DE3146594C2 - Kleinvideokassette und zugehöriger Adapter - Google Patents

Kleinvideokassette und zugehöriger Adapter

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DE3146594C2 DE3146594A DE3146594A DE3146594C2 DE 3146594 C2 DE3146594 C2 DE 3146594C2 DE 3146594 A DE3146594 A DE 3146594A DE 3146594 A DE3146594 A DE 3146594A DE 3146594 C2 DE3146594 C2 DE 3146594C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Kleinvideokassette und einen zugehörigen Adapter und geht aus von einer Kleinvideo­ kassette mit den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. einer Kombination eines Adapters und einer Kleinvideo­ kassette gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 2.
Gegenwärtig werden Videosignalaufzeichnungs- und/ oder -wiedergabegeräte, die Videokassetten verwenden, weltweit für den praktischen Gebrauch verbreitet. Dabei existieren zur Zeit weltweit zwei oder drei standardi­ sierte Arten von Geräten, die Videokassetten verwenden. Zwischen den Geräten verschiedener Bauart besteht je­ doch keine Austauschbarkeit, diese Austauschbarkeit ist nur zwischen Geräten derselben Bauart oder desselben Standards möglich. Deshalb kann eine von einem Gerät be­ spielte Videokassette von einem anderen Gerät derselben Bauart abgespielt werden. Um nun die Austauschbarkeit zwischen verschiedenen Aufzeichnungs- und/oder Wieder­ gabegeräten verschiedener Hersteller hinsichtlich des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorganges zu ermögli­ chen, ist eine Standardisierung der Größe der Videokasset­ ten und der Geräte vereinbart worden. Dies bedeutet, daß die Größen bzw. Formate für jede Bauart standardisiert sind, und für jede Bauart gibt es eine Standardkassette und ein Standardgerät.
Seit einiger Zeit besteht ein großes Interesse daran, die Größe der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabe­ geräte zu reduzieren. Dadurch sollen kompaktere trag­ bare Geräte geschaffen werden, die beispielsweise in eine Fernsehkamera eingebaut werden können.
Zur Lösung dieses Problems ist ein Kompaktgerät mit einer Kleinvideokassette vorgeschlagen worden, die ein voll­ ständig anderes Magnetbandmuster und Format verwendet, als dies bei den schon weit verbreiteten Standardgeräten für Standardkassetten der Fall ist. Da dieses vorgeschlagene Kompaktgerät ein völlig anderes Format verwendet als die Standardgeräte, ist die Austauschbarkeit zwischen den Geräten nicht gegeben.
Es ist ferner ein Kompaktgerät vorgeschlagen worden, das das gleiche Magnetbandmuster und Format wie ein Standardgerät verwendet, indem eine Videokassette mit geringfügig kleineren Abmessungen verwendet wird, bei der die Bandlänge und die Durchmesser der Bandspulen im Vergleich zu den Standardvideo­ kassetten verringert ist. Bei diesem System kann eine von dem tragbaren Gerät bespielte Kassette von einem Standardgerät abgespielt werden.
Bei der im obigen Gerät verwendeten Videokassette ist der Abstand zwischen einer Zufuhrspule und einer Aufwickel­ spule gleich dem Abstand zwischen der Zufuhrspule und der Aufwickelspule der Standardkassetten, so daß die Videokasset­ te für das vorgeschlagene tragbare Gerät in ein Standardgerät eingegeben werden kann. Zwar ist die Randlänge bei dieser Kas­ sette verringert, um den Durchmesser der Bandspulen verkleinern zu können, jedoch gibt es eine Grenze für die Reduzierung der Durchmesser der Spulen. Folglich besteht daher der Nachteil, daß die Größe der Videokassette insgesamt nicht wesentlich verringert werden kann, und dasselbe gilt für das vorgeschla­ gene Gerät.
Es ist auch bereits in Erwägung gezogen worden, die Band­ länge zu verringern, um den Durchmesser der Bandspulen ver­ kleinern zu können, und eine Kleinvideokassette zu bauen, in­ dem der Abstand zwischen der Zufuhrspule und der Aufwickelspule verringert ist. Nach diesem System kann das Gerät, das eine Modifikation eines Standardgerätes ist, so aufgebaut sein, daß eine Spulenscheibe zum Antrieb der Aufwickelspule bewegbar ist. Bei dieser Modifikation des Standardgeräts befindet sich die Aufwickelspulenscheibe an einer normalen Stelle, wenn eine Standardvideokassette eingegeben wird, und sie wird näher zur Zufuhrspulenscheibe hin bewegt, wenn eine Kleinvideo­ kassette eingegeben wird.
Bei diesem System besteht der Nachteil, daß die vom Kompaktgerät bespielte Videokassette nicht von einem Standard­ gerät abgespielt werden kann, wie es gegenwärtig allgemein be­ nutzt wird. Außerdem ist es außerordentlich schwierig, einen zuverlässigen Mechanismus für die Bewegung der Band­ spulenscheibe der beschriebenen Art zu realisieren. Außerdem haben Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräte für Videokasset­ ten allgemein einen Mechanismus zum Herausziehen des Magnetban­ des aus der Bandkassette, um das Magnetband entlang einer be­ stimmten Bahn einzuführen. Dabei ist es außerordentlich schwierig, den obigen Mechanismus zum Herausziehen des Magnet­ bandes so zu konstruieren, daß die Austauschbarkeit der Klein­ videokassette mit der Standardkassette gegeben ist.
Die in den Ansprüchen gewürdigte gattungsbildende DE-OS 26 58 586 offenbart eine Kleinvideokassette, die einen solchen Aufbau hat, daß der an ihrer vorderen Stirnseite gebildete Bandbahnabschnitt identisch mit demjenigen einer Standard­ kassette ist. Dieser Verlauf des Magnetbandes an der vorderen Stirnseite der bekannten Kleinvideokassette bleibt sowohl bei ihrer Verwendung in einem Standardgerät mittels eines Adapters als auch bei Verwendung in einem speziell für Kleinvideokasset­ ten ausgestalteten Gerät unverändert beibehalten. Die fest­ stehende Bandbahn wird durch fest positionierte Umlenkrollen ausgebildet.
Diese bekannte Ausgestaltung hat den Nachteil, daß die Länge des Bandbahnabschnittes an der vorderen Stirnseite der Kleinvideokassette nicht verringert werden kann, so daß nur eine sehr begrenzte Verkleinerung des Gehäuses der bekannten Kleinvideokassette möglich ist, wenn diese nicht nur ein Magnetband besonders geringer Länge in sich aufnimmt, wie dies bei der gattungsbildenden Kleinvideokassette der Fall ist. Die bekannte Kleinvideokassette ist insbesondere zum Einsatz in einer Videokamera geeignet, wofür die geringe Auf­ nahmekapazität des in der Kassette befindlichen Magnetbandes ausreichend ist. Wenn jedoch ein Magnetband etwa der gleichen Länge wie dasjenige einer Standardkassette aufgenommen werden soll, lassen sich die Abmessungen der bekannten Konstruktion gegenüber der Standardkassette nicht wesentlich reduzieren, da der Verlauf des Magnetbandes an der vorderen Stirnseite der Kassette demjenigen der Standardkassetten entspricht und nicht veränderbar ist.
Diese Gesichtspunkte gelten im wesentlichen auch für die aus der DE-AS 24 27 176 bekannte Kleinkassetten/Adapterkombi­ nation. Diese richtet sich auf einen Adapter, der dazu geeignet ist, in Handdiktiergeräten enthaltene Miniaturkassetten in einem Kassettenrecorder abspielen zu können, der für die größeren Standard-Kompaktkassetten ausgelegt ist, wobei auch hier entsprechende Mittel vorgesehen sind, um die Spulen der Miniatur- oder Kleinkassette über den Antrieb für die Standard­ kassette anzutreiben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kleinvideo­ kassette anzugeben, die sowohl für sich allein mit einem spe­ ziell für solche Kleinkassetten konstruierten Gerät als auch zusammen mit einem ebenfalls anzugebenden Adapter mit einem Gerät für Standardkassetten verwendbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 2 gelöst.
In der erfindungsgemäßen Kleinvideokassette nach Anspruch 1 weist die Zufuhrspule eine Nabe großen Durchmessers und die Auf­ wickelspule eine Nabe kleinen Durchmessers auf, das Band ist auf die Spulen aufgewickelt und erstreckt sich entlang einer Bahn nahe den Öffnungen für die Ladestifte des ersten Geräts für die Kleinvideokassette, wobei das Band von Führungsstiften in dem Adapter ergriffen wird, die das aus den Öffnungen gezo­ gene Band führen und an einer Position im Adapter anordnen, die der Position des Bandes in der Standardkassette entspricht, eine Kupplungseinrichtung ist in der Nabe der Zufuhrspule vor­ gesehen, um direkt von einer Antriebswelle des ersten Klein­ videokassettengeräts und des zweiten Standardkassettengerätes angetrieben zu werden, und ein Verzahnungsabschnitt ist am Flansch der Aufwickelspule zum Eingriff mit einer Antriebskraft­ übertragungseinrichtung des ersten Geräts oder des Adapters angeordnet.
Die Kombination eines Adapters und einer Kleinvideokasset­ te nach Anspruch 2 ist dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr­ spule wiederum eine Nabe großen Durchmessers und die Aufwickel­ spule eine Nabe kleinen Durchmessers aufweisen, daß die Basis­ platte des Adapters eine Öffnung aufweist, die von einer An­ triebswelle durchgriffen werden kann, daß der Adapter eine Antriebskraftübertragungseinrichtung und Führungsstifte auf­ weist, wobei die Öffnung und die Antriebskraftübertragungs­ einrichtung so positioniert sind, daß Spulenantriebskräfte aufgenommen werden können, die normalerweise auf dieselben relativen Stellen einer Standardkassette ausgeübt werden, daß eine Kupplungseinrichtung in der Nabe der Zufuhrspule direkt von der Antriebswelle, die durch die Öffnung in dem Adapter vorsteht, angetrieben wird, daß eine mit dem Flansch der Auf­ wickelspule verbundene Antriebseinrichtung zum Eingriff mit der Antriebskraftübertragungseinrichtung an dem Adapter be­ festigt ist, daß die Führungsstifte an Stellen des Adapters angeordnet sind, um das Band in einer Position zu halten, die dem Bandabschnitt einer Standardkassette derart entspricht, daß Ladestifte des Großgeräts das Band auf dieselbe Weise aus dem Adapter ausziehen können, wie das Band aus einer Standard­ kassette gezogen wird, und daß Mittel im Gehäuse es ermöglichen, daß die Zufuhrspule und die Aufwickelspule direkt ange­ trieben werden, wenn die Kleinkassette direkt in ein Gerät geladen ist, das zur Aufnahme von Kleinkassetten konstruiert ist.
Erfindungsgemäß sind die folgenden Bedingungen erfüllt.
Die Kompatibilität zwischen der Kleinvideokassette und dem Standardgerät ist für den Fall gewährleistet, daß die Kleinkassette in den Adapter aufgenommen ist, wobei sie in einem in den Adapter eingesetzten Zustand im Standardgerät bespielbar bzw. abspielbar ist.
Um die Abmessungen der Kleinvideokassette gegenüber Standardkassetten erheblich zu verringern, ist der Abstand zwischen den Mittelpunkten der Zufuhrspule und der Aufwickel­ spule beträchtlich verkleinert.
Die beim Bandablauf auftretenden Gleichlaufschwankungen liegen im selben Bereich wie bei einer Standardkassette.
Die Zufuhrspule hat erfindungsgemäß eine Zufuhrspulen­ nabe und ein Kupplungsbauteil mittig an seinem Boden. Das Kupplungsbauteil gerät direkt in Eingriff mit der Zufuhrspulen­ antriebswelle des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts, und zwar sowohl des Standardgeräts als auch des speziell für Klein­ videokassetten konstruierten Geräts. Damit wird die Zufuhr­ spule direkt von der Zufuhrspulenantriebswelle ohne ein mechanisches Zwischenbauteil am Adapter angetrieben, wobei ein solches Zwischenbauteil andernfalls erhebliche Gleichlauf­ schwankungen hervorrufen würde.
Der Durchmesser der Aufwickelspulennabe ist kleiner als der Durchmesser der Zufuhrspulennabe. Hierdurch können die Gesamtabmessungen der Kleinvideokassette erheblich verkleinert werden. Der Flansch der Aufwickelspule wird über eine Antriebs­ kraftübertragungseinrichtung des Adapters angetrieben, wobei sich die Aufwickelspule um eine feststehende Welle dreht, wenn eine Antriebskraft auf den Flansch der Aufwickelspule ausgeübt wird.
Infolge dieses Aufbaus werden folgende Wirkungen erzielt: Die Zufuhrspule wird direkt von der Zufuhrspulenantriebswelle des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts angetrieben, wäh­ rend die Aufwickelspule über ihren Flansch angetrieben wird. Der Flansch der Aufwickelspule kann damit leicht mit einem Antriebsmechanismus des Standardgeräts unter Verwendung des Adapters angetrieben werden, der eine Antriebskraftübertra­ gungseinrichtung hat, die den Antriebsmechanismus mit dem Flansch antriebsmäßig verbindet. Hierdurch ist die angestrebte Kompatibilität erreicht.
Da der Durchmesser der Aufwickelspulennabe kleiner als der der Zufuhrspulennabe ist, ist es möglich, die Gesamtlänge des in der Kleinvideokassette aufgenommenen Bandes zu erhöhen. Andererseits kann bei einer vorgegebenen Bandlänge der Abstand zwischen der Zufuhrspule und der Aufwickelspule verringert werden, da es möglich ist, den Durchmesser des Bandwickels auf der Aufwickelspule und damit den Durchmesser des Spulenflan­ sches der Aufwickelspule zu verringern. Im Ergebnis kann damit die Länge des in die Kleinvideokassette aufgenommenen Bandes vergrößert und der Abstand zwischen den beiden Spulen verrin­ gert werden.
Die Zufuhrspule der Kleinvideokassette wird erfindungs­ gemäß direkt von der Zufuhrspulenantriebswelle des Geräts an­ getrieben. Da der Antrieb der Aufwickelspule nicht entscheidend für das Auftreten von Gleichlaufschwankungen ist, wird diese erfindungsgemäß indirekt von der Antriebskraft des Geräts über den Flansch angetrieben, wobei die Aufwickelspule um eine feststehende Welle dreht.
Zum Erreichen der angestrebten Kompatibilität gehört ferner, daß die erfindungsgemäße Kleinvideokassette neben den Öffnungen zur Aufnahme von Ladestiften des ersten Geräts, das speziell für Kleinvideokassetten konstruiert ist, Füh­ rungsstifte im Adapter enthält. Die Führungsstifte des Adap­ ters führen das Band in eine Position, die der Bandposition bei einer bei einer Standardkassette entspricht, so daß die Ladestifte eines Standardgeräts das Band aus dem Adapter auf dieselbe Weise ausziehen können, wie dies bei einer Standardkassette der Fall ist, wodurch die Kompatibilität der Kleinvideokassette erreicht ist.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfin­ dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen sowie an Hand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1A bis 1D eine Ausführungsform der erfindungs­ gemäßen Kleinvideokassette in einer Aufsicht, einer Seiten­ ansicht, einer Ansicht von unten und einer Rückansicht;
Fig. 2 in einer Aufsicht die Kleinvideokassette gemäß Fig. 1A in einem Zustand, in dem die obere Hälfte der Kleinvideokassette entfernt ist;
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Kleinvideokassette entlang einer Linie III-III in Fig. 1A;
Fig. 4A und 4B Querschnitte durch einen Verbindungsteil zwischen einer Welle der Aufwickelspule und einer unteren Hälfte der Kleinvideokassette, im auseinandergebauten Zustand, entlang Linien IVA-IVA und IVB-IBV in Fig. 2;
Fig. 5 in einer vergrößerten Ansicht einen Bremsmechanismus für die Aufwickelspule gemäß Fig. 2;
Fig. 6 einen Querschnitt durch den Bremsmechanismus der Fig. 5 entlang einer Linie VI-VI;
Fig. 7 und 8 in einer Aufsicht und einer Ansicht von unten eine untere Hälfte einer Ausführungsform eines Adapters, in dem die Kleinvideokassette gemäß Fig. 1A eingegeben wird;
Fig. 9 einen Zustand, in dem die Kleinvideokassette gemäß den Fig. 1A bis 1D in die untere Hälfte des Adapters gemäß Fig. 7 eingesetzt und das Magnetband aus der Kleinvideokassette herausgezogen ist, um eine bestimmte Magnetbandbahn zu bilden, in einer Aufsicht;
Fig. 10 in einer Ansicht den Adapter in einem Zustand, in dem die obere Hälfte des Adapters an der unteren Hälfte, die gemäß dem in Fig. 9 dargestellten Zustand die Kleinvideokassette enthält, befestigt ist;
Fig. 11 einen Querschnitt durch den Adapter entlang einer Linie XI-XI in Fig. 10, wobei die Kleinvideokassette weggelassen ist;
Fig. 12 in einer Aufsicht ein Ausführungsbeispiel eines Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes speziell für die Kleinvideokassette gemäß Fig. 1A, im Aufzeichnungs- oder Wiedergabezustand, und
Fig. 13 in einer Aufsicht ein Ausführungsbeispiel eines Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes der Standardbauart, in das der mit der Kleinvideokassette geladene Adapter gemäß Fig. 10 eingegeben ist, im Auf- Zeichnungs- oder Wiedergabezustand.
Eine Kleinvideokassette 10 gemäß der Erfindung hat einen in den Fig. 1A bis 1D, 2 und 3 dargestellten Aufbau. Die Videokassette 10 hat ein Kassettengehäuse 11, das kleiner ist als eine Videokassette der Standardbauart, die bei einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät für Videosignale der Standardbauart verwendet wird. Eine Verschlußplatte 13 ist an der Vorderseite des Kassettengehäuses so angeordnet, daß sie sich frei öffnen und schließen kann, um ein in der Videokassette 10 befindliches Magnetband 12 zu schützen.
Das Kassettengehäuse 11 besteht aus einer oberen Hälfte 14 und einer unteren Hälfte 15. Die Verschlußplatte 13 ist aus einem Kunststoff wie beispielsweise Polypropylen gegossen oder gepreßt und an der oberen Hälfte 14 befestigt. Ein vorderer Verschlußplattenabschnitt 16 der Verschlußplatte 13 ist um einen Gelenkabschnitt oder einen Scharnierabschnitt 17 drehbar, der an dem dünn geformten Eckabschnitt der Verschlußplatte 13 ausgebildet ist. Der vordere Verschlußplattenabschnitt 16 wird von einer Blattfeder 18 in Verschlußrichtung beaufschlagt, um die Vorderseite des Kassettengehäuses 11 zu verschließen. Wenn die Videokassette 10 weder in einen Videokassettenadapter noch in ein Videosignalaufzeichnungs- und/oder -wiedergabegerät, das speziell für diese Videokassette 10 konstruiert ist (die Beschreibung des Adapters und des Gerätes erfolgt weiter unten), eingegeben ist, überdeckt der vordere Verschlußplattenabschnitt 16 die Vorderseite des Kassettengehäuses 11, wodurch das Magnetband 12, das zu dieser Fläche hin freiliegt, geschützt ist. Außerdem greift ein Finger 19, der an dem vorderen Verschlußplattenabschnitt 16 angeformt ist, in eine Öffnung 20 der unteren Hälfte 15 ein, wodurch der vordere Verschlußplattenabschnitt 16 im geschlossenen Zustand verriegelt ist.
Wie aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, sind eine Zufuhrspule 21 und eine Aufwickelspule 22 in paralleler Weise innerhalb des Kassettengehäuses 11 angeordnet. Ein Abstand D zwischen den Mittelpunkten der Zufuhrspule 21 und der Aufwickelspule 22 ist kleiner als der Abstand zwischen den Mittelpunkten der beiden Bandspulen der Videokassetten der Standardbauart, die in dem üblichen Standardgerät verwendet wird. Bei der Zufuhrspule 21 ist das Magnetband 12 um eine Nabe 25 zwischen einem oberen Flansch 23 und einem unteren Flansch 24 aufgewickelt. In gleicher Weise ist bei der Aufwickelspule 22 das Magnetband 12 um eine Nabe 28 zwischen einem oberen Flansch 26 und einem unteren Flansch 27 aufgewickelt. Das Magnetband 12 wird von der Zufuhrspule 21 abgezogen und von Führungsstiften 29 und 30 geführt, die an der linken und der rechten Seite entlang der Vorderseite des Kassettengehäuses 11 angeordnet sind, wodurch eine Bandbahn 12A gebildet wird, die zur Aufwickelspule 22 führt.
Die Zufuhrspule 21 ist in einem Zustand angeordnet, in dem ein vorspringender Stufenabschnitt 24a des unteren Flansches 24 lose in eine Aussparung 31 mit einem großen Durchmesser in der unteren Hälfte 15 eingepaßt ist. An der Unterseite des unteren Flansches 24 sind Zähne 24b in einer Ringform um den gesamten kreisförmigen Rand herum ausgebildet. An der Oberseite der unteren Hälfte 15 sind ebenfalls Zähne 32 in einer Ringform an Stellen ausgebildet, die den obigen Zähnen 24b gegenüberliegen. Die Zufuhrspule 21 wird von einem Armabschnitt 33a einer Blattfeder 33, die an der Unterseite einer oberen Platte der oberen Hälfte 14 befestigt ist, zur Seite der unteren Hälfte 15 hin beaufschlagt. Damit kämmen in einem Normalzustand die Zähne 24b mit den Zähnen 32. Dadurch wird die Zufuhrspule 21 gebremst und durch das Kämmen der Zähne 24a und 32 an einer Drehung gehindert.
Die Zufuhrspule 21 dreht sich somit nicht unnötigerweise, während die Videokassette 10 gehandhabt oder befördert wird. Das Magnetband 12 kann daher nicht verheddert und beschädigt werden, da es bei dem um die Zufuhrspule 21 gewickelten Magnetband 12 keinen Durchhang gibt, und es ist verhindert, daß das Magnetband 12 unnötigerweise von der Zufuhrspule 21 abgezogen wird.
Ein als Kupplungseinrichtung dienendes Einsteckteil 25a für eine Spulenantriebswelle ist an der Innenseite der Nabe 25 der Zufuhrspule 21 ausgebildet, in das eine Spulenantriebswelle des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes eingesteckt bzw. eingesetzt wird. Der Innendurchmesser der Nabe 25 ist gleich dem Innendurchmesser der Nabe der Zufuhrspule einer Standardbandkassette. Das Einsteckteil 25a ist an der Seite der Aussparung 31 offen.
Eine Vertiefung 23a ist in dem Mittelabschnitt der Oberseite des oberen Flansches 23 der Zufuhrspule 21 ausgebildet. Ein Vorsprung 23b befindet sich in der Mitte der obigen Vertiefung 23a. Der Armabschnitt 33a der Blattfeder 33 drückt den Vorsprung 23b nach unten, wodurch die Zufuhrspule 21 zur Seite der unteren Hälfte 15 hin gezwängt wird. Wie nachfolgend näher beschrieben wird, ist die Zufuhrspule 21 beim Laden der Videokassette 10 in ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät aufwärts und abwärts bewegbar, und dieser Bewegungsspielraum der Zufuhrspule 21 ist relativ groß. Da jedoch am Rand des Vorsprungs 23b die Vertiefung bzw. die Mulde 23a ausgebildet ist, berührt die Spitze des Armabschnitts 33a der Blattfeder 33 nicht den oberen Flansch 23 der Zufuhrspule 21, wenn die Zufuhrspule 21 aufwärts und abwärts bewegt wird.
Die Aufwickelspule 22 ist derart in drehbarer Weise angeordnet, daß eine an der unteren Hälfte 15 befestigte feststehende Welle 34 in eine mittige Bohrung der Nabe 28 eingreift. Ein mittiger Vorsprung 26a an dem flachen Flansch 26 wird von einem anderen Armabschnitt 33b der Blattfeder 33 nach unten gedrückt, wodurch die Aufwickelspule 22 ebenfalls zur Seite der unteren Hälfte 15 hin gezwängt wird. Da in der Nabe 28 keine Spulenantriebswelle eingreift, ist der Außendurchmesser d2 der Nabe 28 kleiner als der Außendurchmesser d1 der Nabe 25 der Zufuhrspule 21. Durch dieses Merkmal, daß der Außendurchmesser d2 der Nabe 28 kleiner ist als der Außendurchmesser d1 der Nabe 25, wird die Magnetbandlänge, die in die Videokassette 10 aufgenommen werden kann, groß im Vergleich zu dem Fall, in dem die Außendurchmesser d1 und d2 der Naben 25 und 28 gleich sind. Obwohl die Amessungen der Videokassette 10 klein sind, kann demnach ein Aufzeichnungs- und Abspielvorgang über eine relativ lange Zeitspanne ausgeführt werden.
Die feststehende Welle 34 ist mittels einer Schraube 36 in einen Gewindeabschnitt 34b an der unteren Hälfte 15 festgeschraubt, wobei ein Vorsprung 35 an der unteren Hälfte 15 in eine gegenüberliegende Nut 34a am unteren Endabschnitt der feststehenden Welle 34 eingesetzt ist, wie aus den Fig. 4A und 4B zu sehen ist. Die Nut 34a und der Vorsprung 35 wirken als Rasteinrichtung, wenn der Vorsprung 35 in die Nut 34a beim Befestigen der feststehenden Welle 34 an der unteren Hälfte 15 mittels der Schraube 36 eingesetzt ist. Somit kann die Schraube 36 sicher in den Gewindeteil 34b eingeschraubt werden, und der Arbeitsgang der Befestigung der feststehenden Welle 34 an der unteren Hälfte 15 kann mit hoher Arbeitsleistung ausgeführt werden. Wie nachstehend beschrieben wird, wirkt eine Drehkraft der Aufwickelspule 22 auf die feststehende Welle 34 beim Aufzeichnungs- und Wiedergabevorgang. Die feststehende Welle 34 dreht sich jedoch wegen des Eingriffs des Vorsprungs 35 in die Nut 34a nicht unnötigerweise. Dadurch kann sich die Schraube 36 nicht lösen, da die feststehende Welle sich nicht dreht, und die Welle 34 wird in ihrem ursprünglichen feststehenden Zustand ohne jegliche Instabilität gehalten. Somit wird die Aufwickelspule 22 immer in einer bestimmten Position gehalten, und sie dreht sich in stabiler Weise. Dadurch kann das Magnetband 12 gleichmäßig und glatt von der Aufwickelspule 22 ohne jede Beschädigung aufgenommen werden, wobei die Aufwickelspule 22 lagefest in Eingriff mit einem eine Antriebskraft übertragenden Mechanismus steht, was weiter unten näher beschrieben wird.
Am Außenrand des unteren Flansches 27 der Aufwickelspule 22 ist ein Verzahnungsabschnitt 27a angeformt. Wie aus den Fig. 1B, 1C, 2 und 3 zu ersehen ist, liegt ein Teil des Verzahnungsabschnitts 27a durch ein ausgeschnittenes Fenster 37 frei, das an einem Teil zwischen der Seitenfläche und der Unterseite der unteren Hälfte 15 ausgebildet ist. Das ausgeschnittene Fenster 37 hat an der Unterseite der unteren Hälfte 15 eine Bogenform.
In den Fig. 5 und 6 ist ein Bremsmechanismus für die Aufwickelspule 22 dargestellt. Ein Bremsbauteil 38 wird von Stiften 39a und 39b an der unteren Hälfte 15, die durch zwei Aussparungen in dem Bremsbauteil 38 durchgeführt sind, so gehalten, daß das Bremsbauteil nach oben und unten frei gleiten kann. Das Bremsbauteil 38 wird von Schraubenfedern 40a und 40b, die um den Rand der Stifte 39a und 39b heraun angeordnet sind, nach unten gegen die untere Hälfte hin beaufschlagt, wodurch verhindert wird, daß das Bremsbauteil 38 nach oben gleitet. Wenn das Bremsbauteil 38 von den Schraubenfedern 40a und 40b nach unten gedrückt ist, verschließt ein Hauptteil 38a des Bremsbauteils 38 eine langgestreckte Öffnung 45 in der unteren Hälfte 15, die Einstellzwecken dient, was weiter unten beschrieben wird. Ein Fingerabschnitt 38b befindet sich in der gleichen Höhe wie der untere Flansch 27 und greift zwischen benachbarte Zähne des Verzahnungsabschnitts 27a ein. Die Aufwickelspule 22 wird somit in ihrer Position verriegelt, und bei dem um die Aufwickelspule 22 aufgewickelten Magnetband kann kein Durchhang auftreten. Der Außenrand des unteren Flansches 27, an dem der Verzahnungsabschnitt 27a ausgebildet ist, befindet sich eine Stufe tiefer als die Flanschoberseite.
Das Bremsbauteil 38 ist nach oben bewegbar, wie weiter unten beschrieben wird, und in diesem angehobenen Zustand tritt der Fingerabschnitt 38b aus dem Verzahnungsabschnitt 27a aus, wodurch die Verriegelung der Aufwickelspule 22 gelöst wird. Da das Bremsbauteil 38 sich bei seiner Betätigung parallel zu der Achse der Aufwickelspule 22 bewegt, schlägt das Bremsbauteil 38 nicht gegen das Magnetband 12, das um die Aufwickelspule 22 gewickelt ist, und kann es nicht beschädigen. Damit ist die Konstruktion des Bremsmechanismus äußerst einfach. Der Bremsmechanismus erfordert darüber hinaus nur wenig Raum, was sehr vorteilhaft im Hinblick auf die Reduzierung der Größe der Videokassette 10 ist. Da zudem das Bremsteil 38 des Bremsmechanismus in der Ecke des Kassettengehäuses 11 angeordnet ist, wird für den Bremsmechanimus kein zusätzlicher Raum beansprucht. Dies ist für die Verringerung der Größe der Bandkassette sehr vorteilhaft.
Öffnungen 41 und 41 zur Aufnahme der Ladestifte und eine Öffnung zur Aufnahme einer Tonrolle bzw. Bandantriebsrolle sind im Boden der Videokassette 10 an der Seite des Verschlußdeckels 13 ausgebildet. Außerdem sind eine Einstellöffnung 44 und eine langgestreckte Einstellöffnung 45 in der Unterseite der Videokassette 10 an der rechten und der linken Seite nahe der Rückwand ausgebildet. Die Öffnung 44 und die langgestreckte Öffnung 45 befinden sich in Vertiefungen 46 und 47. Außerdem sind in der Unterseite der Videokassette 10 an der rechten und der linken Seite nahe der Verschlußplatte 13 Vertiefungen 48 und 49 ausgeformt.
Außerdem sind an der rechten und der linken Seite der Videokassette 10 Vertiefungen 50 und 51 etwa von der Mitte bis zur Rückseite in Tiefenrichtung der Bandkassette 10 gebildet (Fig. 1A).
Vorsprünge 52 und 53 an der unteren Hälfte 15 werden in Vertiefungen (nicht dargestellt) an der Unterseite der oberen Hälfte 14 angepaßt, um die obere und die untere Hälfte 14 und 15 der Videokassette 10 aufeinander auszurichten, und diese beiden Hälften 14 und 15 werden mit Schrauben 54 und 55 miteinander verbunden.
In den Fig. 7 bis 11 ist ein Adapter 60 dargestellt, der in dem Falle verwendet wird, in dem die Videokassette 10 der oben beschriebenen Konstruktion in ein übliches Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät der Standardbauart eingegeben wird.
Der Adapter 60 hat einen Aufnahmeteil 61 zur Aufnahme der Videokassette 10, und er besitzt eine äußere Form und Größe, die derjenigen der Standardkassetten gleich sind.
Der Adapter 60 besteht aus einer unteren Hälfte 62 und einer oberen Hälfte 63. Die obere Hälfte 63 wird an der unteren Hälfte 62 mit Schrauben befestigt, nachdem die Videokassette 10 in den Aufnahmeteil 61 der unteren Hälfte 62 aufgenommen ist.
Der Aufnahmeteil 61 zur Aufnahme der Videokassette 10 ist als Öffnung an einer bestimmten Stelle der unteren Hälfte 62 ausgebildet. Ein eine Drehung übertragender Mechanismus 84 ist nahe dem Aufnahmeteil 61 angeordnet. Wenn die untere Hälfte 62 zum Zwecke des Vergleichs über eine Standardvideokassette gelegt wird, befindet sich die Zufuhrspule 21 der Videokassette 10, die in den Aufnahmeteil 61 aufgenommen ist, an einer Stelle, die der Lage der Zufuhrspule der Standardvideokassette entspricht. Ferner ist eine Zahnradkonstruktion 64 des die Drehung übertragenden Mechanismus 84 an einer Stelle angeordnet, die der Lage der Aufwickelspule der Standardvideokassette entspricht.
Der Aufnahmeteil 61 hat eine Öffnung 65, deren Form im wesentlichen mit der Form der in Fig. 1A dargestellten Videokassette 10 identisch ist, einen Wandteil 66, der drei Seiten der Öffnung 65 umgibt, und Vorsprünge 67, 68, 69 und 70, die sich innerhalb der Öffnung 65 am Boden der unteren Hälfte 62 befinden. Diese Vorsprünge dienen der Einstellung der Videokassette 10, wenn sie aufgenommen wird. An den Vorsprüngen 67 und 68 sind Stifte 71 und 72 ausgebildet, um die Videokassette 10 auszurichten.
Die Zahnradkonstruktion 64 ist in dreibarer Weise an einer Stelle angeordnet, die einer Ausnehmung 73 in der unteren Hälfte 62 gegenüberliegt, wie in den Fig. 8 und 11 dargestellt ist. Im inneren Teil der Zahnradkonstruktion 64 ist ein Einsteckabschnitt 64a für eine Spulenantriebswelle ausgebildet. Ein Verzahnungsabschnitt 64b befindet sich am Außenrand der Zahnradkonstruktion 64. Mit diesem Verzahnungsabschnitt 64b kämmt ein Zahnrad 74 mit kleinem Durchmesser. Dieses Zahnrad 74 wird von einer Welle 75 an der unteren Hälfte 62 gehalten, und ein Teil des Zahnrads 74 springt in den Aufnahmeteil vor.
In gleicher Weise wie bei der Standardvideokassette sind in der Vorderseite der unteren Hälfte 62 Öffnungen 76 und 77 zum Eintritt von Ladestiften und eine Öffnung 78 zum Eintritt der Bandantriebsrolle ausgebildet.
Ferner sind Führungsstifte 80 und 81 am Ende der Öffnung 76 und der Öffnung 78 in der unteren Hälfte 62 befestigt. Außerdem ist ein Führungsstift 82 an der unteren Hälfte 62 an einer dem Führungsstift 30 gegenüberliegenden Stelle befestigt. Wie nachstehend beschrieben wird, führen die Führungsstifte 80 und 81 das Magnetband 12 so, daß es eine Magnetbandbahn 12B entlang der Vorderseite des Adapters 60 bildet.
In Fig. 10 ist dargestellt, daß die obere Hälfte 63 eine U-förmige Aussparung 85 hat. Nach innen vorstehende Abschnitt 86 und 87 sind an der rechten und der linken Seite des innersten Teils der Aussparung 85 ausgebildet.
Nachstehend wird der Fall beschrieben, daß die Videokassette 10 selbständig in ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät eingegeben wird, das ausschließlich für den Gebrauch derartiger Kleinvideokassetten konstruiert ist und sich von den Standardgeräten unterscheidet, indem es kleiner als die bisher üblichen Geräte ist.
In Fig. 12 ist ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 100 der Kompaktbauart dargestellt. Die Breite und Tiefe dieses Kompaktgerätes 100 sind kleiner als diejenigen eines Standardgerätes 120, das in Fig. 13 dargestellt ist, wobei das Kompaktgerät als Ganzes klein ausgeführt ist.
Eine Zufuhrspulenantriebswelle 101 ist an einem Kassettenladeteil des Kompaktgerätes ausgebildet, jedoch ist keine Antriebswelle für die Aufwickelspule vorgesehen. Wenn die Videokassette 10 in das Kompaktgerät eingegeben ist, ist die Zufuhrspule 21 auf die Antriebswelle 101 in einer Stellung aufgesetzt, in der die Aussparung 44 und die langgestreckte Aussparung 45 über Stiften 102 und 103 liegen. Außerdem treten ein Ladestift 104 und ein Zugstift 105 in die Öffnung 41 ein, während ein Ladestift 106 und eine Bandantriebsrolle 107 jeweils in die Öffnung 42 eintreten.
In dem beschriebenen Ladezustand wird die Zufuhrspule 21 nach oben gedrückt (Fig. 3). Dabei treten die Zähne 24b aus den Zähnen 32 aus, und die Zufuhrspule 21 wird frei drehbar. Das Bremsbauteil 38 wird gegen die von den Federn 40a und 40b ausgeübte Kraft von dem Stift 103 nach oben gedrückt, der in die langgestreckte Aussparung 45 eingetreten ist. Wie in Fig. 6 durch die mit zwei Punkten strichpunktierte Linie dargestellt ist, bewegt sich der Fingerabschnitt 38b nach oben, so daß er sich oberhalb des Verzahnungsabschnittes 27a befindet, wobei er aus dem Verzahnungsabschnitt 27a austritt. Dadurch wird ebenfalls die Aufnahmebandspule 22 aus dem verriegelten Zustand gelöst, und sie wird frei drehbar.
Wenn das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät in einem Spielzustand versetzt wird, erfassen die Stifte 104, 105 und 106 das Magnetband 12, um es herauszuziehen, und bewegen sich zu den Stellen, die in Fig. 12 durch die durchgezogenen Linien angegeben sind. Dadurch wird das Magnetband 12 aus der Videokassette 10 herausgezogen und gerät in Berührung mit einem Löschkopf voller Breite 108. Das Magnetband 12 liegt ferner an einer Führungstrommel 109, die über einen bestimmten Winkelbereich mit rotierenden Videoköpfen versehen ist, und an einem Audiosteuerkopf 110 an. Damit ist das Magnetband 12 in eine bestimmte Bandbahn eingeführt. Während des Aufzeichnungs- und Wiedergabevorgangs wird das Magnetband 12 angetrieben, indem es zwischen der Bandantriebsrolle 107 und einer Ausführungsrolle bzw. Klemmrolle 111 eingeklemmt ist. Ein Antriebszahnrad 112, das von einem nicht dargestellten Bandspulenantriebsmotor gedreht wird, kämmt mit dem Verzahnungsabschnitt 27a der Aufwickelspule 22, und die Aufwickelspule 22 wird damit in Bandaufnahmerichtung angetrieben.
Der Löschkopf voller Breite 108, der Audiosteuerkopf 110 und die Führungstrommel 109 sind nach demselben Standard konstruiert wie die Köpfe und Führungstrommel der Standardgeräte, was weiter unten näher beschrieben wird. Damit wird ein Signal mit demselben Bandmuster und Format wie bei einem Standardgerät auf das Magnetband 12 aufgezeichnet und von diesem wiedergegeben.
Nachstehend wird der Fall beschrieben, daß die Videokassette 10 in ein Standardgerät gemäß Fig. 13 eingegeben wird.
In diesem Fall wird die Videokassette 10 in den Adapter 60 aufgenommen, um die bereits oben beschriebene Magnetbandbahn mit dem Adapter 60 zu bilden. Dieser wird mit der darin aufgenommenen Videokassette 10 in das Standardgerät so eingegeben, wie wenn eine Standardvideokassette eingegeben würde.
Um die Videokassette 10 in den Adapter 60 aufzunehmen, wird zuerst der vordere Verschlußdeckelabschnitt 16 der Videokassette 10 geöffnet, wie dies in Fig. 1B durch die mit zwei Punkten strichpunktierte Linie dargestellt ist. Dann wird das Magnetband 12 in einer bestimmten Länge aus der Videokassette 10 herausgezogen.
Dabei befindet sich die Aufwickelspule 22 in einem verriegelten Zustand und ist nicht drehbar. Jedoch ist die Zufuhrspule 21 gegen Widerstand bewegbar, wenn die Zähne 24b sich über die Zähne 32 gegen die von der Blattfeder 33 ausgeübte Kraft hinwegbewegen. Auf diese Weise wird das Magnetband 12 von der Zufuhrspule 21 abgezogen. Wenn sich die Zufuhrspule 21 dabei nicht leicht genug drehen läßt, kann das Magnetband 12 abgezogen werden, während die Zufuhrspule 21 mit einem Finger nach oben gedrückt wird, um den Eingriff der Zähne der Zufuhrspule 21 mit den Zähnen 32 zu lösen.
In Fig. 9 ist dargestellt, daß die Videokassette 10 in den Aufnahmeteil 61 der unteren Hälfte 62 aufgenommen ist, und das herausgezogene Magnetband 12 ist um die Führungsstifte 80, 81 und 82 herumgeführt und wird von diesen geführt. Das Magnetband 12 wird insbesondere von den Führungsstiften 80 und 81 geführt (Fig. 9), und bildet eine quer über die Vorderseite der Öffnungen 76, 77 und 78 verlaufende Bandbahn 12B, wie dies bei den Standardvideokassetten der Fall ist. Wenn nun die obere Hälfte 63 auf die untere Hälfte 62 aufgesetzt wird, wie in Fig. 10 dargestellt ist, werden die obere Hälfte 63 und die untere Hälfte 62 durch Schrauben 88 bis 91 miteinander verbunden. Der in den Fig. 10 und 11 dargestellte Adapter 60 enthält die Bandkassette 10 in einem Zustand, in dem das Magnetband 12 aus der Videokassette 10 herausgezogen und entlang einer bestimmten Magnetbandbahn 12B geführt ist.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der einzelnen Bauteile beschrieben, wenn die Videokassette 10 in den Adapter 60 aufgenommen ist.
Die Videokassette 10 wird von oben in den Aufnahmeteil 61 eingesetzt. In diesem Zustand liegen die Vertiefungen 46 bis 49 am Boden der Videokassette 10 auf den Vorsprüngen 67 bis 70 der unteren Hälfte 62 auf. Die Seitenwände der Videokassette 10 liegen dem Wandabschnitt 66 der unteren Hälfte 62 gegenüber. Außerdem liegen die Aussparung 44 und die langgestreckte Aussparung 45 an der unteren Hälfte 15 der Videokassette 10 jeweils über den Stiften 71 und 72, um die Videokassette 10 in dem Aufnahmeteil 61 auszurichten. Der Stift 72 geht dabei durch die langgestreckte Aussparung 45 (Fig. 6) hindurch und drückt das Bremsbauteil 38 gegen die von den Schraubenfedern 40a und 40b ausgeübten Kräfte nach oben. Dadurch wird das Bremsbauteil 38 in Richtung der Achse der Aufwickelspule 22 nach oben gedrückt. Wie in dem oben beschriebenen Fall tritt der Fingerabschnitt 38b des Bremsbauteils 38 aus dem Verzahnungsabschnitt 27a nach oben aus, wodurch die bisher verriegelte Aufwickelspule 22 freigegeben wird. Gleichzeitig tritt das Zahnrad 74 von unten in das ausgesparte Fenster 37 ein und kämmt mit dem Verzahnungsabschnitt 27a. Das Zahnrad 74 kann so aufgebaut sein, daß es geringfügig verschiebbar ist, so daß es ohne Schwierigkeiten mit dem Verzahnungsabschnitt 27a kämmt. Der Verschlußdeckel 13 liegt an einem Leistenteil 83 entlang der Öffnungen 76 und 77 der unteren Hälfte 62 an, und er ist in einem Zustand gehalten, in dem er die Öffnungen verschließt.
Die obere Hälfte 63 des Adapters 60 wird in einem Zustand an der unteren Hälfte 62 befestigt, in dem nach innen vorstehende Abschnitte 86 und 87 an Vertiefungen 50 und 51 in der Oberseite der Videokassette 10 eingreifen. Somit wird die Videokassette 10 von den Vorsprüngen 67 bis 70 der unteren Hälfte und von den inneren Vorsprüngen 86 und 87 der oberen Hälfte 63 gedrückt. Die Videokassette 10 ist damit in Richtung ihrer Dicke ausgerichtet und positioniert, so daß sie nicht aus dem Aufnahmeteil 61 herausgleiten kann. Dabei ist die Videokassette 10 in den Aufnahmeteil 61 so aufgenommen, daß ihre Oberseite und ihre Unterseite etwa in der gleichen Ebene wie die Oberseite und die Unterseite des Adapters 60 liegen.
Fig. 13 zeigt ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät 120 der Standardbauart. Der die Videokassette 10 enthaltende Adapter 60 wird in das Standardgerät in gleicher Weise eingegeben, wie eine Standardbandkassette geladen wird. Wenn demnach der Adapter 60 in das Standardgerät 120 eingegeben ist, ist eine Zufuhrspulenantriebswelle 121 in das Einsteckteil 25a der Zufuhrspule 21 für die Antriebswelle eingesetzt, und die Aufwickelspulenantriebswelle 122 greift in den Einsteckteil 64a der Zahnradkonstruktion 64 innerhalb des Bandkassettenadapters 60 ein. Außerdem treten Ladestifte 123 und 124 und Bandantriebsrolle 125 in die Ausnehmungen 76, 77 und 78 hinter die Magnetbandbahn 12B ein (Fig. 7 und 9). In diesem Ladezustand wird wie im Falle des Kompaktgerätes 100 die Zufuhrspule 21 nach oben gedrückt (Fig. 3). Damit ist die Verriegelung der Zufuhrspule 21 aufgehoben, und die Zufuhrspule 21 ist frei drehbar. Die Aufwickelspule 22 ist ebenfalls aus ihrer Verriegelung freigegeben und frei drehbar, wenn die Videokassette 10 in den Adapter 60 aufgenommen ist.
Beim Bandladevorgang ergreifen die Ladestift 123 und 124 das Magnetband 12 und ziehen es aus der Kassette heraus, da sich die Ladestifte 123 und 124 von den Öffnungen 76 und 77 wegbewegen und die in Fig. 13 durch die durchgezogene Linie dargestellten Positionen einnehmen. Dadurch liegt das aus dem Adapter 60 herausgezogene Magnetband 12 an einem Löschkopf voller Breite 126 und einer Führungstrommel 127 an, die über einen bestimmten Winkelbereich mit rotierenden Videoköpfen versehen ist. Außerdem liegt das Magnetband 12 an einem Löschkopf voller Breite 126 und einer Führungstrommel 127 an, die über einen bestimmten Winkelbereich mit rotierenden Videoköpfen versehen ist. Außerdem liegt das Magnetband 12 an einem Audiosteuerkopf 128 an. Somit ist das Magnetband 12 in eine bestimmte Bandablaufbahn geladen.
Beim Aufzeichnungs- und Wiedergabevorgang wird das Magnetband 12 in einem Zustand angetrieben, in dem es zwischen einer Bandantriebsrolle 129 und einer Gegendruckrolle 125 eingeklemmt ist. Die Zahnradkonstruktion 64 im Adapter 60 wird von der Aufwickelspulenantriebswelle 122 im Uhrzeigersinn gedreht. Diese Drehung der Zahnradkonstruktion 64 wird über das Zahnrad 74 auf die Aufwickelspule 22 übertragen, wodurch das Magnetband 12 in Aufwickelrichtung angetrieben wird. Damit wird das von der Bandantriebsrolle 129 zugeführte Magnetband auf die Aufwickelspule 22 aufgewickelt. Das Magnetband 12 wird von den Führungsstiften 81 und 82 innerhalb des Adapters 60 geführt.
In beiden Fällen, in denen die Videokassette 10 selbständig in das Kompaktgerät 100 oder innerhalb des Adapters 60 in das Standardgerät 120 geladen ist, sitzt die Zufuhrspule 21 auf der Zufuhrspulenantriebswelle 101 (121) des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes, und die Zufuhrspule 21 wird direkt angetrieben. Dadurch wird die Drehgenauigkeit der Zufuhrspule 21 groß, und es wird eine äußerst genaue Bandzufuhr erzielt. Da der Durchmesser d1 der Spulennabe 25 der Zufuhrspule 21 groß ist, ist der Unterschied zwischen dem maximalen und dem minimalen Durchmesser des Wickels des auf der Zufuhrspule 21 aufgespulten Magnetbandes relativ klein. Somit ist der Bereich unterschiedlicher Drehgeschwindigkeit der Zufuhrspule 21 zwischen dem Beginn und dem Ende des Aufzeichnungs- und Wiedergabevorgangs klein, wodurch die Genauigkeit des Bandlaufes verbessert ist.
Die Aufwickelspule 22 hingegen sitzt weder in dem Fall, in dem die Videokassette 10 selbständig in das Kompaktgerät 100 eingegeben ist, noch in dem Fall, in dem sie in dem Adapter 60 in das Standardgerät geladen ist, auf der Aufwickelspulenantriebswelle. Bei einer vorgegebenen Größe der Kassette kann dadurch die aufnehmbare Bandlänge vergrößert werden, oder es kann bei einer vorgegebenen Bandlänge die Größe des Kassettengehäuses 11 verringert werden. Die Aufwickelspule 22 wird durch die Zahnradkonstruktion 64 und das Zahnrad 74 indirekt von der Seite des Kassettengehäuses 11 her angetrieben. Da jedoch keine hohen Anforderungen an die Drehgenauigkeit der Aufwickelspule 22 gestellt sind, können dadurch keine Nachteile entstehen. Da sich zudem die Aufwickelspule 22 ohne Spiel um die feststehende Welle 34 dreht, ist kein zusätzlicher Raum um die Bandspule herum erforderlich, und dies führt ebenfalls dazu, daß die Größe der Videokassette verringert werden kann.
Wenn die Videokassette 10 aus dem Ladeteil des Kompaktgerätes 100 entnommen wird, bewegen sich die Zufuhrspule 21 und das Bremsbauteil 38 nach unten. Dadurch werden die Zufuhrspule 21 und die Aufwickelspule 22 automatisch blockiert, so daß sie nicht mehr drehbar sind. Wenn die Videokassette 10 aus dem Adapter 60 entnommen wird, nachdem letzterer aus dem Ladeteil des Standardgerätes 120 entnommen wurde, bewegt sich das Bremsbauteil 38 in gleicher Weise nach unten, um die Aufwickelspule 22 zu blockieren.
In allen dargestellten Ausführungsformen der Erfindung kann der Verzahnungsabschnitt bzw. das Zahnradteil am Außenrand des unteren Flansches 27 der Aufwickelspule 22 innerhalb der Videokassette 10 durch eine Gummirolle ersetzt werden, die innerhalb des Adapters 60 angeordnet ist. In diesem Fall wird die Aufwickelspule 22 an ihrem unteren Flansch 27 durch den Antriebsmechanismus im Adapter 60 durch Reibungskräfte angetrieben.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, vielmehr liegen zahlreiche Abänderungen und Modifikationen im Rahmen des Erfindungsgedankens.

Claims (2)

1. Kleinvideokassette, die in Kombination mit einem zugehörigen Adapter verwendbar ist und direkt in ein erstes Aufzeichnungs/- Wiedergabegerät und ebenfalls in den Adapter paßt, wobei der Adapter Bauteile enthält, die denjenigen des ersten Gerätes entsprechen, und seine Größe und Form mit denjenigen einer großen Standardkassette übereinstimmen, so daß die Kleinvideokassette austauschbar in dem ersten oder in einem zweiten Aufzeich­ nungs/Wiedergabegerät verwendbar ist, welch letzteres zur Benut­ zung von großen Standardkassetten geeignet ist, wobei die Klein­ videokassette ein allgemein rechteckiges Gehäuse mit einer oberen und einer parallel beabstandeten unteren Platte mit Öffnungen in einem vorderen Rand wenigstens einer der Platten zur Aufnahme von Ladestiften des ersten Gerätes, eine Zufuhr­ spule mit einer Nabe und einem Flansch und eine Aufwickelspule und einer Nabe und einem Flansch, die innerhalb des Gehäuses nebeneinander drehbar gehalten sind, und ein Band aufweist, das auf die Spulen aufgewickelt ist und sich entlang einer Bahn nahe den Öffnungen erstreckt, wobei das Band von beiden Ladestiften des ersten Gerätes ergriffen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrspule (21) der Kleinvideokassette eine Nabe (25) großen Durchmessers und die Aufwickelspule (22) eine Nabe (28) kleinen Durchmessers aufweisen, daß das Band (12) auf die Spulen aufgewickelt ist und sich entlang einer Bahn nahe den Öffnungen (41, 43) erstreckt, wobei das Band von Führungsstiften (80, 81) in dem Adapter (60) ergriffen wird, die das aus den Öffnungen gezogene Band führen und an einer Position in dem Adapter an­ ordnen, die der Position des Bandes in der Standardkassette entspricht, daß eine Kupplungseinrichtung (25a) in der Nabe der Zufuhrspule (21) vorgesehen ist, um direkt von einer Antriebs­ welle (101, 121) des ersten und des zweiten Gerätes angetrieben zu werden, und daß ein Verzahnungsabschnitt (27a) an dem Flansch (27) der Aufwickelspule zum Eingriff mit einer Antriebskraft­ übertragungseinrichtung (112; 64, 74) des ersten Gerätes (100) oder dem Adapters (60) angeordnet ist.
2. Kombination eines Adapters und einer Kleinvideo­ kassette, die direkt in ein Kleingerät und ebenfalls in den Adapter paßt, der im wesentlichen die Größe und Form einer Standardkassette hat, wobei die Kleinkassetten und die Standardkassetten untereinander austauschbar in einem Großgerät verwendbar sind, welch letzteres nur zur Aufnahme der Standardkassette konstruiert ist, wobei die Kleinkassette ein allgemein rechteckiges Gehäuse mit einer oberen und einer parallel beabstandeten un­ teren Platte mit Öffnungen in einem vorderen Rand in wenigstens einer der Platten zur Aufnahme von Lade­ stiften des Kleingerätes, eine Zufuhrspule mit Nabe und Flansch und eine Aufwickelspule mit Nabe und Flansch, die innerhalb des Gehäuses nebeneinander liegend dreh­ bar gehalten sind, und ein Band aufweist, das auf die Spulen aufgewickelt ist und sich entlang einer Bahn nahe den Öffnungen in einer Position erstreckt, in der das Band von den Ladestiften ergriffen werden kann, und wobei der Adapter eine Basisplatte aufweist und in Größe und Form mit einer Standardkassette übereinstimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrspule (21) eine Nabe (25) großen Durch­ messers und die Aufwickelspule (22) eine Nabe (28) kleinen Durchmessers aufweisen, daß die Basisplatte (62) des Adapters (60) Öffnung aufweist, die von einer Antriebswelle (121, 101) durchgriffen werden kann, daß der Adapter eine Antriebskraftübertragungseinrich­ tung (64, 84) und Führungsstifte (80, 81) aufweist, wobei die Öffnung und die Antriebskraftübertragungsein­ richtung so positioniert sind, daß Spulenantriebskräfte aufgenommen werden können, die normalerweise auf die­ selben relativen Stellen einer Standardkassette ausge­ übt werden, daß eine Kupplungseinrichtung (25a) in der Nabe (25) der Zufuhrspule (21) direkt von der Antriebs­ welle, die durch die Öffnung in dem Adapter vorsteht, angetrieben wird, daß eine mit dem Flansch (27) der Auf­ wickelspule (22) verbundene Antriebseinrichtung (74) zum Eingriff mit der Antriebskraftübertragungseinrichtung an dem Adapter befestigt ist, daß die Führungsstifte an Stellen des Adapters angeordnet sind, um das Band (12) in einer Position zu halten, die dem Bandabschnitt einer Standardkassette derart entspricht, daß Ladestifte des Großgerätes (120) das Band auf dieselbe Weise aus dem Adapter ziehen können, wie das Band aus einer Standard­ kassette gezogen wird, und daß Mittel (24a, 31, 33, 34) in dem Gehäuse es ermöglichen, daß die Zu­ fuhrspule und die Aufwickelspule direkt angetrieben werden, wenn die Kleinkassette direkt in ein Gerät geladen ist, das zur Aufnahme von Kleinkassetten kon­ struiert ist.
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