DE3136181C2 - "Schußfadenmagazin mit Umkehrschuß für eine Kettenwirkmaschine" - Google Patents

"Schußfadenmagazin mit Umkehrschuß für eine Kettenwirkmaschine"

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DE3136181C2
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Gerhard 6054 Rodgau Hittel
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B23/00Flat warp knitting machines
    • D04B23/12Flat warp knitting machines with provision for incorporating unlooped wefts extending from selvedge to selvedge

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  • Textile Engineering (AREA)
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Abstract

Bei einem Schußfadenmagazin mit Umkehrschuß für eine Kettenwirkmaschine sind die Spulen (34), von denen aus je ein Schußfaden zugeführt wird, um ihre Längsachse drehbar und kontinuierlich mit der mittleren Schußfadenverbrauchsgeschwindigkeit angetrieben. Die Schußfäden (33) sind flache, ungedrehte Bändchen, die etwa in Umfangsrichtung von der Spule (34) abgenommen werden. Zwischen Spule (34) und Fadenführer ist ein Schußfadenspeicher (46) angeordnet, der einen Ausgleich zwischen der kontinuierlichen Schußfadenzufuhr und der periodisch sich ändernden Schußfadenabnahme schafft. Der Antrieb der Spulen kann dadurch erfolgen, daß die Schußfäden (33) durch mindestens eine mit konstanter Drehzahl angetriebene Walze (39) eines Lieferwerks (38) von der Spule (34) abgezogen werden.

Description

a) die Spulen (34) weisen eine Wicklung aus flachen, ungedrehten Bändchen (33) auf und sind um ihre Längsachse drehbar gelagert, so daß die Bändchen in Umfangsrichlung abnehmbar sind;
b) die Bändchen werden als Schußfäden durch die mindestens eine Walze (39) des Lieferwerks (38) kontinuierlich mit der mittleren Schußfadenverbrauchsgeschwindigkeil von der Spule abgezogen und
c) zwischen Lieferwerk und Fadenführer (23) ist ein Schußfadenspeicher (46) angeordnet, der einen Ausgleich zwischen der kontinuierlichen Schußfadenzufuhr und der periodisch sich ändernden Schußfadenabnahme schafft.
2. Schußfadenmagazin nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (34) je mit einer y, Bremse (36) versehen sind.
3. Schußfadenmagazin nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (36) durch eine Feder gebildet ist.
4. Schußfadenmagazin nach einem der Ansprüehe 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dai3 die Spulen (34) in Wälzlagern (35) gelagert sind.
5. Schußfadenmagazin nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der angetriebenen Walze (39) des Lieferwerks (38) cine Umlenkwalze (42) nachgeschaltet ist, die in einer um die Achse der angetriebenen Walze schwenkbaren und durch eine Feder (45) belasteten Schwinge (43) gelagert ist.
6. Schußfadenmagazin nach einem der Ansprüehe I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schußfadenspeicher (46) unter Federspannung stehende Schwenkarme (48) aufweist.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schußfadenmagazin nach dem Oberbegriff des Anspruchs I.
Bei einem bekannten Schußfadenmagazin dieser Art «1 (DE-OS 24 53 682) werden die Schußfäden vom Lieferwerk Überkopf unter Zwischenschaltung einer Fadenbremse von feststehenden Spulen abgezogen. Die Schußfäden verlaufen dann durch ortsfeslc Führungsmittel zu den hin und her bewegten Fadenführern am b"> Wagen. Das Lieferwerk isi als Friktionsfadcnliefervorrichtung ausgebildet, die zwei angetriebene Walzen aufweist, deren Umfangsgeschwindigkeit mindestens zweimal so groß ist wie die maximale Geschwindigkeit des Fadenabzuges. Wenn die Schußfäden gespannt sind, werden sie mit dieser Umfangsgeschwindigkeit von der Spule abgezogen. Wenn die Fadenspannung nachläßt, vermindert sich der Antrieb. Die Fäden werden daher mit einer sich periodisch ändernden Geschwindigkeit von den Spulen abgezogen. Die eine der beiden über Zahnräder miteinander verbundenen Walzen ist um die andere Walze schwenkbar gelagert, damit die Verstellung des Umschlingungswinkcls der Schußfäden möglich wird.
Es ist ferner bekannt, als Kettfäden flache Bändchen zu verwenden, die aus Polyäthylen- oder Polypropylen-Folien geschnitten sind, um verschiedene Verpackungsartikel, insbesondere Netze, herzustellen. Diese flachen Bändchen werden entweder direkt verarbeitet, indem der Kettenwirkmaschine eine Folien-Schneidmaschine vorgeschaltet ist (Sonderdruck »Kettenwirk-Praxis« 2/79) oder sie werden nach dem Schneiden zunächst gereckt und auf Kettbäume geschärt (Prospekt der Anmelderin »Folien-Schneid-Streck- und Bäumanlage« We 33/1/76).
Es ist auch bekannt (DE-OS 23 12 829, DE-OS 24 23 518), dem Schußfadenmagazin Kunststoffolien, welche gespaltet, gespleißt, fibriliert, gereckt oder in Gruppen von Streifen aufgeteilt sind, als Bahnen zuzuführen und zwischen den Haken der Längsförderer abzulegen. Da derartige Folien nicht als Ganzes in Richtung der Längsförderer versetzt werden können, werden sie zickzackförmig sich kreuzend geführt. Es ist daher nicht möglich, an der Maschenbildungsstelle einzelne Schußfäden zu verarbeiten. Vielmehr kann nur die gesamte Schichtung durchstochen werden, was einem Nähwirken entspricht.
In diesem Zusammenhang ist es auch bekannt (DE-OS 28 12 032), die Kunststoffolie mittels eines Lieferwerks zuzuführen, dessen Walzen vom Antrieb des hin und her bewegbaren Wagens mit der doppelten Geschwindigkeit dieser Querbewegung angetrieben werden, wenn sich der Wagen in der einen Richtung verlagert. Bei der Rückkehr des Wagens sorgt ein Freilauf dafür, daß die Lieferwalzen nicht angetrieben werden. Zwischen Lieferwerk und Wagen ist eine durch eine Druckfeder belastete Wippe vorgesehen, welche die Spannung der Folienbahn konstant halten soll und daher als Speicher wirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schußfadenmagazin der eingangs beschriebenen Art anzugeben, mit dessen Hilfe es möglich ist, eine Ware herzustellen, bei der die Schußfäden als flache, also ungedrehte Bändchen eingebracht sind.
Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruchs I gelöst.
Würde man die Bändchen Überkopf von den bei Schußfadenmagazinen üblichen festen Spulen abziehen, so würden diese verdreht und nicht mehr flach sein. Dadurch, daß die Bändchen aber in Umfangsrichtung von einer drehbaren Spule abgenommen werden, kann die flache Form der Bändchen erhalten bleiben. Hierbei ist es aber nicht möglich, die Schußfäden in der bisher üblichen Weise von den Spulen abzuziehen, weil die sich periodisch ändernde Abzugsgeschwindigkeit zu einem fortwährenden Beschleunigen und Verzögern der Drehmasse der Spulen führen würde, wodurch die Schußfäden überlastet werden und reißen wurden. Dieses Problem ist dadurch überwunden, daß die Spulen sich kontinuierlich mit konstanter Geschwindigkeit drehen. Den Ausgleich /wischen dieser kontinuierlichen Schußfa-
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denzufuhr und der periodisch sich ändernden Schußfadenabnahme durch die Fadenführer wird durch den nachgeschalteten Schußfadenspeicher geschaffen. Die angetriebene Walze des Lieferwerks kann für mehr als einen Schußfaden, vorzugsweise sogar für nllc Schußfäden benutzt werden. Im Gegensatz zu einem direkten Antrieb der Spule entfällt die Notwendigkeit, diesen Antrieb von dem abnehmenden Spulenumfang abhängig zu machen.
Mit Hilfe der als Schußfäden verwendeten flachen Bändchen lassen sich neuartige Kettenwirkwaren und Musterungen erzielen. Da die Schußfäden nicht durch Massenbeschleunigungen und -Verzögerungen der Spulen belastet sind, eignet sich die Anordnung auch für hohe Maschinengtschwindigkeiten.
Die Bremse gemäß Anspruch 2 verhindert einen Nachlauf der Spulen beim Abschalten und hält eine gewisse Fadenspannung aufrecht. Diese Bremse kann na^h Anspruch 3 insbesondere durch eine Feder gebildet sein. Die Wälzlager gemäß Anspruch 4 stellen si- 2υ eher, daß die Lagerreibung bei der Spule keinen störenden Einfluß hat.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 5 ist gewährleistet, daß sich bei einem eventuellen Schlupf der Bändchen der Umschlingungswinkel vergrößert und damit wieder ein ausreichender Antrieb erfolgt.
Die Ausgestaltung des Schußfadenspeichers nach Anspruch 6 ergibt eine sehr einfache Konstruktion.
Der Schußfadenspeicher kann sehr einfach ausgebildet sein. Beispielsweise braucht er lediglich unter Feder- jo spannung stehende Schwenkarme aufzuweisen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Schußfadcnmagazins an einer Kettenwirkmaschine und
F i g. 2 in vergrößerter schematischer Darstellung den Bereich der Schußfadenzufuhr zu den Fadenführern.
Die Kettenwiikmaschine der Fig. I weist ein angedeutetes Maschinengestell 1 mit einer Nadelfontur 2 auf, in der Hakennadeln 3 mit Schiebern 4 und Abschlagplatinen 5 zusammenwirken. Zu beiden Seiten der Nadelfontur ist je ein Längsförderer 6 vorgesehen, leder Längsförderer weist mit konstanter Teilung angeordnete Halterungen 7 auf. Die Längsförderer sind in -r> der Regel durch eine Kette gebildet. Sie werden über mehrere Walzen 8, 9, 10, 11 und 12 umgelenkt, von denen wenigstens eine antreibbar ist. In Querrichtung erstrecken sich zwei übereinander angeordnete Schienen 13 und 14, auf denen ein Wagen 15, der in bekannter >o Weise mittels einer Kette 16 o. dgl. angetrieben ist. hin und her fahrbar ist. Der Wagen besitzt Laufrollen 17 und 18. die an einem Rahmen 19 befestigt sind, der außerdem eine Führung 20 und ein Lager 2t trägt. In dem Lager 21 ist eine Stange 22 verschiebbar, die einen Schlitten für eine Gruppe von Fadenführern 23 bildet und am gegenüberliegenden Ende zwei Rollen 24 und 25 aufweist, die zu beiden Seilen eines Stahlbandes 26 angeordnet sind. Die Enden des Bandes 26 sind mittels je einer Steuervorrichtung 27 in Richtung des Pfeiles A' wi hin und her bewegbar. Der Antrieb der Steuervorrichtung erfolgt über eine Stange 28 und einen Hebel 29. der um ein Lager 30 schwenkbar ist und von einer Rolle 31 durch eine Kurvenscheibe 32 so \erstellt wird, daß in üblicher Weise Schußfäden 33 parallel zueinander von ιλ den I Iahet uiiL'en 7 des einen Förderers 6 zu ilen I l.illeriiiiLicn des anderen Förderers und nach Versetzung ent Hi1L1Cn der I-örder rieh uini; λ ι ede ι zurück /w öcn I IaI terungen 7 des erstgenannten Förderers geführt werden.
Jeder einzelne Schußfaden 33 wird von einer Spule 34, die um ihre Längsachse drehbar und in einem Kugellager 35 gelagert ist, etwa in Umfangsrichtung abgezogen. Eine Feder 36 liegt an einem Abschnitt 37 einer Spulenwelle an und dient als Bremse. Ein Lieferwerk 38 besitzt eine Walze 39, die über eine Transmission 40 von einem Antriebselcment 41 angetrieben wird, das seinerseits synchron mit der Hauptwelle der Kettenwirkmaschine umläuft. Eine Umlenkwalze 42 ist an einer Schwinge 43 gelagert, die um die ortsfeste Achse der angetriebenen Walze 39 entsprechend dem Pfeil 44 schwenkbar und durch eine Feder 45 belastet ist. Ein Schußfadenspeicher 46 weist einen in Richtung des Pfeiles 47 hin und her schwenkbaren Hebel 48 auf, der am vorderen Ende 49 den Schußfaden 33 führt und durch eine Feder 50 belastet ist. Dieser Speichervorrichtung 46 wird der Schußfaden 33 durch die angetriebene Walze 39 mit kontinuierlicher Geschwindigkeit zugeführt. Er wird aber in Richtung des Pfeiles 51 mit sich periodisch ändernder Geschwindigkeit von den Fadenführern 23 abgenommen. Zum Ausgleich verlagert sich der Hebel 48 zwischen der vollausgezogenen und der gestrichelten Stellung. Die Umlenkwalze 42 sorgt dafür, daß die Schußfäden 33 immer mit ausreichender Reibung an der angetriebenen Walze 39 anliegen. Wenn die Schußfäden zu locker sind, verschwenkt die Umlenkwalze 42 unter dem Einfluß der Feder 45 im Uhrzeigergegensinn, wodurch sich der Umschlingungswinkel vergrößert und wiederum ein sicherer Antrieb der Schußfäden sichergestellt ist.
Die Spulen 34 können auch direkt angetrieben werden, beispielsweise so, wie es für Keubäume mit konstanter Fadenabgabcgeschwindigkeit bekannt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

31 61 Patentansprüche:
1. Schußfadenmagazin mit Umkehrschuß für eine Kettenwirkmaschine, mit zwei im Abstand angeordneten Halterungen tragenden Längsförderern, einem quer hierzu hin und her bewegbaren Wagen, einer Gruppe von am Wagen angebrachten Fadenführern, mit denen Schußfäden parallel zueinander abwechselnd um Halterungen des einen und des an- ιυ deren Längsförderers gelegt werden, und einer Gruppe von Spulen, von denen die Schußfäden mittels eines mindestens eine mit konstanter Drehzahl angetriebene Walze aufweisenden Lieferwerks abgezogen werden, gekennzeichnet durch die is Kombination folgender Merkmale:
DE3136181A 1981-09-12 1981-09-12 "Schußfadenmagazin mit Umkehrschuß für eine Kettenwirkmaschine" Expired DE3136181C2 (de)

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