DE313262C - - Google Patents

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DE313262C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C19/00Rotary-piston pumps with fluid ring or the like, specially adapted for elastic fluids
    • F04C19/001General arrangements, plants, flowsheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Die Erfindung· löst die Aufgabe, eine Kreiselpumpe zur Förderung von Wasser zu schaffen, die unter Vermeidung zusätzlicher Entlüftungsvorrichtungen beim Anlassen und auch beim Betrieb erhebliche Mengen Luft abzuführen vermag und ,dadurch zu einer selbstansaugenden Pumpe gemacht wird. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Pumpe durch Ausbildung des Eintrittsrohres bzw. durch die Lage der Eintrittsöffnung für das Wasser in zwei Teile geteilt wird, deren einer dem ■ Förderstutzen zugewandt ist und nur zum Fördern von Wasser und zum Ansaugen der Luft dient, während der andere vom För-
*5 derstutzen abgewandte Teil zur Was.serförderung nichts beiträgt, sondern nur den zum Ausstoßen der Luft erforderlichen Druck erzeugt. Zu diesem Zweck wird an einer Stelle des Gehäuses, die dem Austrittsstutzen abgewandt ist, der Durchflußquerichnitt für das Wasser zwischen Rad und Gehäuse stark verengt und kurz vor dieser Verengung, also ebenfalls vom Austrittsstutzen abgewandt, am Grund der Schaufelkammern eine Austrittsmöglichkeit für die Luft geschaffen. Das Wasser der Pumpe füllt in der Nähe der Gehäuseverengung die Schaufelkammern des Rades vollständig aus und stößt die in den Kammern eingeschlossene Luft durch die dort vorgesehenen Öffnungen aus. Zweckmäßig wird der der Luftförderung dienende Teil der Pumpe nach der Art der bekannten Luftpumpen ausgebildet, bei denen das Schaufelrad in einen durch die Fliehkraft entstehenden Flüssigkeitsring allmählich eintaucht und die angesaugte Luft durch Verkleinerung der Schaufelkammern in der Nähe des Scheitels der Pumpe ausgestoßen wird. In Fig. ι und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Pumpe im Schnitt dargestellt. In dem Gehäuse ä der Pumpe ist unten, dem Druckstutzen abgewendet, eine Verengung des Wasserdurchflusses geschaffen, indem das Schaufelrad b exzentrisch gelagert ist. c ist der mit dem Saugrohr der Pumpe verbundene Eintrittsstutzen, an den sich das Rohr d im Innern des Rades anschließt. - Das Rohr d hat auf der nach dem Druckstutzen e zugewendeten Seite eine Austrittsöffnung f für das Fördermittel derart, daß das Rad nur an einem Teil des Umfanges beaufschlagt wird. An dem Einführungsrohr d befindet sich ferner noch die Austrittsöffnung g für die Luft, an die sich das Standrohr h anschließt. In der Druckleitung über dem Austrittsstutzen e ist das Absperrorgan i angeordnet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Vor dem Anlassen wird die Pumpe mit Wasser angefüllt und alsdann das Absperrorgan i geschlossen. Beim Inbetriebsetzen der Pumpe bildet sich ein Wasserring, der durch die Fliehkraft gehalten wird. Wegen der Verengung des Gehäuses in seinem unteren Teil tauchen die Schaufeln unten vollständig in den Wasserring ein, oben dagegen nur mit den äußeren Kanten. Die vom
Schaufelrad angesaugte Luft wird in den : Schaufelkammern auf deren Weg nach dem Scheitel k der Pumpe immer mehr verdichtet und durch die öffnung g und das Rohr h ins Freie ausgestoßen. Wenn alle Luft im Saug- ; rohr und der Pumpe entfernt ist, tritt aus dem Standrohr h nur noch Wasser aus. Jetzt kann das Ventil i geöffnet werden, und die Förderung von Wasser beginnt. Während
ίο der Wasserförderung etwa angesaugte Luft wird in gleicher Weise, wie oben beschrieben, durch die öffnung g abgeführt.
Wesentlich ist bei der neuen Pumpe, daß nur der nach dem Druckstutzen zu liegende, voll beaufschlagte Teil des Rades als gewöhnliche Schleuderpumpe Wasser fördert , und gleichzeitig Luft ansaugt, während der vom" Wasser nicht beaufschlagte Teil des Rades nur zur Verdichtung und Ausstoßung der Luft dient.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der neuen Pumpe, die sich von der in Fig." 1 und 2 dargestellten dadurch unterscheidet, daß die Eintrittsöffnung f für das Fördermittel in einer oder beiden Seitenwändungen des Gehäuses α liegt und also das Wasser seitlich in das Rad b eintritt. Auch die Austrittsöffnung g für die Luft ist in der Seitenwandung angeordnet. Demgemäß muß das Schaufelrad an den Seiten der Austrittsöffnungen / und g mit entsprechenden öffnungen in den Seitenscheiben oder ganz ohne Seitenscheiben ausgebildet sein.
Das Absperrorgan i in der Druckleitung kann auch durch eine Wassersäule ersetzt werden.
Wenn die Pumpe selbsttätig anlaufen soll, ist es zweckmäßig, in der Druckleitung ein Ventil als Absperrorgan zu verwenden, das in der Pumpe den für das Ausstoßen der Luft geeigneten Mindestdruck selbsttätig hält.
Eine solches an sich bekanntes Absperrorgan ist in Fig. 4 dargestellt.'
In dem zylindrischen Gehäuse m ist ein Ventilkolben p beweglich angeordnet. Seine untere Fläche Z1 ist nach dem Druckstutzen e der Pumpe zu gerichtet und nimmt den Druck der Pumpe auf, seine obere Fläche f2 wird von einem Gewicht oder einer einstellbaren Feder r belastet. Die Mantelfläche des Kolbens ist von allen Seiten gleichmäßig dem Druck des Wassers in der Druckleitung q hinter dem Ventil ausgesetzt, ist also völlig vonv diesem Druck entlastet, und die Pumpe arbeitet stets gegen den durch die Belastung des Ventilkolbens p bestimmten Druck.
Solange die Pumpe beim Anlassen Luft ansaugt, stellt sich in ihr ein konstanter Druck ein; der aber nicht genügt, das Ventil ,in der Druckleitung zu öffnen. Sobald aber die Luft ausgestoßen ist, und somit die Pumpe mit Wasser !gefüllt ist, steigt der Druck in der Pumpe um ein bestimmtes Maß. Nach der Erfindung wird dieser Druck zum Offnen des Absperrorganesi'ausgenutzt. In dem unteren) Teil des Gehäuses m (Fig. 5) ist ein besonderer Kolben P1 angeordnet, der mit dem Kolben p des Absperrorgaries i starr verbunden ist. Unter diesen Kolben P1 wird der Druck der Pumpe · durch ein Verbindungsrohr η geleitet. Steigt der Druck nach dem Ausstoßen der Luft, so wird der Kolben P1 und damit auch der Kolben p des Ventils gehoben und der Durchfluß für das Fordermittel freigegeben. An welcher Stelle des Gehäuses das Rohr η angeschlossen wird, richtet sich nach den Verhältnissen. Der Druck im Wasserring nimmt auf dem Weg vom Druckstutzen e bis zum Scheitel k stetig zu. Ist also zum Heben des Ventils i ein starker Druck nötig, so wird der Anschluß des Rohres η nahe an den Scheitel k gelegt. Für die Ausbildung der Kreiselpumpe als selbstansaugende Pumpe ist es wesentlich, daß das Gehäuse sich nach dem Scheitel der Pumpe zu verengt. Welche Form das Gehäuse im übrigen hat, ist ohne Bedeutung. In Fig. 6 ist eine Pumpe dargestellt, die besonders zum Fördern großer Wassermengen bei geringer Förderhöhe geeignet ist. Bei dieser Ausführungsform tritt das Gehäuse a am Austrittsstutzen e sehr nahe an das Schaufelrad heran, erweitert sich dann bis zu einem Höchstwert und nähert sich dann wieder bis zum Scheitelpunkt k dem Schaufelrad. Die E.intrittsöffnung f ist bei dieser Anordnung so gelegt, daß die Luft unmittelbar in den gegen den Druckstutzen abgeschlossenen Raum gelangen kann. Auch bei dieser An-Ordnung des Gehäuses kann die Eintrittsöffnung in der Seitenwandung der Pumpe liegen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Selbstansaugende Kreiselpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördermittel in das Laufrad von innen oder durch die Seitenwandungen nur an einer nach dem Austrittsstutzen zu gelegenen Stelle eintritt und die Luft am Grunde der Laufradzellen durch öffnungen austritt, die in der Dvrehrichtung vor einer von dem Austrittsstutzen abgevvandten Verengung des Durchflußquer Schnitts für das Wasser außerhalb des Radumfanges liegen, wobei ein Absperrorgan während des Luftförderns das Wasser in der Pumpe am Austritt aus dem Druckstutzen verhindert. .
2. Selbstansaugende Kreiselpumpe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch
.1 '
die Ausbildung des Absperrorgans als Ventil, das unabhängig von dem Druck in der Druckleitung den für das Ausstoßen der Luft geeigneten Mindestdruck in der Pumpe hält. .
3. Selbstansaugende Kreiselpumpe nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Verbindungsrohr von einer Stelle höheren Druckes der Pumpe nach dem Absperrventil.
4. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse hinter dem Autrittsstutzen beginnend sich erweitert und alsdann verengt bis zu der Stelle, wo die angesaugte Luft ausgestoßen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0554937A1 (de) * 1992-01-29 1993-08-11 Tecnomare S.p.A. Flüssigkeitsringpumpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0554937A1 (de) * 1992-01-29 1993-08-11 Tecnomare S.p.A. Flüssigkeitsringpumpe

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