. Wie die Fig. 9 und 10 zeigen, nimmt der Adapter 60 daher die Kleinkassette 10 in einer Lage auf, bei der das Magnetband 12 aus der Kleinkassette 10 herausgezogen und längs des vorbestimmten Bandabschnitts 12 B geführt wird.
- Die Beschreibung betrifft jetzt die Betriebsweise, nachdem die Kleinkassette 10 in den Adapter 60 eingesetzt ist.
- Die Kleinkassette 10 wird in das Einsatzteil 61 eingeschoben. In dieser Lage passen die am Boden der Kleinkassette 10 vorgesehenen Ausnehmungen 46 bis 49 über die Vorsprünge 67 bis 70 der unteren Hälfte 62, um die Kleinkassette 10 entsprechend ihrer Höhenlage einzustellen. Die Umfangsseitenwände der Kleinkassette 10 liegen dem Wandteil 66 der unteren Hälfte 62 gegenüber. Die Öffnung 44 und die an der unteren Hälfte der Kleinkassette 10 vorgesehene Längsöffnung 45 passen relativ über die Ladestifte 71 und 72, um die Kleinkassette 10 innerhalb des Einsatzteils 61 nach rechts und links einzustellen. Besonders der Ladestift 72 geht durch die Längsöffnung 45 gemäß Fig. 6 hindurch, so daß das Bremsteil 38 gegen die von den Schraubenfedern 40 a und 40 b ausgeübten Kräfte nach oben geschoben wird. Das heißt, daß das Bremsglied 38 in axialer Richtung der Aufwickelspule 22 nach oben geschoben wird. Ähnlich wie im beschriebenen Fall wird das Fingerteil 38 b des Bremsgliedes 38 vom Eingriff mit dem Zahnradteil 27a in Aufwärtsrichtung freigemacht, um die verriegelte Aufwickelspule 22 freizugeben. Zur gleichen Zeit wird das Zwischenzahnrad 74 in das ausgeschnittene Fenster 37 von unten geführt, um mit dem Zahnradteil 27 a zu kämmen. Das Zwischenzahnrad 74 kann sich dabei etwas bewegen, so daß es mit dem Zahnradteil 27 a ohne weiteres kämmt. Der Deckel 13 macht Kontakt mit einem längs der Öffnungen 76 und 77 angeordneten Rippenteil 83 und wird dabei in einer Lage gehalten, bei der die Öffnungen 76, 77 geschlossen sind.
- Die obere Hälfte 63 des Adapters 60 für die Kleinkassette 10 ist an der unteren Hälfte 62 in einer Lage angebracht, bei der die nach innen vorstehenden Teile 86 und 87 jeweils mit den Ausnehmungen 50 und 51 in Eingriff stehen, wobei diese an der oberen Fläche der Kleinkassette 10 angeordnet sind. Die Kleinkassette 10 wird dann durch die Vorsprünge 67 bis 70 der unteren Hälfte 62 und durch die nach innen gerichteten Vorsprünge 66 und 67 der oberen Hälfte 63 geschoben. Die Kleinkassette 10 ist mit Bezug auf ihre Stärke so eingestellt, daß sie nicht aus dem Einsatzteil 61 herausgleitet. Die Kleinkassette 10 befindet sich überdies im Einsatzteil 61 in einer Lage, bei der die obere Fläche und die Bodenfläche der Kleinkassette 10 in fast den gleichen Ebenen wie die obere Fläche und die Bodenfläche des Adapters 60 liegen.
- Die Fig. 12 zeigt das Standardaufzeichnungs- und/ oder Wiedergabegerät 120, in die der Adapter 60 mit der Kleinkassette 10 in gleicher Weise wie mit der Standardkassette eingesetzt wird. Das heißt, wenn der Adapter 60 mit der Kleinkassette 10 in das Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 120 eingeführt wird, wird eine Antriebswelle 121 der Abwickelspule 21 in das Einsatzteil 25 a der Spulenantriebswelle 121 der Abwickelspule 21 eingesetzt, während eine Antriebswelle 122 der Aufwickelspule 22 in das Einsatzteil 64 a der Spulenantriebswelle des Zahnradgetriebes 64 in den Adapter 60 eingeführt wird. Die Ladestäbe 123 und 124 und eine Tonwelle 125 treten jeweils in die Öffnungen 76, 77 und 78 hinter dem Bandabschnitt 12 B gemäß den Fig. 6 und 8 ein.
- Außerdem wird im Ladezustand, wie im Falle des kompakten Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes 100, die Abwickelspule 21 nach oben gemäß Fig. 3 geschoben. Die Verriegelung für die Abwickelspule 21 wird dabei freigegeben, so daß die Abwickelspule 21 frei drehbar ist. Wie beschrieben, wird die Abwickelspule 21 aus der Verriegelungsstellung freigegeben und ist schon in dieser Lage frei beweglich, so daß die Kleinkassette 10 in den Adapter 60 eingeschoben werden kann.
- Bei einem Bandladevorgang nehmen die Ladestäbe 123 und 124 das Magnetband 12 auf und treten dabei mit diesem in Eingriff, wonach das Magnetband 12 aus der Kleinkassette 10 herausziehbar ist, sobald sich die Ladestäbe 123 und 124 von den Öffnungen 76 und 77 wegbewegen und Positionen einnehmen, die durch die vollen Linien in Fig. 12 angegeben sind. Demgemäß macht das Magnetband 12, das aus dem Adapter 60 herausgezogen ist, Kontakt mit der vollen Breite des Löschkopfes 126 und mit einer Führungstrommel 127, die mit Drehvideoköpfen über einen vorbestimmten Winkelbereich versehen ist. Das Magnetband 12 macht dabei auch Kontakt mit einem Hörsteuerkopf 128 und wird hierbei auf einem vorbestimmten Bandabschnitt geführt.
- Während der Aufzeichnung und Wiedergabe wird das Magnetband 12 in eine Lage geführt, bei der das Magnetband 12 zwischen der Tonwelle 129 und einer Klemmrolle 125 festgeklemmt ist. Der Zahnradantrieb 64 im Adapter 60 für die Kleinkassette 10 wird im Uhrzeigersinn durch die Antriebswelle 122 für die Aufwickelspule 22 gedreht. Die Drehung des Zahnradantriebs 64 wird auf die Aufwickelspule 22 durch das Zwischenzahnrad 74 übertragen, um das Magnetband 12 in die Bandaufnahmerichtung zu führen. Auf diese Weise wird das Magnetband 12 durch die Tonwelle 129 herausgeführt und von der Aufwickelspule 22 aufgenommen, wobei das Magnetband 12 durch die Bandführungsglieder 81 und 82 in den Adapter 60 geführt ist.
- In beiden Fällen, in denen die Kleinkassette 10 im Adapter 60 entweder unabhängig in das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 100 oder in das Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 120 eingeführt wird, paßt die Abwickelspule 21 über die in dem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 100 vorgesehene Antriebswelle 101 (121), so daß die Abwickelspule 21 direkt angetrieben wird. Die Drehgenauigkeit der Abwickelspule 21 wird dadurch erhöht, so daß die Kleinkassette 10 genau eingeführt werden kann. Da der Durchmesser d 1 der Wickelnabe 25 in der Abwickelspule 21 groß ist, ist der Unterschied zwischen dem Maximum und Minimum der Durchmesser der Rolle des aufgewickelten Magnetbandes 12 auf der Abwickelspule 21 relativ klein. Der variierende Bereich der Drehgeschwindigkeit der Abwickelspule 21 ist somit vom Anfang bis zum Ende der Aufzeichnung und Wiedergabe klein, so daß die Bandlaufgenauigkeit verbessert wird.
- Andererseits paßt in beiden Fällen, wonach die Kleinkassette 10 im Adapter 60 entweder unabhängig in das kompakte Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 100 oder in das Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 120 eingesetzt wird, die Aufwickelspule 22 nicht über ihre Antriebswelle. Im Hinblick auf eine gegebene Größe der Kleinkassette 10 kann der Anteil des einzuschiebenden Magnetbandes 12 erhöht oder die Größe der Kleinkassette 10 um einen gegebenen Bandanteil verringert werden. Die Aufwickelspule 22 wird von der Seite des Kassettengehäuses 11 durch den Zahnradantrieb 64 und das Zwischenzahnrad 74 direkt angetrieben. Da keine so hohen Anforderungen an die Drehgenauigkeit der Aufwickelspule 22 gestellt sind, entstehen hierdurch keine Nachteile. Da sich die Aufwickelspule 22 ohne Spiel um die feste Welle 34 dreht, wird nicht mehr Raum um die Aufwickelspule 22 benötigt, so daß die Größe der Kleinkassette 10 verringert werden kann.
- Wenn die Kleinkassette 10 aus dem Ladeteil des kompakten Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts 100 herausgenommen wird, bewegen sich die Abwickelspule 21 und das Bremsglied 38 jeweils nach unten. Die Abwickelspule 21 und die Aufwickelspule 22 werden automatisch verriegelt, so daß sie sich nicht drehen können. Wenn daher die Kleinkassette 10 aus dem Adapter 60 entfernt wird, nachdem der Adapter 60 aus dem Ladeteil des Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts 120 entnommen wurde, bewegt sich das Bremsglied 38 in ähnlicher Weise nach unten, um die Aufwickelspule 22 zu verriegeln.
- Wenn die Kleinkassette 10 aus dem Ladeteil des kompakten Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts 100 entnommen ist, bewegen sich die Abwickelspule 21 und das Bremsglied 38 jeweils nach unten. Die Abwickelspule 21 und die Aufwickelspule 22 werden beide automatisch verriegelt, so daß sie sich nicht drehen können. Wenn die Kleinkassette 10 vom Adapter 60 für die Kleinkassette 10 getrennt wird, nachdem der Adapter 60 aus dem Ladeteil des Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts 120 herausgenommen wurde, bewegt sich das Bremsglied 38 in ähnlicher Weise nach unten, um die Aufwickelspule 22 zu verriegeln.
- Die Beschreibung richtet sich jetzt auf eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Adapters 60 für eine Kleinkassette, wobei auf die Fig. 13 bis 18 Bezug genommen wird. In den Fig. 13 bis 18 sind die auch in den Fig. 1A bis 10 vorkommenden Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen, so daß ihre Beschreibung entfallen kann.
- Die Beschreibung bezieht sich jetzt auf die Kleinkassette 140, die in der genannten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Adapters 60 verwendbar ist, wobei auf die Fig. 13 bis 16 Bezug genommen wird.
- Die Kleinkassette 140 ist die gleiche wie die Kleinkassette 10 mit der Ausnahme, daß am Umfang eines unteren Flansches 142 eine Aufwickelspule 141 vorgesehen ist.
- Der untere Flansch 142 der Aufwickelspule 141 hat eine ebene, sich vom Innen- zum Außenumfang erstreckende Fläche und weist ein Zahnradteil 142 a am Außenumfang auf. Dieses Zahnradteil 142 a steht mit dem Bremsglied 38 in Eingriff, um die Aufwickelspule 141 so zu verriegeln, daß sie sich wie die Kleinkassette 10 nicht drehen kann.
- Ein Zahnradteil 142 b ist an der unteren Fläche des unteren Flansches 142 angeordnet. Der Durchmesser d 3 dieses Zahnradteils 142 b ist kleiner als der Durchmesser des unteren Flansches 142 und fast gleich mit dem Durchmesser der Wickelnabe 28. Der Durchmesser d 3 ist gemäß Fig. 3 kleiner als der Durchmesser des entsprechenden Zahnradteils 27 a in der Kleinkassette 10 und nimmt beispielsweise einen Wert an, der etwa die Hälfte des Durchmessers des Zahnradteils 27 a beträgt.
- Ein Zahnrad 143, das axial durch einen Stift 144 gelagert ist, ist zum Übertragen der Rotation an der unteren Hälfte 15 vorgesehen. Dieses Zahnrad 143 ist an der unteren Seite des unteren Flansches 142 angeordnet. Ein Seitenende des Zahnrads 143 kämmt mit dem Zahnradteil 142 b, während das andere Seitenende durch das ausgeschnittene Fenster 37 in der unteren Hälfte 15 mit Bezug auf die diametrische Richtung des Zahnrades 143 bloßgelegt ist. Der Durchmesser dieses Zahnrads 143 ist fast gleich dem Durchmesser des Zahnradteils 142 b.
- Die Beschreibung bezieht sich jetzt auf einen Adapter 150 für die Kleinkassette 140, wobei auf die Fig. 17 und 18 Bezug genommen wird.
- Der Adapter 150 für die Kleinkassette 140 wird von der unteren Hälfte 62 aus zusammengebaut, wobei die nicht gezeigte obere Hälfte ein Gehäuse für den Adapter 150 wie beim Adapter 60 bildet.
- Anstelle der Drehübertragungsvorrichtung 84 ist eine Drehübertragungsvorrichtung 151 in der unteren Hälfte 62 angeordnet. Die Drehübertragungsvorrichtung 151 besteht aus einem Zahnradantrieb 152, einem Zahnrad 153 und dem Zwischenzahnrad 74. Der Zahnradantrieb 152 in der Drehübertragungsvorrichtung 151 hat eine Spuleneinsatzöffnung 152 a, in die die Spulenaufwickel-Antriebswelle am inneren Teil einsetzbar ist und ein Zahnradteil 152 b aufweist, das an der Umfangsfläche vorgesehen ist. Ein Zahnrad 153 ist axial durch einen Stift 154 gelagert, der an der unteren Hälfte in einer Lage vorgesehen ist, bei welcher das Zahnrad 153 mit dem Zahnradteil 152 b und dem Zwischenzahnrad 74 kämmt. Das Zwischenzahnrad 74 ist in einer Höhe vorgesehen, in der es dem Zahnrad 143 in der Kleinkassette 140 innerhalb des Einsatzteils 61 gegenüberliegt.
- Die Kleinkassette 140 ist im Adapter 150 in gleicher Weise wie in der Kleinkassette 10untergebracht. Gemäß Fig. 18 ist die Kleinkassette 140 in die untere Hälfte des Adapters 150 einschiebbar. Die Kleinkassette 140 wird in den Adapter 150 eingesetzt und nimmt dann eine Lage ein, bei der das Zahnrad 143 mit dem Zwischenzahnrad 74 kämmt. Wie in der Fig. 12 gezeigt ist, wird der Adapter 150 mit der Kleinkassette 140 in das Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 120 eingeführt. Während der Aufzeichnung und der Wiedergabe steht der Zahnradantrieb 152 gemäß Fig. 10 in Eingriff mit der Aufwickelspulen-Antriebswelle 122 und rotiert dabei im Uhrzeigersinn.
- Die Drehung des Zahnradantriebs 152 wird auf das Zahnradteil 142 b mit Hilfe der Zahnräder 153, 74 und 143 übertragen. Die Aufwickelspule 141 dreht sich daher im Uhrzeigersinn, um das Magnetband 12 um die Wickelnabe 28 aufzunehmen. Die Wickelnabe 28 muß mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit gedreht werden, damit das Magnetband 12 nicht durchhängt, welches gleichmäßig bei der Aufnahme beschickt wird. Da andererseits der Durchmesser d 2 der Wickelnabe 28 in der Aufwickelspule 141 klein ist, nimmt der Wert für die vorbestimmte Drehgeschwindigkeit einen hohen Wert an. In dieser Ausführungsform der Erfindung ist der Durchmesser d 3 des Zahnradteils 142 b der Aufwickelspule 141 klein. Die Zahnräder 153, 74 und 142 mit dem kleineren Durchmesser, die zum Drehen der Aufwickelspule 141 mit vorbestimmter Drehgeschwindigkeit dienen, brauchen sich daher nur mit beträchtlich geringerer Drehgeschwindigkeit im Vergleich mit denen der ersten Ausführungsform der Erfindung zu drehen. Das Drehübertragungssystem arbeitet in einer stabilen Weise, so daß eine lange Haltbarkeit des Systems garantiert ist.
- Da der Durchmesser d 3 des Zahnradteils 142 b der Aufwickelspule 141 klein ist, kann sich die Aufwickelspule 141 bei hoher Drehgeschwindigkeit drehen, ohne daß dabei das Drehübertragungssystem einer übermäßigen Belastung ausgesetzt wird. Der Durchmesser der Wickelnabe 28 in der Aufwickelspule 141 kann damit weiter verringert werden, so daß auf die Kleinkassette 140 eine größere Bandmenge aufspulbar ist.
- Im Hinblick darauf, daß in der Kleinkassette 140 das Zahnrad 143 vorgesehen ist, weist auch der Adapter 150 ein Zahnrad 153 auf. Die Aufwickelspule 141 dreht sich somit in die gleiche Richtung wie die Aufwickelspulenwellen 122, wobei das Magnetband 12 in ähnlicher Weise wie mit der Aufwickelspule für die Standardkassette aufgewickelt wird. Dies gilt auch für die beschriebene Kleinkassette 10.
- Wenn die Kleinkassette 140 in das kompakte Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 100 eingeführt ist, kämmt das Zahnrad 143 mit dem Antriebsrad 122 des kompakten Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts 100. In diesem Falle dreht sich das Antriebszahnrad 112 in eine Richtung entgegengesetzt zu derjenigen, bei der das kompakte Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 100 mit der Kleinkassette 10 beschickt wird. Die Aufwickelspule 141 wird jedoch im Uhrzeigersinn wie in dem Fall gedreht, bei dem die Bandladevorrichtung mit dem Zahnrad 143 benutzt wird.
- In jeder der Ausführungsformen der Erfindung kann anstelle des Zahnrades 143 in der Kleinkassette 140 eine Drehübertragungsriemenscheibe und anstelle des Zahnradteils an der Umfangsseitenfläche des unteren Flansches 27 der Aufwickelspule 22 in der Kleinkassette 10 eine Gummirolle in der Drehübertragungsvorrichtung des Adapters 150 entsprechend der ersten und zweiten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein. In diesem Falle wird die Rotation auf die Aufwickelspule 22 der Kleinkassette 10 und auf die Drehübertragungsriemenscheibe in der Kleinkassette 140 durch Reibung übertragen.
- Das Zahnradteil am Umfang des unteren Flansches 27 der Aufwickelspule 22 in der Kleinkassette 10 kann als ein Kegelzahnradteil ausgebildet sein. In diesem Fall tritt ein Kegelzahnrad, das an der horizontalen Welle des Adapters 60 oder an der Seite des Gerätes angeordnet sein kann, durch eine an der Bodenseite der Kleinkassette des ausgeschnittenen Fensters 37 angeordnete Öffnung, wobei das Fenster 37 in der Kleinkassette 10 vorgesehen ist. Dementsprechend kämmt das Kegelzahnrad mit dem Kegelzahnradteil des unteren Flansches 27 in einer Lage, bei der das Kegelzahnrad den unteren Flansch 27 in senkrechter Weise kreuzt.
Claims (7)
1. Adapter für eine Kleinkassette, die nach äußerer Form und Größe kleiner als eine Standardkassette ist, wobei die Kleinkassette in einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät verwendbar ist, das sich vom Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät für die Standardkassette unterscheidet, wobei der Adapter ein Gehäuse mit einer äußeren Form und Größe aufweist, das im wesentlichen der Standardkassette entspricht, und wobei in dem Adaptergehäuse ein Einsatzteil zur Aufnahme der Kleinkassette vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß Bandführungsglieder (80, 81) im Adaptergehäuse (60 A, 62, 63) zur Führung des aus der Kleinkassette (10, 140) herausgezogenen Magnetbandes (12) vorgesehen sind, die das Magnetband (12) im Adaptergehäuse (60 A, 62, 63) so führen, daß der Verlauf eines Bandabschnitts (12 B) im Bereich seitlicher Öffnungen (76, 78) an der Vorderfläche des Adapters (60) nahezu gleich ist dem Verlauf des entsprechenden Bandabschnitts einer Standardkassette.
2. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Öffnung (65) an der Bodenfläche des Adaptergehäuses (60 A, 62, 63) dergestalt vorgesehen ist, daß der Adapter (60) mit der Kleinkassette (10, 140) in ein Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät (120) einsetzbar ist und daß eine Abwickelspule (21) und eine Aufwickelspule (22) der Kleinkassette (10, 140) direkt mit einer Spulenantriebswelle (101, 121) des Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes (120) in Eingriff stehen.
3. Adapter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drehübertragungsvorrichtung (84, 115, 151) im Adaptergehäuse (60 A, 62, 63) zum Eingriff mit der Aufwickelspule (22) nach Einsetzen des Adapters (60) in das Standardaufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät (120) vorgesehen ist, und daß die Drehübertragungsvorrichtung (84, 115, 151) die Rotation auf die Abwickelspule (21) und die Aufwickelspule (22) der Klein- Kassette (10, 140) überträgt.
4. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleinkassete (10, 140) einen normalerweise geschlossenen Deckel (13) hat, der an der Vorderseite eines Kassettengehäuses (11) angeordnet ist, und daß die Kleinkassette (10, 140) im Adapter (60) in einer Lage einsetzbar ist, bei der der Deckel (13) geöffnet ist.
5. Adapter nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleinkassette (10, 140) ein Bremsglied (38) aufweist, das Kontakt mit einem Umfangskantenteil eines unteren Flansches (27 ) der Aufwickelspule (22) zum Bremsen der Abwickelspule (21) macht und jeweils Schraubenfedern (40 a, 40 b) im Kassettengehäuse (11) vorgesehen sind, um das Bremsglied (38) nach unten zu verschieben, wobei das Bremsglied (38) gegen eine Aufwärtsrichtung versetzt ist, um sich vom Umfangskantenteil des unteren Flansches (27) zu trennen und den Bremsvorgang freizugeben.
6. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Adaptergehäuse (60 A, 62, 63) aus oberen und unteren Gehäusehälften (62 und 63) besteht, die zusammen einbaubar oder auseinandernehmbar sind, um die Kleinkassette (10, 140) entweder in einer einbaubaren oder in einer herausziehbaren Lage zu halten.
7. Adapter nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandführungsglieder (80, 81) am Ende der Öffnung (76) und am Ende der Öffnung (78) in der unteren Hälfte (62) des Adaptergehäuses (60 A, 62, 63) vorgesehen sind.
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