DE3136397A1 - "wiedergabegeraet fuer ein sich drehendes aufzeichnungsmedium" - Google Patents
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Description
VICTOR COMPANY OF JAPAN, LTD. Yokohama-City, Japan
Wiedergabegerät für ein sich drehendes Aufzeichnungsmedium
Die Erfindung betrifft ein Wiedergabegerät für ein sich drehendes Aufzeichnungsmedium gemäss dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. Dabei betrifft die Erfindung ein Wiedergabegerät,
das ein sich drehendes Aufzeichnungsmedium in einem Wiedergabezustand in dem Gerät anordnen kann,
wenn eine Hülle einer Plattenkassette mit einem Verschlussteil zur Aufnahme des Aufzeichnungsmediums in das
Gerät eingeführt und anschliessend herausgezogen wird, wobei das Aufzeichnungsmedium wieder in die Hülle aufgenommen
werden kann, so dass es zusammen mit der Hülle aus dem Gerät entnehmbar ist, wenn die leere Hülle in das
Gerät eingeführt und anschliessend wieder herausgezogen . wird. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Gerät der
genannten Art, bei dem die Bewegung der inneren Mechanismen des Gerätes bei seinem Transport begrenzt ist, indem
zu diesem Zweck ein Bauteil des unteren Klemmbauteils der Plattenklemmeinrichtung verwendet wird.
Es sind bereits Wiedergabegeräte für ein sich drehendes Aufzeichnungsmedium (wie Videoplatten, PCM Audioplatten
und dergleichen, nachfolgend einfach als Platten bezeichnet) bekannt, bei denen zur Wiedergabe der Platte diese
in das Gerät eingegeben und dort gehalten und placiert wird, indem eine Plattenkassette mit einem Verschlussteil
und darin aufgenommener Platte in das Gerät eingeschoben und anschliessend wieder herausgezogen wird.
Ein derartiges Gerät ist bereits in der deutschen Patentanmeldung P 31 04 038.1 mit dem Titel "Wiedergabegerät
für ein plattenförmiges Aufzeichnungsmedium" desselben
Anmelders wie demjenigen der vorliegenden Patentanmeldung vorgeschlagen worden. Dieses Gerät arbeitet mit einer
Plattenkassette mit einer Hülle, die einen Hohlraum zur Aufnahme einer Platte und eine Öffnung zum Eintritt und
Austritt der Platte hat, und einem Verschlussteil zusammen, das in die öffnung der Hülle zu deren Verschluss eingeführt
wird, wobei das Wiedergabegerät eine Einschuböffnung für die Kassette, einen Plattenteller zum Drehen der
Platte, eine Plattenklemmeinrichtung zum Festklemmen der Platte am innersten Teil des Gerätes der Einschuböffnung
gegenüberliegend, eine Einrichtung zum Absenken der Platte von einer Klemmstellung, in der sie vor Beginn des
Wiedergabevorganges durch die Klemmeinrichtung festgeklemmt ist, in eine Position, in der sie auf dem Plattenteller
angeordnet ist, und zum Anheben der Platte von dem Plattenteller in die Klemmposition bei Beendigung
oder Unterbrechung der Wiedergabe, einen Wiedergabewandler zum Wiedergeben der auf dem Plattenteller angeordneten
Platte und eine Bewegungsrichtung zum Bewegen des Wiedergabewandlers aus einer Warteposition in die Wiedergabeposition
bezüglich der Platte aufweist.
Bei dem oben beschriebenen, vorgeschlagenen Wiedergabegerät ist für die Plattenklemmeinrichtung ein Betätigungsmechanismus
zum Betätigen der Klemmeinrichtung, der von der Kassette bei ihrem Einschub in das Wiedergabegerät
gedrückt und verschoben wird, und ein Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln des Betätigungsmechanismus in einer
Endposition zusätzlich zu den oben b isch^i .'<b-.?rn.;n Mecbxniijmen
vorgesehen.
Wenn beim Transport des vorgeschlagenen Wiedergabegerätes von aussen ein Stoss iuf das Gerät ausgeübt wird, können
der Wiedergabewandler und der Betätigungsmechanismus leicht verschoben werden. Dabei wird die Verschiebung des
Betätigungsmechanismus durch eine Feder und ein Anschlagbauteil beschränkt. Jedoch wird diese Feder "beim Einschub
der Kassette in das Wiedergabegerät zwangsläufig gedehnt, und die Federkraft ist auf einen so geringen Wert festgesetzt,
dass der Kassetteneinschubvorgang unter Aufwendung einer geringen Kraft erfolgen kann. Dies hat zur
Folge, dass der Betätigungsmechanismus bei Stossbeanspruchung des Gerätes leicht verschoben werden kann,
obwohl seine Verschiebung von der Feder eingeschränkt 1U wird.
Wenn bei Stosseinwirkung der Wiedergabewandler in Richtung des Plattentellers verschoben wird, wird es unmöglich,
den Plattenladevorgang auszuführen. Der Betätigungsmechanismus
seinerseits wird in unerwünschter Weise von dem Verriegelungsmechanismus verriegelt, wenn er bis in
die Endposition verschoben wird. Wenn der Betätigungsmechanismus
von dem Verriegelungsmechanismus verriegelt ist, dann ist es unmöglich, den Plattenladevorgang auszuführen.
Wenn sich der oben beschriebene Zustand eingestellt hat, muss er behoben werden, indem die obere
Platte des Wiedergabegerätes abgebaut und der Zustand der inneren Mechanismen korrigiert wird. Dieser Arbeitsvorgang
ist mühsam auszuführen und erfordert die Dienste eines Reparaturfachmannes.
Deshalb werden bei dem oben beschriebenen Wiedergabegerät
als Massnahme gegen äussere Stosseinwirkung Grenzschrauben verwendet, um die Positionen des Wiedergabewandlers
λ) und des Secätigungsmechanismus an bestimmten Stellen
fest zu beschränken. Die Begrenzungsschraube zum Blockieren des Wiedergabewandlers ist an der Oberseite des Wiedergabegerätes
angebracht, wo sie sichtbar ist und leicht ent-fornt werden kann, wenn dos Wiedergabegerät betätigt
wird. Die Begrenzungsschraube zum Stabilsieren des Beta-
tigungsmechanismus ist an der Rückseite des Wiedergabegerätes
angebracht, wo sie nicht nach aussen absteht»
Daher kann die Bedienungsperson es vergessen, die Begrenzung sschraube für den Betätigungsmechanismus vor
Inbetriebnahme des Wiedergabegerätes zu entfernen.
Wenn die Begrenzungsschraube für den Betätigungsmechanismus nicht entfernt wird, arbeitet der Betätigungsmechanismus
nicht, und die Platte kann nicht in das Wiedergabegerät eingegeben werden. Infolgedessen kam. es bei Bedienungspersonen
häufig zu der irrtüm liehen Meinung, dass das Wiedergabegerät einen Schaden aufweist.
Ausserdem müssen die zwei Begrenzungsschrauben verwendet
werden, um die Lage des Wiedergabewandlers und des Betatigungsmechanismus
festzulegen, wenn das Wiedergabegerät beispielsweise mit einem Automobil an einen anderen Ort ·
transportiert wird. In einem solchen Fall kann vergessen werden, den Betätigungsmechanismus durch die Begrenzungsschraube festzustellen. Wenn das Wiedergabegerät in einem
Zustand transportiert wird, in dem die Begrenzungsschraube für den Betätigungsmechanismus entfernt ist, kann der
Fall eintreten, dass der Betätigungsmechanismus von dem Verriegelungsmechanismus in oben beschriebener Weise verriegelt
wird.
Wenn zudem beim Transport das Wiedergabegerät auf den Boden fällt, dann kann der Verriegelungsmechanismus so
wirken, dass die Begrenzungsschraube für den. Betätigungs-■
mechanismus blockiert ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein neues und verbessertes Wiedergabegerät für ein sich drehendes Aufzeichnungsmedium
anzugeben, bei dem die oben beschriebenen Nachteile vermieden sind.
Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Dabei ist bei dem erfindungsgemässen Wiedergabegerät die Bewegung eines Betätigungsmechanismus in Richtung der
Stellung, in der er von einem Verriegelungsmechanismus verriegelt wird, auf eine Zwischenstellung beschränkt,
wozu ein unteres Klemmbauteil verwendet wird, das abwärts geneigt ist. Bei dem erfindungsgemässen Gerät ist die
Verwendung einer Begrenzungsschraube oder Feststellschraube
für den Betätigungsmechanismus nicht mehr erforderlich, wobei die Bewegung des Betätigungsmechanismus in Richtung
auf die Verriegelungsposition beim Transport oder dergleichen trotzdem zwangsläufig verhindert ist. Bei Betäti-
1-5 gung des Wiedergabegerätes kann diese Begrenzung der Bewegung des Betätigungsmechanismus zuverlässig und zwangsläufig
freigegeben werden.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der.Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform sowie anhand der Zeichnung.
Dabei zeigen:
Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer Plattenkassette, die mit dem erfindungsgemässen
Wiedergabegerät zusammenwirkt, mit einem weggeschnittenen Teil und in auseinandergezogener
Darstellung;
Fig. 2 in einer perspektivischen Darstellung die innere Konstruktion des erfindungsgemässen Wiedergabegerätes,
mit einem weggeschnittenen Teil; Fig. 3 in einer Aufsicht eine Platte im festgeklemmten
Zustand und eine Verschlussplatte im verriegelten Zustand;
35
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Fig. 4, 5 und 6
eine teilweise weggeschnittene Draufsicht, eine Vorderansicht und einen'teilweise weggeschnittenen
Querschnitt eines Plattenklemmmechanismus
und eines Betätigungsmechanismus, die einen wesentlichen Teil des erfindungsgemässen
Wiedergabegerätes darstellen, und
Fig. 7 in einer Draufsicht, teilweise weggeschnitten,
den in Fig. 4 dargestellten Mechanismus im Klemmzustand.
Wie in Figur 1 dargestellt ist, weist eine Plattenkassette
10 eine Hülle 11 und eine Verschlussplatte 12 auf. Die Hülle 11 ist aus zwei Hüllenhälften 13 zusammengesetzt
und hat einen flachen Hohlraum 14 in sich. Dieser Hohlraum 14 ist zu einer Öffnung 24 an der Vorderseite der
Hülle 11 hin geöffnet und nimmt eine Platte 15 auf. Die Verschlussplatte 12 hat einen plattenförmigen Hauptverschlussteil
16 und einen Randabschnitt 17» der am vorde- '
ren Rand des Hauptverschlussteils 16 einstückig- angeformt ist. Zwei Eingriffsarme 18 sind an beiden Seiten des
Hauptverschlussteils 16 ausgebildet. Der Hauptverschlussteil·. 16 der Verschlussplatte 12 wird in eine bestimmte
Position innerhalb der Hülle 11 eingeschoben. Vorsprünge 19 der Eingriffsarme 18 greifen in Aussparungen 20 ein,
wodurch die Verschlussplatte 12 in die Hülle 11 einrastet.
Wie in Figur 2 dargestellt ist, weist ein Wiedergabegerät bzw. Abnahmegerät 30 im wesentlichen einen Hüllenöffnungsvergrösserungsmechanisraus
31, einen Plattenteller 3?
zum Drehen der darauf angeordneten Platte 15, einen Plattenklemmechanismus
33 zum Festklemmen der Platte 15, einen Verschlussplattenverriegelungsmeehanismus 34 und
34A zum Verriegeln der Verschlussplatte 12 und weitere Bauteile auf.
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- 10 -
Der Hüllenöffnungsvergrösserungsme'chanimus 31 hat einen
oberen und einen unteren Querriegel 36 und 37, die sich
in Richtung der Pfeile Y1 und Y2 erstrecken, und Gleitbauteile 40 und 41, die fest in Führungsschienen 38 und
39 eingesetzt sind, um beide Enden der Querriegel 36 und 37 zu führen und entlang der Führungsschienen 38
und 39 zu bewegen. Der Hüllenöffnungsvergrösserungsmechanismus
31 wird von den Führungsschienen 38 und 39 geführt und bewegt sich zwischen dem innersten Teil des
Wiedergabegerätes 30 und einer Plattenkassetteneinschuböffnung
51, die am Rahmen des ¥iedergabegerätes 30 ausgebildet ist, in Richtung der Pfeile XI und X2.
Ein Abnahmeschlitten 45 ist mit einem Wiedergabestift 46
und einem Auslegerarm 47 versehen und bewegt sich auf Führungsschienen 48 und 49 in Richtung der Pfeile Y1 und
Y2.
Zum Abspielen der Platte 15 wird die Plattenkassette 10 durch die Öffnung 51 des Wiedergabegerätes 30 eingeführt,
indem die Plattenkassette 10 mit der Seite der Verschlussplatte 12 voraus in Richtung des Pfeils X1 eingeschoben
wird.
Wenn die Plattenkassette 10 in dem oben beschriebenen
Zustand in das Wiedergabegerät eingegeben wird, wird der Hüllenöffnungsvergrösserungsmechanismus 31 gedrückt und
in Richtung des Pfeils X1 bewegt. Bei der Bewegung des Versrösserungsmschsnismus 31 drehen sich der obere und
der untere Querriegel 36 und 37, und Vergrösserungsfinger
52 bewegen sich nach oben und unten, wobei sie sich voneinander entfernen. Die Spitzen der Vergrösserungsfinger
52 greifen in Eingriffsöffnungen 21 der Hülle 11 ein und vergrössern den Vorderabschnitt der oben und der unteren
yj Hüllenhälfte 13 nach oben und nach unten, wodurch die
Öffnung 24 vergrössert wird.
Wenn die Plattenkassette zusammen mit dem Vergrösserungsmechanismus
31 über den Plattenteller'32 hinweg in den innersten Teil des Wiedergabegerätes 30 eingeschoben ist,
klemmen obere und untere Klemmarmbauteile 53 und 54 des
Plattenklemmechanismus 33 einen Schutzwulst 15a der Platte 15 ein, was nachfolgend näher beschrieben wird.
Beim Einschub der Plattenkassette 10 treten Verriegelungsfinger 55 und 55A in L-förmige Ausnehmungen 23 der Ver-
-"*-> 10 schlussplatte 12 ein, und der Randabschnitt 17 drückt
gegen Kontaktfinger 56 und 56A. Wenn die Kontaktfinger 56 und:. 56a von der Verschlussplatte 12 gedruckt werden,
drehen sich ein linker und ein rechter Haupthebel 57 und 57A im Gegenuhrzeigersinn bzw. im Uhrzeigersinn um WeI-len
59 und 59A gegen eine von einer Feder 53 ausgeübte Kraft und werden verriegelt, wie weiter unten noch näher .
beschrieben wird. Infolge der Drehung der Haupthebel 57 und 57A drehen sich die Verriegelungsfinger 55 und 55A
so, dass sie sich nach links und rechts voneinander entfernen. Dabei treten die Verriegelungsfinger 55 und 55A
in Aussparungen 23 ein und verriegeln die Verschlussplatte 12. Somit ist die Verschlussplatte 12 verriegelt und im
innersten Teil des Wiedergabegerätes 30 in einem Zustand gehalten, in dem sie auf Haltefingern 60 und 60A angeordnet
ist.
Den Eingriff lösende Bauteile 61 und 61A treten in Öffnungen
an der rechten und der linken Seite der Plattenkassette 10 ein und drücken gegen die «;^rieir:tfr. ΐ'Ί'ίοΙτ^η
an den Kopfenden der Eingriffsarme 18. Dadurch werden die Eingriffsarme 18 jeweils nach innen gebogen, und
die Vorsprünge 19 gleiten aus den Aussparungen 20 heraus,
wodurch der Eingriff i'er Verschlussplatte 12 in die Hülle
11 gelöst wird.
35
Wenn die Plattenkassette 10 in ihre Endposition eingegeben ist, wird die Verbindung der Verschlussplatte 12 mit der
Hülle 11 gelöst, und die Verschlussplatte 12 wird von den
Verriegelungsfingern 55 und 55A verriegelt, wie dies in Figur 2 und 3 durch die mit jeweils zwei Punktea. strichpunktierte
Linie dargestellt ist. Somit befindet sich die Platte 15 im festgeklemmten Zustand.
Anschliessend wird die Hülle 11 in Richtung des Pfeils X2
herausgezogen. Da die Verschlussplatte 12 und die Platte 15 jeweils verriegelt und festgehalten sind, wie dies
oben beschrieben ist, bewegt sich die Hülle 11 alleine in Richtung des Pfeils X2, wobei sie die Verschlussplatte
12 und die Platte 15 zurücklässt. Beim Herausziehen der Hülle 11 aus dein Wiedergabegerät 30 werden die Verschlussplatte
12 und die Platte 15 jeweils relativ aus der Hülle
11 herausgezogen. Wenn die Hülle 11 von dem Vergrösserungsmechanismus
31 getrennt und vollständig aus dem Wiedergabegerät 30 herausgezogen ist, wird die Platte 15
oberhalb des Plattentellers 32 horizontal von dem Klemmmechanismus 33 und einer Trageinrichtung 62, die sich
in angehobener Stellung befindet, gehalten.
Zum Abspielen der Platte 15 wird diese abgesenkt und auf dem Plattenteller 32 angeordnet und festgeklemmt. Die
Platte 15 wird zusammen mit dem Plattenteller 32 von einem Motor 63 im Uhrzeigersinn gedreht.
Der Schlitten 65 wird von einem Bewegungsmechanismus 50 3~' in. ilichUing des Pfeils YI aus einer Wartestellung bewegt,
um die Informationssignale durch die Wiedergabenadel 46
wiederzugeben, die die Aufzeichnungsfläche der Platte 15 abtastet.
Es wird nun beschrieben, wie die Platte 15 wieder aus dem Wiedergabegerät entnommen wird. Nach Beendigung des Wie-
dergabevorganges wird die Platte 15 von der Trageinrichtung
62 nach oben gedrückt. Die nach oben gedrückte Platte 15 wird von dem Plattenklemmechanismus* 33 festgeklemmt.
Zur Entnahme der Platte 15 wird eine leere Hülle 11 wieder
durch die Einschuböffnung 51 in das Wiedergabegerät 30 mit der Öffnung der Hülle 11 voraus eingegeben. Der Ver-'
grösserungsmechanismus 31 wird von der Hülle 11 gedrückt
und bewegt sich in Richtung des Pfeils X1, wodurch die
Öffnung 24 der Hülle 11 vergrössert wird. Da die Hülle in Richtung des Pfeils X1 eingeschoben wird, wird die
Platte 15 durch die Öffnung 24 der Hülle 11 in die Hülle eingeführt.
Wenn die Hülle 11 in die innerste Position innerhalb des
Wiedergabegerätes 30 eingeschoben ist, ist die Platte vollständig in die Hülle eingeschlossen, und ferner ist
die Verschlussplatte 12 in die Öffnung 24 der Hülle 11 eingeschoben und verschliesst die Öffnung 24 der Hülle
· Die Verriegelung der Haupthebel 57 und 57A wird freigegeben, und die Haupthebel 57 und 57A drehen sich zurück,
wobei sie der Bewegung der Hülle 11 folgen, die in Richtung des Pfeils X2 herausgezogen wird, wobei der Verriegelungsmechanismus
34 und 34A von der Verschlussplatte 12 getrennt wird.
Wenn daher die Hülle 11 in Richtung des Pfeils X2 herausgezogen wird, bewegt sich die Verschlussplatte 12 in
gleicher Richtung zusammen mit der Hülle 11, vobei dia
Platte 15 von der Verschlussplatte 12 gedrückt und von dem Halteteil zwangsläufig in Richtung des Pfeils X2
herausgeschoben wird. Somit wird die Platte 15 von dem Wiedergabegerät 30 get, ennt und in der Plattenkassette
entnommen. .
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Nachfolgend wird der Aufbau und die Arbeitsweise des Plattenklemmechanismus 33 und der zugehörigen Bauteile
beschrieben, die einen wesentlichen Teil des erfindungsgemässen Wiedergabegerätes darstellen. Dabei wird auf
die Figuren 4 bis 7 Bezug genommen.
Für den Plattenklemmechanismus 33 ist ein Betätigungsoder Bewegungsmechanismus 65, der auf den Einschub der
Plattenkassette 10 in das Wiedergabegerät 30 anspricht, um den Plattenklemmechanismus 33 zu betätigen, und ein
Verriegelungsmechanismus 66, der den Betätigungs- oder Bewegungsmechanismus 65 in einer Endarbeitsstellung verriegelt,
in dem Wiedergabegerät 30 ausgebildet.
Die Klemmarmbauteile 53 und 54 haben U-förmige Aussparungen
53a und 54a. Diese Klemmarmbauteile 53 und 54 haben jeweils ein Paar Klemmarme 53b und 53c sowie 54b und 54c
und sind gemeinsam innerhalb eines Tragbügels 72 drehbar um eine Achse 71 axial gehalten. Der Tragbügel 72 ist an
einem L-förmigen Träger 73 befestigt, der am innersten Teil des Wiedergabegerätes 30 angesetzt ist. Die Klemmarme
53b und 54b sowie die Klemmarme 53c und 54c liegen einander in vertikaler Richtung gegenüber.
Ein vorstehender Abschnitt 53d, der durch eine Öffnung 54d des unteren Klemmarmbauteils 54 hindurchgeht, ist an der
Rückseite des oberen Klemmarmbauteils 53 ausgebildet. Ein Stift 79 ist an der Unterseite des vorstehenden Abschnitts
55d angesetzt.
Das untere Klemmarmbauteil 54 hat in der Seitenansicht
eine L-Form, und an seinem vertikalen Wandabschnitt ist die Öffnung 54d und ein Stift 54e ausgebildet. Zwischen
dem Stift 54e und einem Drehmechanismus 67 für das untere Klemmarmbauteil (nachfolgend beschrieben) ist ein Draht
gespannt, der von einer Rolle 81 geführt wird. Bei dem Mechanismus 67 wird ein L-förmiger Klemmsteuerhebel 92,
der einen mit dem Draht 80 verbundenen Arm aufweist, um einen an der Grundplatte befestigten Stift 93 derart
drehbar gehalten, dass sein anderer Arm einem Nocken 94a einer Nocken-Zahnradanordnung 94 gegenüberliegt. Diese
Nocken-Zahnradanordnung 94 wird von einem Motor 95 über
ein Untersetzungsgetriebe 96 gedreht.
Wenn die Platte 15 nicht von dem Plattenklemmechanismus
33 festgeklemmt ist, d.h. im nicht-klemmenden Zustand, ist der Klemmsteuerhebel 92 im Uhrzeigersinn gedreht,
und das untere Klemmarmbauteil 54 ist seinerseits nach
unten gedreht. Das untere Klemmarmbauteil 54 wird in dieser Drehposition durch sein Eigengewicht und eine Federkraft
gehalten, die von einer Schraubenfeder 68 ausgeübt wird, die zwischen dem unteren Klemmarmbauteil 54 und dem
L-förmigen Träger 73 gespannt ist.
Der Betätigungs- oder Bewegungsmechanismus 65 besteht aus den Haupthebeln 57 und 57A. Die Kopfenden der Haupthebel
57 und 57A sind durch einen Verbindungsstift 91 miteinander verbunden. Der Verbindungsstift 91 hat einen
unteren vorstehenden Stift 91a und einen oberen vorstehenden Stift 91b, der einen wesentlichen Teil des erfindungsgemässen
Gerätes darstellt. Der untere__und der obere vorstehende Stift 9ia und 91b arbeiten mit einer Rippe 85c
und dem unteren Klemmarmbauteil 54 zusammen, wie weiter unten näher beschrieben wird. Ausserdem hat der Haupthebel
57A einen abgewinkelten Arm 57A-1, der an einer einem Verbindungsstück 90 gegenüberliegenden Stelle ausgebildet
ist.
Der Verriegelungsmectu nismus 66 weist ein L-förmiges Verriegelungsarmbauteil
85 und eine Selbstverriegelungsmechanismuskonstruktion
87 auf.
Das L-förmige Verriegelungsarmbauteil 85 ist drehbar an einem Stift 86 gehalten, der an der Grundplatte des L-förmigen
Trägers 73 angesetzt ist. Ein Arm 85a des Verriegelungsarmbauteils 85 ist mit dem Selbstverriegelungsmechanismus
verbunden. Ein anderer fächerförmiger Arm 85b hat eine Rippe 85c zum Einrasten im Bereich seines Mittelabschnittes
und eine Nockenbahn 85d an seinem Kopfende.
Eine Selbstverriegelungsmechanismuseinrichtung 87 ist an einer bestimmten Stelle des Bodens des L-förmigen Trägern
73 befestigt. Diese Selbstverriegelungsmechanismuseinrichtung 87 kann einen Stab 88 verriegeln, wenn dieser
in Richtung de.s Pfeils X1 gedrückt wird, und diesen .entriegeln,
wenn er wieder in gleicher Richtung gedrückt wird. Eine Schraubenfeder 89 zum Rückstellen ist um den Stab
88 befestigt. Ausserdem ist das Verbindungsstück 90, das die Verbindung mit dem Arm 85a herstellt, an der Spitze
des Stabes 88 angesetzt.
Im nicht klemmenden Zustand, in dem die Platte 15 nicht
festgeklemmt ist, sind die Haupthebel 57 und 57A jeweils im Uhrzeigersinn und im Gegenuhrzeigersinn infolge der
Einwirkung der Feder 58 gedreht. Ausserdem ist das Verriegelungsarmbauteil 85 im Uhrzeigersinn gedreht.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Mechanismen 35, 65, 66 und 67 beim Laden der Platte 15, beim Abspielen der
Platte 15 und bei der Entnahme der Platte 15 beschrieben.
Beim lJip..'jchub dor Plattenkassette 10 wird ein Lade-/Ausgabeknopf
97 gedrückt. Dadurch wird ein KoIbensοlenoid 98
erregt bzw. betätigt, und der Motor 95 beginnt, sich zu drehen. Wenn der Kolbensolenoid 98 erregt bzw. betätigt
ist, kämmt ein Zahnrad 99 mit dem Untersetzungsgetriebe
96. Das Zahnrad 99 dreht sich im Uhrzeigersinn mit Hilfe
des Motors 95 über einen Gurt 100. Die Drehung des Zahnrades
99 wird durch das Untersetzungsgetriebe 96 auf die Nocken-Zahnradeinrichtung 94 übertragen, die sich dadurch
mit verringerter Geschwindigkeit im Gegenuhrzeigersinn dreht. Infolge der Drehung der Nocken-Zahnradeinrichtung
94 dreht der Nocken 94a den Klemmsteuerhebel 92 im Gegenuhrzeigersinn,
wodurch dor Draht 80 in Richtung dec Pfeils
A1 gezogen wird und sich das untere Klemmarmbauteil 54 im
Gegenuhrzeigersinn dreht. Auf das untere Klemmarmbauteil 54 wird von dem Draht 80 eine gross.e Drehkraft im Gegenuhrzeigersinn
ausgeübt, wodurch dieses gegen einen abgewinkelten Abschnitt 72a des Tragbügels 72 gedrückt wird,
so dass die Drehung im Gegenuhrzeigersinn begrenzt ist. Dabei wird das untere Klemmarmbauteil 54 fest in einer
Drehposition gehalten, die in den Figuren 5 und 6 durch die mit jeweils zwei Punkten strichpunktierte Linie dargestellt
ist, in der sich die Klemmarme 54b und 54c in horizontaler Lage befinden.
Wenn sich der Plattenklemmechanismus 33 in diesem Zustand
befindet, wird die Plattenkassette 10 in das Wiedergabegerät eingeschoben.
Wenn die Plattenkassette 10 in die Endposition des Wiedergabegerätes
30 eingegeben ist, sind die Haupthebel 57 und 57A von der Verschlussplatte 12 gedruckt und gedreht, wie
in Figur 6 dargestellt ist, und die Verschlussplatte 12 und der äussere Schutzwulst 15a der Platte 15 treten nacheinander
zwischen die oberen und unteren Ivlemmarrae 5Ib,
53c, 54b und 54c ein, wobei unmittelbar danach das obere Klemmarmbauteil 53 in einer Stellung verriegelt ist, in
der der Schutzwulst 15 festgeklemmt werden kann.
Infolge der Drehung des Haupthebels 57A drückt der abgewinkelte Arm 57A-1 gegen das Verbindungsstück 90 in Richtung
des Pfeils X1. Das Verbindungsstück 90 wird in einer
in Figur 6 dargestellten Position durch die Selbstverriegelungsmechanismuseinrichtung
87 verriegelt. Das L-förmige Verriegelungsarmbauteil 85 dreht sich mit der Bewegung
des Verbindungsstücks 90, und die Rippe 85c gerät in Eingriff mit dem unteren vorstehenden Stift 91a, der
in Richtung des Pfeils X1 bewegt ist, wodurch die Haupthebel 57 und 57A verriegelt werden. Der Stift 79 des
oberen Klemmarmbauteils 53 wird von dem Nocken bzw. der
Nockenb .-ihn '''Jd dun ViMTtngolunguarmbnuteils 85 benufschlagt
und gehalten, so dass das obere Klemmarmbauteil
53 in einer horizontalen Drehposition verriegelt ist.
Somit ist der äussere Schutzwulst 15a der Platte 15 zwischen dem oberen und dem unteren Klemmarmbauteil 53 und
54 festgeklemmt, wie dies in Figur 6 durch die mit jeweils
zwei Punkten strichpunktierte Linie dargestellt ist..
"Wenn die Hülle 11 nach den oben beschriebenen Arbeitsgängen herausgezogen wird, bleibt die Platte 15 zwangsläufig
in dem Yiedergabegerät 30 zurück, und nur die Hülle 1' wird aus dem Wiedergabegerät 30 herausgezogen.
Wenn die Hülle 11 aus dem Wiedergabegerät herausgezogen
ist, wird ein Spielknopf 101 gedrückt. Dadurch beginnt der Motor 95, in umgekehrter Richtung zu laufen, wodurch
die Nocken-Zahnradanordnung 94 sich im Uhrzeigersinn bis
zu der in Figur 2 dargestellten ursprünglichen Lage dreht. Infolge der Drehung der Nocken-Zahnradanordnung 94 dreht
sich der Klemmsteuerhebel 92 im Uhrzeigersinn, wodurch der Draht 80 in Richtung des Pfeils A2 abgegeben wird.
Dadurch dreht sich das untere Klemmarmbauteil 54 im Uhrzeigersinn,
wie in Figur 6 durch die durchgezogene Linie dargestellt ist, um den Klemmsitz der Platte 15 freizugeben.
Als weitere Folge der Drehung der Nocken-Zahnradanordnung
94 bewegt sich die Trageinrichtung 62 nach unten, wodurch die Platte 15 auf dem Plattenteller 32
placiert wird.
Zur Entnahme der Platte 15 wird wieder der Lade-/Ausgabeknopf
97 gedruckt. Dadurch wird der Motor 95 in Gang gesetzt, und die Nocken-Zahnradanordnung 94 dreht sich im
Gegenuhrzeigersinn. Infolgedessen bewegt sich die Trageinrichtung 62 nach oben, und das untere Klemmarmbauteil
54 dreht sich in die in Figur 6 strichpunktiert dargestellte
Lage ι wie dies in gleicher Weise bei dem vorangegangenen
Plattenladevorgang der Fall war. Somit wird die Platte oberhalb des Plattentellers 32 gehalten und an seinem
Schutzwulst 15a festgeklemmt.
Wenn die leere Hülle 11 in die innerste Position des Wiedergabegerätes
30 eingeführt wird, wird das Verbindungsstück 90 gedrückt, so dass es den Selbstverriegelungszustand
freigibt. Dadurch kehrt jedes Bauteil von dem in Figur 7 dargestellten Zustand in den Ausgangszustand
zurück, wie er in Figur 4 dargestellt ist. Dabei wird das' Klemmarmbauteil 53 aus seinem Verriegelungszustand freigegeben.
Infolgedessen gleitet der Schutzwulst 15a zwischen den oberen und den unteren Klemmarmen heraus, und die
Platte 15 trennt sich von dem Wiedergabegerät 30» um in
die .Hülle 11 aufgenommen zu werden.
Nachfolgend wird ein wesentlicher Teil des erfindungsgemä-Ben
Gerätes beschrieben. Das untere Klemmarmbauteil 54 befindet sich immer dann in einer nach unten gedrehten
Lage, wie in Figur 6 durch die durchgezogene Linie dargestellt ist, als Folge ihres Eigengewichtes und der Wirkung
der Feder 68, wenn die Platte 15 nicht eingegeben-
oder entnommen wird. Das heisst, das untere Klemmarmbauteil 54 befindet sich in diesem Zustand, wenn dem Wiedergabegerät
30 kein Strom zugeführt wird (während des Transportes beispielsweise) während der Zeitspanne bis zum Betätigen
des Lade-/Ausgabeknopfe ·» 97 in dem Zustand, in dem das Wiedergabegerät 30 eingsschaltet ist, und während eines
Wiedergabevorganges. Demnach wird das untere Klemmarmbauteil
54 in der nach unten gedrehte£ Position gehalten, wenn die Möglichkeit besteht, dass auf das Wiedergabegerät
eine äussere Stosseinwirkung erfolgt. Ausserdem wird das untere Klemmarmbauteil 54 ungeachtet der Lage
des Wiedergabegerätes 30 in dieser Drehposition gehalten, da die Feder 68 in der beschriebenen Weise verwendet wird.
Der obere vorstehende Stift 91b des "Verbindungsstiftes
ist zwischen dem linken und dem rechten Klemmarm 54b und 54c des unteren Klemmarmbauteils 54 angeordnet (Figur 4)
und steht nach oben um eine Höhe h vor. Diese Höhe h ist so gewählt, dass das Kopfende des vorstehenden Stiftes
91b höher liegt als die Aussparung 54a, wenn sich das untere Klemmarmbauteil 54 in der nach unten gedrehten
Position befindet, und dass es tiefer als die Aussparung 54a liegt, wenn sich das Bauteil 54 in der horizontalen
Drehposition befindet. Ausserdem ist die Höhe h so gewählt, dass das untere Klemmarmbauteil 54 zwischen der
nach unten gedrehten Lage und der horizontalen Drehlage gedreht werden kann, ohne dass es gegen den oben vorstehenden
Stift 91b anstösst, wenn sich der Stift in der in den Figuren 2, 4 und 6 dargestellten zurückgezogenen
Position befindet. Dies bedeutet, dass der oben vorstehende Stift 91b und das untere Klemmarmbauteil 54 so zueinander
angeordnet sind, dass eine Drehbahn L der Innenfläche 54a-1 der Aussparung 54a bei Drehung des unteren
Klemmarmbauteils 54 nicht den oben vorstehenden Stift 91b
schneidet,
Die Haupthebel 57 und 57A werden durch die Wirkung der Feder 58 in ihrer rückwärtigen Lage gehalten. Da jedoch
die von der Feder 58 ausgeübte Kraft aus den oben beschriebenen
Gründen gering ist, kann es geschehen, dass
-yj der Verbindungsstift 91 sich in Richtung des Pfeils X1
/VK1 ·π ti'r<
von df>r FVmIcm·· fjf. nunfinilbfco Kraft bewegt, wenn
auf das Wiedergabegerät 30 ein Stoss axaageübt wird. Bei
den bisher üblichen Wiedergabegeräten·sind Verriegelungsschrauben vorgesehen, um die unerwünschte Drehung der
Haupthebel 57 und 57A infolge Stosseinwirkung zu verhindern.
Bei dem Wiedergabegerät gemäss der Erfindung stösst der oben vorstehende Stift 91b im Falle eines grossen
äusseren Stosses gegen die Innenfläche 54A-1 der Aussparung 54a in dem unteren Klemmarmbauteil 54, das sich
in der nach unten gedrehten Lage befindet. Dadurch ist die Drehbewegung der Haupthebel 57 und 57A auf eine Lage
beschränkt, die in Figur 6 strichpunktiert dargestellt ist, wobei in dieser Lage der unten vorstehende Stift 91a noch
nicht in die Endposi-tion gelangt, in der er von der Rippe oder Leiste 85c verriegelt wird. Somit wird bei dem er-
1-5 findungsgemässen Wiedergabegerät der Betätigungs- bzw.
Bewegungsmechanismus 65 nicht von dem Verriegelungsmechanismus 66 bei Stosseinwirkung auf das Gerät bei seinem
Transport in seiner Endposition verriegelt. Selbst wenn das Gerät unglücklicherweise von einem Tisch auf den
Boden fallen würde, wäre zuverlässig verhindert, dass der Betätigungs- bzw. Bewegungsmechanismus 65 von dem
Verriegelungsmechanismus 66 in der Endposition verriegelt
wird.
Wenn das zunächst verpackte und transportierte Wiedergabegerät 30 ausgepackt und auf einem Tisch angeordnet wird und
dem Gerät Strom zugeführt wird, indem der Schalter auf EIN geschaltet wird, dann dreht sich das untere Klemmarmbauteil
54 in die horizontale Position.uad die Aussparung 54a
zieht sich nach oben von dem oberen vorstehenden Stift 91b zurück, wenn der Lade-/Ausgabeknopf 97 betätigt wird,
um die Platte 15 in das Wiedergabegerät 30 einzugeben. Dadurch kann der oben vorstehende Stift 91b sich unter
dem unteren Klemmarmbaateil 54 bewegen, ohne gegen die
Innenfläche 54a-1 der Aussparung 54a des unteren Klemmarmbauteils 54 anzustossrn. Beim Einschub der Plattenkassette
10 in das Wiedergabegerät 30 wird demnach der Betätigungsoder Bewegungsmechanismus 65 von der Plattenkassette 10
gedrückt und von dem Verriegelungsmechanismus 66 in der Endposition verriegelt. Der Plattenklemmechanismus 33 und
der Verschlussplattenverriegelungsmechanismus 34 und 3^A
arbeiten als Folge der Tätigkeit des Betätigungs- oder Bewegungsmechanismus 65.
Anstelle des nach oben vorstehenden Stiftes 91b kann auch ei*1 abgebogenes Bauteil verwendet werden, das dadurch
ausgebildet sein kann, dass ein Abschnitt des Haupthebels 57A nach oben aufgebogen ist.
Ausserdem kann ein Verriegelungsabschnitt an dem unteren Klemmarmbauteil 54 ausgebildet sein, so dass der Verriegelungsabschnitt
einen Teil der Haupthebel 57 und 57A aufnimmt, wenn sich das untere Klemmarmbauteil in der
ncich unten gedrehten Stellung befindet.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr liegen zahlreiche Abwandlungen
im Rahmen des Erfindungsgedankens.
Fl./Ar
Leerseite
Claims (1)
- ^ PaienianwälieReichel u.Reichel6 Frankfurt a. M. 1
Parksiraße 13VICTOR COMPANY OF JAPAN, LTD. Yokohama-City, JapanPatentansprüche'Ί J Wiedergabegerät für ein sich drehendes Aufzeichnungsmedium, das in eine Kassette aufgenommen ist, die eine Hülle mit einem Hohlraum zur Aufnahme des Aufzeichnungsmediums und einer Öffnung zum Eintritt und Austritt des Aufzeichnungsmediums in die Hülle und aus der Hülle und ein Verschlussbauteil aufweist, das in die Öffnung der Hülle zu deren Verschluss eingeführt wird, wobei das Wiedergabegerät eine Einschuböffnung für die Kassette und einen Plattenteller zum Drehen des Aufzeichnungsmediums aufweist,
/I5 gekennzeichnet durch· eine Verschlussbauteilverriegelungseinrichtung (34, 34A) und eine Klemmeinrichtung (33) für das Aufzeichnungsmedium, die am innersten Teil des Wiedergabegerätes der Einschuböffnung gegenüberliegend angeordnet sind, wobei äie Klemmeinrichtung ein oberes Klemmbauteil (53) und ein unteres Klemmbauteil (54), das sich im nicht-klemmenden Zustand in einer nach unten geneigten Drehposition und im Klemmzustand in einer horizontalen Drehposition befindet, eine Betätigungseinrichtung (65), die von der in das Wiedergabegerät eingeführten Kassette gedruckt und verschoben wird, um die Verschlussbauteilverriegelung seinrichtung und die Klemmeinrichtung zu betätigen, eine Verriegelungseinrichtung (66) zum Verriegeln der Betätigungseinrichtung (65) in einer Endsteilung und einen Begrenzungsmechanismus (91b, 54a) aufweist, der aus einem Abschnitt (54a) des unteren Klemmbauteils (54) der Klemmeinrichtung und einem Bauteil (91b) der Betätigungseinrichtung (65) besteht, zur Begrenzung der Bewegung der Betätigungs« inrichtung in Richtung ihrer Endstellung auf eine dazwischen liegende Stellung, wennsich das untere Klemmt) au teil (54) in der nach unten geneigten Drehposition befindet.?. Wiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungseinrichtung ferner ein Federbauteil (68) aufweist, um das untere Klemmbauteil (54) in die nach unten geneigte Drehposition zu führen.3. Wiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Klemmbauteil (54) eine U-förmige Aussparung (54a) aufweist, wodurch zwei Klemmarme ausgebildet sind, dass die Betätigungseinrichtung (65) einen nach oben gerichteten, vorstehenden Stift (91b) aufweist und dass der Begrenzungsmechanismus mit Hilfe der U-förmigen Aussparung die Bewegung des vorstehenden Stiftes anhält.4. Wiedergabegerät nach Anspruch 3, "dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfende des nach oben vorstehenden Stiftes (91b) höher als die Innenseite (54a-1) der U-förmigen Aussparung liegt, wenn sich das untere Klemnfo auteil (54) in der nach unten geneigten Drehposition befindet^ und dass das Kopfende des Stiftes unterhalb der Innenfläche der U-förmigen Aussparung liegt, wenn sich das untere Klemmbauteil (54) in der horizontalen Drehposition befindet.5- Wiedergabegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der nach oben vorstehende Stift (91b) eine solche Länge hat, dass er von einer Drehbahn der Innenfläche (54a^1) der U-förmigen Aussparung beim Drehen des unteren Klemmbauteils (54) getrennt ist, wenn sich die Betätigungs-einrichtung (65) in der vor ihrer Verschiebung liegenden Lage befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1980130036U JPS642288Y2 (de) | 1980-09-12 | 1980-09-12 |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3136397A1 true DE3136397A1 (de) | 1982-06-03 |
| DE3136397C2 DE3136397C2 (de) | 1986-02-13 |
Family
ID=15024547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| FR (1) | FR2490390A1 (de) |
| GB (1) | GB2087126B (de) |
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- 1981-09-11 US US06/301,297 patent/US4384352A/en not_active Expired - Fee Related
- 1981-09-14 DE DE3136397A patent/DE3136397C2/de not_active Expired
- 1981-09-14 GB GB8127662A patent/GB2087126B/en not_active Expired
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| US4384352A (en) | 1983-05-17 |
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| GB2087126A (en) | 1982-05-19 |
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