DE31404C - Fafsfüll - Kontroiapparat - Google Patents

Fafsfüll - Kontroiapparat

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Publication number
DE31404C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
beer
inflow
tap
balloon
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31404D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. SCHAARWÄCHTER in Barmen-Rittershausen
Publication of DE31404C publication Critical patent/DE31404C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/30Filling of barrels or casks

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Fafsfüll - Controlapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. October 1884 ab.
L ist eine Röhre, an deren -unterem Ende ein zusammendrückbarer Gummiballon Lb befestigt ist. Oben auf L befindet sich ein kleiner Hahn h und darauf das Mundstück m. Letzteres dient zum Aufblasen des Gummiballons, während ersterer dazu dient, um die· in den Ballon geblasene Luft absperren zu können. A1 und Au sind die Führungen für die Röhre und A111 die Führung für den mit St verbundenen Metallstift Sft.
Ist der Stellring St festgeschraubt, so kann sich die Röhre L so weit auf- und abbewegen, als es der Raum zwischen der oberen Fläche von St und der unteren Fläche von A1 gestattet.
Ist der Apparat, wie bei Fig. 1, auf dem Fasse angeordnet, und nehmen wir an, es sei ein Lagerfafs, welches mit Bier gefüllt werden soll, so verfährt man wie folgt:
Man stellt die Röhre L auf das Niveau ein, welches vom Bier erreicht werden soll. (Wie tief der unten an der Röhre befestigte Ballon in das Bier eintaucht, mufs durch Versuche festgestellt sein.)
Ist das Bier so hoch im Fasse gestiegen, dafs der Ballon darauf schwimmt, so hebt sich bei fortgesetztem Steigen des Bieres der Ballon mit der Röhre und dem mittelst Stellringes St an dieser angeschraubten Stäbchen Sft mit der Contactfeder k—. Dabei berührt diese die über ihr stehende Feder k-\-.
Da nun k— und k-\- die Contacte einer elektrischen Leitung sind, so bleibt der Strom so lange geschlossen, bis k — den Punkt χ erreicht, wo dann die Berührung der beiden Contacte wieder aufhört. So lange die Berührung währt, läutet ein damit verbundenes elektrisches Läutewerk oder sonstiges Signalwerk; hört das Läuten auf, so ist der Zeitpunkt gekommen, wo der Zuflufs des Bieres abgestellt werden mufs.
Fig. 2 stellt den oberen Theil eines Fasses dar, in welchem sich zwei Spundlöcher befinden; das eine dient für den Zulauf, das andere für das Einsetzen der Röhre mit dem Ballon.
Fig. 3 stellt den Fafsfüllapparat, combinirt mit einer automatischen Absperrvorrichtung, dar. An der Zuflufsröhre hk ist ein Schieberverschlufs angebracht. Der Schieber ist beim Beginn des Füllens aufzuheben und der Rand r auf die Nase des Hebels hb zu stellen. Das andere Ende des Hebels hb, welcher bei dp seinen Drehpunkt hat, endigt in eine zweitheilige Gabel, welche die Röhre L umfafst und auf dem Stellring St liegt. Hebt sich nun die Röhre, so wird der Hebel hb mitgehoben, wodurch die Nase desselben sich nach abwärts dreht, der Schieber seinen Stützpunkt verliert, fällt und den Zulauf absperrt.

Claims (1)

  1. Pa te nt-An sprüche:
    i. In Verbindung mit einem Schwimmer für Bierfässer, bestehend aus einem zusammendrückbaren Ballon Lb, welcher durch das Spundloch eingebracht und durch eine daran befindliche Röhre L nebst Hahn h und Mundstück m aufgeblasen und nach Schlufs des Hahnes so erhalten wird: ein Signalapparat, welcher durch Heben der Röhre L in Function tritt und nach Erreichung des gewünschten Füllungsgrades'
    des Fasses bei fortgesetztem Heben der Röhre L wieder ausgelöst wird.
    Eine Absperrvorrichtung, Fig. 3, bestehend aus einem doppelarmigen Hebel hb, auf dessen einen Arm sich ein Vorsprung an dem den Zuflufs des Bieres regulirenden Schieber stützt, während der andere die Röhre L gabelförmig umfafst und auf dem Stellring St ruht, so dafs beim Heben der Röhre L der Schieber seinen Stützpunkt verliert und den Zuflufs des Bieres absperrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT31404D Fafsfüll - Kontroiapparat Expired - Lifetime DE31404C (de)

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