DE313987C - - Google Patents
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- DE313987C DE313987C DENDAT313987D DE313987DA DE313987C DE 313987 C DE313987 C DE 313987C DE NDAT313987 D DENDAT313987 D DE NDAT313987D DE 313987D A DE313987D A DE 313987DA DE 313987 C DE313987 C DE 313987C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
Landscapes
- Surface Heating Bodies (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Heizkörper, die vorzugsweise für Raumbeheizung
bestimmt sind.
Im allgemeinen ist es für die Heizung von
^ 5 Wohnräumen u.dgl. vorteilhaft, wenn die Wärmeübertragung
in den Räumen rasch und mit möglichst kurzer Anheizperiode erfolgt. Um ferner den hygienischen Ansprüchen zu genügen,
soll die wärmeabg'ebende Fläche des
ίο Ofens möglichst groß sein, damit eine gleichmäßige
Wärmeverteilung erzielt und eine Überhitzung der Heizfläche, die zum Verbrennen der auflagernden Staubteilchen und damit zur
Verschlechterung der Luft führt, vermieden wird. Diese Anforderungen sind umso besser
zu erfüllen, je geringer die Masse, je größer die Oberfläche und je gleichmäßiger die Temperatur
der wirksamen Teile des betreffenden Ofens sind. Als Regel gilt, daß die Temperatur
an allen von der Luft berührten Stellen unterhalb ioo° C bleiben soll.
Die bisher bekannten elektrischen öfen für Raumbeheizung erfüllen diese Forderungen nur
unvollkommen. Diejenigen Konstruktionen, die eine schnelle Raumerwärmung ermöglichen,
haben entweder freigespannte Heizdrähte, oder die Heizdrähte befinden sich auf einer isolierenden
Unterlage. In beiden Fällen wird die Wärme von den hocherhitzten Drähten direkt an die
Luft abgegeben. Auch da, wo die nebeneinander liegenden Drähte bzw. Leitungen noch
eine Schutzhülle haben, steigt die Temperatur . .·. . an den luftberührten Flächen immer noch weit
über die zulässige Höhe. Bei anderen !elektrischen öfen sind die Heizwiderstände in
gußeiserne Rippenkörper oder in keramische Formstücke eingebaut, oder aber sie befinden
sich in Hohlraumkörpern, die mit einer zu erhitzenden Flüssigkeit angefüllt sind. Solche
öfen haben wohl den VorteiJ, daß ihre Oberflächentemperatur
niedriger gehalten werden kann, dafür haben sie aber den Nachteil, daß zu der vergrößerten Wärmeabgabefläche auch
eine größere zu erwärmende Masse hinzukommt. Es dauert deshalb eine ganze geraume Zeit,
bis ein solchen Ofen so weit erwärmt ist, daß er seine volle Heizwirkung erreicht. Ein weiterer
Nachteil ist, daß diese öfen in der Herstellung sich erheblich teurer stellen.
Die Forderung »schnellste Wärmeabgabe bei geringster Oberflächentemperatur« soll nun
dadurch erfüllt werden/ daß der Heizwiderstand zwischen zwei dünnen tafel- oder streifen,-förmigen
Blechen angeordnet ist, in die wulstartige Rillen eingedrückt sind, die den Heizwiderstand
mit der Isolierung vollständig einschließen. Diese Anordnung ermöglicht es, bei geringster Masse eine relativ große und
gleichmäßig beheizte Oberfläche für die Wärmeübertragung zu erhalten. Derartige zwischen
Blechen angeordnete Heizkörper sind bereits bekannt, aber nur für spiralförmig aufgewundene
Leiter. Nach vorliegender Erfindung soll aber der Heizwiderstand aus einem einfachen, gestreckten,
gegebenenfalls in einer Ebene gekrümmten Leiter bestehen. '
In der Zeichnung sind in den Fig. ι bis 4 verschiedene Ausführungsbeispiele dargestellt.
In Fig. ι und 2 ist f der mit einer wärmebeständigen
Isolierung umgebene Heiz wider stand, e und e' sind dünne Bleche, in die.
aufeinanderpassend die wulstartigen Rillen c
und c' eingedrückt sind. Diese sind so bemessen, daß sie den Heizwiderstand mit der
Isolation vollständig umschließen, 'wenn die Bleche e und / zusammengepreßt aufeinander
liegen. An Stelle zwischen zwei gegenüberliegenden Rillen kann der Heizwiderstand auch
nur in eine entsprechend tiefer gedrückte Rille des einen Bleches verlegt werden. Die Windüngen
sind gleichmäßig üher die ganze Aus-· dehnung der Bleche verteilt. Die Enden des
Heizwiderstandes sind mit den herausstehenden Anschlußstücken α und a' verbunden, die in den
Ausbuchtungen g und g' der beiden Bleche isoliert befestigt sind.. Die Ränder beider
Bleche e und e' werden z. B. verschweißt oder durch eine Umbördelung d dicht verbunden.
Bei größeren Abmessungen können . auch noch weitere Befestigungen in der Mitte zwischen
den Leitungen durch Vernietung oder "* elektrische
Verschweißung erfolgen. DieJ.Wärme, die in dem Heizwiderstand ensteht, teilt sich
unmittelbar den dünnen Blechen mit und wird von diesen sofort an die Luft üertragen.
Infolge der zur erzeugten Wärme im Heizwiderstand relativ großen Wärmeabgabefläche
der Bleche bleibt deren Temperatur stets um ein Vielfaches unterhalb der Temperatur des
Heizdrahtes. Bei gegebener Länge und gegebener Belastung des Heizwiderstandes hat
man es hierbei in der Hand, durch die Wahl größerer oder kleinerer Bleche die gewünschte
Heiztemperatur an der Oberfläche zu erhalten.
Ein !^weiterer Vorzug ist, daß die in die
Rillen eingebetteten Heizwiderstände von' der Luft abgeschlossen und infolgedessen auch vor
Oxydation geschützt sind. Die Anordnung in den Rillen hat noch den weiteren Vorteil,.
daß eine Lagenänderung des Heizdrahtes auch selbst bei ständigen Erschütterungen unmöglich
ist, wodurch sich diese Heizkörper auch besonders~"für die Beheizung von Eisen- und
Straßenbahnwagen, Schiffen, Automobilen und sonstigen Fahrzeugen eignen. Da die wirksamen
Teile des Heizkörpers elektrisch spannungsfrei sind, können die einzelnen Elemente nicht
nur freistehend angeordnet sein, sondern auch direkt die äußeren Wandungen eines Ofens
bilden, umsomehr, als die Bleche durch die Rillen eine gewisse Festigkeit und damit genügenden
Widerstand gegen mechanische Be- - Schädigung erhalten: Der Aufwand an Material
und Lohn für Herstellung dieser Heizkörper ist gegenüber den bekannten Einrichtungen
verhältnismäßig gering. Natürlich können die Heizbleche auch gekrümmt- oder zu röhrenförmigen
Heizkörpern ausgebildet werden.
Fig. 3 zeigt eine Ausführung, bei welcher eine Anzahl der neuen Heizkörper in an sich
bekannter Weise nach Art der bekannten Kaminverkleidungen zusammengesetzt ist. Die
Heizkörper i bestehen hierbei ebenfalls aus zwei auf ein anderliegenden dünnen Blechen mit
Rillen h, in die die Heizwiderstände eingebettet sind. Die Form der Körper und die Linienführung
der Rillen kann unbeschadet der Heizwirkung beliebig gehalten sein. Die einzelnen
Heizelemente werden durch die Ringösen k zusammengehalten. Die Leitungsanschlüsse I
sind hierbei zweckmäßig senkrecht zur Heizfläche auf der nicht zugänglichen Seite des
Gehänges angeordnet. Die Stromzuführung und die Leitungsverbindung zu den einzelnen
Elementen ist durch die Linien m und η angedeutet.
Durch Hinzufügen weiterer Heizkörperglieder läßt sich die Wärmeleistung eines solchen Heizgehänges beliebig steigern.
Fig. 4 zeigt eine weitere Auführungsform. des Erfindungsgedankens. Hier ist der gestreckte
Heizwiderstand α zwischen zwei schmalen Blechstreifen />und j>'', die in der Mitte die
beiderseits wulstartig ausgedrückten Rillen q und q' besitzen, angeordnet. Durch die Umbördelung
r wird der Heizwiderstand fest zwischen beiden Blechstreifen zusammengehalten.
Das Ganze bildet einen bandartigen Heizkörper mit großer Wärmeabgabefläche, der sich in jeder Windungsform in-beliebige Ofen gehäuse
einbauen läßt. Auch kann dieser Heizkörper in den zu beheizenden Räumen direkt an
den Wänden entlang oder im Fußboden in geeigneten Kanälen o. dgl. verlegt werden, um
an allen Stellen des Raumes die Erwärmung gleichmäßig eintreten zu lassen.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß dieser neue Heizkörper auch bei hoher Strombelastung
Vorzüge hat, denn infolge der guten Wärmeableitung kann die Belastung des Heizwiderstandes
ganz erheblich gesteigert werden, ehe die Gefahr des Durchbrennens eintritt. Dadurch
kann diese neue Einrichtung auch für Regulierund Vorschaltwiderstände vorteilhaft Verwendung
finden. Im Bereich des Erfindungsgedankens liegt es auch, wenn anstatt eines
metallischen Heizwiderstandes ein anderes geeignetes Material, wie Kohle, Silit usw. isoliert
in den Rillen eingebettet wird. An Stelle einer Rille können die Bleche auch mehrere Rillen
für parallel geschaltete Heizwiderstände erhalten. Die den Heizwiderstand umgebende
Isolierung braucht notwendigerweise nicht an ihm selbst zu sein, sie kann auch als
innere Auskleidung der Rillen hergestellt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι... Elektrischer Heizkörper, vorzugsweise für Raumbeheizung bestimmt, wobei der Heizwiderstand zwischen zwei tafel- oder streifenförmigen Blechen angeordnet ist, in die näcfr dem Linienzuge des Heiz Widerstandes wulstartige, den Heizwiderstand mit der Isolierung einschließende Rillen eingedrückt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizwiderstand aus einem gestreckten, gegebenenfalls in einer Ebene gekrümmten, aber nicht spiralförmig aufgewickelten Leiter besteht.
- 2. Elektrische Heizkörperanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl der Heizkörper· nach Anspruch 1 zu einem Heizkörpergehänge (Fig. 3) vereinigt sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313987C true DE313987C (de) |
Family
ID=566829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313987D Active DE313987C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313987C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764471C (de) * | 1938-02-01 | 1952-10-13 | Christian Bergh Backer | Rohrheizkoerper |
| DE2655305A1 (de) * | 1976-12-07 | 1978-06-08 | Tuerk & Hillinger Kg | Elektrischer heizkoerper mit kuehlflaechen und verfahren zu seiner herstellung |
| AT375550B (de) * | 1981-10-14 | 1984-08-10 | Rudolf Himmelsbach | Einrichtung zur neutralisation von geologischen reiz- bzw. stoereinfluessen |
| DE4129893A1 (de) * | 1991-09-09 | 1993-03-11 | Emitec Emissionstechnologie | Anordnung zur temperaturmessung und/oder heizung und deren verwendung in einem wabenkoerper, insbesondere katalysator-traegerkoerper |
-
0
- DE DENDAT313987D patent/DE313987C/de active Active
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764471C (de) * | 1938-02-01 | 1952-10-13 | Christian Bergh Backer | Rohrheizkoerper |
| DE2655305A1 (de) * | 1976-12-07 | 1978-06-08 | Tuerk & Hillinger Kg | Elektrischer heizkoerper mit kuehlflaechen und verfahren zu seiner herstellung |
| AT375550B (de) * | 1981-10-14 | 1984-08-10 | Rudolf Himmelsbach | Einrichtung zur neutralisation von geologischen reiz- bzw. stoereinfluessen |
| DE4129893A1 (de) * | 1991-09-09 | 1993-03-11 | Emitec Emissionstechnologie | Anordnung zur temperaturmessung und/oder heizung und deren verwendung in einem wabenkoerper, insbesondere katalysator-traegerkoerper |
| US5474746A (en) * | 1991-09-09 | 1995-12-12 | Emitec Gesellschaft Fuer Emissionstechnologie Mbh | Catalyst carrier body for exhaust systems of internal combustion engines |
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