DE313540C - - Google Patents

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DE313540C
DE313540C DENDAT313540D DE313540DA DE313540C DE 313540 C DE313540 C DE 313540C DE NDAT313540 D DENDAT313540 D DE NDAT313540D DE 313540D A DE313540D A DE 313540DA DE 313540 C DE313540 C DE 313540C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/56Making tipping materials, e.g. sheet cork for mouthpieces of cigars or cigarettes, by mechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

Mundstücke für Zigaretten. Zigarren u. dgl. müssen vor allen Dingen der Forderung genügen, daß sie dem Raucher vollkommen unschädlich sind. Diese Bedingung erfüllen die sogenannten Goldmundstücke keineswegs, weil das hierzu benutzte Material gewöhnlich nahezu ausschließlich aus Kupfer besteht und daher zu Vergiftungserscheinungen Anlaß geben kann; würde für.
diese Mundstücke reines Gold benutzt, so wären sie für die meisten Zwecke zu.teuer. Mit Rücksicht hierauf hat man bereits vorgeschlagen, die Mundstücke aus Stroh herzustellen. Dieses Material hat den Vorteil,
*5 der Gesundheit durchaus unschädlich und außerdem sehr billig zu sein. In der Verarbeitung jedoch ist Stroh ein sehr unangenehmes Material, und hierdurch kostspielig; seine harte, äußere Gewebeschicht mit ihrer glatten Oberfläche macht es starr, so daß es auch bei sorgfältigster Behandlung leicht . knickt.
Als Ersatz für Stroh wird für Mundstücke oft ein anderes Pflanzenmaterial, d. h. Kork, verwendet. Vom hygienischen Gesichtspunkte aus betrachtet steht dieses Material dem Stroh nicht wesentlich ' nach, während es sich ohne weiteres in dünne Streifen '<." schneiden läßt und in dieser Form zu einem Mundstück gebogen werden kann. K.ork ist indessen ein verhältnismäßig teures Material, so daß dessen Anwendung für Mundstücke von Zigaretten u. dgl., namentlich für die billigeren' Sorten, ausgeschlossen ist.
Gemäß der Erfindung kann man Mundstücke für Zigaretten, Zigarren u. dgl. aus Strohhalmen und anderen Pflanzenstengeln herstellen; indem man die Stengel in ihrer Dicke derart spaltet, daß die äußere, harte Gewebeschicht von der biegsamen Innenschicht getrennt, und letztere dann, gegebenenfalls nach wiederholter Spaltung und Pressung, in bekannter Weise zu Mundstücken verarbeitet wird.
Vorzugsweise wird das neue Verfahren derart ausgeführt, daß man die zu verarbeitenden und in der Länge aufgeschnittenen Stengel in ausgebreitetem Zustande zwischen Walzen hindurchführt und dieselben beim ■Austreten aus den Walzen gegen ein Messer laufen läßt, welches die gewünschte Spaltung bewerkstelligt.
Das so erhaltene Material läßt sich durch .seine Biegsamkeit viel leichter zu Mund-
stücken verarbeiten als ungespaltetes Stroh, so daß die aus demselben hergestellten Mundstücke alles in allem nicht teurer sind als die üblichen, ohne denselben in hygienischer Hinsieht nachzustehen. Hierzu ist noch zu berücksichtigen, daß die abgespaltete äußere Schicht der Stengel ein verhältnismäßig wertvolles Nebenprodukt darstellt.
In beiliegender Zeichnung ist in. Fig. ι
ίο einigermaßen schematisch und im Schnitt eine Vorrichtung veranschaulicht, mittels welcher das neue Verfahren ausgeführt wer-1, den kann; Fig. 2 zeigt eine Draufsicht dieser \forrichtung. ,' -
In der Zeichnung ist E ein Tisch, auf welchem die in jier Länge aufgeschnittenen Strohhalme oder Stengel A in ausgebreitetem Zustande den Walzen B, C zugeführt werden.. Das Material wird zwischen diesen Walzen gepreßt und durch dieselben gegen ein Messer D getrieben, "dessen Schneide etwas länger ist als die Breite des zu spaltenden Materials und in möglichst geringer Entfernung von der durch die Drehungsachsen*der Walzen gehenden Ebene liegt. Hierdurch wird die harte Außensicht über die volle Breite des Materials von der biegsamen inneren Gewebeschicht getrennt, worauf letztere gegebenenfalls einer wiederholten Pressung unterworfen und ,mit Farbe getränkt wird, und dann.
■ ~~ in bekannter Weise für die Herstellung von Mundstücken benutzt wird. Falls die innere, biegsame Gewebeschicht genügend stark ist, so kann man dieselbe nochmals in ihrer Dicke spalten, indem man sie nochmals die beschriebene Vorrichtung passieren läßt.
Selbstverständlich kann die beschriebene Vorrichtung mit Rücksicht auf die besondere Beschaffenheit der zu verarbeitenden Stengel verschiedenartig gestaltet werden. So wird man in einigen Fällen die Oberseite des Tisches E gewölbt ausführen, in welchem Falle die Walzen B und C sowie das Messer D ein dementsprechendes Profil aufweisen sollen. \rerwendet man einen flachen Tisch E, so kann man ein kreisrundes Messer D benutzen, welches in einer der Oberfläche des Tisches parallelen Ebene eine drehende Bewegung erhält.:
Auch die Umdrehungsgeschwindigkeiten, ebenso wie das Material und das Verhältnis zwischen den Durchmessern der Walzen B und C richten sich nach der Beschaffenheit des zu verarbeitenden Materials.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    1 i. . Verfahren zur Herstellung von Mundstücken für Zigaretten, Zigarren u. dgl., aus Strohhalmen oder anderen ' Pflanzenstengeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Stengel derart in ihrer Dicke ge-
    ■ spaltet werden, daß die äußere, harte Gewebeschicht von der inneren, biegsamen Schicht -getrennt, und letztere dann, gegebenenfalls nach wiederholter Spaltung und Pressung, in bekannter Weise zu Mundstücken verarbeitet wird.
  2. 2. Verfahren nach, Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verarbeitenden Stengel in ihrer Länge aufgeschnitten und in ausgebreitetem. Zustande zwischen Walzen hindurchgeführt werden, und beim Verlassen der Walzen gegen ein Messer
    : laufen, welches die gewünschte Spaltung bewerkstelligt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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